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Nichts was man tut, ist zu klein oder bleibt ohne Wirkung – davon ist die Autorin und Dichterin Danielle Doby überzeugt:
„Wenn du das Leben eines Menschen veränderst, beeinflusst du damit nicht nur ihn, sondern durch ihn alle, die er jemals berührt. Keine Tat ist je zu klein. Wellen. Eine nach
Ein guter Plan, https://www.instagram.com/p/DV7264OmX7Z/?igsh=MXI4OWgzenA4N3ZqbQ==,Beitrag vom 16.03.2026, zuletzt abgerufen am 23.03.2026
https://www.kirche-im-swr.de/?m=44164Wir müssen die Welt retten – bei diesem Gedanken geht es oft gar nicht so sehr um den Planeten Erde, sondern um die Menschheit. Die Autorin und Politikwissenschaftlerin Emilia Roig bringt das auf den Punkt – die Erde wird uns überleben. Sie sagt:
„Sie braucht uns nicht. Sie hat Eiszeiten, Meteoriteneinschläge und Massensterben überstanden. Die Frage ist nicht, ob sie uns überlebt – sondern ob wir lernen, uns wieder als Teil von ihr zu begreifen. Die eigentliche Krise ist unsere Entfremdung. Wenn wir das Lebendige als beseelt und bewusst erkennen, handeln wir nicht mehr aus einem Retterkomplex heraus – sondern aus Verbundenheit.“
Emilia Roig, „Lieber Sohn oder So rettest du die Welt“, Briefe an die kommenden Generationen
https://www.kirche-im-swr.de/?m=44163Die deutsch-iranische Journalistin und Autorin Gilda Sahebi beschreibt, was Hoffnung für sie ist:
"Hoffnung ist kein Ausblenden all dessen, was Angst macht, gefährlich und gewaltvoll ist. Sie bedeutet lediglich, der Realität näher zu kommen, indem man auch die guten, schönen, hellen Dinge sieht.“
Gilda Sahebi, auf dem Instagram-Kanal oekomverlag, Instagrampost vom 19.03.2026,
https://www.instagram.com/p/DWB-WggDfw7/?img_index=2&igsh=YTEwbHFpaHo5ODd2,zuletzt abgerufen am 23.03.2026
https://www.kirche-im-swr.de/?m=44162Kann man Glück durch mehr Effizienz und mehr Leistung steigern? Die Autorin und Psychologieprofessorin Dr. Eva Asselmann hat da ihre Anfragen und stellt fest:
„Wir alle wollen ein glückliches, erfülltes Leben haben. Verwechseln aber in unserer Leistungsgesellschaft häufig Effizienz oder Selbstoptimierung mit Glück – obwohl das ganz unterschiedliche Dinge sind. Da kann man sich schon einmal fragen: Will ich diese permanente Leistungssteigerung eigentlich wirklich? Wenn man sich vorstellt, am Ende des Lebens zurückzuschauen, wird oft klar: Es sind nicht die maximalen Leistungen, die zählen, sondern die entspannten Momente – zum Beispiel mit anderen Menschen.“
Professorin Dr. Eva Asselmann, auf dem Instagram-Kanal ildikovonkuerthy, Instagrampost vom 15.03.2026, https://www.instagram.com/reel/DV56ZNOCMp0/, zuletzt abgerufen am 23.03.2026
https://www.kirche-im-swr.de/?m=44161Die Autorin und Politikwissenschaftlerin Emilia Roig hat ihre Gedanken über das, was im Leben zählt, in einen Brief verpackt. Einen Brief an ihren Sohn und die kommenden Generationen. Sie schreibt:
„Mein lieber Sohn, du musst die Welt nicht allein retten. Du musst sie nicht perfekt machen, nicht alles verstehen, nicht alle Antworten kennen. Du darfst zweifeln, müde sein, auch Fehler machen. (…) Mach also Fehler und geh weiter – mit offenen Augen, mit einem weichen Herzen, mit deiner eigenen Art, in dieser Welt zu leben. (…) Was ich mir wünsche? Dass du deine innere Stimme nie verlierst. Dass du nicht vergisst, wie sehr du verbunden bist mit allem, was lebt. Dass du liebst, zweifelst, hoffst, traust, kämpfst, vergibst – und immer wieder aufstehst. Für das Leben selbst. Ich glaube an Dich.“
