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SWR2 Wort zum Tag

Ein freies Wochenende liegt vor mir.
Was kann ich alles anpacken und erledigen?
Am Samstag: Einkäufe und Abrechnungen, längst zu erledigende Reparaturen.
Und am Sonntag? Am arbeitsfeien Tag?
Kommunikatives: Korrespondenz. Besuche. Sport. Kultur.
Immer wieder höre ich: Auch Freizeit soll bekanntlich aktiv gestaltet werden.
Die Zeit soll nicht ungenutzt verstreichen.
Nach Möglichkeit soll etwas unternommen werden.
Kann ich dahinter auch ein Fragezeichen machen?
Und umgekehrt fragen: Was nehme ich mir heute alles nicht vor?
Ein Gedicht von Thomas Brasch stellt diese Frage überraschend radikal.
Er nennt es „Der schöne 27. September“. Und seinen „schönen Tag“ beschreibt Thomas Brasch so:

„Ich habe keine Zeitung gelesen.
Ich habe keiner Frau nachgesehn.
Ich habe den Briefkasten nicht geöffnet.
Ich habe keinem einen Guten Tag gewünscht.
Ich habe nicht in den Spiegel gesehn.
Ich habe mit keinem über alte Zeiten gesprochen
und mit keinem
über neue Zeiten.
Ich habe nicht über mich nachgedacht.“

Aber das gehört doch alles zu einem schönen Tag:
Informiert sein – das Neueste vom Tage erfahren,
nach Kommunikation mit Anderen Ausschau halten.
Einem schönen Menschen nachschauen.
Oder etwa nicht?
Sieht so ein Ruhetag der Seele aus: Ohne sinnliche Eindrücke?
Ohne Nachsehen, was Andere von mir wollen?
Schaue ich nicht danach, was andere von mir wollen?
Ist das denn möglich: Ich suche keinen Kontakt.
Bin einfach nur da – für mich – und lasse so ziemlich alles sein.
Und beschäftige mich nicht einmal mit mir selber.
Schaue mich nicht an – denke nicht einmal über mich nach.
So in Reinkultur – ist das wohl kaum zu leben. Thomas Brasch, Gedicht – aus dem Jahre 1980 – ist eine Provokation. Ein Denkanstoß. Eine Anfrage an Erlebnishungrige und Tatendurstige – an uns, die wir die Zeit ausnutzen bis zum „letzten“.
Als aus der DDR ausgewiesener Schriftsteller hat er in knappen Worten – die Geschäftigkeit – die Aktiven und ihre nicht endenden Aktivitäten beleuchtet.
Vielleicht ist einiges gar nicht so wichtig und bedeutsam und unverzichtbar, was wir dafür halten. Vielleicht wird der Tag gerade schön durch all das, was ich sein lasse, liegen lasse, nicht anpacke.
Könnte sein, so entstehen Lücken. Freie Zeiträume. Ohne jede Aktivität.
Könnte sein, so wird die Verheißung des Ruhetags der Bibel erlebbar:
„Gott ruhte von all seinen Werken!“ Auch uns ist das vergönnt.
Die große Pause. Das Ausruhen von allen Aktivitäten.
Ein schönes Wochenende voller Ruhe-Pausen!

