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Auch wenn die Gesellschaft erwartet, dass man produktiv ist. Der Autor Matt Haig hat seinen eigenen Umgang damit. Er sagt:
Du musst nicht immer etwas zu tun haben. Oder etwas erreichen. Du musst deine freie Zeit nicht unbedingt produktiv nutzen. Du musst kein Tai-Chi machen oder heimwerken oder Brot backen. Manchmal kannst du einfach nur sein und etwas spüren und durchkommen und Chips essen und überleben, und das ist mehr als genug.
Quelle: Haig, Matt. Online unter: https://www.buechertreff.de/forum/thread/9404-zitate-u-saetze-die-mir-gut-gefallen-haben/?pageNo=362. Aufgerufen am 3.12.2025.
https://www.kirche-im-swr.de/?m=43551Viele wünschen sich, dass sich etwas ändert. Der persische Dichter Rumi aus dem 13. Jahrhundert meint dazu:
Gestern war ich klug, also wollte ich die Welt verändern.
Heute bin ich weise und ändere mich selbst.
Quelle: Rumi: Online unter: https://www.barfuss-und-wild.de/seelenfutter-747. Aufgerufen am 3.12.2025.
https://www.kirche-im-swr.de/?m=43550Heath Ledger ist als Schauspieler berühmt geworden. Zum Beispiel als Joker in Batman. Er hat viele Interviews gegeben. Aber eine Frage ist ihm nie gestellt worden. Er sagt:
Jeder fragt, was man beruflich macht, ob man verheiratet ist oder ein Haus besitzt,
als ob das Leben eine Art Einkaufsliste wäre. Aber niemand fragt jemals, ob du glücklich bist.
Quelle: Ledger, Heat: online unter: https://www.barfuss-und-wild.de/seelenfutter-771.
https://www.kirche-im-swr.de/?m=43549Dass es etwas gibt, das Jesus völlig egal ist, davon geht der Autor Jan Frerichs aus. Er sagt:
Jesus ist es egal, wie viele Bibelverse du auswendig kennst. Ihn interessiert, wie du Menschen behandelst.
Quelle: Frerichs, Jan: Online unter: https://www.barfuss-und-wild.de/seelenfutter-526. Aufgerufen am 3.12.2025.
https://www.kirche-im-swr.de/?m=43548Die Holocaustüberlebende Tova Friedmann hat im Bundestag eine Rede gehalten. In ihrer Rede erinnert sie an die 6 Millionen getöteten Juden und hat einen wichtigen Appell an die deutsche Gesellschaft:
„Die jüngere Generation ist nicht verantwortlich für das abscheuliche und grauenhafte Verhalten Ihrer Vorfahren in Treblinka, Auschwitz-Birkenau, Majdanek, Bergen-Belsen, Dachau und anderen Konzentrationslagern der Nazis. Aber Sie – insbesondere diejenigen, die politische Verantwortung tragen – sind verantwortlich für die Welt, die sie jetzt gestalten, für Ihre eigene Zukunft und die Ihrer Kinder. Und das bedeutet, diese Seuche, diese Epidemie des Hasses, diesen Antisemitismus sehr ernst zu nehmen. Neutralität im Angesicht des Hasses ist keine Neutralität – sie bedeutet Zustimmung. (…)
Möge die Erinnerung zur Verantwortung führen.
Möge die Verantwortung zum Handeln führen.
Und möge das Handeln dafür sorgen, dass „Nie wieder“ nicht nur eine Parole ist, sondern eine bleibende Verpflichtung.“
Tova Friedmann in ihrer Rede im Bundestag am 27.02.2026: https://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2026/kw05-gedenkstunde-rede-friedman-1139878, abgerufen am 28.01.2026.
