Manuskripte

Brauchen Christen das Glaubensbekenntnis? Wo sich viele damit doch schwer tun?
Zum Beispiel mit diesen Aussagen über Jesus: „Ich glaube an Jesus Christus, Gottes eingeborenen Sohn, geboren von einer Jungfrau. Gestorben, auferstanden. Aufgefahren in den Himmel.“ Oder auch, dass er am Jüngsten Tag Richter sein wird über alle Menschen.

Für viele sind das schwierige, fremde Worte und darum auch fremder Glaube. Was, wenn man daran zweifelt? Ist man dann quasi draußen, weg von Gott? Wenn vieles so schwierig ist, wozu dann ein Glaubensbekenntnis?

Ich finde spannend, was Paulus gesagt hat übers glauben und bekennen. In seinem Brief an die Gemeinde in Rom. Heute wird darüber in den evangelischen Kirchen nachgedacht.
Spannend finde ich vor allem zweierlei: Paulus braucht für ein Bekenntnis nur einen Satz, aber zwei menschliche „Organe.“ Er schreibt:

Wenn du mit deinem Mund bekennst: »Jesus ist der Herr!«
Und wenn du aus ganzem Herzen glaubst: »Gott hat ihn vom Tod auferweckt!« Das ist die Rettung.

Zu Paulus Zeit hat es das ausführliche Glaubensbekenntnis, das wir heute kennen, noch nicht gegeben. Das ist erst 300 Jahre später formuliert worden. Paulus kann das, was christlichen Glaube ausmacht, in einen Satz fassen: „Gott hat Jesus auferweckt.“

Und das ist für ihn kein Satz, den man nur so hersagt. Das ist ihm Herzenssache. Also nicht nur Glaubenssätze korrekt hersagen. Der Glaube soll in mir ankommen, bevor er aus mir rauskommt. Ein Bekenntnis ist auch nicht dazu da, den Glauben von anderen zu prüfen. Es geht erst mal um mich selbst. Der Glaube soll eine Vertrauensbasis sein fürs Leben, in allem was mir im Leben Angst macht. „Gott hat in Jesus den Tod besiegt.“ Dieses Grundvertrauen im Herzen sagt mir, dass nichts von Gott trennen kann. Weil er alles Schlimme, das Menschen verletzt, was Seelen und Körper tötet, überwindet. Und mein Vertrauen hilft ihm dabei.

Aber Paulus ist auch wichtig, dass ich ausdrücken kann, was mein Herz bewegt. Dass ich sagen kann, mir und anderen, was die Überzeugung ist, die mich trägt. Dass ich sie mitteilen kann. Ein Glaube, den ich nur als Gefühl im Herzen trage, das wäre vielleicht so als würde ich einen anderen Menschen sehr lieben, aber ihm das nie sagen. Aus einem nur gefühlten Glauben wird keine Beziehung. Genau wie aus einer Liebe, die nichts sagt. Ein Bekenntnis gibt dem Glauben Worte.

9Wenn du also mit deinem Mund bekennst: »Jesus ist der Herr!«
Und wenn du aus ganzem Herzen glaubst:
»Gott hat ihn vom Tod auferweckt!«
Dann wirst du gerettet werden.

10Denn aus dem Herzen kommt der Glaube, der gerecht macht.
Und aus dem Mund kommt das Bekenntnis, das zur Rettung führt.

11So steht es ja in der Heiligen Schrift:
»Wer an ihn glaubt, wird nicht zugrunde gehen.«

12Das gilt ohne Unterschied für Juden und Griechen.
A
lle haben ein und denselben Herrn. Und der lässt alle an seinem Reichtum teilhaben, die ihn anrufen.

13Denn es heißt ja auch:
»Jeder, der den Namen des Herrn anruft, wird gerettet werden.«

14Aber wie kann man jemanden anrufen, an den man nicht glaubt?
Oder wie kann man an jemand glauben, von dem man nichts gehört hat? Und wie kann man von jemand hören, wenn es keine Verkündigung von ihm gibt?

15Schließlich:
Wie kann es eine Verkündigung geben, wenn niemand dazu ausgesandt wurde? –
Doch gerade darüber steht in der Heiligen Schrift:
»Welche Freude macht es, die Schritte der Boten zu hören, die die Gute Nachricht brin gen!«

16Aber nicht alle haben die Gute Nachricht angenommen.
So fragt schon Jesaja:
»Herr, wer hat unserer Botschaft geglaubt?«

17Also: Der Glaube kommt vom Hören auf die Botschaft.
Die Botschaft aber geht zurück auf den Auftrag von Christus.

