Manuskripte

Ich bin sehr froh, wenn ich von jemand, der nicht mehr lebt, etwas Schriftliches habe. Wenn es bloß ein paar Zeilen sind. Notizen von meinem Vater. Wenn ich die lese, kommt es mir vor, als ob ich ihn höre. So ein Vermächtnis tröstet.

Manche helfen mir auch zu glauben. Bücher zB. Vor 8 Tagen ist Kurt Marti gestorben. Pfarrer und Dichter war er, ich habe von ihm viel gelernt für meinen Glauben. Mein liebstes Vermächtnis von ihm heißt „Gott im Diesseits.“ Das war ihm ganz wichtig. Gott gehört ins Leben: „Hier. Jetzt. Gott für unser Leben, Lieben, Wirken im Diesseits!“ sagt er da.

Menschen auf den Himmel zu vertrösten, während ihnen das Leben hier vorenthalten wird, das war Kurt Marti ein Gräuel. Ein Christentum, das Gott allein im Himmel finden will und ihn nicht im Leben sucht, warfür ihn falsch.

Was falsch? Viel mehr. Es würde Jesus Christus verraten. Der ist ja der Grund, dass man das überhaupt glauben kann: ‘Gott ist mitten drin im Leben.’

Er hat das gelebt, ist dafür gestorben und auferstanden.
Das ist Jesu Vermächtnis bis heute.

Aber Jesus hat doch vor 2000 Jahren gelebt.
Ja, aber er ist lebendig, wenn ich von ihm lese. In seinen Gleichnissen kann man erleben, wie Gott drin ist hier im Diesseitsleben. In den Gleichnissen erzählt Jesus aus dem Leben fürs Leben.
Eins ist heute in den evangelischen Gottesdiensten dran. Jesus zeigt da einen Landwirt:

‚Mit dem Reich Gottes ist es wie bei einem Bauern:
Er streut die Körner auf das Land, dann legt er sich schlafen und steht wieder auf –tagaus, tagein.
Und die Saat geht auf und wächst – der Bauer weiß nicht wie.
Ganz von selbst bringt die Erde die Frucht hervor. Zuerst den Halm, dann die Ähre, zuletzt den reifen Weizen in der Ähre.
(Mk 4,26-29). Soweit Jesu Gleichnis.

Ich finde, es kann das Leben leichter machen, was er da erzählt.
Wenn ich es mir zu Herzen nehme. Ich verstehe ihn so:
Ein lebenskluger Mensch tut, was er kann, arbeitet, engagiert sich.
Und: Er kann es auch gut sein lassen. Was anderes machen. ZB ausruhen. Mit anderen ein gutes Glas trinken. Einen schönen Sonntag haben. Ohne sich Sorgen zu machen. Es nützt nichts, das Gute erzwingen zu wollen.

Ein kluger Mensch weiß, Gott ist in der Welt. Weil es seine ist. Die Erde gehört nicht uns Menschen. Wir können sie pflegen, damit sie uns geben kann, was in ihr steckt: Leben für so viele Lebewesen, genug damit wir in Frieden und Gerechtigkeit leben können.
Aber dass am Ende alles gut wird, das ist nicht unser Ding.
Das kann Gott. Er bleibt mitten drin. Bis alles gut ist.

 

Das Gleichnis ganz:
Und Jesus sagte:
‚Mit dem Reich Gottes ist es wie bei einem Bauern:
Er streut die Körner auf das Land, dann legt er sich schlafen und steht wieder auf –tagaus, tagein.
Und die Saat geht auf und wächst – der Bauer weiß nicht wie.
Ganz von selbst bringt die Erde die Frucht hervor.
Zuerst den Halm, dann die Ähre, zuletzt den reifen Weizen in der Ähre.
Wenn die Frucht reif ist, schickt er sofort die Erntearbeiter los, denn die Erntezeit ist da.‘

Markus 4,26-29

 

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Das Lied für heute hat etwas Fließendes. Von Strophe zu Strophe fließt es und gibt damit musikalisch dem Gestalt, was es besingt. Liebe. Liebe will fließen, nicht tröpfeln. Gibt es Traurigeres, als in der Liebe zu geizen?
Das Lied „ubi caritas“ singt, wie vielfältig Liebe sein kann. Dass sie aber nie aufhören soll zu strömen.

Ich habe dabei ein Bild vor Augen: Einen Brunnen mit mehreren Schalen, übereinander. Im Inneren der Brunnensäule steigt das Wasser nach oben, unsichtbar, tritt oben aus, fällt und füllt die Schalen, eine nach der anderen. Anscheinend unerschöpflich. Wie die Liebe.