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„Hier  s t e h  ich und ich kann nicht anders...“ Mit diesen Worten hat Martin Luther einst seine Kritik an der damaligen Kirche verteidigt – auf dem Reichstag in Worms – 1521. Vor den Mächtigen der Welt – vor Kaiser, Königen und Fürsten. Seitdem ist das so etwas wie eine protestantische Grundhaltung geworden. Ein Habitus: „Ich knie vor keinem Menschen, wenn es um die Wahrheit geht! Von niemanden lasse ich mich auf die Knie zwingen.“
Aufrechter Gang pur. Aber ist das alles?
Von Worms nach Warschau - anderer Ort, andere Zeit: 7. Dezember 1970.
Willy Brandt – Kanzler der Bunderepublik Deutschland – steht in Warschau vor dem Mahnmal zum Gedenken an den jüdischen Ghetto-Aufstand von 1943. Es ist nasskalt. Willy Brandt legt einen Kranz nieder. Er geht ein paar Schritte zurück. Verharrt schweigend. Und dann überkommt es ihn: Er kniet nieder - auf dem nassen Boden vor dem Mahnmal. Spontan. Aus sich heraus. Willy Brandt – der selber von den Nationalsozialisten verfolgt wurde –bittet auf Knien – stellvertretend für sein Volk – um Verzeihung für die Opfer deutscher Verbrechen im Zweiten Weltkrieg.
Wie kann ein Kniefall das Verhältnis zweier Völker verändern!
Egon Bahr, sein Wegbegleiter, erinnert sich: „Willy hat mir erzählt: Einfach nur den Kranz niederzulegen, schien mir auf einmal zu wenig.“
Warum ist Knien mehr als Kranzniederlegen und schweigend Dastehen?
Ich empfinde das Knien als spontane Geste der Demut.
Hier steht nicht das starke Deutschland, hier kniet ein Deutschland, das um seine Schuld weiß.
Das Foto vom Kniefall in Warschau ging um die Welt und wurde zur Quelle auch der Aussöhnung von Polen und Deutschen.
Für mich ist Willy Brandts Kniefall wie ein Augenöffner.
Und dann kam mir wieder in den Sinn: Luther hatte doch dazu geraten – morgens und abends - nach dem Aufstehen und vorm ins Bettgehen – das Vaterunser auf Knien zu sprechen.
Nach und nach entdecke ich für mich als Protestant das Niederknien:
Ich knie nieder vor Gott und es ist gerade so wie:
Ich schaue vor Gott mir selbst in die Augen.
Und sehe, wie klein ich bin. Wie fehlbar. Wie zerbrechlich.
Mir werden meine menschlichen Möglichkeiten und meine Unmöglichkeiten bewusst: Ich bin nicht nur der Macher. Ich bin unzulänglich.
Ich stoße immer wieder an meine Grenzen.
Das Format, das ich dabei vor Gott bekomme, ist heilsam für mich.
Da bläht sich nichts mehr auf. Und das entlastet. Aus Gernegroß wird Gerneklein.
Da danke ich auf Knien für alles Schöne, was ich erleben darf.
Da flehe ich um Verzeihung für alles, was ich verbockt habe.
Da bitte ich auf Knien für alle, die mir am Herzen sind.