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„Es ist das große Aber unseres Lebens.“ „Uns“, damit meint der Frankfurter Politikprofessor Rainer Forst mich und vermutlich auch Sie: Uns Bürgerinnen und Bürger des freien, fortschrittlichen Westens.

Und was ist das „große Aber“? Dass Gerechtigkeit und Fortschritt ungerecht verteilt sind: Die meisten hier leben im Wohlstand, aber in Afrika hungern Millionen. Wir haben ein Dach über dem Kopf, in Aleppo liegt alles zerbombt. Die Welt ist nicht überall friedlich und einigermaßen wohl bestallt. Im Gegenteil: Gutes Leben bei uns geht einher mit vielfältigen Bedrohungen, Unsicherheiten und schierer Not. Seit einem Jahr bringen das nicht nur Fernsehbilder, sondern auch die Menschen selbst zu uns, die davor fliehen.

Unser „Großes Aber“: Die Welt ist von Ungerechtigkeit zerrissen, Rainer Forst nennt das „globale Apartheid“. 500 Jahre Globalisierungsgeschichte haben diese Ungerechtigkeit hervorgebracht. Nicht verhindert.

Mir leuchtet diese Beschreibung unserer Welt schmerzhaft ein. Und auch was Forst daraus folgert: Die politische Herausforderung ist Gerechtigkeit – und zwar globale.

Eigentlich müsste man das spüren im kommenden Jahr. Der Wahlkampf für die Bundestagswahl 2017 beginnt. Die politische Herausforderung für unser Land, das so global aufgestellt ist wie wenige, ist globale Gerechtigkeit.

Von politischen Parteien kann man nicht erwarten, dass sie „globale Gerechtigkeit“ nach vorn bringen, sagen Sie. Warum nicht? Sind sie nicht dazu da, große Herausforderungen anzunehmen?

Und: Wenn nicht politische Parteien, dann wir, als Wählerin und Wähler, wir sind ja der politische Souverän.

Müssten wir nicht globale Gerechtigkeit als entscheidenden Horizont erkennen und in den Wahlkampf tragen? Wenn wir Politiker beurteilen, ob sie wählbar sind.

Für Christen ist das mE. unabdingbar. „Gerechtigkeit“ ist in der Bibel ein ganz fundamentaler Wert. Sie ist für Propheten und Prophetinnen der Horizont, an dem politisches Handeln gemessen wird. Wirkt es gerecht? Auch für die Ärmsten? Für die Schwächsten? ZB. für Witwen und Waisen?

Ins Heute gewendet: Wenn globale Gerechtigkeit der Horizont ist auch in der Flüchtlingspolitik. Dann müsste man mE fragen: Was tut unser Land, damit Fremde bei uns sicher leben können? Was wollt ihr tun, damit Vertriebene wieder zurück können und ihr zerstörtes Land wieder aufbauen?

Aber auch: Wie wirkt unsere Wirtschaftspolitik? Gerecht bei uns? Und nützt sie auch den Armen in Afrika oder treibt sie noch mehr in die Flucht? Und macht so das „große Aber unseres Lebens“ immer brennender.

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Wie mag es klingen, wenn Gott mit Männern redet?
Ich glaube, es ist dabei eher still. Äußerlich. Wenn man irgendwo sitzt, nicht mehr reden muss, nichts mehr sagen will, vielleicht dabei auch etwas sehen kann, das einen kon-zentriert. Es könnte Gott sein, der redet, wenn Mann an einen Punkt kommt, an dem Mann nicht mehr genau weiß: Denke ich noch selbst bewusst, oder denkt „es“ schon in mir. Und noch wahrscheinlicher ist es, dass Gott mit uns Männern redet, wenn Mann gar nichts mehr denken muss. Wenn es im Kopf nicht mehr tobt wie in einem Affenstall. Wenn sich der Geist öffnet. Dann kann es passieren, dass man spürt, dass es ‚Gute Mächte‘ gibt. So hat Dietrich Bonhoeffer Gott einmal genannt. Es wird einem deutlich, da ist etwas, das reicht über mich hinaus. Über die Firma, der ich mich anvertraut habe. Sogar über die Menschen, die ich liebe. Ich bin ein Teil von etwas sehr viel Weiterem.

