Woche vom 17.07.2011 bis 23.07.2011 

Von Olliver Zobel, Bingen, Evangelische Kirche
Spring doch
Samstag, 23. Juli 2011
„Springt doch", ruft ein Mann zu den Kindern. Sie stehen auf dem Startblock am Rand des Schwimmbeckens und zögern. Der Mann schwimmt zu ihnen und breitet die Arme im Wasser aus. Die beiden Kinder schauen sich an, eines springt, das andere klettert vom Startblock wieder herunter.
Warum nur eins? Na klar, es war sein Vater, der gerufen hat. Das Kind hat mit seinem Vater schon viel erlebt. Und es ist sicher, dass der Vater es auffangen wird und so springt es in seine Arme. Das andere Kind kennt den Mann nicht so gut und so wählt es lieber den anderen Weg.
Vater unser, so beginnt das Gebet, das Jesus uns hinterlassen hat. Gott ist wie ein Vater, hat Jesus gesagt. Ihr könnt ihm vertrauen. Doch wie kann das im Alltag aussehen? In unserer Kirchengemeinde musste zum Beispiel der Kindergarten saniert werden. Doch das Geld hatten wir noch nicht zusammen. Also noch warten oder doch schon mit dem Bau beginnen?
Kann ich auf Gott an solch einem Punkt vertrauen? Wird er mich auffangen, wenn es schief geht? Solche Fragen kann man nicht durch Nachdenken lösen. Man muss sich entscheiden: Für die Angst oder fürs Vertrauen. Und Jesus lädt zum Vertrauen ein: „Gott wird euch nicht fallen lassen. Er ist da für euch. Ihr könnt Erfahrungen mit ihm machen, Vertrauen kann wachsen."
So wie bei Petrus. Damals auf dem See Genezareth, als es sehr stürmisch war. Da riskiert Petrus etwas. Er will wie Jesus auf dem Wasser gehen. Jesus macht ihm Mut und so traut er sich. Er verlässt das sichere Boot - und versinkt nach ein paar Schritten erst einmal. Aber Jesus bringt ihn wieder sicher ins Boot zurück. Wenn auch mit schlotternden Knien und pudelnass. Aber gestärkt in seinem Vertrauen zu Gott.
Die Sanierung des Kindergartens in der Gemeinde war nach vielem Hin und Her eine finanzielle Punktlandung. Die letzten Gelder gingen erst nach der Einweihung der sanierten Räume ein. Doch die Kinder freuen sich, in den Räumen jetzt schon zu spielen. Das Springen hat sich gelohnt. Mein Vertrauen ist wieder ein Stückchen gewachsen. Vielleicht fällt es mir beim nächsten Mal leichter, einen Schritt weiter zu gehen und den Sprung zu wagen.
Dispatchwork
Freitag, 22. Juli 2011
Bunte Steine in einer Betonmauer.
Bunt leuchten mir die Steine an der grauen Betonwand entgegen - kleine, farbige Legosteine. Sie füllen einen Riss, der sich mit der Zeit in der Wand gebildet hat. Eine kleine Abwechslung im grauen Alltag.
Doch dem Künstler Jan Vormann geht es nicht nur um ein paar Risse in der Wand. Er erinnert mit seinen kleinen Kunstwerken aus bunten Legosteinen an die vielen Risse, die es sonst noch gibt: wenn Menschen hungern, verfolgt oder unterdrückt werden.
Oft sehe ich zwar die Risse und die Probleme. Allerdings kremple ich dann nicht die Ärmel hoch. Ich rufe nach den anderen, dem Staat. Sie sollen sich um das Problem kümmern. Der Künstler hat das nicht getan. Mit seinen Kunstwerken ruft Jan Vormann mir zu: Übernimm selbst Verantwortung und schieb sie nicht auf die anderen oder den Staat ab.
