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Dr. Nana-Yaw Bimpong-Buta ist Kardiologe, Autor eines Spiegelbestsellers über Herzgesundheit und in den sozialen Medien folgen ihm allein auf Instagram 120.000 Menschen. Dort heißt er “herzens_doc”. Der 45-Jährige will Menschen über das Herz aufklären, sie motivieren, dass sie etwas für ihr Herz tun. Ganz wichtig: sich bewegen, gesund ernähren, Stress reduzieren. Als Seelsorger stimme ich ihm zu, dass in unserer Gesellschaft aber noch ein weiteres Risiko dazukommt: Einsamkeit. Der Mediziner sagt: “Einsamkeit ist ein Risikofaktor wie Rauchen, wie Cholesterin und Bluthochdruck.” Der Herzensdoc ist sich sicher: Herzgesundheit und seelische Gesundheit hängen zusammen. Verbindung und Beziehung mit anderen Menschen tun jedem Herzen gut. Und als Christ fühlt er sich auch verbunden mit Gott. Gott ist für ihn ein Gesprächspartner, der weiß was ihn bewegt, noch bevor er eine Silbe ausgesprochen hat. Er sagt: “Es gibt bestimmte Sachen, die kannst du mit keinem anderen besprechen, weil dich keiner so verstehen wird wie Gott dich versteht.” Mir geht es da ähnlich: Im Gebet kann ich Gott sagen, was mir- wie man umgangssprachlich sagt - das Herz schwer macht. Und das gibt dann auch wieder Elan, um gegen Einsamkeit im eigenen Umfeld etwas zu tun: die pflegebedürftige Nachbarin besuchen. Den Kumpel anrufen, der krank zu Hause sitzt. Oder eine aufmunternde Nachricht an eine Freundin abschicken, die gerade in eine neue Stadt gezogen ist und da noch niemand kennt. All das ist erwiesenermaßen gut fürs Herz. Und ich glaube dann lebt man auch ganz viel von der Botschaft Jesu, der gesagt hat: “Du sollst den Herrn, deinen Gott lieben von ganzem Herzen, [...] und deinen Nächsten wie dich selbst.”(Lk 10,27)
https://www.kirche-im-swr.de/?m=44211Die Hände bilden keine Raute, sondern sind zum Gebet gefaltet. Angela Merkel zu Besuch im Kloster Maria Laach. Merkels Blazer leuchtet hellgelb neben den schwarzen Kutten der Mönche. Die ehemalige Bundeskanzlerin sitzt im Chorraum inmitten der Benediktiner in der wunderschönen romanischen Abtei in der Vulkaneifel. Sie feiern die Vesper - das Abendgebet der Kirche. Und Merkel ist gekommen, um zu predigen - als Pfarrerstochter kennt sie sich damit aus.
Ich habe Glück gehabt und einen Platz bekommen und lausche nun, welchen Impuls Angela Merkel setzt. Sie erzählt, was ihr der Glaube an Gott bedeutet. Merkel meint: “Christ sein ist eine Lebensaufgabe. [...]”
Klingt anspruchsvoll, aber nichts anderes habe ich erwartet von einer Frau, die zugleich Pfarrerstochter und promovierte Physikerin ist. Mir gefällt was Merkel sagt: “Christ sein ist keine Bank zum Ausruhen, sondern eine [...] Aufforderung die eigenen Gaben zum Wohle anderer einzusetzen”, so Merkel. Und weiter: “Die gute Nachricht dabei ist: Dass wir auf Gottes Güte hoffen können, dass wir nicht perfekt sein müssen, dass wir Fehler machen dürfen -und dennoch von ihm als Menschen angenommen sind”. Für Merkel besteht die Freiheit des Menschen aber nicht darin, den Glauben als sanftes Ruhekissen zu verstehen, sondern Verantwortung zu übernehmen. Einer Frau, die sich in vielen Krisen unzählige Nächte um die Ohren geschlagen hat und dafür auf manches Ruhekissen verzichtet hat, nehm ich das ab. Und es spornt mich an neu darüber nachzudenken, wo meine Verantwortung liegen kann - als Christ und als Bürger.