Solche stille Weite habe ich schon erahnt an einem offenen Feuer. Oder am Meer. Unter offenem Himmel. Dann ist Zeit, in sich zu gehen und über sich hinaus.
In der Bibel wird erzählt, dass Mose so beim Anblick eines Feuers seine Bestimmung gefunden hat. Als Hirte ist er in der Wüste an einen Dornbusch gekommen. Der brennt lichterloh. Und Mose hört eine Stimme, die sein Leben neu orientiert. Dieser Stimme kann man nicht ausweichen. Die biblische Geschichte deutet Moses Erfahrung:

Wenn Gott sich so eröffnet, werde ich mir auch selbst neu eröffnet. Mose in der Bibel weiß, dass es mit ihm ganz anders weiter gehen soll und wie. Er wird seine Hirtenexistenz aufgeben und von jetzt an brennen wie der Dornbusch. Dafür, dass sein Volk endlich frei kommt. Mose wird anderen zur Freiheit helfen.

Ich bin nicht Mose. Nicht jedem wird das gewohnte Leben auf den Kopf gestellt. Und auch nicht jeder, der sich zu irgendetwas berufen fühlt, hat dies der Stimme Gottes zu verdanken.

Aber zwei Dinge an dieser Geschichte will ich beachten: In meiner normalen Betriebsamkeit komme ich vielleicht viel herum, hab viel zu tun. Wie Mose in seiner Wüste. Aber es bleibt Wüste und innerlich droht Enge. Und da kann ich taub werden dafür, dass mich Menschen brauchen.

Und das zweite: Die Begegnung mit der Stimme Gottes richtet Fragen an mich: Wofür setze ich mich eigentlich ein? Reicht das auch über mich und meine Existenz hinaus? Und weiter: Brenne ich noch für das, was ich mache? Und überhaupt: Ist das, was ich tue, wert, dass ich dafür brenne? Werden dadurch andere Menschen freier? Wenn mich diese Fragen unruhig machen, könnte Gott mit mir geredet haben.

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Welches Bild nehmen Sie mit aus diesem Sommer? Was lohnt sich, beherzigt zu werden? Be-herz-igt, weil es Ihnen das Herz gewärmt, berührt, aufgewühlt, vielleicht auch gebildet hat? Wenn Sie das Bild beim Zurückblicken wiederfinden. Und es sich einschreiben.

Ich habe drei Bilder im Sinn und hoffe, sie bleiben mir noch eine Weile. Zwei davon gehören in die Kategorie: ‚Schon bekannt‘. Das dritte ist anders. Wie gesagt, zwei habe ich schon ähnlich so gesehen, aber es ist immer wieder gut, sie aufzufrischen. Darum geh ich an keiner gotischen Kathedrale vorbei. Diesen Raumhimmel über mir erleben. Das Licht sehen. Zumal wenn es in Fenstern gestaltet ist. Und wieder glauben: Alles sichtbare Licht weist darauf hin, dass die Welt durchdrungen ist vom unsichtbaren Licht Gottes.

Mein zweites Bild: Stundenlang im Strandkorb. Das Meer, die Weite des Himmels und spüren wie die Unruhe geht. Im Alltag unterliege ich ja manchmal dem Glauben, diese Unruhe wäre es, die beweist, dass wir wichtig und lebendig sind. Wie unsinnig. Oft beweist die Unruhe nur, wie getrieben ich bin. Wie anders fühlt sich Lebendigkeit an, wenn nach ein paar Stunden – wie bei mir im Strandkorb – keine Unruhe mehr treibt. Wenn ich erlebe, wie viel Kraft mir zufließt, wenn ich zulassen kann, wirklich ruhig und in Muße zu sein.

Mein drittes Bild dieses Sommers stammt auch aus dem Urlaub, aber ist ziemlich anders: Ich bin mit dem Auto unterwegs in eine Stadt. An einer roten Ampel kreuzt ein erstaunliches Paar meinen Weg: Zwei Männer, beide gehandicapt. Der eine sitzt im Rollstuhl. Der zweite schiebt ihn. Erwachsene Männer. An die 40 vielleicht. Der, der schiebt, ist kleinwüchsig. Er muss sich anstrengen, den Rollstuhl mit seinem Kumpel zu schieben. Aber die beiden sind gut drauf.

Im Lauf der nächsten Stunden haben sich unsere Wege noch zwei Mal gekreuzt. Zuerst in einem Café. Die beiden gönnen sich ein Bier. Und bei einem bleibt es nicht. Sie haben hörbar Spaß.

Zwei Stunden später die dritte Begegnung: Sie sind wieder unterwegs. Der Kleine schiebt den Freund, immer noch angestrengt, aber auch gut drauf und heiter sind die beiden.