https://www.kirche-im-swr.de/?m=43806Die Pfarrerin Josephine Teske hat einen Segen geschrieben für alle, die weitermachen. In ihrem Leben weitermachen, obwohl es gerade nicht sehr hoffnungsvoll zugeht. Einen Segen für alle, die weitermachen wollen:
„Gottes Segen sei in dir, damit deine Schultern leicht werden. Erinnere dich: Die Last der Welt liegt nicht allein auf dir! Leuchten soll er in dir, der Segen, damit du Hoffnung in der Zukunft siehst, Freude dein Handeln bestimmt – und nicht Perfektion. Vertrauen wünsche ich dir: Die Zukunft kann wunderschön werden! Habe keine Angst.“
Josephine Teske, Unsere Résistance. Gott. Immerdar. Gebete zum Leben
https://www.kirche-im-swr.de/?m=43805Die iranisch-stämmige Ärztin Dr Shabnam Fahimi-Weber setzt sich von Essen aus für die Menschen im Iran ein. Sie bietet Online-Sprechstunden an für verletzte Demonstranten, die sich nicht trauen ins Krankenhaus zu gehen, weil sie dort den Tod fürchten. Sie erzählt über die Situation im Iran:
„Im Iran ist der jetzige Protest sogar noch größer als der nach dem Tod von Mahsa Amini. Und: Er erfasst wie ein Lauffeuer alle Schichten und Geschlechter. Alle leiden unter der Situation, jeden trifft es, wenn wochenlang die Geschäfte schließen. Die Menschen sprechen jetzt von Revolution. Obwohl die Behörden mit größter Brutalität vorgehen, demonstrieren die Iraner und Iranerinnen weiter gegen die Unterdrückung. Viele bringen sich in Lebensgefahr, aber sie sagen: „Die kriegen uns nicht alle tot
Dr. Shabnam Fahimi-Weber, in: Christina Wandt: So hilft eine Essener Ärztin im Iran, Westdeutsche Allgemeine Zeitung, 10.01.2026: https://parsimed.org/so-hilft-eine-essener-aerztin-im-iran/ abgerufen am 28.01.2026.
https://www.kirche-im-swr.de/?m=43804Résistance. So heißt ein Buch von Pfarrerin Josephine Teske. Darin hat sie Gebete und Segen gesammelt, die sie selbst geschrieben hat. Und sie schreibt über ihren Glauben: Über das, was sie in schweren Zeiten trägt. Und woran wir Menschen uns immer festhalten können – weil wir es schon immer bei uns haben:
„Unsere Résistance. Entgegen allem Weltgeschehen halten wir an Hoffnung und Schönheit fest: Im Staunen, im Alltag, im Schweren, im Übergang, im Trotzdem, im Miteinander und im Immerdar. Wir geben nicht auf, weder in unserem eigenen kleinen großen Leben noch in der weiten Welt – daran zu glauben, dass es sich lohnt, ein weites Herz zu haben.”
Josephine Teske, Unsere Résistance. Gott. Immerdar. Gebete zum Leben
https://www.kirche-im-swr.de/?m=43803Manchmal ist es unerträglich, was in unserer Welt geschieht. Auch für Pfarrerin Josephine Teske. Alles Leid, das geschieht – und die vielen bösen Worte, die die Menschen auseinandertreibt. Josephine Teske macht das hilflos und traurig, und dann betet sie zu Gott:
„Ich trage eine Traurigkeit, die nicht nur mir gehört. Sie sickert aus den Straßen, aus den Kriegen, aus dem Schweigen. Wo bist du, Gott, wenn alles schmerzt? Hilf mir, nicht hart zu werden und nicht blind. Lehre mich fühlen – ohne zu zerbrechen. Zeig mir das Kleine, das noch heilt: ein Lächeln, ein Baum, ein Händedruck. Gib mir Mut, trotz allem gut zu bleiben. Und Hoffnung, die nicht naiv ist, sondern standhält.“
Josephine Teske, Unsere Résistance. Gott. Immerdar. Gebete zum Leben
https://www.kirche-im-swr.de/?m=43802Manchmal fehlen mir die Menschen, die schon gestorben sind, so sehr. Da tut mir dieses Gebet von Josephine Teske gut. Sie ist Pfarrerin, postet ihre Texte für ihre Follower auf Instagram, und erreicht auch mich, wenn sie schreibt:
„Ich wünsche mir einen Platz im Himmel. Bei dir, mein Gott, an deinem Tisch. Dir will ich all das erzählen, was war und wie es gewesen ist. Ich glaube, du wirst mir sagen: Das wei0 ich doch alles längst, aber erzähl mehr. Ich höre so gern von dir! Dann möchte ich mit all den anderen, die vor mir gegangen sind, lachen, bis sich die Balken biegen. Ich will sie in die Arme schließen. Und endlich heil sein“
Josephine Teske, Unsere Résistance. Gott. Immerdar. Gebete zum Leben
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