Musik 1 ubi caritas 

„Ubi caritas et amor, Deus ibi est.“ ‚Wo Liebe ist, da ist Gott.‘ Das Lied stammt aus der Ordensgemeinschaft in Taizé und im Text steckt biblisches: „Wer in der Liebe bleibt, bleibt in Gott.“

Ich finde mich wieder, im Lied und im Bild des Brunnens. Wie eine Brunnenschale gefüllt wird, so das Leben: Andere haben für mich gesorgt, mich geliebt. Bis heute.

Der christliche Glaube ist nicht davon abzubringen: Liebe können wir geben, weil sie uns zukommt. Von Gott und hoffentlich von Menschen. Sie macht uns Gott ähnlich. Wie gut, dass wir geliebt werden und lieben können. Uns verlieben. Ohne Amor werden wir glanzlos.

Musik 2  liebt einander wie ich Euch

Liebe soll fließen. Nicht nur zu denen, die schon liebenswert sind. Das wäre zu sparsam. Der Nächste in der Bibel ist nicht der, der mir am Herzen liegt, sondern der mich braucht. Wie Liebe dahin fließt, als caritas, hat Jesus großartig erzählt.

Musik 3  ubi caritas 

Ein Mann wurde überfallen. Die Räuber nahmen ihm alles und ließen ihn halbtot liegen. Ein Priester kam vorbei, dann ein Levit, beide kümmerten sich nicht.

Dann kam ein Mann aus Samarien. Der hat ihn gesehen. Er hat die Wunden mit Öl und Wein behandelt, sie verbunden.

Er hat ihn in ein Gasthaus gebracht und gepflegt.

Am nächsten Tag hat er dem Wirt zwei Silberstücke gegeben und gesagt: ‚Pflege den Verwundeten! Wenn es mehr kostet, werde ich es dir geben, wenn ich wiederkomme.‘

Danach fragte Jesus seine Zuhörer:

‚Wer von dreien ist dem Notleidenden zum Nächsten geworden?
Einer hat geantwortet: Der sich gekümmert hat. Darauf Jesus: „Dann geh hin und mach es ebenso.“

 „Mach es.“ Ich meine oft, Liebe sei Gefühl. Aber Nächstenliebe ist praktisch. Wer meine Zuwendung verdient, muss mir nicht sympathisch sein.

Um praktisches Guttun, nicht um Gefühl, geht es wohl auch, wenn Jesus sagt: „liebt Eure Feinde“. Was für eine Zumutung. Es möge uns Kluges einfallen, um Spiralen von Hass und Gewalt zu durchbrechen. Praktische Liebe sollen auch Menschen erleben, die fremd und feindlich wirken.

Musik 4  ubi caritas 

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Musiken 1-4  „ubi caritas“ track 14 aus  CD „Neue Lieder aus Taizé“         
Label Christophorus; MusicContact Heidelberg LC 0612         

 

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Jana HohbergWolf-Dieter Steinmann trifft Jana Hohberg, „Sternenkindmama“ aus Karlsruhe, engagiert im Netzwerk „Sternenzauber und Frühchenwunder“

… nähen für Sternenkinder

Sie hat mit ihren 25 Jahren schon Schwereres erlebt als ich mit über 60. Vor 2 Jahren haben sie und ihr Mann ihre Tochter bei der Geburt verloren. Heute näht sie Kleider und Decken für Frühchen und „Sternenkinder“ und tut auch den Eltern Gutes.

Die Eltern wissen vor allem, dass sie warm eingepackt sind und zu den Decken machen wir noch so Erinnerungsstücke, eines von den Stücken bleibt beim Kind und das andere bei den Eltern und da ist ne schöne Verbindung zwischen Kind und Eltern da, weil das ja das Einzige ist, was die Eltern noch haben von dem Kind.

Jana Hohberg hätte auch gern so ein Stück. Als direkt Betroffene ist man so unter Schock. Da müssen andere helfen, zu tun, was einem hinterher gut tut.

Aus dieser Erfahrung heraus ist das Netzwerk „Nähen für Sternenkinder“ entstanden. Initiiert auch von einer Betroffenen.

Dadurch, dass wir uns über Facebook organisieren, sind es deutschlandweit um die 600 Frauen und Männer. Zum Teil kennt man sich persönlich, man fühlt sich aber automatisch verbunden, weil viele von den Frauen, so wie ich auch, ein Kind verloren haben und im Anschluss dessen ihre Trauer verarbeiten wollten und so dazugekommen sind, dass sie wissen, sie können anderen Eltern helfen wo ihnen nicht geholfen wurde.

Manche ziehen sich enttäuscht zurück, wenn ihnen nicht geholfen wird. Ich finde es ein kleines Wunder, wenn das Gegenteil glückt: Wie in dem Netzwerk, in dem sie sich engagiert. Ich empfinde Demut ihr gegenüber, wie sie aus dem Schmerz aktiv wurde. Ein Segen, dass in Karlsruhe auch Kliniken offen sind für ihre Initiative.

