Manuskripte

Ich glaube, wir Menschen sind zum Helfen geboren. Wir kommen nicht als Egoisten auf die Welt. Ich finde, man muss nur Kindern zuschauen, dann sieht man das. Was macht es Kindern nicht für einen Spaß, wenn sie helfen können. Da schnappt sich der 3jährige den Putzeimer und putzt, wenn ihn die Großen lassen. Und wenn sie ihn loben ist er stolz wie Oskar. Aber ich glaube, er hilft nicht, weil er aufs Lob scharf ist, er macht es, weil er es kann.

Wir Menschen wollen helfen, weil wir es können. Es ist in uns. Von Gott angelegt. Und es tut der Seele gut, wenn man diese Freude am Helfen nicht absterben lässt, auch nicht als Erwachsener. Ich glaube, es ist erstrebenswert, dass ich aufpasse auf das Helferkind in mir, dass ich da nicht völlig rauswachse.

In dem Stück aus der Bibel, das heute in den evangelischen Kirchen dran ist, knüpft Jesus an diese Lust am Helfen an: „Hey, ihr könnt helfen.“ Seinen Jüngerinnen und Jüngern hat er das als Auftrag gegeben:

„Wenn Dir einer, dem es schlecht geht; eine, deren Seele verwundet ist; einen, dem das Leben wie eine Last auf der Schulter liegt, eine Frau, die eine schlimme Diagnose gekriegt hat und nicht mehr schlafen kann vor Angst, einem, dem der Krieg das Leben zum Chaos gemacht hat. Wenn Dir diese Menschen nicht egal sind und Du tust, was Du kannst, dann arbeitest Du mit am Himmelreich. Hier auf der Erde,“ hat Jesus allen Ernstes gesagt.

Und speziell für mich als Erwachsenen hat er noch etwas dazu gefügt: Ich soll auf dieses Geschenk, dass ich helfen kann und will, aufpassen. Und aufpassen, dass ich dieses Geschenk nicht primär gebe, damit ich gelobt werde oder als Helfer groß rauskomme.

Für uns Christen finde ich das wichtig. Nicht helfen, damit wir als Kirche gut dastehen. Aber auch nicht als Rotes Kreuz oder Greenpeace oder wer auch immer. Hilfe gönnen, weil es um Menschen geht. Weil wir Not lindern können. Damit die Erde ein bisschen mehr nach Himmel schmeckt. Und nicht für manche zur Hölle wird.

Damit kein Missverständnis aufkommt: Es gibt viele Situationen, da braucht es professionelle Helfer. Und sie müssen von ihrer Arbeit auch gut leben können. Aber es braucht noch mehr. Es braucht Sie und mich mit unseren Fähigkeiten, im Alltag zu helfen. Da, wo man einen Mitmenschen braucht und wo der Profi nicht nötig ist.

Es ist gut, wenn ich mir auch als Erwachsener die kindliche Urfreude am Helfen bewahre. Dann kann ich auch stolz darauf sein, dass ich so am Himmelreich mitwirken kann.

Bibeltext: Matth 10,7-8
Jesus forderte seine Jünger auf:
Geht zu den verlorenen Schafen .. und verkündet ihnen:
„Das Himmelreich wird sichtbar in der Welt!“
8 Macht Kranke gesund, weckt Tote auf, befreit Menschen vom Aussatz, treibt Dämonen aus!
Als Geschenk habt ihr alles bekommen – als Geschenk sollt ihr es weitergeben!

 

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Man darf auch vor dem Abend loben. Loben weckt die Sinne, macht das Herz weit und beschwingt den Geist. Die Bläser von Genesis Brass lassen diese Lebenserfahrung kraftvoll hören. In ihrer Improvisation zum heutigen Lied zum Sonntag: „Lobet den Herren, alle die ihn ehren“, heißt es.

 

Musik 1 Lobet den Herren, alle die ihn ehren – Genesis Brass

So kraftvoll zu loben, das kann vermutlich nicht jeder. Mir jedenfalls geht es am Morgen eher wie Paul Gerhardt. Von ihm stammt der Text des Liedes. Lobend den Tag zu beginnen, dazu will er ausdrücklich ermuntern. Er macht sich und mir bewusst: Es gibt etwas zu loben. Paul Gerhardt hält dazu an, nicht in den Tag hineinzustolpern. Sondern auch eine Art geistig-geistlichen Morgentoilette nicht zu vergessen.