Dieses Bild hat nichts Erhabenes. Weder die Größe einer Kathedrale, noch die Ruhe des Meeres. Und trotzdem ist es mir tröstlich gerade in seiner Alltäglichkeit: Wie beide mit den Handicaps, die ihr Leben begrenzen, dem Tag einen heiteren Stempel aufgedrückt haben. Nichts an ihren war perfekt, außer vielleicht, dass sie anscheinend wissen, so geht Freundschaft.

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…….als Musiker und Produzent Michael Herberger

Wolf-DieterSteinmann trifft Michael Herberger, Produzent und Keyboarder der „Söhne Mannheims“.

Er ist einer der Großen in der deutschen Musikszene: Hat die Band „Söhne Mannheims“ mit gegründet, Keyboard gespielt, komponiert Songs und ist ihr Produzent. Er, der mir so lässig-konzentriert in seinem Tonstudio gegenüber gesessen hat, hat großen Anteil, dass man die „Söhne Mannheims“ hören kann.

10 von 10 CDs gäbe es nicht, hätte sich nicht ein Produzent der ganzen Sache angenommen und die vielen vielen Hürden überwunden. Da muss jemand sagen Ich weiß wie’s geht. Ich habe auch ne Vision, die diskutier ich zwar mit Euch aber ich bin der, der das Ganze in die Hand nimmt, begleitet und ein Stück weit auch den eigenen Stempel aufdrückt.

Künstler und Plattenfirma haben eine Erwartung wie die Musik klingen und wirken könnte. Er als Produzent sorgt dafür, dass das wirklich wird. Wie ein Trainer und Manager in einem im Sport. Eine gute Schule war für ihn sein Studium: Nix mit Musik, Molekularbiologie hat er studiert.

Dieses Überwinden. Ich habe wirklich sehr viel ackern müssen. Man lernt ja auch Struktur, auf Details zu achten. Mir hat das enorm viel gebracht für mich selber als Person.

Dann hat er doch Musik zum Beruf gemacht. Mit Xavier Naidoo hat Michael Herberger die „Söhne Mannheims“ gegründet. Die zwei haben die Band mit ihrer christlichen Grundhaltung geprägt. Allerdings: Wir sind kein religiöser Haufen, bei dem jeder unbedingt das Gleiche glauben muss. Wir leben da eher die Idee von gelebter Toleranz, dass ich die Meinung des anderen ertrage.

‚Ertragen‘ das bedeutet ‚Toleranz‘, macht er klar. Darum: Ich bin nicht intolerant, wenn ich eine andere Meinung nicht richtig finde. Die Herausforderung ist: Ertrage ich das Andere?

Ich freu mich, dass Leute auch mal an ihrer Meinung festhalten. Das hat nichts mit Borniertheit zu tun, sondern einfach auch für seine Überzeugung einzutreten, aber trotzdem auch zu respektieren, wenn Leute eben anderer Meinung sind.

Darum hält er auch mit seinem Glauben nicht hinter dem Berg. Und macht mir deutlich, dass er uns Pfarrer und die evangelische Kirche öffentlich oft zu „leise“ findet.

Wir haben ja einen missionarischen Auftrag. Was die Menschen, glaube ich, brauchen ist ne klare Ansprache. Und da gehört einfach ne klare Mitteilung dazu. Die fehlt mir leider ab und zu vor lauter Vorsicht.

Das finde ich, ist die Kunst: Meine religiöse Überzeugung deutlich machen, aber so, dass ich anderen nichts überstülpe. Er kennt das auch als Musiker. Sein Glaube spielt immer mit, aber es ist ein Unterschied, wo und für wen.

Wenn ich zB mit meiner Frau in einem Gottesdienst Musik mache, hat das eine andere geistliche Qualität. Ich will nicht damit sagen, wenn ich weltliche Musik mache, das dann nicht so wäre. Ich habe Jesus immer dabei. Aber das eine ist halt Anbetung, das andere nicht.

Und er überlässt dem Publikum, ob es in den Songs der „Söhne“ den christlichen Bezug hört oder sie nur genießt. ‚Sohn Mannheims‘ sein bedeutet für Michael Herberger viel mehr als Musik.

..und als Mensch

Michael Herberger hat zusammen mit Xavier Naidoo die „Söhne Mannheims“ gegründet. Er prägt ihren Spirit mit und dass sie klingen wie sie klingen: Dafür ist er verantwortlich, als ihr Produzent. Aber „Sohn Mannheims“ sein bedeutet für ihn noch viel mehr. Die Herbergers sind seit 6 Generationen „Mannemer“.