Es kommen immer wieder Eltern, die uns persönlich anschreiben, die über Bekannte, Freunde, übers soziale Netzwerk davon erfahren haben. Unsere Hauptarbeit liegt darin, dass die Kliniken ausgestattet sind, die Sachen an die Eltern geben.

Diese 2 Jahre waren ein weiter Weg für Jana Hohberg: Der Verlust, dann der Mut, Kontakt aufzunehmen zu anderen Frauen. Der Trost, in der Community verstanden zu werden mit etwas, was eigentlich nicht zu verstehen ist. Sie hat anscheinend aus dem Leid auch Kraft gezogen, zu leben. Und anderen zu helfen.

Ein Glücksgefühl. Dadurch dass ich wusste, ich zaubere Eltern in der schwierigsten Situation ihres Lebens ein Lächeln aufs Gesicht. Natürlich ist es nicht schön, zu wissen, dass das Kind gestorben ist, aber zu wissen, dass es warm und nicht ganz nackt im Sarg liegt, das hilft enorm.

Den Eltern und ihr selbst. - Geben und nehmen gehen ineinander über. Ist so vielleicht Leben überhaupt? Vieles nebeneinander, auch durcheinander und Gott mittendrin, hoffentlich auf heilsame Weise. Auch für Jana Hohberg.

Es ist eine Achterbahnfahrt, weil es immer Höhen und Tiefen gibt. Am Anfang fiel es einem auch schwer, Kinder zu sehen im dem Alter. Aber es wird mit der Zeit leichter. Ich kann inzwischen meistens darüber reden, ohne zu weinen. Ich liebe es, über meine Tochter zu sprechen. Ich könnte es mir auch gar nicht anders vorstellen, weil sie mir auch eigentlich viel Positives gebracht hat: Ich habe unglaublich tolle Frauen kennen gelernt.

.... leben aus der Trauer

Jana Hohberg ist 25. Angehende Grundschullehrerin für Deutsch und Religion. Als wir uns treffen, stecken ihr eine schwere Erkältung in den Knochen und ein Unterrichtsbesuch. Aber sie ist schnell ganz da, freundlich, lebendig. Dabei hat ihr und ihrem Mann das Leben schon viel zugemutet. 3 1/2 Jahre sind sie verheiratet. Vor 2 Jahren ist ihre Tochter gestorben, bei der Geburt. Ein Schock.

Dass die Hebamme zu mir gesagt hat: ‚Es tut mir leid, Frau Hohberg, Ihre Tochter hat es nicht geschafft.‘. Von da an ist alles wie in Trance abgelaufen. Ich weiß nur, dass ich in diesen Raum kam, wo mein Mann schon mit unserem Kind saß und dann hab ich auch versucht, dass sie doch wach wird, aber es kam nichts.

Der Verlust hat ihnen nicht den Boden unter den Füssen weggezogen. Obwohl, es ist so widersinnig, wenn Eltern ihr Kind verlieren. Umgekehrt sollte es sein. Jana Hohberg weiß, Freunde und Familie haben viel geholfen. Und die Frauen in der Community, die dasselbe erlebt haben. Menschen helfen, wenn sie Trauer mittragen, auch lange.

Außerdem hatten wir große Hilfe von einer Hebamme, die sich spezialisiert hatte, auf trauernde Eltern. Ihr war es ganz wichtig, dass mein Mann auch immer dabei ist, wenn wir uns treffen.

Viele Beziehungen und Ehen sind schon am Verlust eines Kindes gescheitert. Weil Mütter und Väter oft unterschiedlich trauern. Jana Hohberg und ihr Mann kennen das auch. Aber es hilft, wenn man weiß, dass es so kommen kann.

Uns hat es irgendwie stärker gemacht, weil wir uns gegenseitig unterstützen konnten. Wenn es mir mal nicht so gut ging, war er da. Manchmal hat er es auch geschafft darüber zu reden und dann war ich für ihn da. Man heiratet ja und es heißt ‚in guten wie in schlechten Zeiten‘ und es sind nun mal sehr sehr harte schlechte Zeiten, aber deswegen hat man ja auch geheiratet.

Vieles muss sie auch innerlich durchkämpfen. Ihr Glaube hilft ihr, wenn zB. die Frage kommt, wo ihre Tochter ist. Und wenn sie den Sinn sucht, warum sie erst da war und so bald wieder weg.