Etwa in dem Sinn: Mache auch Deine Seele frisch. Und wenn man es vermag: “Lobe den Herren.” Dafür, dass ich von Gott behütet heil durch die Nacht gekommen bin und wieder lebendig. Jeder Schlaf ist wie ein kleiner Tod und jedes Aufwachen am Morgen eine kleine Auferstehung. Mit der Chance zu etwas Neuem.

Musik 2 Lobet den Herren alle die ihn ehren Thomaner Str 1 u 2

1) Lobet den Herren alle, die ihn ehren; lasst uns mit Freuden seinem Namen singen und Preis und Dank zu seinem Altar bringen. Lobet den Herren!

2) Der unser Leben, das er uns gegeben, in dieser Nacht so väterlich bedecket und aus dem Schlaf uns fröhlich auferwecket: Lobet den Herren!

Eines scheint mir sicher. Loben tut gut. Nicht nur dem, der gelobt wird. Auch dem der das Lob ausspricht. Wenn ich ausdrücklich zur Sprache bringe, was mir wohltut, dann wird erst klar, was und wer mir gutgetan hat. Die Wirkung einer Wohltat wird stärker, wenn man lobt. Ich glaube, loben macht deshalb auch die Seele stärker und schöner.

Musik 3 Lobet den Herren, alle …Orgel           
Dass unsre Sinnen wir noch brauchen können          
und Händ und Füße, Zung und Lippen regen,          
das haben wir zu danken seinem Segen.          
Lobet den Herren!

Lobet den Herren. Und die Menschen, wenn wir es verdienen. Denn nicht alles, was Menschen tun oder unterlassen, verdient Lob. Manches verlangt auch ein mutiges Nein. Oft ist das so schwer wie loben. Hanns Dieter Hüsch hat recht mit seiner feinen Unterscheidung zum Loben. „Nicht einfach Ja und Amen sagen zu allem, sondern „Nein und Halleluja.“ Es braucht auch Widerspruch, wenn etwas nicht dem Guten dient.

Aber vermutlich ist für einen besseren Lauf der Welt doch wichtiger, das wir auf jeden Fall das Gute, das geschieht, loben. Ich hoffe, Lob kann uns inspirieren freundlich zu sein zur Schöpfung und zu Menschen. Und Gott freut sich auch an Lob.

Musik 4  Lobet den Herren alle die ihn ehren         
7) Gib, dass wir heute, Herr, durch dein Geleite          
auf unsern Wegen unverhindert gehen          
und überall in deiner Gnade stehen.          
Lobet den Herren!

Text: Paul Gerhardt 1653
Melodie: Johann Crüger 1653

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Musik 1 „Hymnus - Lobet den Herren, alle“          
track 3 aus CD „Hymnus Lutheran Chorale Fantasies;          
Genesis Brass capriccio LC 08748  
Musiken 2 - 4 “Lobet den Herren, alle die ihn ehren”          
track aus CD Paul Gerhardt, die großen Choräle,          
Thomanerchor Leipzig, LC 06690

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Sei nicht geizig, mit Lob. Das sag ich mir immer wieder. Sag es, wenn jemand etwas gut gemacht hat. Loben ist ein Lebenselixier. Und wirkt sogar doppelt.

Wenn ich jemand lobe, tue ich zuerst meinem Gegenüber gut, aber oft auch mir selber. Weil, wenn man sein Kind, seinen Mann, die Kollegin ausdrücklich lobt und das nicht bloß so vor sich hin empfindet. Erst dann wird einem so richtig klar, dass einem grad jemand gutgetan hat und wie sehr. Manchmal verdoppelt sich die Wirkung einer Wohltat, indem man lobt. Man sagt es, dadurch wird sie richtig bewusst und dann kann man sich auch miteinander darüber freuen.

Dabei ist es egal ob das Gegenüber ein Mensch ist oder sagen wir Gott.

Gespürt habe ich das zB. in Heilbronn auf der Bundesgartenschau. Da gibt es auch einen Kirchengarten. Den betreiben die Heilbronner Kirchen miteinander. Ein schönes Areal. Viele verschiedene Pflanzen. Bäume, die Schatten spenden. ‚Naja, so erwartet man das ja von einer BuGa.‘ Sagen Sie vielleicht.

Aber im Kirchengarten nehmen sie das nicht selbstverständlich. Sie loben. Leben nicht nach dem Motto, net gschimpft isch gnug globt. Gut, dass sie ihr Lob gerade in Baden-Württemberg ausdrücklich hinschreiben. Angeblich kommt das geizen mit Lob ja bei uns besonders häufig vor. Und ich sage ausdrücklich Baden-Württemberg. Weil „geizen mit Lob“ das können nicht nur Schwaben. Das können Badener auch. Ich auch.