Ich denke zum Beispiel an die Menschen in den Flüchtlingsbooten im Mittelmeer. Jetzt eben nicht nach dem Staat rufen, der unsere Grenzen besser schützen soll. Vielmehr gilt es den eigenen Lebensstil zu überdenken. Einfach zum Beispiel mehr Produkte kaufen, die fair gehandelt sind. Die sind zwar etwas teurer. Doch sie geben den Menschen in anderen Ländern Hoffnung und Zukunft. Und so steigen sie erst gar nicht in die kleinen Boote.
Jesus Christus hat immer wieder von einer neuen Welt geträumt. Und er hat fest damit gerechnet, dass es eines Tages Frieden und Gerechtigkeit gibt, dass die Risse zwischen den Menschen verschwinden. Doch dabei bleibt er nicht stehen - es reicht ihm nicht von einer großen zukünftigen Vision zu reden und auf Gott zu vertrauen. Ganz konkret macht er sich daran, die Risse in der Gesellschaft zu schließen. Er wendet sich denen zu, die am Rande der Gesellschaft stehen - Lazarus, dem Zöllner, zum Beispiel. Und er holt sie zurück in die Gemeinschaft - und schließt damit einen kleinen Riss.
Mit bunten Steinen hat der Künstler Jan Vormann schon weltweit manchen Riss gekittet. Er erinnert mich an meine Verantwortung: die große Vision von Frieden und Gerechtigkeit heute schon ein Stückweit Wirklichkeit werden zu lassen.
Blinker rechts
Donnerstag, 21. Juli 2011
Endlich ist die Baustelle zu Ende - und ich habe wieder freie Fahrt auf der Autobahn. Ich beschleunige, um endlich den Laster vor mir zu überholen. Blinker setzen und noch ein Blick in den Rückspiegel. Da sehe ich das andere Auto auf der linken Spur. Das wird knapp, der hat schon ein ganz schönes Tempo drauf - und, man kennt ja solche Autofahrer. Gleich wird er den Blinker links setzen und mich wahrscheinlich mit einer Lichthupe begrüßen, wenn ich rausziehe - ich zögere und schaue noch einmal in den Rückspiegel. Und tatsächlich - der Wagen hinter mir blinkt - aber er blinkt rechts. Er lässt mich rein, so dass ich den LKW überholen kann. Ich schere wieder auf die rechte Spur ein. Bald ist der Wagen an mir vorbei und in der Ferne verschwunden.
Zugegeben- Eine kleine Begebenheit auf der Autobahn. Aber mir ist sie im Gedächtnis geblieben. Es braucht gar nicht viel, Männern wie mir und vielleicht auch Frauen eine bisschen Freude zu machen. Den Fuß ein bisschen vom Gas nehmen und den Nächsten vorlassen.
Das gilt nicht nur auf der Autobahn - auch im richtigen Leben bin ich gerne auf der Überholspur unterwegs. Doch auch hier kann ich den Blinker mal rechts setzen und meinem Nächsten die Vorfahrt lassen. Wenn es z.B. um ein neues interessantes Projekt geht - oder schlicht nur am Kaffeeautomaten in der Kantine.
„Du sollst Deinen Nächsten lieben, wie Dich selbst", meint Jesus. Er denkt dabei sicher an einen Lebensstil, bei dem man nicht nur an sich denkt, sondern auch den anderen im Blick hat. Ein altes Gebot, dass Gott schon im Alten Testament den Menschen gegeben hat.
Ein schlichtes Gebot, dass mein Verhältnis zu den Menschen um mich herum verändert. Schließlich freue ich mich ja auch über so eine kleine Geste der Nächstenliebe.
Mit der Baustelle auf der Autobahn sind sie immer noch nicht fertig. Jedes Mal, wenn ich mich durch den Stau quäle, muss ich an den freundlichen Autofahrer denken, der mir die Vorfahrt gelassen hat.
Für mich - ein kleines Beispiel christlicher Nächstenliebe. Es macht mir Lust, Anderen auch mal etwas Gutes zu tun, sie im Blick zu haben, den Fuß auch einmal vom Gas zu nehmen und ihnen den Vortritt zu lassen - nicht nur auf der Autobahn.