Ich glaube fest daran, dass sie irgendwo im Himmel ist, mit ihrem Opa zusammen. Gleichzeitig denke ich aber immer wieder, dass sie bei mir ist: In Prüfungssituationen habe ich mir immer vorgestellt, sie sitzt auf meiner Schulter und flüstert mir die Antworten zu. Am Anfang habe ich immer gesagt: Sie ist mein Schutzengel. Das sind alles Erklärungsversuche, wenn man halt keinen greifbaren Grund hat, weswegen es gehen musste, versucht man sich welche zu suchen. Und ich bin fest der Überzeugung, sie ist bei Gott. Und das hilft, dass wir uns irgendwann wiedersehen.

Sorge hat ihr gemacht, dass die Kinder in der Schule sie traurig machen könnten. Aber das geht gut. Sie hat ihnen erzählt von ihrer Tochter und bekommt viel Lebensfreude und Vertrauen zurück.

Dann haben sie natürlich gefragt, warum es mich traurig macht, dann habe ich ihnen natürlich erzählt. Die Kinder sind da ganz offen, und wenn Frau Hohberg traurig ist, dann ist sie traurig. Dann wird man mal in den Arm genommen und dann ist es auch in Ordnung.

„Leben ist Geben und Nehmen." Das nehme ich bereichert mit von Jana Hohberg. Ihr Näh-Netzwerk kann zB immer Stoffe brauchen. Auch ganz besondere, für die Sternenkinder.

Wenn jemand sein Brautkleid schon ganz lange im Schrank hängen hat, wir freuen uns immer über Brautkleider.

Jana@regenbogen-karlsruhe.de

Jana Hohbergs Netzwerk:
Sternenzauber und Frühchenwunder

 

weitere social media Gruppen:

Aktion Nähen für Regenbogenkinder und Frühchen
Aktion Nähen für Sternenkinder 2.0

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 „Du hast meine Sprache gelernt.“ Sagt Aurelia und man sieht es ihr an, wie glücklich sie das macht. Gerade hat Jamie ihr gesagt, dass er sie liebt. Zuvor hat er das nicht gekonnt. Aurelia ist Portugiesin und konnte nur portugiesisch. Und Jamie ist Engländer und konnte nur englisch. Sie haben zwar gespürt, dass sie sich mögen. Sehr sogar. Aber es sagen, das haben sie nicht gekonnt. Am Ende braucht die Liebe halt doch auch Worte.

Deshalb hat Jamie in kurzer Zeit einen Portugiesischkurs gemacht und dann steht er vor ihr und erklärt ihr – holprig und langsam zwar: Er liebt sie. Und Aurelia strahlt ihn an: „Du hast meine Sprache gelernt.“ Für mich ist das der Moment in dem britischen Film „Tatsächlich Liebe.“

„Du hast meine Sprache gelernt.“ Das ist doch Liebe, oder? Den oder die andere verstehen wollen. Auch im übertragenen Sinn. Nicht bloß wie in dem Film, eine Fremdsprache lernen. Sondern auch wenn man sich lange kennt, sich immer wieder neu in den anderen reinhören. Seine, ihre Zeichen und Gesten beachten. Oder auf die kleinen, unscheinbaren Bemerkungen aufpassen. Achthaben, was da kommt.

Das ist ja grade, wenn man sich schon lange kennt, eine Gefahr. Man ist sich vertraut. Ist nicht mehr so neugierig aufeinander. Manches habe ich schon oft gehört. Manches sagt man nicht mehr ausdrücklich. Aber dadurch kann halt auch die Aufmerksamkeit füreinander runtergehen. „Kenn ich.“ Dabei verlernt man vielleicht sogar die Sprache des anderen.

Liebe ist, gerade die kleinen Zeichen immer wieder zu sehen. Und erkennen, was für Sorgen, Ängste, Wünsche und Glücksgefühle er oder sie mir damit zu verstehen gibt. Und dabei hofft, dass ich sie erkenne.

„Erkennen“. In der Bibel, ist „erkennen“ übrigens gleichbedeutend mit „lieben“. Und zwar auch mit körperlich lieben. „Und Adam erkannte seine Frau Eva, und sie wurde schwanger“, heißt es schon beim ersten Paar in der Bibel. „Erkennen heißt lieben“. Das finde ich echt feinfühlig.

Es ist doch auch Liebe, dass zwei Menschen, auch wenn sie miteinander schlafen, immer wieder neu aufeinander achten. Wissen wollen, wo und wer der andere ist, was ihm gut tut und Spaß macht.

„Du hast meine Sprache gelernt,“ hat Aurelia im Film zu Jamie gesagt. Ich vermute, Beziehungen, die über Jahre hinaus lebendig bleiben, in denen passiert das: Sie haben irgendwie nie aufgehört, die Sprache des anderen zu lernen. Den anderen zu verstehen. Aber genauso: Auch selber immer wieder zu sagen, was mit einem ist. Sag ich noch, was mir wichtig ist?