Ich hatte schon als kleines Kind einen sehr starken Bezug zu Mannheim. Ich habe meine Stadt immer sehr unterrepräsentiert gefühlt. Und hatte auch immer das starke Bedürfnis, da irgendwas dagegen zu tun.

Ich könnte mir vorstellen, dass der berühmteste Herberger, der Sepp, WM-Trainer von 1954, bei ihm nachgewirkt hat. Seine Sprüche hat Michaels Großvater ihm oft zum Frühstück serviert. Aber viel mehr Inspiration zieht der 44-jährige Ehemann und Vater aus dem Glauben: Der ist eine Lebensbeziehung und wird immer intensiver.

Ich glaube, dass ohne meine Christusbeziehung mein Leben so gar nicht stattfinden könnte. Da komm ich zum Glück auch nicht mehr raus. Halt, Hoffnung, Freude. Ich kann da wirklich alles rausziehen, was für mein Leben wichtig ist. Aus tatsächlich handfesten Erfahrungen und einem Diskurs.

Ja, Glaube ist nichts Theoretisches, ich lebe damit. Und Personen in der Bibel können werden wie gute Bekannte. Wie für ihn zB. Josef im Alten Testament: 10 größere Brüder hat er, aber der Kleine ihnen seinen Traum: Sie werden sich vor ihm verbeugen. Der arrogante Josef muss viel lernen, bis er für seine Brüder tatsächlich zum Retter werden kann. Michael Herberger lernt daraus:

Gott hat keinen Plan für Dein Leben, sondern eine Bestimmung. Für diese Bestimmung hat er wahrscheinlich 400 Pläne wie du da hinkommst. Ich glaube, dieser eine Plan, der kollidiert einfach mit dieser Selbstbestimmungsmöglichkeit, die wir alle haben.

Mir fällt ein schönes Bild für diese Freiheit ein, aus einem Gebet: „Gott, Du stellst meine Füße auf weiten Raum.“ Bloß, manchmal kann man sich in der Weite auch verlaufen.

Josef hat wirklich auch, als jemand, den Gott wirklich sehr lieb gehabt hat - mit all seinen Fehlern – einen sehr interessanten Lebenslauf, bei dem man viele schöne Dinge für sich selber auch lernen kann.

Sein Glaube motiviert Michael Herberger auch, sich für seine Stadt zu engagieren. Und eigentlich wäre es gut, wenn alle sich so als Sohn oder Tochter ihrer Stadt fühlen.

Ich denke, dass es sinnvoll ist, diesen Aufruf ‚liebe Deinen Nächsten“ umzusetzen, dass man sich lokal tatsächlich bei seinem Nachbarn oder in seiner Straße oder in seiner Heimatgemeinde engagiert oder in seiner Stadt engagiert. „Think global, act local.“ Das heißt natürlich nicht, dass man ausschließlich lokal sich engagiert. Aber zumindest wäre das auch für viele Leute einfacher.

“Global denken, lokal handeln.” Was ich hier tue, wirkt sich aus. Auch in Asien und Afrika. Positiv hoffentlich. Wir sind ja Söhne und Töchter unserer Stadt und der Erde.

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„Haben wir überhaupt irgendetwas gemeinsam? Die Menschen hier sind so was von unterschiedlich. Man muss uns nur mal in die Gesichter schauen.“ Das geht mir durch den Kopf in der U-Bahn. An die 10 Menschen habe ich in meiner Nähe im Blick: Ein chinesisches Paar, große Koffer, kommen wohl vom Flughafen. Gegenüber ein Mann mit Schnurrbart, im Arbeitskittel, türkischstämmig vermute ich. Neben mir drei Mädels auf dem Weg zur Schule. Sie stecken die Köpfe zusammen, unterhalten sich, albern rum. In ihren Muttersprachen würden sie einander nicht verstehen. Auf Deutsch geht es gut. Die eine ist schwarz. Die beiden anderen vielleicht aus Iran oder Afghanistan. Auf der Bank gegenüber eine junge Mutter mit ihrem kleinen Sohn. Sie liest ihm vor. Um die Feuerwehr geht es. Er findet alles furchtbar spannend. Fragt ihr Löcher in den Bauch. Einen Akzent hört man bei ihm nicht. Bei der Mutter schon.

Die Frage bleibt. Haben wir 10 Leute irgendetwas gemeinsam? Außer dass sich unsere Wege kurz in einer U-Bahn gekreuzt haben? Zusammengewürfelt vom Zufall. Spätestens nach drei Stationen ist unsere Zufallsgemeinschaft vorbei.