Darum ein Lob für die Kirchenleute auf der BUGA. Sie halten bewusst dagegen. Sie loben in ihrem Kirchengarten. Auch GOTT: Für die Schönheit der Natur. Und sie animieren mich als Besucher, da einzustimmen.

Wie? Der Kirchengarten ist eingefasst mit einer hellen freundlichen Umzäunung. Und da steht zB auch dieser Satz. „Du, GOTT, sättigst alles was lebt“.

Jetzt können Sie sagen. Gott braucht so ein Lob doch gar nicht. Wenn es ihn gibt. Obwohl. Vielleicht freut GOTT sich ja, wenn wir sehen und sagen wie großartig dieses komplexe System Erde ist: Boden, Würmer, Nährstoffe, Grundwasser, Pflanzen, Blüten, Bienen, Regen, Sonne, Tiere, Menschen und und und. Das alles spielt zusammen. Da darf man doch sagen: „Du, Gott, sättigst alles was lebt.“

Dieses Lob findet sich in einem Gebet in der Bibel. Wir haben was davon, wenn wir es übernehmen. Nicht vorlaut jammern oder schimpfen, wenn es mal wieder zu heiß ist oder zu ‚weiß nicht was‘. Loben ist besser.. Gott und Menschen. Dann spüren wir, wie kostbar das alles ist, dieses große Leben und ich und Sie mittendrin.

 

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So radikal, das geht doch nicht, habe ich lange gedacht. Wie Jesus da in der Bibel redet. Heute finde ich: Vielleicht hat er recht, wenn er sagt:

21 »Ihr wisst, dass unseren Vorfahren gesagt worden ist: ›Wer einen Mord begeht, der gehört vor Gericht.‹ Ich sage euch aber: Schon, wer zu seinem Bruder oder seiner Schwester ›Dummkopf‹ sagt, gehört vor Gericht. Und wer ›Idiot› sagt, der gehört ins Schattenreich der Toten.(Matth. 5,21ff)

Jesus warnt: Aufpassen, wie Du über Menschen redest. Hassworte verletzen, können töten, wer sie gebraucht, macht sich schuldig.

Ich habe überlegt: Was passiert eigentlich, wenn ich jemand beschimpfe. Ich entwürdige ihn. Ich glaube, es ist immer dasselbe Muster, in Variationen. Ich nehme mal drei Beispiele. Wenn ich zu jemand sagen würde: „Du Arsch“. Dann reduziere ich ihn auf ein Körperteil. Und sicher nicht auf sein bestes.

Wenn ich jemand „Idiotin“ nennen würde, dann pick ich mir eine Schwäche raus. Vielleicht war sie in einem Moment mit dem Kopf nicht ganz da, aber diese Schwäche blase ich so auf, dass alles andere völlig verschwindet.

Und die dritte perfide Art, jemand zu entmenschlichen, ist ihn zum Tier zu erklären. „So eine Ratte“. Die Nazis haben jüdische Menschen verbal entmenschlicht und das war der erste Schritt, sie umzubringen. Ich würde gern wissen, was hat der Mörder von Walter Lübcke, dem Regierungspräsidenten in Kassel, über Jahre von ihm gedacht, bis er sogar so weit war, dass er ihn erschießen konnte.

Wer einen Menschen beschimpft, entmenschlicht ihn. Jetzt versteh ich, warum Jesus in der Bergpredigt so radikal ist: „Ich sage Euch, schon wer zu seinem Bruder oder seiner Schwester, „Dummkopf“ sagt, gehört vor Gericht.“ Jesus will nicht, dass wir Menschen Gewalt antun. Er wusste anscheinend. Worte sind immer schon Taten. Gewalt fängt mit Worten an. Und oft ist es von da an kein weiter Weg mehr zu Mord und Totschlag.

Kann man von Jesus auch positiv lernen?
Zuerst vielleicht: Finde für den anderen immer Worte, die ihn nicht reduzieren auf die Schwachstelle oder einen Mangel. Und wenn es passiert, dann nimm es zurück. Finde das größere Wort. Eines das zeigt: Jeder Mensch ist immer mehr als seine misslungenen Taten oder Worte. Wer behindert ist, ist ein ganzer Mensch. Eine Politikerin. Ihre Politik kann ich kritisieren, ok. Aber ihr höher anrechnen, dass sie sich engagiert. Und erst recht sagen, sie ist eine Frau, ein Mensch. Und das gilt auch für jemand, der rechtsradikal denkt und redet. Man muss ihm entgegentreten, widerstehen, aber ihn nicht entmenschlichen.

