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Heute ist St. Knuts Tag. Die meisten kennen ihn wahrscheinlich wegen des schwedischen Möbeldiscounters: Schlussverkauf, umtauschen oder Weihnachtsbäume werfen. In Skandinavien wird an diesem Tag tatsächlich die Weihnachtsdeko samt Baum abgeräumt.
Der St. Knuts Tag erinnert eigentlich an den Heiligen Knut, der im elften Jahrhundert König von Dänemark war. Er hat die Weihnachtszeit in Skandinavien um eine Woche verlängert. Seitdem endet sie dort also nicht mehr am sechsten Januar, sondern erst heute, am dreizehnten.
Vielleicht hat Knut die Weihnachtszeit verlängert, weil Kerzenlicht im winterlichen Skandinavien einfach gut tut. Auch mir tun Kerzen in der dunklen Jahreszeit gut, und sie erinnern mich immer wieder an den eigentlichen Sinn des Festes: Gott will zu uns Menschen kommen - nicht als Herrscher, sondern als Kind. Das heißt, er will uns berühren, nicht beherrschen.
Die Werbestrategen des Möbeldiscounters haben wahrscheinlich anderes im Sinn. Sie denken wohl, wenn der Baum schon rausfliegt, dann vielleicht gleich auch noch ein paar Möbel, um Platz für neue zu haben. Und so schlecht finde ich den Gedanken für heute gar nicht. Platz schaffen in meinem Leben für die wesentlichen Dinge. Aber das sind für mich nicht neue Möbel, sondern schöne Momente mit Freunden oder Familie, ein bisschen in mich reinhorchen, wie es mir geht, und was ich ändern möchte. Und dazu gehört für mich auch, dass ich Weihnachten nochmal herhole und mich frage, wie Gott mich berühren kann.
https://www.kirche-im-swr.de/?m=43675Eine neue Statistik sagt, dass die meisten Krankmeldungen dienstags beginnen. Ich war der Meinung, Montag sei der typische Tag zum Blaumachen. Aber Krankmeldung und Blaumachen sind offenbar doch zwei Paar Stiefel.
Voll interessant finde ich, wie der Begriff „Blaumachen“ entstanden ist. Das kommt aus dem Färber-Handwerk. Wenn beim Färben die Farbe Blau dran war, dann haben sie den Stoff in eine Brühe mit Indigo gelegt. Danach musste er an der Luft oxidieren, denn ohne den Sauerstoff ist er nicht anständig blau geworden. Und dann stand noch das Waschen und Trocknen an, für das es aber die Wäscherinnen gab. Die Färber konnten nichts anderes tun als frei zu machen, und deshalb haben sie eben vom Blaumachen gesprochen.
Unter Blaumachen verstehen wir heute ja eher freie Zeit, die man sich irgendwie erschlichen hat. Das Blaumachen der Färber ist ehrlicher: Zur freien Zeit verdonnert zu sein, weil eben gerade nichts anderes geht.
Solche Gelegenheiten fallen mir auch ein: Wartezimmer, Zug oder Krankenbett. Und jetzt mein etwas verrückter Vorschlag: Wie wär´s, im Wartezimmer einfach nur zu warten, im Zug einfach nur mitzufahren, oder wenn ich krank bin einfach nur krank zu sein. Und währenddessen eben nicht noch was anderes tun - also Insta checken, AB abhören, Leute zurückrufen oder to Do Listen abarbeiten. Sondern einfach nur warten, mitfahren oder im Bett liegen. Und wahrnehmen, was um mich herum passiert, und was in mir passiert in solchen Zeiten.