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Da soll einer sagen, man kann von früher nichts lernen. Ich glaube, man kann lernen aus der Geschichte. Z.B. wie es vielen Menschen geht, die auswandern. Wie groß bei vielen das Bedürfnis ist, möglichst viel „alte Heimat“ in die neue hinüber zu retten.

Mir ist das klar geworden an den Württembergern und Badenern, die nach Amerika ausgewandert sind. Gerade 1816/17, vor 200 Jahren, sind unheimlich viele geflohen. Sie hatten nach einem „Jahr ohne Sommer“ und Ernte nichts mehr zu essen.

In Amerika haben sich viele zusammengetan, haben eigene Stadtviertel und Dörfer gegründet. Carl Theodor Griesinger, ein deutscher Theologe und Schriftsteller hat das in New York gesehen. Er schreibt:

„Im ‚Deutschländle‘ hier sind nicht weniger als 70-75000 Köpfe auf einem Fleck eingebürgert und sesshaft. Es geht so deutsch zu wie in Deutschland selbst. Der Bäcker ist so gut deutsch wie der Metzger und der Metzger so gut wie der Apotheker auch der Pfarrer ist hier deutsch.... Sogar eine deutsche Leihbibliothek trifft man. Wer also in Kleindeutschland wohnt, braucht keine Silbe englisch zu verstehen und kommt doch vorwärts.“

Innerlich und äußerlich haben die Flüchtlinge ihre alte Heimat festgehalten. Deutsch essen und reden, deutsch beten und singen. Wenn Hunger und Not Menschen zu Flüchtlingen machen, das ist für viele anscheinend so hart, dass sie sich nicht ganz anpassen können. Sie brauchen ein Stück Heimat.

Ich glaube, es ist wichtig, dass ich das im Kopf behalte, wenn ich Flüchtlingen jetzt begegne. Viele brauchen das: Anders essen können, ihre Sprache auch pflegen. Anders beten. Anscheinend müssen sie alte Heimat bewahren können, damit sie hier mit uns zusammen neue Heimat finden.

Ich vermute, wenn ich in so einer Situation wäre, für mich wäre mein Glaube besonders wichtig. Die Bibel auf Deutsch lesen zu können. Oder Weihnachten, „o Du fröhliche“ singen, aus vollem Herzen. Überhaupt Bücher auf Deutsch. Ohne würde ich würde wahrscheinlich eingehen in der Fremde wie eine Primel.

Andererseits brauchen Flüchtlinge klare Signale für Integration. Das zeigt die Geschichte der Deutschen in Amerika auch sehr schön. Die deutsche Community hat in den Anfängen der USA mal gefordert: Alle Gesetze sollen zweisprachig sein: Englisch und deutsch. Das hat der Kongress abgelehnt. Begründung: „Sie sollen Englisch lernen. Sie sollen ankommen in der neuen Heimat.“ Allerdings: Bis Flüchtlinge ganz ankommen, das dauert, und dazu kommt es auch sehr auf die Einheimischen an.

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Wann haben Sie das letzte Mal eine Schule von innen gesehen? Bei mir ist es schon eine Weile her. Ich komme in eine Schule immer, wenn Wahlen sind. Mein Wahllokal ist ein Klassenzimmer. Ab und zu habe ich da schon gedacht: Da müsste mal wieder was gemacht werden. Das Gebäude, in die Jahre gekommen. Heizungen, die ausfallen. Die Lehrmittel ziemlich alt.

Die Schulen, wo unsere Kinder und Enkel so viel Zeit verbringen, man könnte sie sich besser vorstellen. Aber vielen Kommunen fehlt das Geld. 34 Milliarden Euro, habe ich gelesen, braucht es, um die öffentlichen Schulen in Deutschland auf Vordermann zu bringen. 34 Milliarden. Pro Schüler sind das 4000 Euro, vom Erstklässler bis zur Abiturientin.

Millionen von Kindern und Jugendlichen, Hundertausenden Lehrern muten wir das zu, Tag für Tag, auch heute wieder. Ich könnte verstehen, wenn sie sich manchmal fragen: Warum bin ich den Verantwortlichen eigentlich diese 4000 Euro nicht wert?
Und mich frage ich: Vergehen wir uns damit nicht an ihrer Zukunft? Und auch an unserer.

Warum ist das so? Vielleicht, weil die Verantwortlichen zu kurz denken? Nur an heute und morgen. Und die Zukunft unserer Kinder und Enkel, die fängt erst übermorgen an?

Eigentlich müsste Bildung ein Thema für die Bundestagswahl werden. Aber ich sehe das nicht. Eher werden die Renten von uns Älteren Thema als die Bildung der Jungen.

Man kann die Politiker auch verstehen. Um die Stimmen der Kinder und Jugendlichen zu kämpfen, bringt ja nichts.
Wir Älteren dürfen wählen. Kinder und Jugendliche nicht. Geschlagene 18 Jahrgänge haben bei der Wahl keine Stimme. Das sind immerhin 10 Millionen Stimmlose.
Wer wählt für deren Zukunft?

