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12MRZ2026
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Die Autorin Courtney Walsh über die wahre Liebe. Sie sagt:

 

(Die wahre Liebe) braucht keine näheren Bestimmungen.

Sie braucht keine perfekten Umstände.

Sie bittet Dich nur, dass Du kommst. Und Dein Bestes gibst.

Dass Du im Hier und Jetzt ganz da bist.

Dass Du leuchtest und fliegst und lachst und weinst
und verwundest und heilst und fällst und wieder aufstehst

und spielst und (…) lebst und stirbst als unverwechselbares Du.
Das genügt. Und das ist viel.

 

Quelle

Andere Zeiten, „Wege nach Innen“, Verlag Andere Zeiten e.V. Hamburg, 2020, S. 9.

https://www.kirche-im-swr.de/?m=44007
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11MRZ2026
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Der Wissenschaftler und Schriftsteller Bill Bryson darüber, dass die Erde ganz schön Glück gehabt hat:

 

Hätte das Universum bei seiner Entstehung nur ein kleines bisschen anders ausgesehen – wäre die Schwerkraft (…) stärker oder schwächer gewesen (…) – dann hätte es wahrscheinlich nie stabile Elemente gegeben (…).

 

Bei einer geringfügig stärkeren Gravitation wäre wahrscheinlich das ganze Universum wie ein schlecht aufgestelltes Zelt in sich zusammen gebrochen, und ohne genau die richtigen Werte hätte es weder die richtigen Dimensionen (…) noch die richtige Dichte gehabt.

 

Bei einer schwächeren Gravitation dagegen, hätte sich nichts zusammenfinden können, und das Universum wäre für alle Zeiten eine langweilige, gleichmäßig verteilte Leere geblieben.

 

Quelle:

Bill Bryson: Eine kurze Geschichte von fast allem, Übersetzung von Sebastian Vogel, Goldmann Verlag 2005, S. 28

https://www.kirche-im-swr.de/?m=44006
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10MRZ2026
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Der Fernsehkoch und Moderator Horst Lichter hat einige Tage in einem Schweigekloster verbracht. Er erzählt darüber:

 

(Diese Zeit dort) war sozusagen eine Abstinenz vom lauten Leben. Ich vergleiche das Ganze mit einer Diät. Die ersten Tage geht es einem nicht gut. Ab dem vierten, fünften Tag wird es besser. Und nach Abschluss der Kur fühlt man sich gut. Ich konnte besser riechen, schmecken, fühlen.

 

Quelle

KNA-Meldung vom Montag, 03.05.2021

https://www.kirche-im-swr.de/?m=44005
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09MRZ2026
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Der Sänger Michael Patrick Kelly macht beim Musikmachen religiöse Erfahrungen. Er sagt:

 

Gerade in der Musik erlebt man ja (…) oft diese magischen Momente. Auf Konzerten kann alles so schön und so harmonisch sein mit 10.000 Menschen, die einfach nur glücklich sind. Das gibt es selbst im Sport nicht, denn beim Fußball beispielsweise ist die Hälfte (…) der Fans immer enttäuscht, dass ihr Team nicht gewonnen hat. Auch Politik oder Religion spaltet die Geister. Ein gutes Konzert ist so ein kleines Stück Himmel auf Erden.

 

Quelle:

KNA-Meldung vom 12.11.2021

https://www.kirche-im-swr.de/?m=44004
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08MRZ2026
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Ein „Meeres-Segen“ für den Tag:

 

Der Herr, der immer an deiner Seite ist, segne dich.

Er sei dein Anker, um Ruhe zu finden und Kraft zu sammeln.

Er segne dich mit Mut, deinen eigenen Kurs neu zu setzen. (…)

Er segne dich mit Stärke, um Rückenwind für andere zu sein.

Er segne dich mit Ausdauer, damit du trotz vieler Wellen deinem Weg treu bleibst. (…)

Er segne dich mit Zuversicht, dass du dich aufmachst in dein eigenes Abenteuer.

Er segne dich mit neuen Ideen, damit du Neuland suchst und entdeckst.