Die einen werden vielleicht sagen „verschwendete Zeit“ oder sogar genervt sein. Und die anderen werden vielleicht die Chance nutzen und einfach mal nichts tun.
https://www.kirche-im-swr.de/?m=43674„Ramazzottius“ – klingt italienisch, nach Sänger oder Kräuterlikör. „Ramazzottius“ ist aber Latein und die wissenschaftliche Bezeichnung für „Bärtierchen“. Diese winzig kleinen Lebewesen leben in Moosen und Flechten und sehen ein bisschen aus wie Gummibärchen – daher auch der Name. Ein völlig neues Bärtierchen wurde im Nationalpark Schwarzwald entdeckt. Es wurde auf den lustigen Namen „Ramazzottius kretschmanni“ getauft – zu Ehren von Winfried Kretschmann, weil er sich, so die Kommission, für Artenschutz und Vielfalt einsetze.
Es ist schon erstaunlich, was das Bärtierchen alles kann. Ein Ranger im Nationalpark hat mir dazu erzählt: „Dieses Tierchen ist der Wahnsinn: Es kann ohne Schutzanzug im Weltall überleben, weil es unglaubliche Temperaturen aushalten kann, indem es sich selbst austrocknet und seine Lebenszeit „einfriert“, um danach wieder weiterzuleben. Und stell dir vor: Es besitzt sogar ein Enzym, das radioaktive Verletzungen heilen kann.“
Ein echtes Naturwunder – das wird mir schnell klar, wie so vieles in Gottes genialer Schöpfung. Und mir wird auch klar, dass es jammerschade wäre, wenn solche Arten aussterben würden - nicht nur weil die Wissenschaft davon profitieren kann. Fast alle Arten – und da zähle ich auch die bei uns so unbeliebten Schnaken oder Zecken dazu - sorgen für ein ökologisches Gleichgewicht. Sie filtern Wasser, bauen Schadstoffe ab, produzieren Sauerstoff, sie bestäuben Blüten oder sind Nahrung für andere wichtige Arten. Und wenn ein Puzzleteilchen fehlt, dann leidet oft das ganze System.
Ein Hoch also auf alles, was da kreucht und fleucht in der Wildnis, auf dass es uns lange erhalten bleibe – auch das Bärtierchen mit dem urkomischen Namen „Ramazzottius kretschmanni“.
https://www.kirche-im-swr.de/?m=43673Neulich im Urlaub in Budapest bin ich in einem Souvenirgeschäft mal wieder schwach geworden. Da war so eine schöne Matrjoschka, die ich einfach haben musste. Wer nicht weiß, was das ist: Eine Matjroschka ist eine bunt bemalte Holzpuppe. Wenn man sie öffnet, steckt in ihr eine kleinere Puppe, die genau so aussieht, und dann wieder eine kleinere und wieder … bis es irgendwann nicht mehr weitergeht.
Meine Matrjoschka sieht auf den ersten Blick wie jede andere aus. Doch wenn ich eine Puppe nach der anderen öffne, erkennt man den Unterschied: Alle sind völlig verschieden aus. Diese Matrjoschka ist für mich ein Bild für mein Innenleben: Da gibt es auch viele Schichten.
Die äußerste können alle sehen. Doch darunter liegt so viel mehr. Schicht um Schicht stapeln sich übereinander und hüllen mich ein. Keine sieht wie die andere aus. Jede ist ein kleiner Teil von mir.
Für Menschen, denen ich vertraue, öffne ich mich und zeige ihnen einige meiner Schichten. Bei anderen möchte ich das lieber nicht. Und bis ganz nach unten, bis zum Kern, wo es nicht mehr weitergeht, kommt eigentlich niemand. Ich stelle mir vor, dass dort meine Seele ihren Platz hat.
An diesem Ort ist sie sicher und geschützt, nur ich weiß, wie es in ihr aussieht – und Gott. So erzählt die Bibel das: Ein Mensch sieht, was vor Augen ist; Gott aber sieht das Herz an.*
Gott schaut in mein Innerstes und auf andere Dinge als die, die uns Menschen interessieren. Er sieht durch alle Schichten, die ich übereinandergelegt habe. Vor Gott muss wir nichts erklären oder mich nicht rechtfertigen.
Er sieht mich an und erkennt, was ich wirklich meine.
Niemals würde er mich und meine Seele vor anderen bloßstellen oder verletzen. Wenn er mich anschaut, ist da nur Verstehen und Fürsorge für alles, was in mir steckt. Deshalb bin ich froh, dass Gott das kann: Mir ins Herz schauen.
