Manuskripte

SWR3 Worte

Melanie Behringer ist eine der besten Fußballspielerinnen Deutschlands. Betet sie vor einem Spiel für einen Sieg?

Ich habe das früher gemacht. Aber in der gegnerischen Mannschaft kann ein Spieler genau dasselbe beten. Und jetzt, was macht Gott?

Deshalb denke ich an Gott als den Gerechten. Ich bete jetzt, dass ich ein gutes Spiel machen will, meine beste Leistung zeigen will.

Natürlich ist es schön, wenn wir gewinnen, aber wenn wir mal verlieren sollten, dann ist es für mich kein Zusammenbruch. Dann denke ich, ich habe mein Bestes versucht und es sollte nicht sein. Das nächste Spiel kommt wieder.

http://www.livenet.ch/magazin/people/portraits/297138-gott_liebt_mich_selbst_wenn_ich_nichts_leiste.html

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Seit seinem Unfall bei der Fernsehshow „Wetten dass...“ sitzt Samuel Koch im Rollstuhl. Dennoch geht er seinen Weg. Und dabei ist ihm der Reformator Martin Luther wichtig geworden:

Ich glaube, Martin Luther könnte mit seiner revoluzzerischen Art heute noch ebenso reformieren wie damals. Sein Programm, das 500 Jahre alt ist, ist auch heute noch aktuell und notwendig.

Gerade in Deutschland, wo wir so satt sind und denken, alles zu haben und keinen Gott zu brauchen. Da wäre ein Luther recht, der sagt: 'Das ist es doch nicht was ihr braucht zum Leben, was euch Erfüllung schenkt.

http://www.life.de/themen/gesellschaft/gesellschaft/christen_in_der_gesellschaft/316979-bei_gott_kann_ich_all_den_mist_abladen.html

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Mary Katie Riddle ist stolze 96 Jahre alt und lebt in Texas. Wo immer sie kann, engagiert sie sich und arbeitet sogar in der Katastrophenhilfe. Für ihre Altersgenossen – aber nicht nur die - hat sie eine Botschaft:

Raus aus den Schaukelstühlen. Man kann Wunderbares erreichen, wenn man mit ganzem Herzen dabei ist. Und man ist nie zu alt – solange Gott mit einem ist.

Ich bin froh, dass ich immer noch helfen kann und möchte gerne andere ermutigen, sich ehrenamtlich zu engagieren. Machen Sie sich keine Sorgen um ihr Alter, sondern finden Sie etwas, was Sie noch tun können. Gott ist gut, er öffnet die Türen.

http://www.life.de/themen/people/portraits/316685-man_ist_nie_zu_alt_um_gutes_zu_tun.html

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Früher konnte die Schauspielerin Veronica Ferres mit Gott nicht viel anfangen, fand keinen Zugang zur Religion. Eine schwere Krankheit hat sie verändert. Heute gibt ihr der Glaube an Gott das Gefühl von Geborgenheit und Schutz. Und das macht sie stark:

Ich sträube mich nicht gegen Krisen. Ich bin aufgewachsen zwischen Kohlen und Kartoffeln und habe christliche Werte vermittelt bekommen. Dadurch habe ich eine Erdung wie ein Baum mit ganz tiefen Wurzeln. Da kann es oben noch so stürmisch zugehen, mich reißt nichts völlig um.

http://www.livenet.ch/themen/people/erlebt/318868-durch_den_glauben_bin_ich_verwurzelt_wie_ein_baum.html?utm_source=dlvr.it&utm_medium=facebook

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Manche meinen, wahres Christsein entscheidet sich in den kleinen Dingen des Lebens wie zum Beispiel auf dem stillen Örtchen. Ein Freund zum Beispiel meint:

Wie christlich ich bin, das entscheidet sich auf dem Klo. Das ist zwar kein so schönes Thema, aber Hand aufs Herz: Wie glaubwürdig fändest du jemanden, der von Nächstenliebe redet, in der Seminarpause aber das Klo so hinterlässt, dass das niemand mehr benutzen will?

Florian Sobetzko, Stille Wörtchen

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Ein Computer braucht ab und zu einen Neustart, damit er fehlerfrei und rund läuft. Für unsere Welt wäre das auch eine gute Idee, findet Pfarrer und Autor Florian Sobetzko:

Die Welt würde ich manchmal auch gerne neu booten. Nur kurz runterfahren und dann neu starten, das ganze Durcheinander unserer kosmischen Festplatte mal defragmentieren, den Arbeitsspeicher frisch aufteilen.

Und so wie auf dem Computer eigentlich alles klar geht, wenn nicht irgendwelche Speicherlöcher oder Überläufe alles zum Absturz bringen, müsste es doch auf der Welt auch irgendwie besser laufen, wenn jeder nur so viel nimmt, wie er wirklich braucht.

Florian Sobetzko, Stille Wörtchen

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In „Fack Ju Göhte“ verkörpert Elyas M’Barek einen Lehrer mit rauer Schale und sehr weichem Kern. Aber auch persönlich hat der Kinostar eine hohe Meinung von der Liebe:

Sie kennt keinen Neid, keine Selbstsucht, sie prahlt nicht und ist nicht überheblich. So wird es im ersten Brief des Paulus an die Korinther beschrieben. Finde ich gut.

In der Liebe geht es eben nicht darum, dass man sich selbst bestätigt sieht. Liebe bedeutet, dass man gibt, dass man für einen anderen da ist, dass man vielleicht sogar liebt, wenn man nicht geliebt wird.

Liebe ist etwas komplett Unegoistisches. Wenn das alle beherzigen würden, wäre die Welt eine bessere.

http://www.life.de/themen/people/portraits/320288-elyas_mbarek_die_bibel_erklaert_was_wahre_liebe_ist.html

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