https://www.kirche-im-swr.de/?m=44210Der Film “Das deutsche Volk” läuft gerade in der Mediathek von 3sat. Es geht darin um das Attentat in Hanau am 19.Februar 2020. Ein Rechtsterrorist hatte 9 Menschen ermordet. Nur deshalb, weil sie einen Migrationshintergrund haben. In dem Film lerne ich diese neun Menschen besser kennen. Weil die Hinterbliebenen von Hanau von ihnen erzählen.
Von Gökhan Gültekin,er fuhr seinen krebskranken Vater zweimal die Woche nach Frankfurt zur Chemotherapie - seine Eltern bedeuteten ihm die Welt.
Von Hamza Kurtović - er war gerade Fachlagerist geworden, hatte einen Job, mit dem er überglücklich war.
Von Said Nesar Hashemi - der an dem Abend mit seinem Bruder einfach nur Champions-League gucken wollte.
Von Sedat Gürbüz - seine Mutter sagt über ihn: “Wenn der Mörder Sedat gekannt hätte, er hätte ihn niemals ermorden können. Wo auch immer er hinging, er strahlte wie die Sonne.”
Von Ferhat Unvar - gerade war er Gas- und Heizungsinstallateur geworden, liebte Techno und Hip-Hop.
Von Fatih Saracoglu -sein Bruder sagt über ihn: Er war jemand, der viele Ideen hatte, der viel wollte, hat mich angetrieben, hat mich gefragt, was ich aus meinem Leben machen will.”
Von Vili Viorel Paun- er kam mit 16 Jahren aus Rumänien nach Deutschland und studierte in seiner Freizeit Italienisch, Spanisch, Englisch und Französisch.
Von Mercedes Kierpacz - Mutter von zwei Kindern, ihr Name Mercedes bedeutet: Barmherzigkeit.
Und von Kaloyan Velkov. Er arbeitete an dem Abend als Wirt in der Bar und hinterlässt eine Frau und einen Sohn.
Eine aktuelle Studie belegt. Rassistische Einstellungen verfestigen sich. Als Christ glaube ich aber: Jeder Mensch ist ein einmaliges Geschöpf Gottes und damit meine Schwester und mein Bruder. Egal woher er kommt, was er glaubt, wie er heisst. Rassismus ist Gotteslästerung.
https://www.kirche-im-swr.de/?m=44209Herbert Grönemeyer, Hape Kerkeling, Günther Jauch und viele andere Prominente haben im Dezember einen Brief an Kanzler Merz, Innenminister Dobrindt und Außenminister Wadephul geschrieben. Darin steht: „Wir bitten um Ehrfurcht vor dem Leben von Menschen, die für die Bundesrepublik Deutschland, für unsere Werte und Interessen [...] ihre Existenz aufs Spiel gesetzt haben und nun gerade deshalb gemeinsam mit ihren Familien in größter Gefahr sind. Sie haben darauf vertraut, dass Deutschland Wort hält und ihnen beisteht.”* Die Prominenten rufen in dem Brief dazu auf, jene afghanischen Menschen, die bereits von Deutschland eine Aufnahmezusage erhalten hatten, auch endlich hier aufzunehmen. Expertinnen, Journalisten und die Kirche warnen schon lange, dass nicht nur die Glaubwürdigkeit Deutschlands, sondern auch Menschenleben auf dem Spiel stehen. Auch mich treibt das als Christ sehr um: Wie kann es sein, dass Menschen, die zum Beispiel mutig dafür eingetreten sind, dass endlich auch Mädchen in Afghanistan zur Schule gehen konnten, jetzt nicht geschützt werden, obwohl ihnen genau deshalb der Tod durch die Taliban droht? Ich kann und will nicht schweigen, bis diese Menschen endlich in Deutschland in Sicherheit sind.
