Manuskripte

SWR3 Worte

„Ich bin gegen die Anwendung der Todesstrafe. Ich will sie weder in China, noch im Iran oder den USA, weder in Saudi-Arabien, noch irgendwo anders in der Welt. Ich will sie nicht als Steinigung, noch als Erschießung, noch als Enthauptung, noch als Hängung, noch den elektrischen Stuhl, noch die Todesspritze. Ich will sie weder schmerzhaft, noch schmerzlos. Ich will sie weder öffentlich, noch geheim. Ich will sie weder für Frauen, noch für Männer. Ich will sie nicht als Rache, noch um uns unbequemer oder kostspieliger Gefangener zu entledigen. Denn ich suche eine größere Gerechtigkeit. Und es ist gut, diesen Weg zu gehen, um zum Wohl aller immer deutlicher einzustehen für die Würde des menschlichen Lebens.

Pater Federico Lombardi, Sprecher des Vatikan

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Umarme eine trockne Seele, damit ihr´s nicht an Wärme fehle.
Streichle einen dummen Kopf,
besänftige einen bösen Tropf,
komm einer Gemeinheit in die Quere,
vertreib mit Phantasie die Leere
und mach das Alte wieder neuer -
aus der Nähe und mit Feuer.

Peter Härtling, Schriftsteller

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In einem Heft des Hilfswerks missio fand ich folgenden Text:

Ein Netz der Menschlichkeit lasst uns knüpfen von Mensch zu Mensch zwischen Himmel und Erde zwischen dir und mir.
Ein Netz der Gemeinschaft lasst uns knüpfen, das tragen kann, wenn eine schwach ist, das auffangen kann, wenn einer hinfällt, das bergen kann, wenn Gefahr droht.
Ein Netz des Lebens lasst uns knüpfen, das froh macht, weil jeder dazugehört, das stark macht, weil jede wichtig ist, das reich macht, weil jeder und jede teilt.

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Gott, Du hast uns die Sonne, den Mond und die Sterne geschenkt, die Erde mit ihren Wäldern und Bergen, die Meere und alles, was sich darin bewegt und lebt. Wir kommen jetzt zu Dir mit all unseren Gaben, mit unseren Talenten und Gebeten, mit uns selbst. Wir kommen jetzt zu Dir mit all unseren Fragen, mit all unseren Hoffnungen und Ängsten. Gott, unser Vater, segne uns und sei immer uns nahe.

Gebet aus Papua-Neuguinea

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18JAN2011
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 Gibt es Engel? Dazu sagt der antike Philosoph Epiktet:

Wenn alle Türen geschlossen und die Fenster verdunkelt sind, darfst du nicht glauben, allein zu sein. Denn Gott ist bei dir und dein Schutzengel. Und weshalb sollten sie Licht brauchen, um zu sehen was du tust?

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17JAN2011
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 In einem Buch der Pfarrer Detlef und Jürgen Kuhn fand ich folgenden Segen:

Es sei gesegnet deine Größe, in der du arm sein kannst vor Gott,
in der du klein sein kannst für Kleine,
in der du schwach sein kannst für Schwache,
in der du teilen kannst mit Armen,
in der das Himmelreich dir übergeben wird.

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Zum heutigen Weltflüchtlingstag sagt Papst Benedikt XVI.:
Wir wollen beten, dass die Herzen sich für die christliche Gastfreundschaft öffnen mögen. Wir wollen bewirken, dass Gerechtigkeit und Liebe in der Welt zunehmen. Wir wollen mithelfen einen wahren und dauerhaften Frieden aufzubauen. Das bedeutet, dass wir  jenen, die gezwungen sind, ihr Zuhause oder ihr Land zu verlassen, helfen müssen. Sie sollen einen Ort finden, wo sie in Frieden und Sicherheit leben können. Einen Ort, wo sie in ihrem Gastland arbeiten können. Aber Flüchtlinge sollen auch die bestehenden Rechte und Pflichten übernehmen und etwas zum Gemeinwohl beitragen können.

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