Müssten vielleicht Eltern für ihre Kinder mitwählen können? Oder wir Älteren, Opa und Oma? Ein Extrastimmzettel für die Interessen von Enkel und Enkelin? Als Stimme für die Zukunft.

Jesus hat einmal einen Rat gegeben: „Wer eine gute Zukunft will, der muss sich nach vorn ausrichten.“ Wie es nicht machen sollte für die Zukunft, hat er an einem Bauern deutlich gemacht. Der hat beim Pflügen immer nach hinten geguckt. Aber so kriegt man nie grade Furchen.

Nach vorn schauen. Menschen können das. Wir können uns gute Zukunft vorstellen und darauf zu leben. Über heute und morgen hinaus. Wir Menschen können über uns selbst hinaus denken. Wir sind nicht egoistisch von Natur. Im Gegenteil. Die meisten wünschen sich doch, dass auch die Kinder und Enkel ein gutes Leben haben. Dafür brauchen sie bessere Schulen. Und meinen und Ihren Weitblick.

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Kann man etwas dagegen tun, dass man verbittert? Alles so negativ sieht. Und sich das Gemüt und das Leben vergällen lässt?

Ich treffe öfter einen Mann in der Straßenbahn. Und jedes Mal strahlt er Galligkeit und Bitterkeit aus. Ist am Schimpfen. „Die sind doch alle zu blöd. Die kriegen es doch nie hin. Diese Deppen da oben in der Verwaltung.“
Mich regt das auf, dass er so redet. Aber warum reg ich mich auf? Finde ich seine Bitterkeit vielleicht darum blöd, weil etwas davon auch in mir steckt? Und weil ich das an mir selbst nicht mag?

Vielleicht ist das der erste Schritt gegen das Bitterwerden. Dass ich merke, dass ich bitter werde. Vor allem, wenn ich andere dafür verantwortlich mache, dass alles so negativ sei.
Ich will damit nicht sagen, dass wir nicht mehr kritisieren sollen, was nicht gut ist. Probleme werden nur gelöst, wenn sie auf den Tisch kommen.

Aber erstens macht der Ton die Musik. Und zweitens: Es schadet am meisten mir selbst, wenn ich nur noch das Schlechte sehe. Und verbittere. Das saugt mir Lebensfreude und Kraft aus.
Ich habe den Eindruck, viele bei uns stecken in Verbitterung: ZB gegen „die oben“ Viele haben anscheinend das Gefühl, „dass man sie nicht mehr hört.“

Ich glaube, Verbitterung macht Menschen krank und das Gemeinwesen auch. Aber was könnte Verbitterung heilen?

Ich habe an einen Verbitterten in der Bibel gedacht und was ihn verändert hat. Der Mann war krank, mehr als ein halbes Leben. Wie man sich da wohl fühlt? ‚Das Leben und die Welt mögen mich nicht.‘ Freunde, Familie haben sich zurückgezogen, auch weil er so bitter geworden ist. Er mag sich oft selbst nicht mehr. Und vielleicht am schlimmsten. Der oben im Himmel, von dem fühlt er sich ganz und gar verlassen.

Und was öffnet seine bittere Schale? Er trifft Jesus. Und der bleibt nicht von ihm weg. Im Gegenteil: Er sieht ihn. Das ist neu, dass einer ihn sieht, mit ihm redet und sich für ihn interessiert: „Wer bist Du, wie geht es Dir?“ Jesu Fragen lösen was aus bei ihm. Und verändern ihn. Nicht gleich. Erst jammert er wie immer. Aber Jesus bohrt durch die bittere Schale. „Was willst Du?“ Das hat dem Verbitterten noch keiner zugetraut und zugemutet. Dass er Verantwortung für sein Leben übernehmen kann. Auch dafür, in welcher Gemütsverfassung er durchs Leben geht. Dass er sagen soll, was er will und braucht.

Verbitterung macht krank: Vielleicht hilft es, wenn wir einander mehr sehen, wenn ein Mensch sagen kann, was er wirklich will aber auch, dass jeder Verantwortung übernimmt und nicht wartet auf die oben.

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„Ich will doch nur, dass man mich sieht. Das ist doch nicht zu viel verlangt, oder?“ bricht es aus ihr heraus. Und ich spüre, es trifft sie und macht sie wütend, wie der Abteilungsleiter sie behandelt.

Ich glaube, jeder kennt das von sich: Wir brauchen es, dass man nicht durch uns durchguckt. Ich brauche es, dass man mich sieht als Person und mich auch so anspricht.