Quelle: *Brief an Merz: Prominente fordern Aufnahme aller Menschen aus Afghanistan, die Deutsche Aufnahmezusagen erhalten hatten - Kabul Luftbrücke , Ausdruck vom 31.03.2026 um 9:23 Uhr.
https://www.kirche-im-swr.de/?m=44208Jenny Jung wohnt mit ihrer Familie im Westerwald und engagiert sich ehrenamtlich in der Trauerbegleitung beim Hospizverein Neuwied. Und zwar für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene. Manche von ihnen haben ihre Mama verloren, andere ihren Papa. Manche auch Bruder oder Schwester. Dann ist es ganz wichtig, dass diese jungen Menschen einen Ort haben für ihre Trauer. Dass sie die Trauer nicht runterschlucken, sonst wird es nur schlimmer. Jenny Jung erklärt das so:
“Wenn ich mit meinen Kindern im Schwimmbad bin und die legen sich auf so einen aufblasbaren Ball und man versucht diesen Ball unter Wasser zu drücken und braucht unglaublich viel Kraft. Eine unachtsame Sekunde und mit voller Wucht kommt der Ball wieder hoch. Und ich glaub so ist das auch in der Trauer, wenn man versucht die Trauer und die Gefühle zu unterdrücken und nicht zuzulassen - sie kommen dann ganz plötzlich und mit voller Wucht hoch.”
Es ist so wichtig sich Zeit für die eigene Trauer zu nehmen. Deshalb begleitet Jenny Jung Menschen genau dabei. Und sie macht Mut auf Trauernde zuzugehen, nicht einen großen Bogen um sie zu machen, sondern Anteil zu nehmen: Einen Kuchen vorbeizubringen, oder einfach eine Umarmung, das hilft oft schon ganz viel.
Warum sie das macht? “Einer trage des anderen Last. Anders geht´s nicht in unserer Gesellschaft”, findet sie. Die Kraft dafür gibt ihr der Glaube. Sie sagt: “Mich trägt die Hoffnung, dass da nach dem Tod noch was kommt, dass wir bei Gott sein werden und unsere Lieben auch wiedersehen.”
Was für eine schöne Osterbotschaft - der Glaube an die Auferstehung gibt Menschen auch heute Kraft. Er vertröstet nicht, sondern er tröstet, weil er eine Perspektive schenkt auf ein Leben über diese Welt hinaus. Und er macht Menschen wie Jenny Jung stark, um trauernden Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen zu helfen. Damit sie nicht alleine trauern müssen, sondern lernen wieder aufzustehen. Und in ihr Leben auf dieser Erde zurückzufinden.
https://www.kirche-im-swr.de/?m=44207Thomas Jefferson, Gründervater der USA. Thomas Mann, Schriftsteller und Literaturnobelpreisträger. Oder Thomas Müller, Weltmeister und Fußballlegende. Sie alle tragen den Namen eines ganz besonderen Jüngers von Jesus. Thomas. Er gilt unter den zwölf engsten Vertrauten Jesu als der Zweifler. Der Skeptiker. Denn: Als Jesus nach seinem Tod aufersteht und den Jüngern wieder begegnet, da ist Thomas nicht dabei. Und als die anderen Jünger - Petrus, Johannes oder Andreas - ihm erzählen, dass Jesus lebt und dass sie ihm begegnet sind, da sagt Thomas: Das muss ich mit meinen eigenen Augen sehen, sonst kann ich das nicht glauben.