Emilia Roig, „Lieber Sohn oder So rettest du die Welt“, Briefe an die kommenden Generationen
https://www.kirche-im-swr.de/?m=44160Wer ist uns gute Gesellschaft? Die Journalistin und Autorin Mareice Kaiser weiß, mit was für Menschen sie zu tun haben möchte:
„Ich möchte nicht in einer Welt leben, in der Menschen andere und am Ende auch sich selbst anlügen. Alle können alles schaffen und solcher Bullshit, ich will das nicht mehr hören. Ich will Menschen sehen, die Fehler machen und sie zugeben. Ich will Menschen sehen, die nicht mehr weiterwissen und daraus kein Geheimnis machen. Ich will Menschen sehen, die zu ihren Verletzlichkeiten stehen, weil sie zu unserem Leben gehören. (…)“
Mareice Kaiser, „Ich weiss es doch auch nicht – 101 entlastende Antworten auf existenzielle Fragen“
https://www.kirche-im-swr.de/?m=44159Was ist es, was uns Menschen am Leben und in echter Bewegung hält? Der Kabarettist und Schriftsteller Hanns Dieter Hüsch meinte dazu:
„Lachen und Weinen
Halten den Menschen am Leben
Und halten ihn nicht nur am Leben
Sondern bewegen ihn auch
Nicht aufzugeben
Nicht bitter zu werden
Erfinderisch zu sein
Andere verstehen zu lernen
Einen Platz anzubieten
Vielleicht auch eine Suppe und Brot
Wärme zu verschenken
Es könne Christus selbst sein
Der um Aufnahme bittet
Und wer dies
Sich wirklich vorstellen kann
Hat alle Gewalt besiegt
Erlebt den Triumph des Glaubens
Und heilt den Frieden
Auf daß Gottes Erde
Heimat wird
Für alle Welt.“
Michael Blum und Hanns Dieter Hüsch, „Das kleine Buch zum Segen“
https://www.kirche-im-swr.de/?m=44158Ich hab mich noch nie so sehr nach Frieden auf der Welt gesehnt, wie jetzt gerade. Dahin gibt es nur einen Weg. Den beschreibt der Theologe Dietrich Bonhoeffer, der von den Nazis im KZ umgebracht worden ist.
„Nur aus dem Frieden zwischen zweien und dreien kann der große Friede einmal erwachsen, auf den wir hoffen.“
Aus: andere Zeiten. Magazin zum Kirchenjahr, 01/26, Verlag Andere Zeiten e.V., Hamburg 2026, S. 4.
Dieses Hoch auf die Geschwister ist mir auf Social Media über den Weg gelaufen. Und damit viele Grüße an alle Geschwister – in jeglicher Konstellation.
„Geschwister zu haben ist irgendwie seltsam, weil man als Kind ständig Zeit zusammen verbringt, vielleicht sogar ein Zimmer teilt, oft genervt ist oder sich streitet, und nicht wirklich darüber nachdenkt, wie viel Zeit man mit ihnen verbringt.
Und dann gibt es einen Punkt im Erwachsenenalter, an dem man plötzlich aufwacht, sie ansieht und realisiert, wie dankbar man für seine Geschwister sein kann. Man erkennt plötzlich, dass man nie wirklich allein war und auch niemals wirklich allein sein wird, solange man sie hat.“
Aus: https://www.instagram.com/reel/C-W1VbIoPzB/?igsh=ZGE1ZXd2NG9qZHZq
https://www.kirche-im-swr.de/?m=44185Meena ist eine Powerfrau. Sie hat echt krasse Sachen erlebt. Ihr Gesicht ist entstellt, weil ihr Mann sie mit Säure überschüttet hat. Sie war für ihn zu unabhängig. Heute hilft Meena anderen Frauen in ähnlichen Situationen und ist ein Vorbild für Emanzipation. Sie erzählt:
„Je größer die Probleme der Frauen sind, je mehr ich mich anstrengen muss, eine Lösung zu finden, desto mehr Kraft und Liebe entdecke ich in mir. [...] Was macht es schon, dass ich ein entstelltes Gesicht habe – ich bin frei.
In unserer indischen Gesellschaft sagt man, eine Frau könne nichts alleine schaffen, aber ich möchte das Gegenteil beweisen.“
Aus: chrismon. Das evangelische Magazin. 12.2025, GEP Frankfurt, 2025, S. 62.
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