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„Seelsorge“. Bei diesem Wort denkt man erst einmal an ein Gespräch, bei dem Menschen ihr Herz ausschütten können. Alles, was gesprochen wird, bleibt streng vertraulich.
Geht das auch per Brief? Schriftlich?
Ich bin auf ein erstaunliches Beispiel gestoßen.
Lilli Zapf, eine Frau, die 1953 nach Tübingen kam und hier als Sekretärin in Kliniken gearbeitet hat, begann eine Korrespondenz mit überlebenden ehemaligen Jüdinnen und Juden Tübingens – in Israel, in den USA, in Südafrika.
Für die Überlebenden war Lilli Zapf eine vertrauenswürdige Korrespondentin.
Sie selber unterhielt im Berlin der 30er Jahre ein Schreibbüro, erledigte Arbeiten für jüdische Studenten und wurde deswegen bedrängt. Sie floh nach Holland, tauchte dort unter und engagierte sich im Widerstand gegen die deutsche Besatzung.
Und doch: Wie kommen die Briefe einer ortsfremden, nach dem Krieg Zugezogenen bei den Vertriebenen und Gequälten an?
Wie kann Lilli Zapf Menschen anschreiben, die sie nicht gekannt hat, deren Leben sie in Tübingen keinen einzigen Tag miterlebt hat?
Wie kann da ein vertraulicher Austausch entstehen?
Unzählige Briefe hat sie in rund 15 Jahren verfasst. Ihre Briefe sind bewegende Zeugnisse, wie per Brief zwischen Menschen Brücken entstehen können:
Sie erkundigt sich nach dem Ergehen. Sie nimmt Anteil an Freuden und Leiden ihrer Briefpartner.
Sie hilft durch ihre Recherchen, dass ihre Briefpartner etwas von den Schicksalswegen ihrer Freunde und Bekannten erfahren. Und sie erzählt von eigenen Schwierigkeiten und Erfolgen.
Sie verschweigt nicht, dass es weiter antijüdische Ressentiments gibt –
doch weckt sie immer wieder auch Sympathie für die einstige Heimat.
Sie legt ihren Briefen, Postkarten und Heimatkalender von Tübingen bei, um, wie sie schreibt, „Ihnen eine kleine Freude zu bereiten und vielleicht doch ´Heimatgefühle` aufkommen zu lassen nach all den Bösartigkeiten der Vergangenheit.“ „Ich kann sehr gut verstehen, dass sie zunächst nichts mehr von diesem Land und seinen Leuten wissen wollten.“ Doch: „Tübingen grüßt Sie allerbestens. Ich füge ein Foto ... bei, das sicherlich alte Erinnerungen auftauchen lässt. … Vielleicht besuchen Sie bald einmal das immer noch reizende Neckarstädtchen.“ „Mit mir freuen sich bestimmt noch viele Menschen im Württemberger Ländle.“
Ich ziehe den Hut vor dieser Frau.
Wie hat sie per Brief Vertrauen aufgebaut!
Wie sind durch ihre Briefe – Freundschaften entstanden.
Sie ist für mich eine Briefseelsorgerin par excellence.
Briefe können Menschen verbinden, ermutigen, trösten.
Sie sind vertraulich – zweisam.
Ganz gleich ob sie in einem Umschlag stecken – oder digital  - per Mail.
Briefseelsorger ist ein schöner Beruf. Jede und jeder von uns kann ihn wahrnehmen!

Zitate in: Michael Jaesrich, Lillil Zapf und ihr Buch über die Tübinger Juden, Tübingen, 2014.

https://www.kirche-im-swr.de/?m=16927

„Eines Tages, o Baby, werden wir alt sein, und die Geschichten erzählen, die wir hätten erleben können.“ So beginnt ein Lied, das eine junge Frau bei einem poetry slam, einem Dichterwettbewerb, vorgetragen hat. Das Video dazu wurde per facebook so oft verschickt wie kaum ein anderer Beitrag zuvor.
Sie beschreibt darin ihr Lebensgefühl: Das Zögern, das Abwarten, ob noch etwas Besseres kommen könnte, die Möglichkeiten, die man hätte, würde man sie ergreifen, die Fehler, die einem passieren könnten, würde man etwas tun. Ein Leben im Konjunktiv. Ein Leben, in dem sich das, was möglich gewesen wäre, im Kopf anhäuft anstatt im wirklichen Leben.
Was die junge Frau in ihren poetischen Worten beschreibt, wird auch von Soziologen beobachtet, die unsere gesellschaftlichen Stimmungen und Trends analysieren. Die Entscheidung für einen Beruf, für eine Partnerschaft, für einen klaren nächsten Schritt fällt jungen Leuten zunehmend schwerer. Das liegt zum einen daran, dass sie einfach so viele Möglichkeiten haben und dadurch die Auswahl richtig Kraft kostet. Entschlusskraft und Zielstrebigkeit: Beides muss man gelernt haben, indem man einübt, eigene Entscheidungen zu treffen und ihre Folgen zu tragen. Und zum anderen liegt es vielleicht auch daran, dass sie nicht so recht wissen und sehen, wo ihre Tatkraft und das, was sie können oder lernen, wirklich gebraucht wird.
Die junge Frau stellt dieses Leben im Konjunktiv in den Zusammenhang der Frage: Was wird am Ende sein, wenn ich alt bin? Werde ich dann nur von den Möglichkeiten, die ich gehabt hätte, erzählen, oder vom Leben, das ich gelebt habe?
Was würde ich ihr sagen, wenn Sie meine Tochter wäre? Wahrscheinlich so etwas wie: Das Leben ist ein Geschenk! Die Fülle des Lebens liegt vor dir. So viel ist möglich. Du wirst nicht nur glückliche Zeiten haben. Es wird Momente geben, in denen du dich entscheiden musst, den einen Weg zu gehen und den anderen nicht. Kann sein, dass du das später mit Bedauern und Wehmut siehst. Vielleicht bleibt das, was auch möglich gewesen wäre, als Sehnsucht in deinem Herzen. Aber all das ist Teil deines Lebens: der gelebte Moment, die gelebte Entscheidung, und das, was hätte sein können. Deshalb: Leb nicht im Konjunktiv, im Zögern, im  verhaltenen: „Was hätte sein können“, sondern tapfer oder leidenschaftlich oder auch unspektakulär in dem, was dir möglich ist. Mich ermutigt dabei ein Gebet aus den Psalmen: „Du, Gott, tust mir kund den Weg zum Leben. Vor dir ist Freude die Fülle“ (Ps.16,11)