 

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Manchmal neige ich zum „Besserwissen“. Dann erklär ich anderen die Welt selbstbewusst und meinungsstark. Insofern bin ich aber selbst Teil des Problems. Das wir, glaube ich, in unserer Gesellschaft zurzeit haben. Viele haben ihre feste Meinung und wollen diese verbreiten und durchsetzen. „Ich will Recht haben“, hat vor kurzem eine Frau zu mir entwaffnend ehrlich gesagt.

Aber was, wenn viele von uns so aufeinander losgehen? Das führt zum Unfrieden in unserer Gesellschaft. Rechthaben müssen polarisiert, Menschen werden einem plötzlich fremd.

Wie könnte ich es anders machen? Aus verschiedenen Meinungen kann ja auch ein Gespräch werden. Könnte es nicht sein, dass jeder einen Teil der Wahrheit hat? Wenn man sie austauscht, dann erkennt man mehr.

Schönes Wort: Aus-tauschen. Klingt wie ein Versprechen. Wer mit anderen was tauscht, steht hinterher besser da als zuvor.

Erinnern Sie sich? Was haben wir als Kinder nicht alles getauscht? Tausche ma? Hat man in der Klasse gefragt. Wenn man Fußballerbilder doppelt gehabt hat. Nur mit Tauschen hat man das eigene Album vollgekriegt. Selbst was geben und was Anderes dafür bekommen. Oder Glasmurmeln haben wir getauscht, damit man von jeder Farbe eine hat und nicht drei blaue und keine grüne. Tauschen wir?

Was haben wir davon, wenn wir Meinungen austauschen? Austauschen, was wir denken und glauben vom Leben, von der Zukunft, von dem was schön ist und gut und wichtig.

Mehr Wahrheit könnten wir bekommen. Vom anderen vielleicht auch mehr kapieren.

Aber wie kriege ich das hin? Ich muss wohl den Besserwisser in mir zähmen. Und viele andere auch. Wenn ich als Besserwisser in den Meinungsaustausch gehe, gibt es keine Begegnung, dann rede ich von oben runter auf den anderen ein oder nur noch gegen sie an.

Meinungen austauschen, dafür muss ich mich interessieren für den anderen. Hinhören. Nicht nur denken, ich weiß es besser. Meinungen austauschen geht nur, wenn ich zumindest für einige Zeit meine zurückhalte, Und erst mal denke, der andere könnte auch recht haben. Sogar wenn mir seine Meinung querliegt.

Wenn man wie ich zum meinungsstarken Besserwissen neigt, vielleicht hilft es, sich an Paulus zu erinnern. „Was wir als Menschen erkennen, meint Paulus, sind Bruchstücke. In diesem Leben erkennen wir alles wie durch einen Zerrspiegel. Erst später – bei Gott- werden wir alles vollständig erkennen.“ Darum brauch ich den Austausch mit anderen. Seinen Teil der Wahrheit sozusagen.

 

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„Familie - das ist doch klar, was das ist: Vater Mutter Kind.“ Hat der Redner von der Bühne gerufen und die meisten Zuhörer haben Beifall geklatscht. Mir hat das nicht eingeleuchtet.

Nur das ist Familie? „Vater Mutter Kind?“ Ich finde, das ist zu wenig. Für mich ist es ein Glück, dass meine Mutter noch lebt und dass ich seit ein paar Monaten Opa bin. Vier Generationen leben zur selben Zeit. Fühlen sich als Familie und es gehören noch viel mehr dazu. Die, die nicht mehr leben und Onkel und Tanten und Cousinen und und und.

„Familie - Vater Mutter Kind, das ist doch klar.“ Je länger ich darüber nachdenke, umso mehr finde ich, Ne, stimmt nicht, das ist zu klein gedacht und zu eng. Vielleicht geht es Ihnen ähnlich.

Ich denke zB. an eine Freundin. Die ist nicht verheiratet. Kinder hat sie auch keine. Aber 6 oder 7 Patenkinder. Die sind inzwischen fast alle erwachsen. Aber diese Freundin hat zu Ihren Patenkindern und die zu ihr engeren Kontakt als vielleicht manch „natürliche“ Mutter oder Vater zu ihren Kindern. Und wenn ich diese Freundin nach ihren Patenkindern frage, sagt sie: „Klar, das ist meine Familie, genau wie meine Geschwister und meine Eltern.“

„Patenkinder als Familie“? Fragen Sie vielleicht?