 

Quelle

Bischöfliches Hilfswerk Misereor (Hg.): Liturgische Bausteine zur Fastenaktion 2015, Aachen 2015, S. 47.

https://www.kirche-im-swr.de/?m=44003
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07MRZ2026
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Manchmal bin ich unsicher, wie ich einem traurigen Freund oder Freundin helfen kann. Gern würde ich irgendetwas tun. Die folgende kleine Geschichte eines unbekannten Autors erzählt, wie Hilfe und Mitgefühl auch aussehen kann:

"Ein kleiner Junge kam später nach Hause, als die Mutter erwartet hatte. Als sie nach dem Grund der Verspätung fragte, antwortete das Kind: „Ich habe Julia geholfen. Ihre Puppe ist kaputtgegangen.“ „Hast Du geholfen sie zu reparieren?“ fragt die Mutter. „Nein“, antwortete das Kind. „Ich habe ihr geholfen zu weinen.“

Erste Hilfe in: Andere Zeiten e.V., Hoppla! Neue Geschichten für andere Zeiten

https://www.kirche-im-swr.de/?m=43947
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06MRZ2026
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Am Schabbat tritt der Mensch von seinen eigenen Sorgen zurück und wird Gast im Haus G‑ttes. Der Schabbat ist ein heiliger Zufluchtsort mitten in der Hast und Mühe der Welt. Es ist ein Tag, an dem wir von der Tyrannei der Dinge befreit sind und die Würde des Lebens wiederentdecken. Der Schabbat ist ein Geschenk für die Seele, ein Fest für den Geist, eine Erinnerung daran, dass nicht Besitz, sondern Zeit unser wahres Erbe ist. Es ist ein Palast, in dem wir wohnen, nicht aus Stein gebaut, sondern aus Stunden, und in ihm finden wir die tiefe Bedeutung dessen, Mensch zu sein.“

 

Abraham Joshua Heschel: The Sabbath: Its Meaning for Modern Man, New York: Farrar, Straus and Giroux, 1951, Kapitel 1 „A Palace in Time“.

https://www.kirche-im-swr.de/?m=43987
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05MRZ2026
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Wie an jedem ersten Freitag im März wird er auch morgen wieder gefeiert: der Weltgebetstag, der immer von Frauen vorbereitet wird. In über 150 Ländern der Welt kommen Frauen und Männer zusammen, um über die Grenzen hinweg solidarisch zusammenzustehen. Die Schauspielerin Marianne Sägebrecht sagt dazu:

„Frauensolidarität ist mir wichtig. […] Und Ökumene ist mir ein großes Anliegen. Wenn Menschen, egal welcher Konfession, Schulter an Schulter in der Kirche sind und gemeinsam beten, gibt das eine tolle Energie. […] Jeder Mensch ist in seiner Einzigartigkeit von Gott bestellt, aber wir müssen das annehmen und damit umgehen.“

Marianne Sägebrecht
In: https://weltgebetstag.de/aktuelles/einzelansicht/news/interview-mit-marianne-saegebrecht

https://www.kirche-im-swr.de/?m=43946
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04MRZ2026
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Sieben Wochen anders leben – nach diesem Motto richten sich viele Christinnen und Christen in den sieben Wochen zwischen Aschermittwoch und Ostern. Die evangelische Theologin und Journalisten Kathrin Althans erzählt:

„Wer in der Fastenzeit auf etwas verzichtet, darf nach protestantischem Verständnis selbst entscheiden, was ihm guttut […]. Probehalber etwas anders zu machen – auch wenn es schwerfällt – kann die Entdeckung mit sich bringen, dass es anders besser sein könnte. […]
So kann das Fasten ein jährlicher kleiner Entwurf sein: Was wäre wenn? Was wäre, wenn ich nicht jeden Abend auf dem Sofa zu bewegten Bildern einschlafen würde? Wenn ich z.B. jeden Tag eine neue Begegnung wagen würde? Wenn ich vorwärtsschauen würde, statt zurück? Ja, Fastenzeit bedeutet die Skizze eines anderen Alltags“.

Kathrin Althans, Warum fasten wir eigentlich?
In: https://7wochenohne.evangelisch.de/warum-fasten-wir-eigentlich

https://www.kirche-im-swr.de/?m=43945
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03MRZ2026
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Wie es wohl im Himmel aussieht? Beim Betrachten des Sternenhimmels hat ein kleines Mädchen dazu eine Idee. Davon erzählt die folgende, kurze Geschichte eines unbekannten Autors:

„Ein kleines Mädchen aus der Stadt besuchte seine Großmutter auf dem Land. Kurz zuvor war der Großvater gestorben. Eines Abends saßen sie gemeinsam vor dem Haus auf der Bank und schauten in den wunderschönen Sternenhimmel. Das kleine Mädchen hatte diese Himmelsschönheit in der Stadt noch nie so erlebt, zu hell war der städtische Abendhimmel. In Gedanken versunken sagte es plötzlich zu seiner Großmutter: ‚Wenn der Himmel von der falschen Seite schon so schön ist, wie viel schöner muss er dann erst von der richtigen Seite sein!‘

Auf der richtigen Seite in: Andere Zeiten e.V., Hoppla! Neue Geschichten für andere Zeiten

https://www.kirche-im-swr.de/?m=43944
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