Von Dr. Ludwig Burgdörfer, Landau, Evangelische Kirche
Bestseller ohne Leser?
Mittwoch, 20. Juli 2011
Zu einer Goldenen Hochzeit war ich eingeladen. Sie wissen, das ist ein Fest, bei dem ein Ehepaar nobelpreisverdächtig lange beisammen geblieben ist. 50 Jahre lang.
Wir saßen zusammen im Wohnzimmer und die beiden erzählten mir mit feuchten Augen von ihrer kirchlichen Trauung damals.
Plötzlich stand der goldene Bräutigam auf vor Entschlossenheit nicht zu bremsen verließ er das Zimmer, um, wie er sagte, mir jetzt gleich etwas ganz Besonderes zu zeigen.
Ein Augenblick nur hat es gedauert, dann kam er zurück und trug auf seinen beiden Händen feierlich eine Bibel vor sich her, legte sie behutsam auf dem Tisch ab und sagte:
Das ist sie. Unsere Traubibel.
Ich staunte nicht schlecht: Schwarzes Leder, Goldschnitt, groß und schwer. „Sie ist noch wie neu!" sagte er stolz.
Schauen sie nur, da vorne hat unser Pfarrer Datum und unseren Trauspruch hinein geschrieben.
Aber ansonsten ist sie völlig unversehrt." „Wir haben sie immer in Ehren gehalten, damit nichts dran kommt" ergänzte seine Frau mit Nachdruck. Die Unversehrtheit des Museumsstückes konnte ich den Beiden fraglos bestätigen, aber das Loben und Preisen, auf dass jetzt 4 aufmerksame Augen und Ohren warteten, das fiel mir jetzt doch schwer.
„Wissen Sie, versuchte ich vorsichtig einzusteigen, Ihre Bibel ist wirklich sehr wertvoll, aber eigentlich möchte sie nicht wie ein Schmuckstück in die Vitrine, sondern wie ein Gebrauchsstück in die Hand genommen werden" Das Gespräch war nicht einfach und ich habe noch gut in Erinnerung, wie sich der Jubilar schließlich wieder erhob, um das gute Stück mit genau so viel Pathos wieder zurück zu bringen ins Versteck.
Schade eigentlich, dass die Bibel der am wenigsten gelesene Besteller geworden ist.
Dabei ist es ein so grandios spannendes Buch. Klaus Meine, der Liedsänger der Scorpions würde sie auf eine einsame Insel mitnehmen.
Hat er neulich gesagt. Zwar lese er nicht regelmäßig darin, aber wenn er sich vorstelle, auf eine einsame Insel zu fahren, dann wäre die Bibel ein Buch, das ihm die Hoffnung vermitteln würde, dort wieder weg zu kommen.
Tolles Motiv, finde ich.
Bibel lesen, damit man den Glauben an das Leben nicht verliert. Wunderbar.
Es gibt übrigens seit Neustem das Neue Testament im Zeitschriftenformat am Kiosk.
Das NT Magazin ist seit April in Deutschland, Österreich und der Schweiz erhältlich.
Also nicht mehr nur Goldschnitt, sondern ab sofort heimisch im Blätterwald. Interessanter Gedanke, demnächst im Wartezimmer oder beim Friseur darin ein bisschen blättern. Schauen worauf es ankommt, bis man drankommt.
Die Gartenschau
Dienstag, 19. Juli 2011
Waren schon auf der BUGA? Der Bundesgartenschau in Koblenz? Sollten sie mal machen. Sie haben ja noch den ganzen Sommer Zeit bis 16. Oktober.
Wenn man da mit dieser sagenhaften Seilbahn quer über den Rhein hoch zur Festung Ehrenbreitstein schwebt, herunter schaut auf das Deutsche Eck. Das ist sagenhaft schön.