Ich bin kurz vor einem klaren „nein, wir haben nichts gemeinsam‘. Außer vielleicht, dass jeder versucht, mit seinem Leben so gut klar zu kommen wie es geht. Vielleicht hätten wir uns auch verständigen können, wenn es nötig gewesen wäre. Doch, das hätte ich uns zugetraut. Mit den meisten auf Deutsch und mit den anderen mit Händen und Füßen und viel gutem Willen.

Aber dann ist mir doch noch etwas eingefallen, was wir gemeinsam hatten in diesen Minuten: Wir haben alle geatmet. Dieselbe Luft. Ganz selbstverständlich, ohne dran zu denken. Zum Glück geht atmen in der Regel so leicht und selbstverständlich, dass es uns nicht mal auffällt. Aber wenn es mir nicht eingefallen wäre, das wäre gedankenlos.

Die Luft zum Atmen, die haben wir gemeinsam. Und für mich als Christ heißt das auch, wir haben Gott gemeinsam. Als unseren Schöpfer. In einem Gebet in der Bibel steht: „Alle Lebewesen warten auf dich, Gott, dass du ihnen Speise gibst, rechtzeitig. .. Nimmst du ihren Atem weg, dann vergehen sie und werden wieder zu Staub. Aber wenn du deinen Atem aussendest, so werden sie geschaffen. So machst Du die Erde neu.“

Als mir das in den Kopf gekommen ist, habe ich mich fast ein bisschen geschämt: Wie bin ich bloß darauf kommen, dass uns in der U-Bahn nichts verbinden könnte. Wo wir doch alle einen Gott haben, der uns leben lässt, und atmen.

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Redet Gott mit Männern? Ich glaube ja, wenn man irgendwo ganz still sitzt, nix mehr sagen muss, nix mehr sagen will und hineinschaut in etwas Weites. Wenn man dabei selbst weit wird, dann kann es passieren, dass man eine Kraft spürt. Dass da etwas ist, das weit über mich hinausgeht und ich bin ein Teil von diesem großen Ganzen.

Solche eine stille Weite kann man zB. erleben an einem offenen Feuer. Wenn man einfach nur still hineinschaut. Sich faszinieren lässt. Feuer hat etwas Magisches. Das Knistern vertreibt die anderen Geräusche. Das Feuer, irgendwie macht es einen weit. Und da ist Zeit, in sich zu gehen.

In der Bibel wird erzählt, dass Mose beim Anblick eines Feuers seine Bestimmung gefunden hat. Als Hirte ist er in der Wüste an einen Dornbusch gekommen. Der brennt. Und er hört eine Stimme, die sein Leben neu orientiert. So einer Stimme kann man nicht ausweichen. Die biblische Geschichte macht klar. Da hat ihm Gott eröffnet, wie es ganz anders weiter gehen soll: Mose soll seine sichere Existenz aufgeben und von jetzt an brennen wie der Dornbusch. Dafür, dass sein Volk endlich frei wird. Und Mose nimmt seine Bestimmung an.

Ich bin nicht Mose und Sie auch nicht. Und es passiert auch nicht jedem, dass einem das Leben  auf den Kopf gestellt wird.
Aber das finde ich wichtig: Mal wieder weit werden und mich fragen, wofür setze ich mich eigentlich ein? Reicht das auch über mich und mein Leben hinaus? Und fragen: Brenne ich eigentlich noch für das, was ich mache?

Ich kenne noch eine zweite Erfahrung, neben dem Feuer, die mich sehr anrühren kann: Wenn ich an einem Strand sitze und die Weite von Meer und Himmel in mich aufsauge. Auch da kann es passieren: Auf einmal legt sich die Unruhe der tausend Gedanken, die einen sonst immer festhalten. Die Weite von Meer und Himmel öffnet mich, über mich selbst hinaus. Für mich passt zu solchen Momenten ein altes Gebet aus der Bibel. Ich stelle mir vor, das haben schon viele Männer am Meer sitzend empfunden oder auch still vor sich hin gesprochen:

Gott, Du erforschst mich und kennst mich. Ich sitze oder stehe auf, so weißt du es; du verstehst mich und meine Gedanken. Du umgibst mich von allen Seiten und hältst deine Hand über mir. Das ist mir zu wunderbar und zu hoch, richtig begreifen kann ich das nicht. Ich danke dir dafür, dass ich wunderbar gemacht bin; wunderbar sind deine Werke; das erkennt meine Seele.

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Ich bin froh, dass ich eine Stimme habe. Wie wichtig mir das ist, merk ich erst, wenn meine Stimme angegriffen ist. Erst recht, wenn sie versagt.