Dass es Thomas mit seinen Zweifeln so prominent in die Bibel geschafft hat? Ich glaube das ist so, weil Zweifeln zum Glauben dazugehört. Zweifeln, das zeigt auch: jemand nimmt den Glauben ernst. Hinterfragt ihn. Und wer über Fragen wie “Warum gibt es so viel Leid auf der Welt? Warum greift Gott da nicht ein?” kühl hinweggeht, an dem muss ich zweifeln. Die Fragen bleiben offen, ich kann nur vertrauen, dass es irgendwann eine Antwort darauf geben wird. Und vertrauen geht nur, wo ich mich frei entscheiden kann. Und deshalb glaube ich nicht an einen Gott, der mir irgendwas aufzwingen will, sondern der mich in meiner Freiheit ernst nimmt und der mir was zutraut.
Interessant finde ich, dass Jesus die Jünger nochmal besucht, und da ist dann auch Thomas dabei. Jesus ist nicht sauer auf ihn, sondern geht auf den Zweifler zu. Das macht mir Mut: Glaubenskrisen, Zweifel - für Gott kein Tabu. Mein eigener Glaube jedenfalls ist in Krisen eher gewachsen oder hat sich weiterentwickelt. Ich glaube: Gott hält nicht nur meine Zweifel aus. Ich glaube sogar: Er hält mich - gerade auch dann, wenn ich zweifle. Wie Thomas.
https://www.kirche-im-swr.de/?m=44206Die Schauspielerin Annette Frier steht für mich wie kaum eine zweite für Lebensfreude. Sie ist ja auch Komikerin. Aber in ihrem Leben war nicht immer alles lustig. Sehr früh hat sie ihren Vater verloren. Sie hat sich auseinandersetzen müssen mit der Endlichkeit auf dieser Erde. In einem Interview habe ich sie mal gefragt, ob sie glaubt, dass da nach dem Tod noch was kommt. Und ich fand ihre Antwort total stark: Der Tod , sagt sie, ist wie eine Haltestelle. Eine Haltestelle, an der wir aussteigen. Und dann wieder einsteigen. Weil es irgendwie weitergeht.
Wenn ich mit Leuten rede, die einen lieben Menschen verloren haben, dann werde ich immer wieder gefragt. Ob ich das echt glaube mit dem Leben nach dem Tod, mit dem Wiedersehen bei Gott. Und ja, ich glaube das. Wie das genau wird – da muss ich natürlich auch passen. Aber ich glaube: Mit dem Tod ist nicht alles vorbei. Und genau das feiere ich heute an Ostern. Deshalb ist mir dieses Fest so wichtig. So heilig. Nicht nur an diesem Wochenende.
Auch dann wenn ich an den Gräbern von Freunden stehe, die viel zu früh an dieser Haltestelle aussteigen mussten. Die ich vermisse. Von denen ich aber auch glaube: Gott holt sie an der Haltestelle ab - und dann geht es weiter, irgendwie. Das Bild von der Haltestelle - es gibt mir Halt und Hoffnung. Dass es meinen Freunden bei Gott gut geht. Und dass ich sie irgendwann wiedersehe. Frohe Ostern!
https://www.kirche-im-swr.de/?m=44205Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht, heißt es. Ein bisschen nachhelfen kann man mit Düngen, aber klar ist: Manches muss einfach vor sich hin gären, bis daraus etwas wird. Und dieser Prozess findet nicht selten verborgen, im Dunkeln statt.
Eine Freundin hat mal über ihre Kinder in der Pubertät erzählt: „Bei meiner Tochter war es anstrengend. Die musste immer alles besprechen und ausdiskutieren. Bei meinen Söhnen hatte ich den Eindruck, die sind am Anfang der Pubertät in ihr Zimmer gegangen und dann sind sie nach ein paar Jahren wieder rausgekommen und waren durch mit ihrer Verwandlung.“
Wenn man das nur vorher wüsste. Dann wäre man vielleicht auch nicht immer so ungeduldig. Würde vielleicht auch dagegen helfen, dass Eltern, trotzdem immer wieder versuchen am Gras zu ziehen und sei es nur um mal zu schauen, ob der Halm nicht doch ein bisschen gewachsen ist.