https://www.kirche-im-swr.de/?m=16890

Das Jahr 2014 ist von Erinnerungen an den Krieg bestimmt. Vor 100 Jahren begann der 1. Weltkrieg und vor 75 Jahren der 2. Geht mich dieses öffentliche Gedenken jenseits meiner staatsbürgerlichen Pflicht etwas an? - Ja. Denn was gewesen ist, prägt die Seele auch der Nachgeborenen.
Meine Großmutter, 1907 geboren, hat als Kind den 1. Weltkrieg erlebt und als junge Frau den 2. Beide Kriege haben selbst ihr abgeschiedenes Dorf erreicht. Sie haben ihr Leben geprägt. Ich kenne nur Bruchstücke von dem, was sie erlebt hat. Aber ich kann mich gut erinnern, wie sie noch in den 70erJahren bei der Feldarbeit, wenn die Flugzeuge der nahe gelegenen airbase bei ihren Flugübungen über uns hinwegdonnerten, sagte: Damals haben wir uns in den Graben gelegt, wenn die Flugzeuge kamen. Ich kann bis heute keine tief fliegenden Flugzeuge hören, ohne an sie und an diesen Satz zu denken. Dabei bin ich im Frieden und in Sicherheit und im Wohlstand aufgewachsen.
Die Kriege haben nicht nur die Generationen derer geprägt, für die die beiden Weltkriege reale Erfahrungen sind. Vielmehr werden solche Sätze oder Verhaltensmuster auch an diejenigen vererbt, die selbst gar keine persönlichen Erinnerungen an jene Zeiten haben.
Manchmal nimmt das fast schon absurde Formen an: Als ich vor ein paar Tagen einen Freund beim Einkaufen begleitete, sah ich verblüfft, dass er für seine dreiköpfige Familie sechs Tuben Zahnpasta in den Einkaufskorb legte. Seine Erklärung: Mein Vater war ein Flüchtling. Er hatte immer Sorge, dass nicht genug Vorräte da sein könnten. Scheine ich geerbt zu haben.
Ähnliches wird aus den Pflegeheimen berichtet: Der junge Freiwillige, der den älteren Mann aus dem Zimmer holt und ihn zum vorsichtigen Gehen mahnen will, sagt: Herr Maier, nur langsam, wir sind doch nicht auf der Flucht. Der junge Mann weiß nicht, was seine harmlose Bemerkung in dem alten Mann auslöst. Weiß nicht, dass der in der Tat mit seiner Mutter auf der Flucht war und bis ins hohe Alter eine Menge traumatischer Erinnerungen mit sich herum trägt.
Damit der junge Mann das versteht, und damit der Freund sich sein Bedürfnis nach Vorratshaltung erklären kann, ist es gut, sich die geschichtlichen und gesellschaftlichen Zusammenhänge bewusst zu machen, in denen wir leben. Denn sie prägen unsere Seele auch über die Generationen hinweg.
Meine Großmutter hat übrigens nicht in Ängsten gelebt, wenn sie die Flugzeuge hörte. Sondern aus der Dankbarkeit, in all dem dennoch behütet gewesen zu sein. Auch dieser Dank prägt die Seele. Gott sei Dank auch die der Nachgeborenen.