Es ist großartig, dass wir Menschen eine Stimme haben. Auch eine politische. Wie wichtig das ist, merkt man leider erst, wenn man auf sie verzichtet hat. Erinnern Sie sich? Als der Brexit beschlossene Sache war, sind viele junge Briten erschrocken. Sie hatten nicht gewählt. Hatten auf ihre Stimme verzichtet: „Ja, ich war gegen den Ausstieg aus der EU“ hat einer gesagt: „Wenn ich geahnt hätte, dass meine Stimme so wichtig ist, wäre ich auch wählen gegangen.“ Und eine andere hat gesagt: „Ich war bei Freunden und zu bequem, meine Stimme abzugeben.“ Zu bequem.

Ich finde, das zeigt: Recht und Freiheit gibt es nicht, wenn wir in der Komfortzone bleiben und auf unsere Stimme verzichten.
Dazu muss man die Stimme erheben. Wie diese Frau, von der Jesu s erzählt hat, schon vor 2000 Jahren. Mit einer besonders tapferen Stimme. Eine Frau in einer Männerwelt.
Eine Witwe. In einem Prozess hat man ihr ihr Recht verweigert. Aber sie lässt sich die Stimme nicht verbieten. Nicht einmal um des lieben Friedens willen. Immer und immer wieder geht sie zum Richter hin. Und fordert ihr Recht.

Eigentlich hatte sie keine Chance. Eine jüdische Frau, alleinstehend, gegen den Richter der römischen Besatzung. Die Erfahrung sagt: Gib halt Ruhe. Der sitzt am ganz langen Hebel. Nichts da. Sie erhebt ihre Stimme, bis der Richter einlenkt. Egal, ob aus Einsicht oder weil sie ihm zu anstrengend wurde. Sie hat für das Recht gekämpft. Mit nichts als ihrer Stimme. Bequem war das nicht für sie. Aber so ist das wohl: Recht und Freiheit kriegt man nicht geschenkt. Und Demokratie lebt erst, wenn wir als Bürger nicht in der Komfortzone stumm bleiben.

Zur Zeit treibt mich ein Problem besonders um: Diese furchtbare Situation in Syrien. Was müssen Kinder, Frauen und Männer, junge und alte jeden Tag erleiden? Und ich sitze vor dem Fernseher und es verschlägt mir die Sprache.

Warum stehen wir nicht zu hunderten, zu tausenden in der Nähe von russischen Botschaften und Konsulaten? Vor iranischen, amerikanischen und türkischen. Warum gehen wir nicht in die Kirchen zu Friedensgebeten wie vor Jahren beim Golfkrieg? Und erheben unsere Stimmen für die Menschen von Aleppo: Rufen laut, damit die Großen dieser Welt dieses Morden doch wenigstens immer wieder unterbrechen. Für ein paar Tage. Wann sind wir so tapfer wie diese Frau in der Bibel?

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„Sie hat nie den Lebensmut verloren.“ In letzter Zeit ist mir dieser Satz in Nachrufen aufgefallen. Zuletzt für eine Fernsehmoderatorin, die lange tapfer gegen den Krebs gekämpft hat.

„Nie den Lebensmut verloren.“ Ich weiß, das ist positiv gemeint. Es wird gelobt, wie tapfer ein Mensch war, der Kampfgeist. Lebensmut ist ja auch eine große Kraft.

Aber ich finde, dieser Satz ist irgendwie übergroß. Und hat für mich einen Unterton. Als ob das immer so sein müsste. Bei jedem. Aber wenn ein „Muss“ daraus wird, dann kann der Satz eine Last werden: ‚Wenn der oder die den Mut nie verloren hat, dann darfst Du das auch nicht. Wenn Du in einer schwierigen Lebenslage bist.’ Ich meine: Wenn der Satz so wirkt, dann macht er keinen Mut, sondern überfordert einen.

Ich frage mich auch, stimmt der Satz eigentlich? So eindeutig wie er oft geschrieben wird. „Nie den Mut verloren.“ Von der Fernsehfrau und den anderen, von denen ähnliches geschrieben wird? Woher wissen die das, die so schreiben? Waren sie dabei in den Stunden, in denen die Menschen ganz allein waren?

Ich kann mir gut vorstellen, dass jemand mal den Lebensmut verliert, der mit einer schweren Krankheit kämpft, und einfach nicht mehr kämpfen will. Und das dürfen Menschen, meine ich. In Situationen, in denen man durchhängt. Nicht mehr stark sein kann. In denen man verzweifelt ist und keine Kraft mehr in sich spürt, auf die man zurückgreifen könnte.