Ja, im christlichen Sinn ist das so. In der Bibel wird von Jesus mal erzählt, dass er seine „leibliche“ Verwandtschaft arg aufgeregt hat: Jesus war ja von zu Hause weggegangen. Seine Mutter und Brüder sind ihm nach und wollten, er soll wieder heimkommen ‚in die Familie‘. Aber Jesus hält ihnen entgegen: ‚Meine Familie ist einfach größer‘ hat er gesagt, „Wer tut, was mein Vater im Himmel will, der ist mein Bruder, meine Schwester und meine Mutter.“ Ich stelle mir vor, dass seine Leute echt perplex waren, wie Jesus Familie sieht: Wer Gottes Willen tut, der gehört für ihn dazu.

Familie ist größer und mehr als „Vater Mutter Kind.“ Selbst wenn man nicht so radikal ist wie Jesus. Das ist auf jeden Fall richtig, finde ich.

Darum lebt für mich auch eine andere Freundin in einer Familie: Sie ist verheiratet mit ihrer Frau. Aus ihrer ersten Ehe mit einem Mann hat sie leibliche Kinder und mit ihrer Frau zusammen hat sie ein Kind adoptiert. Und sie leben alle gemeinsam unter einem Dach, sorgen füreinander und man spürt viel Liebe, die sie verbindet. Das ist doch Familie. Wenn man versucht, was Jesus gewollt hat: Den Willen Gottes tun – einander lieben. Ein Glück, wenn man das schafft. Auch wenn man eine kleine Familie ist: mit Vater Mutter Kind.

 

 

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Woher komme ich eigentlich? Ich war seinerzeit ziemlich überrascht, als ich erfahren habe: Meine Vorfahren sind aus der Schweiz in die Kurpfalz eingewandert.

Aber richtige dicke Überraschungen kann man erleben, wenn man seine DNA analysieren lässt und fragt: Wo komme ich her? Was sagen meine Gene? Ein Pfarrerskollege aus Württemberg hat das machen lassen. Vom Namen und seiner Sprache her denkt man: Klar, schwäbisch. Und was erzählen seine Gene? Die sagen: in ihm steckt am meisten Skandinavien und eine Menge Italien. Da müssen seine Vorfahren gelebt haben. Und ein bisschen Afrika steckt auch in ihm. Und er ist Schwabe.

Zuerst war ich überrascht, aber beim Nachdenken ist das ja eigentlich total erwartbar. Er ist einfach ein normaler Europäer. So hat unser Kontinent immer schon funktioniert. Man liebt immer schon über Grenzen hinaus.

Sie fragen sich, warum hat mein Pfarrerskollege seine Gene überhaupt bekannt gemacht? Weil ihn die Anfrage einer Partei im Landtag aufgeregt hat und ihm Sorgen macht: Diese Partei will von der Landesregierung wissen, woher kommen Schauspieler, Tänzerinnen Musiker in unseren staatlichen Theatern. An der Oper, beim Ballett? Was steht in deren Pass?

Diese Anfrage hat den Kollegen zornig gemacht. Viele Menschen an den Theatern fühlen sich dadurch an die Nazizeit erinnert. Da hat man jüdische Menschen auch zuerst unter den Kulturschaffenden gesucht, erfasst und sie dann systematisch vertrieben. Ich finde, wenn eine Anfrage im Landtag heute solche Erinnerungen weckt, dann muss man sie zurücknehmen. Wenn man Anstand hat.

Woher komme ich eigentlich? Diese Frage hat mir keine Ruhe gelassen. Mir sind dabei die Gene gar nicht so wichtig. Mich interessiert viel mehr was Anderes. Was prägt denn meine kulturelle Herkunft? Wes Geistes Kind bin ich? Ich muss sagen. Da bin ich sehr ausländisch geprägt. Wenn es so etwas wie einen kulturellen Pass gäbe. Würde ich „Naher Osten“ als Herkunft reinschreiben. Israel. Weil da kommt halt die Bibel her. Da hat Jesus gelebt. Und auf ihn berufen wir uns als Christen. In unserem geistigen Herkunftsnachweis steht sein Name. Da beißt die Maus keinen Faden ab. Wem das nicht behagt, der kann sich wohl nicht mit Recht Christ oder Christin nennen.

Und für uns Christen ist jeder Mensch erst mal ein Ebenbild Gottes und darin gleich. So steht das in der Bibel. Und darum muss ich als Christ auch nicht wissen, woher die Tänzer und Sängerinnen am Theater kommen. Hauptsache sie singen und tanzen gut.

 

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Was machen Sie morgens als Erstes? Ich guck auf mein Smartphone. Damit der Tag gut anfängt. Aber ich guck als Erstes nicht gleich in die Nachrichten. Die tun nicht mehr gut. Sie regen mich auf, erschrecken mich oder machen mich traurig. Ermutigen für den Tag tun so gut wie nie.