https://www.kirche-im-swr.de/?m=16889

Die guten Vorsätze sind schon vier Wochen alt. Denken Sie noch manchmal daran? Es ist meistens nicht sehr originell, was man sich vornimmt: Gesünder Leben, viel Bewegung, weniger essen, sich mehr Zeit nehmen für dies oder das. Aber Sich Dranhalten ist doch schwieriger, als man dachte. Ist jedenfalls meine Erfahrung.
Warum das so ist, ist mir neulich beim Vortrag einer Verhaltenstherapeutin wieder klar geworden. Sie erklärte, was es so schwierig macht, eingespielte Verhaltensmuster aufzugeben: Essgewohnheiten zum Beispiel sind wie Radfahren oder Schwimmen implizites Wissen. Dieses Wissen hat man sich durch Nachahmen und Üben, durch zwischenmenschliches und kulturelles Lernen angeeignet.
Sie sagte: Wer mit dem Kopf entscheidet, dieses oder jenes müsse sich in diesem Jahr verändern, sollte prüfen, ob es dabei um ein implizit erworbenes Verhalten geht. Das zu ändern ist schwer, denn das kann man nicht nur durch den Willen, sondern vor allem durch das Üben. Es hilft nicht, sich bei diesen Veränderungsbemühungen selbst herunterzumachen, weil es nicht gleich klappt. Sondern indem man freundlich mit sich ist und sich zugesteht, dass man sich eine große Aufgabe vorgenommen hat.
Dieser Gedanke mag nicht so furchtbar neu sein, aber bei diesen Sätzen horchten die Anwesenden auf. Da wurde uns nicht Disziplin und selbstkritische Strenge eingeschärft, sondern: Freundlichkeit mit sich selbst. Die Wirkung dieser Bemerkung war verblüffend: Es schien mir, als würden alle ab dem Moment ein bisschen aufrechter sitzen.
Dieser Eindruck hat mich eine ganze Zeit lang begleitet. Ich fand es schon erstaunlich, wie ein paar verständnisvolle und zugewandte Worte eine kleine Welle an Stärke und Zuversicht auslösen konnten. Es zeigt mir, wie bedürftig wir Menschen nach Zuspruch und Anerkennung sind.
Eigentlich nicht überraschend. Ich erlebe es ja auch: Man ist schnell mit Kritik und Selbstkritik bei der Hand. Und man ist oft bereit, von vorneherein das Schlechtere von Anderen zu denken. Vertrauensvorschuss ist eher selten, finde ich.
Der würde uns Menschen aber gut tun. In der Bibel heißt es dazu: „Seid auf Gutes bedacht gegenüber jedermann.“ (Röm. 12,17)
Das ist ein richtig guter Vorsatz für das neue Jahr, finde ich. Dass man Anderen mehr zutraut und ihnen vertraut, dass man Gutes von ihnen denkt und ihnen Gutes entgegenbringt. Ich fürchte, dass ich damit gelegentlich gegen implizit erworbenes Wissen, Misstrauen genannt, angehen muss. Dann weiß ich: Üben hilft. Und ein langer Atem. Den wünsche ich mir.

https://www.kirche-im-swr.de/?m=16888