Es gibt Situationen, in denen ein Mensch Hilfe braucht und die Kraft und den Lebensmut von anderen. Dass sie mit ihrer Kraft zu einem stehen. Bei einem bleiben und es aushalten, wenn man klagt und verzweifelt ist. Und dann sollten die bitte nicht sagen: „Du musst kämpfen, reiß Dich zusammen.“ Obwohl ich doch Angst habe und nicht mehr das Herz zu kämpfen. Nicht mehr die Kraft, selber aufzustehen.

Das ist doch grade menschlich, dass wir uns gegenseitig unsere Mutlöcher stopfen können. Und anderen mit Glauben und Lebensmut aushelfen, bei denen er sinkt. Das ist ja das Gute an Menschen, dass wir das können. Zusammenhalten und füreinander da sein. Vielleicht auch miteinander sagen: „Jetzt wird es uns zu viel. Hilf uns, Gott.“

Wenn Ihr Lebensmut heute nicht so stark ist, dann wünsche ich Ihnen jemanden, der Ihnen die Hand auf die Schulter legt. Und zu Ihnen hält. Ohne was von Ihnen zu verlangen. Vielleicht wächst so wieder Mut in Ihnen. Und den Glauben wünsche ich Ihnen, dass die guten Mächte Gottes uns halten, auch wenn uns der Mut fehlt.

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Kennen Sie den „Markt“? Ich meine nicht, ob Sie sich auskennen mit der Marktwirtschaft oder dem Wochenmarkt, sondern wirklich, ob sie „den Markt“ kennen.
Jetzt sagen Sie vielleicht, „den Markt“ kann man ja nicht kennen, wie man einen Menschen kennt.
Trotzdem mache ich immer wieder die Erfahrung. Viele reden vom Markt so, als ob er eine Person wäre. Als ob er selbst aktiv wäre. Mit eigenem Willen. Als ob er Absichten hätte.

Beispiel: Ich war vor kurzem in Bühl im Badischen, in den Zwetschgenäckern. Ein Fachmann hat uns seine Bäume gezeigt und ich habe viel Neues erfahren. ZB. Dass „die Bühler Zwetschge“ kaum noch angebaut wird. „Die Bühler“ ist nämlich nicht der Name für Zwetschgen an sich, sondern für eine bestimmte Sorte. Eine klassische. Aber „die Bühler“ hat Probleme: Sie ist zwar besonders wohl schmeckend, aber klein, nicht gut für Zwetschgenkuchen und vor allem, schwer zu ernten. Sie wächst auf Bäumen, die sehr hoch werden. An die Bühler kommt man nicht leicht ran. Beim Ernten.

Und nun kommt der „Markt“ ins Spiel.
„Der Markt will die „Bühler“ nicht mehr,“ sagt der Zwetschgenfachmann.
„Der Markt“, als wäre er eine Person.

Auf Nachfrage wird deutlich, wer die Bühler nicht mehr will. „Der Discounter und der Verbraucher.“ Mehr als 60 Cent darf das Pfund im Geschäft nicht kosten. Aber zu solchen Preisen kann man „die Bühler“ nicht ernten, wenn man als Obstbauer leben will.

Stattdessen, erzählt der Zwetschgenfachmann, verlegt man sich auf andere Sorten. Im Vergleich zu den klassischen sind die riesengroß. 5 Stück geben 1 Pfund. Da rechnet sich das mit den 60 Cent eher. Ich habe so eine Riesenzwetschge probiert. Ich fand sie echt enttäuschend im Vergleich. Was sind wir Verbraucher doch für komische Leute.

Eines ist mir dabei aber klar geworden. Der „Markt“ ist nicht das Subjekt, das schlimme Entwicklungen will. „Der Markt“ das sind Menschen. „Der Discounter und Sie und ich – wir Verbraucher.“ Was treibt uns an?

Wollen wir Gutes am Markt, für die Zwetschgen, für den Boden, für die Erzeuger, für die, die Produkte veredeln und vermarkten. Für uns. Oder treibt uns falsche Sparsamkeit oder Gier, oder sind wir geschmacklos?

Früher haben Menschen geglaubt, der Teufel habe Macht über sie. Wenn sie gesündigt haben. Der Teufel hat mich geritten, haben sie dann gesagt. Das war ein Versuch, sich zu entschuldigen. Wir sagen manchmal „der Markt ist es“. Und reden uns so aus unserer Verantwortung. Aber ich fürchte wir sind doch schuld, die Discounter und ich als Verbraucher.

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