Ich erinnere mich wie heute an die Schule. 5. oder 6. Klasse. Da hatten wir in Musik einen Lehrer, der war einfach zu faul, unsere Namen zu lernen. „Ich habe so viele Schüler, und für die zwei Wochenstunden.“ Also hat er uns Jungs einfach alle nur „Walter“ gerufen und die Mädchen „Agathe“. „Du Agathe, da hinten in der 5. Reihe.“ Irgendwann haben wir es aufgegeben, zu sagen, wie wir wirklich heißen.

Aber seitdem weiß ich, der Name ist wie der Schlüssel, mit dem ich einem anderen zeige, dass ich ihn sehe und achte. Als eigenen Menschen. Dass ich ihn nicht als Nummer betrachte oder als kleines Teilchen in der großen Masse Mensch.

Ich finde es großartig, dass das auch von Gott in der Bibel erzählt wird. „Ich habe Dich bei Deinem Namen gerufen, Du bist mein,“ sagt Gott im Alten Testament zu seinem Volk, den Israeliten. Die frühen Christen haben diese Wertschätzung übertragen auf jeden Einzelnen. Die Taufe drückt das aus. Wer getauft worden ist, kann glauben: Gott sieht mich und schätzt mich als unverwechselbare Person.

Und ich bin sicher, er sieht und schätzt jeden, auch die, die nicht an ihn glauben.
Ich glaube, das könnten wir alle zeigen, wenn wir es wollen. Jeden Tag. Denn es passiert ja immer wieder:

Wenn Menschen andere entmenschlichen wollen, dann nehmen sie ihnen zuerst den Namen weg und machen sie entweder zu einer Nummer oder zur Masse. „Die Linken, die Muslime, die Politiker, die Rechten, die, die, die..“ Ich glaube, jeder von uns muss da dagegen halten.

Ein bisschen Person-sehen-üben, kann man schon im Berufsverkehr. Diese vielen Berufspendler neben mir auf dem Bahnsteig, jeder hat einen Namen. Die Frau im Auto neben Ihnen. Es scheint nur so als wäre sie wie alle anderen. In Wahrheit ist sie genauso eine Person wie Sie.

Eigentlich hätte jeder und jede es verdient, dass wir einander sehen. Anstatt nur im Smartphone zu lesen, ab und zu im Gesicht eines anderen.

Und noch etwas. Jeder sollte auf sich achtgeben, dass wir uns nicht selbst zur kleinen Nummer machen. Dabei ist Gott an meiner und Ihrer Seite: Er hat jeden und jede beim Namen gerufen.

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„Cartoons von oben“ – so nennt der Thomas Plaßmann seine Zeichnungen. Er nimmt Menschliches und Religiöses von oben, also vom Himmel her aufs Korn. Und ich hoffe, Gott schaut auch so unverblümt und klar auf Sie und mich. Und menschenfreundlich.

Ich habe die „Cartoons von oben“ neben dem Bett liegen. Weil ich gemerkt habe, es tut gut, wenn ich was Heiteres griffbereit habe. Vor dem Einschlafen oder nach dem Aufwachen schmunzeln. Ein bisschen nachdenken. Es tut gut, wenn Humor ein bisschen Leichtigkeit ins Spiel bringt.

Eine Karikatur geht z.B. so. Sie spielt an Ostern, aber ich finde sie, sie passt zu jedem Sonntag. Drei Figuren sind gezeichnet: Ein Junge sucht ganz konzentriert und eifrig Ostereier, man sieht er hat Spaß, bei ihm eine Frau, vielleicht Oma, die ihn moralisch beim Suchen unterstützt und dann noch ein Mann - etwas im Hintergrund – der sich auch ins Ostergespräch einmischt.

Die Oma hat grade gefragt, ob der Junge auch weiß, was es mit Ostern auf sich hat. Klar, „weiß ich“ meint er, „da kommt der Osterhase“. Und zieht ein Osterei aus einer Hecke. Und da kommt der Mann im Hintergrund ins Spiel und sagt. „…und so am Rand hatte da noch jemand den Tod besiegt.“

Ich finde, das kann ich mir immer sagen lassen.
Sicher, Ostereier sucht man nur an Ostern, aber dass jemand den Tod besiegt hat, das feiern Christen ja mit jedem Sonntag. Jeder christliche Sonntag ist eine kleine Ausgabe von Ostern. Am dritten Tag nach Karfreitag ist Jesus auferweckt worden.

Gott hat den Tod besiegt und von Anfang an haben die Christen das an jedem Sonntag gefeiert. Wir sind frei vom Tod. Das war ihnen wichtig, sich daran immer wieder zu erinnern. Und irgendwann haben die Christen dann angefangen, das einmal im Jahr richtig groß zu feiern. Mit einem dreitägigen Fest: Karfreitag und 2 Tage lang Ostern.