*1Sam 16,7
https://www.kirche-im-swr.de/?m=43513Mit Schwung und Elan ins neue Jahr! Zumindest sage ich mir das. Aber ich kann die Worte in meinem Innern nicht fühlen. Die Tage, die noch immer so kurz und dunkel sind, der oft bleigraue Himmel – das alles drückt mir ganz schön auf die Stimmung. Der Januar kann ein mieser Monat sein.
Wenn ich könnte, wie ich wollte, würde ich gar nicht mehr aus meinem warmen, gemütlichen Bett herauskommen. Oder ich würde zu meiner Oma fahren, so wie früher, und bei ihr ganz viel Suppe essen.
Omas deftige Gemüsesuppe, die ist für mich etwas ganz Besonderes – sie schmeckt und fühlt sich nach Heimat an. Nach zwei oder drei Tellern davon sind meine Hände und Füße wieder warm und ich fühle mich schläfrig. Und wünsche mir, dass es ein Suppenrezept für alle gibt, die sich gerade mutlos fühlen.
Wer davon isst, bekommt neue Energie und Zuversicht. Eine echte Hoffnungssuppe – das wär’s! Ob dann die Stimmung insgesamt positiver wäre? Ich stelle mir all diejenigen vor, deren Körper und Seele seit langer Zeit mal wieder richtig satt werden. Und wie dann wohlige Behaglichkeit einkehrt.
Nach so einem Gefühl von Ruhe und Sorglosigkeit mitten im Chaos sucht auch ein Mensch in der Bibel: Bei Gott allein wird meine Seele ruhig, von ihm kommt mir Rettung.*
Selbst wenn diese Worte nicht alles, was grau und kalt ist, wegschieben können: Meine Haltung verändert sich. Denn da ist Gott, die unerschütterliche Kraft, die mich berührt. Sie wärmt mich von innen gegen die Kälte da draußen. Eben wie eine Seelen-Suppe. Darin lässt sich bestimmt Hoffnung finden, und neuer Schwung. Auch in kalten Zeiten.
*Ps 62,6
https://www.kirche-im-swr.de/?m=43512Selbstliebe ist wichtig. Besonders für Menschen, denen von anderen gesagt wird, dass sie so, wie sie sind, nicht richtig sind. Obwohl sie daran nichts ändern können – und auch nicht wollen. Das ist vor allem für queere Menschen immer noch bittere Realität. Leider gibt’s das auch heute noch: Christliche Kirchen und Gemeinden, in denen sie ausgegrenzt oder diskriminiert werden.
Kein Wunder also, wenn viele Queers Gott und Glaube nicht mit Selbstliebe und Akzeptanz in Verbindung bringen können. Dabei erzählt schon das alte Kirchenlied „Lobe den Herren“ genau davon. In dem Lied heißt es über Gott: „… der dich erhält, wie es dir selber gefällt; hast du nicht dieses verspüret?“* Immer wieder trifft mich diese Botschaft ins Herz, sie berührt meine Seele.
Gott ist ganz anders als wir. Gott lässt sich nicht von Vorurteilen blenden. Gott sieht uns, mit allem, was in uns steckt. Gott weiß, was wir brauchen, um uns ganz und heil zu fühlen. Dafür wird kein Mensch verurteilt. Die Scham und das Verstecken sollen ein Ende haben.
Ich träume von einer Kirche, in der Menschen genau so glauben und leben können. Vielleicht können die Worte aus dem Lied dann auch für andere zu einer Hoffnung werden, die bei uns in der Kirche eine Heimat zum Glauben und Vertrauen suchen. Wenn sie sich von Gott stärken lassen wollen und es (noch) nicht können.
Gott ist Liebe. Das meint sowohl die Liebe für andere als auch für sich selbst. Damit fängt alles an.
Wo Menschen einander mit Respekt und Achtung ansehen, wird ein Stück von Gottes Liebe zu uns sichtbar.