Als ich Mitte Juni dort war, da fiel mir auf, dass die Kirchen da auch gut vertreten sind. Unter dem Motto felsenfest und wandelweise machen sie ein tolles Programmangebot. Die Tageszeitgebete und Gottesdienste in der Festungskirche zum Beispiel werden sehr gut angenommen.
Vielleicht ahnen ja die Leute, dass Gott und die Gartenschau unbedingt zusammen gehören. Ja in Wirklichkeit ist es doch so, dass bei Gott die eigentlichen Urheberrechte dafür liegen.
Es ist ja in der Tat ganz allein seine Idee.
Denn als er damals mit der Schöpfung begann, da hat er ja nachweislich erst einmal eine große Gartenschau gemacht.
Er ist der Erfinder.
Bei ihm allein liegt das Patent. Können Sie in der Bibel nachlesen. Gleich auf der ersten Seite stehts.
Der Garten EDEN ist die Premiere aller Gartenschauen.
Da gab es alles. Das war ein einziges Treibhaus.
Grad so schön wies Paradies.
Mit Obst und Gemüse natürlich ungespritzt. Und es gab auch Menschen.
Noch nicht so viele wie in Koblenz, trotzdem genug, um allerhand kompliziert zu machen.
Menschen sind für jede Gartenschau das größte Problem.
Wo sie gehen und stehen, da wächst bald kein Gras mehr.
Man muss sie gut führen und lenken und vor sich selber beschützen.
Adam und Eva hatten bei der allerersten Gartenschau auch so ihre Probleme.
Und bis heute fällt der Apfel nicht weit vom Stamm.
Der Mensch an und für sich will einfach nicht so gerne akzeptieren, dass er nicht alles anfassen, betreten, mitnehmen, für sich alleine haben kann.
Deshalb muss man fast an jeden Grashalm und an jede Blüte ein Verbotsschild hängen.
Schade! Schade!
Aber das tut der Schönheit von Gottes Garten keinen Abbruch.
Wunderbar, dass er offenbar bis heute ein so leidenschaftlicher Gärtner ist und uns mit so viel Phantasie und Buntheit aufblühen, wachsen und gedeihen lässt.
Da kann man richtig gespannt sein, was uns noch alles blüht...
Gebetserhörung
Montag, 18. Juli 2011
Vorsichtshalber will ich mich heute bei Ihnen entschuldigen. Falls Sie neulich umsonst auf mich gewartet haben.
Ich habe meinen Terminkalender verloren. Vor ein paar Wochen schon. Alle Suche umsonst.
Nichts zu machen. Auf einer Zugfahrt muss es passiert sein. Beim Unsteigen vielleicht. Und weil ich auch noch unbelehrbar altmodisch bin, und nicht nebenbei alles noch digital gespeichert habe, ist die Katastrophe perfekt.
Ich stelle mir vor:
Da sitzen Leute irgendwo und warten auf einen Vortrag...
Da freut sich ein verliebtes Brautpaar auf das Traugespräch vergeblich.
Ich höre irgendwo die Glocken läuten und...
Oder Sie, die sie mir jetzt zuhören, waren verabredet, wer weiß...
Ob man für seinen verloren gegangenen Terminkalender beten darf?
Ich meine, früher in der Schule bei der Mathearbeit, da hab ich auch oft gebetet und hätte besser davor mehr gelernt.
Meine Frau meinte aber:
Wir könnten schon dafür beten. Unbedingt sogar. Und gute Freunde sind dann auch mit eingestiegen.
Um unserem Gebetsanliegen zusätzliche Kraft zu verleihen, habe ich schon mal eine gute Flasche Sekt gekauft, damit wir gut gerüstet der Dinge harren, die da kommen.
Ähnlich wie bei dem Gottesdienst in Afrika, als die Leute um Regen beten wollten und der Pfarrer erst damit anfing, als alle einen Schirm geholt hatten.
So viel Gottvertrauen muss schon sein. Die Bahn hat mich inzwischen als looser registriert.
Ich habe jetzt eine Verlust Nummer und darf mich jeden Tag melden.