Und eines habe ich inzwischen kapiert: ich brauch was Gutes nach dem Aufwachen. Darum schau ich erstes auf eine App mit guten Sätzen: Mal steht da ein Bibelvers: Vor ein paar Tagen zB: hieß es: „Bleib in der Liebe.“ Das ist ein Satz, wenn man grade wach geworden ist: ‚Denk daran, Liebe hält die Welt zusammen. Und Du hast auch Deinen Anteil dran, dass man das spüren kann.‘

Oft sind die Sätze auch nicht aus der Bibel: „Von guten Mächten wunderbar geborgen erwarten wir getrost was kommen mag“, hatte ich auch vor kurzem.

Mit am besten sind für mich kleine Gebete, hab ich gemerkt. Sie erinnern mich dran, dass ich selber kurz in mich gehe und auch einen Gedanken an Gott richte. Das geht oft auch ohne Worte.

Der Tag fängt heller an, wenn ich nicht so aufstehe, als müsste ich jetzt hinaus in eine gottverlassene Welt oder einen gottverlassenen Tag. Das muss ich nicht und Sie auch nicht.

So ein kurzer Gottesgedanke ist wie die erste Tasse Kaffee am Morgen. Er macht wach, ein bisschen leichter und stärker.

Beten macht Mut. Es kann einem diese Ahnung mitgeben, dass man nicht allein ist. Nicht auf sich gestellt.

Ein Freund hat geschildert wie er das empfindet und ich finde, das trifft es gut: Er hat erzählt: „Es klingt ja vielleicht komisch, aber mich baut es auf, wenn ich weiß, es gibt Menschen, die beten für mich. Es ist zwar auch schön, dass ich ihnen wichtig bin. Aber beten ist noch ein bisschen mehr. Das fühlt sich für mich dann an, als ob der Boden unter den Füßen fester würde. Beim Beten kommt einfach noch dazu,“ hat der Freund gesagt, „dass sie mir GOTT an die Seite stellen.“

Das wünsch ich Ihnen auch für heute. Gott an Ihre Seite. Ich hoffe, es tut Ihnen gut, auch wenn Sie selbst vielleicht nicht an Gott glauben. Ich meine es nicht aufdringlich, sondern wohlwollend.

Was machen Sie morgen als Erstes? Ich werde bestimmt wieder auf mein Smartphone schauen. Aber ich weiß, dass ist nicht jedermanns Sache. Darum interessiert es mich, was Sie für Mutmacher haben. Wenn Sie mir schreiben wollen, gern an „Kirche im SWR“.

 

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Kann ich dem oder der trauen? Wie finden Sie das raus? Vielleicht indem Sie Merkmale beim Anderen suchen, die sie oder ihn vertrauenswürdig machen? Obwohl: Ein Risiko bleibt. Man kann Vertrauen den Falschen schenken, Aufschneider wählen. Und die, auf die man bauen sollte, fallen durch den Rost.

Heute wird in den evangelischen Kirchen aus dem Johannesevangelium gelesen, wie Jesus intensiv um Vertrauen ringt. Johannes erzählt: Jesus ist auf Menschen getroffen, die ihn ablehnen. Und das, obwohl er nur das Beste wollte. Dabei hat Jesus gerade einem Menschen wieder auf die Beine geholfen, der lange Jahre gelebt hatte, wie gelähmt. Die Leute haben es gesehen. Aber sie wollen nicht glauben, dass Jesus wirklich im Auftrag Gottes unterwegs ist. Sie vertrauen ihm nicht, sondern meinen, es kann nicht sein, dass Jesus – ein Zimmermann! - „das“ Lebenszeichen Gottes ist.

Warum waren die Leute nicht einfach froh, dass sie Jesus hätten vertrauen können? Warum können es viele heute nicht. Ich auch immer wieder nicht. Man könnte doch froh sein, dass man Gott endlich konkret hat, wie er in Jesus gewirkt hat und wirkt.Sonst hat man ja mit Gott oft das Problem, dass man ihn nicht sehen kann. Jetzt gibt Gott sich zu erkennen, zeigt wie menschenfreundlich er ist. Und was machen Menschen? Trauen sich nicht, diesem Lebenszeichen Gottes zu vertrauen.