Der Tag heute heißt Karsamstag. Es ist ein stiller Tag, ein Tag an dem sich irgendwie nichts bewegt. Ein Tag nach der Beerdigung. Nach dem Abschied. Und trotzdem denke ich: Vielleicht wächst ja doch was. Vielleicht verwandelt sich ja was und alles was ich tun muss ist: Aushalten, Warten, Geduld zeigen.
Weil Gras nicht schneller wächst, wenn man dran zieht.
https://www.kirche-im-swr.de/?m=44125Der Karfreitag ist ein Übungstag für mich. Ein Tag an dem ich übe hinzuschauen. Nämlich dahin, wo ich sonst so ungerne hinschaue. Auf das Leid, auf das, was weh tut.
Normalerweise schaue ich schnell weg. Weil mich das auch belastet. Ich schaue nicht gerne hin, wenn es um die Toten im Krieg geht. Um Krankheiten, die man nicht heilen kann. Wenn Menschen von ihrem Schicksal erzählen, das ich nicht ändern kann. Und am schnellsten schaue ich weg, wenn ich merke, dass ich selbst einen Fehler gemacht habe.
Der Karfreitag ist mein Übungstag da doch hinzuschauen. Ob dann was besser wird?
Als ein Kollege von seinen Problemen mit seinen Kindern erzählt, kommen andere Eltern auf ihn zu und sagen: Endlich erzählt mal einer darüber. Die Kinder sind nämlich im Autismusspektrum zuhause. Sie sind anders. Irgendwie bunt im Denken und Handeln, aber auch anstrengend. Es tut gut, wenn das jemand auch einmal ausspricht.
Und so gibt es natürlich viele Sachen die anstrengend sind und noch viel krassere Schicksale, viele Geschichten, viele Qualen in der Welt und es ist anstrengend, von ihnen zu hören, sie alle wahrzunehmen.
Aber ich denke: Wenn ich hinzusehen, wo man sonst lieber wegguckt, wenn ich das Leid auch ausspreche, hilft das denen, die mit diesen Schicksalen, Geschichten und Qualen tagaus, tagein unterwegs sind. Daran erinnert mich der Karfreitag, damit ich mich darin übe.
https://www.kirche-im-swr.de/?m=44124Keiner von uns hat Matthias gekannt. Wir haben nie mit ihm gesprochen. Nur einer von uns hat ein paar Einzelheiten von den Nachbarn erfahren. Die sind auch zur Beerdigung gekommen und waren dankbar, dass sie sich von Matthias verabschieden konnten.
Matthias ist nämlich gestorben, er war Bürgergeldempfänger, also arm und hatte keine Angehörigen. Er hatte auch nichts hinterlassen, was passieren soll, wenn er stirbt. Die Stadtverwaltung kümmert sich um solche Sterbefälle. Wenn sie keine Angehörigen finden oder wenn es welche gibt, die sich aber nicht um die Bestattung kümmern wollen, dann werden die Verstorbenen „von Amts wegen“ bestattet. Das heißt: Die Urne wird begraben, ohne dass es eine Trauerfeier gibt. Erfährt auch keiner.
Dass Matthias und drei andere, doch mit einer Trauerfeier verabschiedet wurden, haben sie der Tobiasgemeinschaft zu verdanken. Einer Gemeinschaft, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, in solchen Fällen eine kleine Feier zu organisieren, bevor die Stadt „von Amts wegen“ und einfach so bestattet. Dabei kann in der Tobiasgemeinschaft jeder seine Fähigkeiten einbringen kann. Die einen sprechen ein Gebet, die anderen tragen die Urne, die nächsten sind einfach nur da.
Die Tobiasgemeinschaft hat ihren Namen übrigens aus der Bibel, von einem Tobias, der eben genau das gemacht hat: Er hat Menschen beerdigt, egal woher sie kamen und egal, ob er sie gekannt hat oder nicht. So lernen wir von Tobias und machen es ihm heute nach, damit auch Menschen in Armut in Würde bestattet werden können.
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