Liebe und Selbstliebe machen einen Unterschied. Und den kann man spüren.
*Evangelisches Gesangbuch (EG), Nr. 316
https://www.kirche-im-swr.de/?m=43511Vielleicht haben Sie heimlich auch eine. Eine Liste mit guten Vorsätzen für das neue Jahr. Auch wenn viele Menschen sagen: „Ach, ich mach sowas nicht mehr. Das bringt doch eh alles nichts!“. Dann stichelt doch diese leise, fiese Stimme im Kopf: „Wolltest du nicht dieses Jahr endlich mehr Sport treiben?“ oder „Statt auf dein Handy zu schauen, könntest du auch mal ein gutes Buch lesen.“ Mit den meisten dieser Vorsätze ist es erfahrungsgemäß schon nach kurzer Zeit wieder vorbei.
Was bleibt, ist dann eben kein Erfolgserlebnis, sondern das schlechte Gewissen: Nicht mal das schaff ich …! Es gibt so einen Satz am Ende des Gottesdienstes: Gott, segne unser Tun und unser Lassen.
Bei Gott zählt nicht nur, was ich mache, sondern auch das, was ich ganz bewusst nicht beginne oder auch nicht zu Ende bringen kann. Mich entlastet das sehr! Wenn ich das auf meine Neujahrsvorsätze übertrage, könnte aus meiner To-do-Liste vielleicht eine Not-to-do-Liste werden.
Mit lauter Vorsätzen, die man ganz leicht abhaken kann – indem man nichts tut! Zum Beispiel: Nicht sofort große Fitnesspläne machen. Stattdessen beim Kaffeetrinken mit einer Freundin überlegen, welches neue Hobby gemeinsam Spaß machen könnte. Solche schönen Erfahrungen machen gute Laune und motivieren. Und wer weiß, vielleicht gibt uns das den Anschub, mit mehr Freude an die Aufgaben heranzugehen, die uns wirklich am Herzen liegen.
Der erste Schritt dahin kann klein sein. Manchmal geht er sich fast wie von selbst. Gott segne dafür unser Tun und unser Lassen!
https://www.kirche-im-swr.de/?m=43510In diesen Tagen wird an vielen Orten wieder hoher Besuch erwartet. Die Sternsinger sind wieder unterwegs! Ausgestattet mit königlichem Gewand, Krone und, natürlich, Stern ziehen sie von Haus zu Haus. Gemeinsam sagen sie ihren Sternsinger-Spruch und singen ein Lied.
Sie bringen den berühmten Segen an die Türen und so zu den Menschen: C + M + B „Christus mansionem benedicat“, „Christus segne dieses Haus“.
Das allein wäre schon genug, aber die Kinder machen noch etwas anderes. Sie sammeln Geld für einen guten Zweck. Im vergangenen Jahr kamen so mehr als 48 Millionen Euro zusammen. Damit ist das Dreikönigssingen eine der erfolgreichsten Spendenaktionen in Deutschland.
Dass so viele kleine Menschen sich für andere kleine Menschen auf der ganzen Welt einsetzen, bringt mich immer wieder zum Staunen. In diesem Jahr steht das Thema Kinderarbeit im Mittelpunkt.
Es ist gut, wenn Kinder verstehen, woher die Dinge kommen, die für sie wie selbstverständlich sind. Dass es nicht in Ordnung ist, wenn andere Kinder nicht spielen dürfen, sondern arbeiten müssen.Und dass Schule nicht nur schwierig und doof ist, sondern helfen kann, den Kreislauf der Armut zu durchbrechen.
Was für eine starke Botschaft: Auch Kinder können gemeinsam Großes erreichen! Sternsingen steht für königliche Würde für alle Menschen. Ich freu mich schon darauf, die kleinen Majestäten in den Straßen zu sehen!Und ich freu mich auf ihren Sternsinger-Gruß: „Wir wünschen euch ein fröhliches Jahr – Caspar, Melchior und Balthasar!“
Vor ein paar Jahren war ein Werbeclip eines bekannten schwedischen Möbelhauses sehr populär. Darin warfen alle möglichen Leute nach Weihnachten ihre Christbäume raus – direkt aus dem Fenster! Der Slogan lautete: „Bäumchen raus!“ Ganz offensichtlich, damit anschließend ein neues Stück aus besagtem Möbelhaus zu Hause „einziehen“ kann.