Johannes hat dann erzählt, dass Jesus trotzdem weiter um Vertrauen ringt bei den Menschen. Er bietet Gründe an, die ihn vertrauenswürdig machen können. Ihn - und vielleicht Menschen überhaupt:

Vor allem eines stellt er dabei heraus: „Ich will nichts für mich. Ich will nicht selbst groß rauskommen. Mir geht es um jeden einzelnen von Euch. Und um jede einzelne. Ich will da sein, helfen, heilen. Jeder Mensch soll leben können. Die Angst überwinden können, die oft die Seele zuschnürt.“ „Ich will“, sagt dieser Jesus, „dass Kinder, Männer, Frauen aufrecht gehen können. Ihre Lebenslügen sollen sie ehrlich ansehen und sich aus ihnen lösen.“

So verstehe ich, wie Johannes erzählt hat. Wie gesagt, das Hauptargument für Vertrauenswürdigkeit: Es geht Jesus nicht um sich selbst und sein Ansehen. Er will nichts sein als „das Lebenszeichen“ Gottes in der Welt.

Ich finde das vertrauenswürdig – nicht nur an Jesus. Die Uneigennützigen, die nicht ihr EGO füllen wollen, sondern die sich einfach einsetzen für etwas Gutes. Diejenigen, die nicht davonlaufen, wenn es eng wird. Solche Leute haben Vertrauen verdient. Und sind auch Lebenszeichen Gottes wie Jesus.

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Wolf-Dieter Steinmann trifft Johanna Vering, Kath. Theologin und Christenschwester

Katholisch ist ein KörpergefühlJohanna Vering

Ich mag sie, wir verstehen uns, auch als Kollege und Kollegin im Radio. Ich evangelisch, sie katholisch. Sie kann mir erklären, habe ich gedacht, was Katholisch Sein ausmacht. Und wie es ist als Frau in dieser Kirche. Und auch, ob mir als Protestant was fehlt zum vollständigen Christen. „Katholisch-Sein“, erklärt mir Johanna Vering, das ist ein Körpergefühl.“ Da ist der ganze Mensch religiös.

Sitzen, stehen, knien, Orgel, Musik, Weihrauch und dann ist auch noch in jedem Gottesdienst die Möglichkeit zu essen und zu trinken in der Eucharistiefeier. Ich fühle mich – vor allem durch Liturgie – mit meiner Religion, mit meiner Kirche und mit meinem Gott körperlich verbunden.

Ich glaube, ich bin eher Christ nach innen. Und über den Kopf. Denke, was ich glaube und wie man christlich lebt. Das ist ihr zu kopflastig. Aber es gibt auch Dinge, die sie an Evangelischen gut findet und die ihr katholisch fehlen.

Diese Sorge ums Wort, diese Akribie: wie sag ich was, was sag ich als Person? Das ist uns total abhandengekommen, dass es nur noch darum geht, den Ritus irgendwie zu füllen und nicht mehr zu überlegen, was sag ich?

Ja, ich bin gern evangelisch, weil mich von Kind an die Geschichten aus der Bibel angesprochen haben. Sie war gern mit den Eltern in der Kirche. Heute sieht sie dieses Körpergefühl auch problematisch. ZB. aufgrund des Missbrauchsskandals.

Ich glaube, viele haben sich nicht getraut nein zu sagen. Weil es klar war, sie stehen ganz unten und Pfarrer, Priester steht Gott ganz nah. Und ich glaube, dass so ein Körpergefühl solchen schrecklichen Dingen Tor und Tür auch öffnet. Ich glaube, es ist eine Crux der katholischen Kirche, dass man viel zu wenig traut, sich von innen zu erneuern.

Wenn man seiner Kirche so verbunden ist wie Johanna Vering, dann schmerzt das.

Manchmal ist mir schlecht, manchmal wird’s mit ganz eng ums Herz. Der strukturelle Wandel, der ansteht, das Thema Ämterverständnis, wie geh ich mit Macht um?  Umgang mit dem Missbrauchsskandal und das Thema Umgang mit Frauen.

Wenn ich mir das vorstelle: Sie hat mit Leidenschaft Theologie studiert. Feiert gerne Gottesdienst. Und ich weiß, es ist nicht vermessen, wenn sie sagt:

Ich glaube, ich könnte wirklich gut Eucharistie feiern, ich könnte Kinder taufen. Ich könnte Menschen in die Ehe begleiten und zwar so, dass ich Leute anspreche, dass es was Gutes für sie ist. Aber ich darf das nicht, nur weil ich ne Frau bin.

