Manuskripte

SWR3 Worte

01NOV2008
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Am heutigen Fest Allerheiligen dürfen wir uns an die Verheißung des Apostels Paulus erinnern, der sagt:
Dankt Gott unserem Vater. Freut Euch. Gott lässt uns Anteil haben am Los der Heiligen. Er hat uns der Macht der Finsternis entrissen und aufgenommen in das Reich des Lichts. Durch ihn haben wir die Erlösung, die Vergebung der Sünden.

Aus der Bibel Kol 1,12f

(aus Einheitsübersetzung Kol 1,12)
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Zum Reformationstag ein Rat von Martin Luther an alle, die Verantwortung tragen:

1. Vertraue auf Gott und bete herzlich zu ihm
2. Begegne Deinen Untergebenen in Liebe
3. Höre unbefangen auf Deine Ratgeber
4. Zeige Übeltätern gegenüber maßvolle Strenge

(aus Kursbuch Religion Oberstufe, Calwer Verlag Stuttgart 2004, Martin Luther „Von weltlicher Obrigkeit“, S. 56, in heutiges Deutsch übertragen.)
https://www.kirche-im-swr.de/?m=4716
(Immer mehr Handwerksbetriebe klagen darüber, dass Kunden ihre Rechnungen nicht bezahlen. Sogar die öffentliche Hand und große Betriebe verzögern immer häufiger die Zahlung von Rechnungen.
In der Bibel werden diese säumigen Zahler eindringlich ermahnt:
Wenn einer für dich gearbeitet hat, dann enthalt ihm seinen Lohn nicht vor bis zum nächsten Tag, sondern zahl ihn sofort aus! Wenn du Gott auf diese Weise dienst, wird man auch dir deinen Lohn auszahlen. Was dir selbst verhaßt ist, das mute auch einem anderen nicht zu.

(aus Einheitsübersetzung Tob, 4,14-15)
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Edith Stein, getaufte Jüdin und Ordensfrau, betete in aussichtsloser Lage:
Ohne Vorbehalt und ohne Sorgen leg ich meinen Tag in DEINE Hand.
Sei mein Heute sei mein gläubig Morgen, sei mein Gestern, das ich überwand.
Frag mich nicht nach meinen Sehnsuchtswegen,
bin aus DEINEM Mosaik ein Stein.
Wirst mich an die rechte Stelle legen –
DEINEN Händen bette ich mich ein.


(aus Signs of Hope 9/2008, S.16) https://www.kirche-im-swr.de/?m=4714
28OKT2008
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Du hast nach mir gerufen. Leise, unaufdringlich aber unüberhörbar.
Ich soll das Abbild Gottes sein, ein Sonnenstrahl in dieser Welt. Ich soll helfen, heilen, trösten, aufmuntern, ermahnen, Vorbild sein.
Denn die Menschen lernen vor allem durch Beispiele – durch das Sehen und Erleben.
Aus: Seid meine Zeugen

https://www.kirche-im-swr.de/?m=4713
Wir dürfen darauf vertrauen, dass wir im Tod einem gütigen und barmherzigen Gott begegnen werden. Uns werden die Augen aufgehen und wir werden unsere eigene Unbarmherzigkeit und Härte erkennen müssen. Gerade dann wird uns Gott wie ein gütiger Vater begegnen. Er wird nicht nach Schuld und nicht nach Gerechtigkeit fragen, sondern uns in unendlicher Freude an sich ziehen. Das wird die eigentliche Erfahrung unseres Todes sein. Die Güte Gottes.
Gerhard Lohfink, Theologe

(aus Heute beginnt der Rest des Lebens, Hrsg. Benno Haunhorst, Patmos-Verlag, Düsseldorf 1995, S.137 )
https://www.kirche-im-swr.de/?m=4712
26OKT2008
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Lebendiger Gott, du hast uns zu deinen Zeugen erwählt.
Sei du mit uns auf unserem Weg und stütze uns, dass wir in unserem Alltag einander Stütze sein können.
Sei du mit uns auf unserem Weg und ermutige uns, dass wir auch in den Herausforderungen unseres Glaubens auf dich vertrauen.
Sei du mit uns auf unserem Weg und stärke uns, dass wir Zeugnis geben von dir, der Hoffnung, die uns trägt.

aus „Seid meine Zeugen! Berufung zur Pastoral der geistlichen Berufe, Heft 46/2008 S.19) https://www.kirche-im-swr.de/?m=4711