„Was für ein Quatsch!“, hab ich immer gedacht. Niemand ist so verrückt und wirft seinen Christbaum wirklich aus dem Fenster!
Aber dann, vor ein paar Tagen in meiner Straße, habe ich es gesehen: Da war ein älteres Pärchen gerade dabei, seinen Baum aus dem Haus zu werfen. Der Mann stand unten, die Frau oben am Wohnungsfenster und hat die Tanne geradewegs in den Vorgarten geworfen. Das Ganze hat ihr offensichtlich riesigen Spaß gemacht. Als der Baum fiel, hat sie gejubelt wie ein Kind. Ich war von ihrer Lebensfreude wie verzaubert. Etwas Altes loszulassen kann so guttun und befreiend sein.
Gott will uns Mut dazu machen, wenn er verspricht:Seht, ich schaffe einen neuen Himmel und eine neue Erde. Dann denkt niemand mehr an das, was früher war.
Es ist für immer vergessen. Freut euch und jubelt ohne Ende über das, was ich jetzt erschaffe!*
Ich möchte, dass das im neuen Jahr mein Hoffnungsgedanke wird. Ich will rausgehen und schauen, wo Gottes Versprechen schon hervorlugt. Und ich werde bestimmt einige sehen, die auch gerade Platz für Neues schaffen. Frei nach dem Motto: Bäumchen raus – Zukunft rein.
*Jes 65,17-18a
https://www.kirche-im-swr.de/?m=43508Manche Sachen passen einfach nicht zusammen. Das haben sich bestimmt auch jetzt wieder Menschen in den Weihnachtstagen gedacht. Da lief Stille Nacht, heilige Nacht im Radio, während die Kinder sich laut gestritten haben; oder da war das Gefühl von Einsamkeit, obwohl man an den Feiertagen mit Familie, Freundinnen und Freunden zusammen war. Diese Gegensätze können sehr zu Herzen gehen.
Aber es geht auch anders. Ein gutes Beispiel ist für mich die Krippe in unserer Kirche, die auch dieses Weihnachten wieder aufgebaut war.
Als ich sie vor ein paar Jahren zum ersten Mal näher angeschaut habe, war ich echt überrascht.Da hatte doch irgendein Scherzkeks zwischen dem Jesuskind, Maria, Josef, den Hirten, Sterndeutern und vielen Schafen tatsächlich die kleine Figur von Patrick, dem Seestern hineingeschmuggelt. Mit Badehose sitzt Patrick, bekannt aus der Serie SpongeBob, ganz nah beim Jesuskind.
Für einen Augenblick war ich empört: Das geht doch nicht! In einer so liebevoll gebastelten Krippe …! Doch dann wurde ich nachdenklich: Wer weiß, wer Patrick dort aus welchem Grund hingesetzt hat. Und auch, wenn einige Leute sagen würden: „Der passt da nicht rein, der stört!“, Patrick ist jetzt eben da und gehört irgendwie dazu. Mittlerweile wäre die Krippe ohne ihn für mich nicht komplett.
Und so ist es auch mit den Dingen, von denen ich mir im Rückblick wünsche, sie wären an Weihnachten anders gewesen. Manches ist nicht zu ändern und stört uns jedes Jahr wieder. Aber ich spüre in diesem Fest auch immer wieder die Kraft, das, was nicht zueinander passen will, doch zusammenzubringen. Weihnachten kann Brücken bauen. Auch weit über das Fest hinaus.Ich hoffe sehr, dass mich diese Hoffnung auch in diesen Tagen gut ins neue Jahr hineinträgt und ich die vielen Dinge, die im Leben sperrig sind, mit mehr Gelassenheit ansehen kann.
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