Ich fühle mit und wundere mich: Sie könnte doch evangelisch werden, Pfarrerin. Alles tun, wozu sie sich berufen weiß. Mit der Vernunft ist ihr das klar. Trotzdem:

Ich kann irgendwie nicht davon weg. Manchmal hält mich auch der Gedanke, dass ich – wo ich jetzt bin – noch ein bisschen was tun kann. Was Gutes. Dass ich als Frau da auch ein anderes Bild abgeben kann. Und immer wieder sagen kann: ‘hey, wir haben eine sensationelle Botschaft und es geht darum, die hochzuhalten, und die zu sagen und rauszuhauen.

Ich finde gut, dass Johanna Vering leidenschaftlich katholisch bleibt. Wahrscheinlich braucht es das für eine gemeinsame evangelisch-katholische Zukunft.

Leidenschaftlich mutig ökumenisch

Ich mag sie sehr als Mensch und als katholische Kollegin. Sie macht leidenschaftlich gerne Radio wie ich. Und uns ist beiden der Glaube wichtig – und wie es damit weiter geht. Ich hoffe, dass auch die Enkel was von Jesus hören wollen, dass sie Gott vertrauen lernen können, keine Egoisten werden. Johanna Vering hofft das auch für ihre Kinder:

Und was mir total wichtig ist, diese Perspektive über den Tod hinaus. Das Leben ist nicht alles, du musst nicht alles hier reinpacken. Weil es - hoffentlich – gut und wunderbar weiter geht bei und mit Gott. Diese Perspektive will ich auf jeden Fall an meine Kinder weitergeben. Und im Idealfall möchte ich ihnen die Möglichkeit geben, in dieser Gemeinschaft zu leben, aber es ist jetzt gerade für uns ganz schwierig, unsere Kinder da ran zu führen.

Schwierig, weil es zur Zeit weh tut, katholisch zu sein. Ihr als Frau vor allem. Aber, raus aus der Kirche? Nein.

Mir macht die Zukunft der Kirchen Sorge. Die Prognose zB., dass es in 40 Jahren vielleicht nur noch halb so viele Christen im Land gibt mit halb so viel Geld. Ihr macht das auch Hoffnung. Z.B. dass dadurch ökumenisch mehr geht.

Ich glaube, dass sich in der Kirche nur was ändert, wenn es ans Geld geht. Und mir ist da nicht so bang. Ich glaube, dann werden Dinge angepackt, die endlich anstehen. Und das mit mehr Ökumene finde ich interessant, weil ich glaube ja, es braucht manchmal diesen äußeren Anlass. Aber gleichzeitig finde ich, das muss doch jetzt schon sein. Ja, wir haben unterschiedliche Feierformen, ja, wir haben unterschiedliches Ämterverständnis. Aber ich glaube, das sind Sachen, die sind zu überwinden.

Johanna Vering ist überzeugt. Evangelische und katholische Christen können Abendmahl und Eucharistie zusammen feiern. Die Regel sollte es sein. Daran glaube ich auch.

Miteinander essen und trinken, sich erinnern, sich verbinden mit dem Jesus, der nicht mehr da ist. So eng verbunden sein, dass Jesus in uns ist, das ist für mich Ökumene, und das wird Zeit, dass wir das leben können.

Auch in 2 Jahren, wenn wieder ökumenischer Kirchentag sein wird. Sie glaubt, Christen sind wichtig für die Gesellschaft. Auch als kritische Stimme.

Dann finde ich es auch ganz wichtig, um nach außen gemeinsam aufzutreten und zu sagen: ‚wir sind Christen und das zu zeigen.‘

Vielleicht ist mit das Wichtigste für Ökumene, dass jeder spürt, ohne die anderen sind wir nicht vollständig. Sie hofft, dass ihre Kirche von uns Evangelischen lernt:

Manchmal mehr den Verstand als das Gefühl zu bedienen, Nachhilfeunterricht in Sachen Mitbestimmung. Und das fände ich toll, wenn unsere Ökumene so weit wäre, dass man sich gegenseitig auch mal mit dem Ellenbogen stumpt und sagt: ,ihr könntet da auch was ändern, lassts Euch nicht gefallen und machts Maul auf.‘

Und was sie uns Evangelischen wünscht, da kann ich nur zustimmen:

Ich habe natürlich auch noch einen Wunsch mit Augenzwinkern. Manchmal würde ich mir ein bisschen mehr Leichtigkeit und Feierfreude wünschen.

Es tut mir gut, wie sie die Jüngere, Ihren Glauben lebt – trotz Schwierigkeiten. Und die Leidenschaft von Johanna Vering und ihre Zuversicht stecken an.

Mut, Mut, Mut. Machen und Türen einrennen und anklopfen und sich von Rückschlägen nicht beirren lassen. Das finde ich sehr jesuanisch.

 

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