Deshalb also machen wir Christen sonntags frei. Weil Gott mit der Auferstehung die größte Freiheit ins Leben gebracht hat, die man sich denken kann. Die Freiheit von der Angst vorm Tod .

Thomas Plaßmann erinnert mich mit seinem Cartoon:
Es ist gut, wenn ich wie der kleine Junge an Ostern sonn- oder feiertags etwas mache und erlebe, was Spaß macht. Wenn ich spüre, ich muss nicht immer schaffen und mir Gedanken machen. Aber ich finde, es setzt dem Sonntag erst so richtig die Krone auf, wenn ich weiß, mit jedem Sonntag lächelt Gott mir zu. Am Ende macht er alles gut. Wie es im Cartoon heißt: „da hat doch jemand den Tod besiegt.“

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Manchmal ist es ja schon eine Kunst, sich freuen zu können. Eine Lebenskunst. Wenn sich freudige Anlässe rarmachen, kann es helfen, sich an frühere freudige Anlässe und Erfahrungen zu erinnern. Auch erinnerte Freude wirkt. Sie klingt in mir nach und belebt.
Insofern finde ich, ist sich freuen zu können Lebens-Kunst. Und es ist wichtig, sie zu üben.

Denn eines will ich bestimmt nicht: Freudlos leben.

Das Lied, das ich heute mitgebracht habe, weckt Freude, indem es noch einmal an Weihnachten erinnert. Es lässt Weihnachten quasi nachklingen. „Svatou dobu jiz tu máme“ heißt das Lied. Das ist mährisch.
Übersetzt etwa: „Heilige Zeit haben wir jetzt, darum singen wir gern: Ehre sei dem Jesulein.“

Musik 1  svatou dobu jiz tu máme 

Svatou dobu jiz tu mame Z nejmilejsich svatku,
protoz radi zazpivame slava Jezulatku

Im 6/8 Takt, kommt es daher. Geht zu Herzen. So kann Weihnachten freudig nachklingen, das Leben beschwingen. Und ich kann diese Freude nachhaltig in mir wirken lassen.

Der Kirchenmusiker Friedrich Walz hat sich 1972 von diesem mährischen Weihnachtslied anregen lassen zu einer Übertragung ins Deutsche. Die Melodie mit ihrem Weckruf zu Beginn hat er übernommen, den Text variiert. Bei ihm wird das Weihnachtslied adventlich: Gutes wird angekündigt. Hoffnung gemacht. Aber ich fände schade, solche Hoffnung nur im Advent zu hegen. Sie gehört ins ganze Jahr. Das Lied ist gesungene Lebenskunst: Es motiviert, zu horchen und zu schauen, wo Gott kommen könnte. Gute Zeiten zu sehen. Gutes überhaupt zu sehen. Damit Lebensfreude erneuert wird.

Musik 2  Seht die gute Zeit instrumental

Seht die gute Zeit ist nah,
Gott kommt auf die Erde,
kommt und ist für alle da,
kommt, dass Friede werde;
kommt, dass Friede werde.

Friedenszeiten sind so wertvoll. Können sie so selbstverständlich werden, dass man sie gar nicht mehr schätzt? Hoffentlich nicht. Gerade wir Europäer sollten uns freuen über Frieden. Nach so viel heißen und kalten Kriegen. Das Lied ist auch selbst ein kleiner Friedensbote. Dass man es in zwei Sprachen singt - mährisch und deutsch – sagt auch: Friede überwindet Grenzen, auch scheinbar unversöhnliche.

Musik 3   Str. 3  Svatou dobu jiz tu mame

„Plötzlich um Mitternacht, hören wir geheimnisvolle Stimmen.
Der Himmel erstrahlt von göttlicher Macht: ‚Freut euch mit uns, freut euch mit uns.‘“

„Freut euch mit uns,“ endet die Strophe. Ich hoffe, dass die weihnachtliche Freude anhält und das Leben voranbringt in Richtung Frieden. Und dabei meint Friede weit mehr als ‚abwesender Krieg‘. In der deutschen Übertragung von Friedrich Walz klingt an, wie umfassend wahrer Friede sein wird: Bis dahin muss die Wirklichkeit noch viele Hürden nehmen. Aber jeder kann mithelfen, dass wir diesem Frieden näher kommen. Auch das ist Lebenskunst.

Musik 4

Gott kommt auf die Erde
Hirt und König, Groß und Klein,
Kranke und Gesunde, Arme, Reiche lädt er ein,
freut Euch auf die Stunde.

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Musiken 1 + 3: „Svatou dobu jiz tu máme“ track 3 aus CD Merry Christmas; Bambini di Praga   LC 00358
Musiken 2 + 4  „Seht die gute Zeit ist nah“; track 9 aus CD Bethlehem Quadro Nuevo EAN 4 014063 418425  LC 11188

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