Nichts geschieht. Jeder Tag ist ein Abenteuer.
Ich verhalte mich ruhig und nehme bis auf Weiteres keine Termine mehr an.
Ich überlege ernsthaft, mich bis nächsten Sommer beurlauben zu lassen. Dann hätte ich ein Alibi.
Eines Abends wackelt plötzlich das Haus. Meine Frau kommt vom Briefkasten. Mit aufgerissenem Couvert stürmt sie herein. Ruft immer nur: Hurra! Hurra!
und reicht mir den Brief: Deutsche Bahn, Fundstelle Hannover: Der von ihnen verlorene Gegenstand wurde gefunden und bei uns abgegeben.
Das haut doch den stärksten looser um.
„Bittet, so wird euch gegeben!" heißt es in der Bibel. Tatsächlich.
Jetzt habe ich wieder jede Menge Termine mit Gott.
Entschleunigungsbeauftragte
Sonntag, 17. Juli 2011
Heute werden wir sie wieder treffen. Hauptsächlich zwischen 14-16 Uhr. Auf allen Landstraßen. Die Sonntagsfahrer. Sie fahren tatsächlich, wenn auch nur sehr langsam, das aber unbeirrt und gleichmäßig, ob innerhalb oder außerhalb der Ortschaft stramme 60-höchstens. Vorne mit Hut, hinten mit Wackeldackel.
Das wäre überhaupt nicht schlimm, wenn sie so nicht ausgerechnet immer und jederzeit genau vor uns herfahren würden. Wie sie das machen, das ist noch weitgehend unerforscht.
Warum sie es machen, das schon eher. Sie machen nämlich einen Ausflug, eine Fahrt ins blaue Wunder vielleicht und damit alle was davon haben und ganz genau beobachten können, wie am Wegesrand der Zitronenfalter die Zitronen faltet und der Klatschmohn applaudiert, darum ist slow motion unabdingbar.
Gemütlich umschauen, nie abbiegen, keinen Platz machen, beharrlich immer schön den Mittelweg einschlagen, und von den Autos dahinter nicht einmal im Traum etwas ahnen.
Aber ansonsten sind sie völlig ungefährlich. Die tun niemandem was. Und außerdem erfüllen sie einen wertvollen gesellschaftlichen Auftrag. Sie stören uns nämlich empfindlich bei unserer ungebremsten Art und Weise, auf die Schnelle abzufahren auf alles.
Die Sonntagsfahrer sind unsere Entschleunigungsbeauftragten, die erfüllen eine unbedingt notwendige Notbremsenpflicht.
Sie sind die letzten Zeugen dafür, dass es am Sonntag bitteschön endlich mal etwas langsamer vorwärts gehen darf.
Ja ich vermute sogar, dass die Sonntagsfahrer, die uns so den Nerv rauben, in Wirklichkeit von Gott abgesandte Engel sind, deren Aufgabe es ist, uns zum Abbremsen zu zwingen, langsam aber sicher zu uns zu kommen.
Sie lehren uns die Seelenruhe mit Engelsgeduld.
Doch, das kann gar nicht anders sein.
Schließlich ist die Sonntagsruhe, die Pause, das erste, was in Gottes Schöpfung heilig gesprochen worden ist.
Als nämlich Gott am Ende seiner Schöpfung ziemlich erschöpft ist, da nimmt er sich Zeit um alles anzuschauen und für gut zu befinden.
Sein Qualitätsmanagement bewertet sogar teilweise mit SEHR GUT.
In der Bibel heißt es:
„Und Gott ruhte von allen seinen Werken." Und diese Sonntagsbeschäftigung, alles bestaunen, richtig gut finden und dabei ganz langsam sein, das ist also die göttlichste Form, den Sonntag zu feiern.
Denken Sie dran, wenn sie nachher wieder in Kolonne hinter einem solch göttlichen Ausbremser entspannen dürfen.
Dann fahren Sie mit Abstand am Besten durch diesen Sonntag.



