Manuskripte

SWR3 Worte

Wochenende- endlich Zeit, die Hände auch mal in den Schoß zu lege, meint der Theologe Eugen Drewermann:

Immer denken wir, das Wesentliche müsse durch unsere Hände gemacht werden, wenn etwas Entscheidendes in unserem Leben sich ereignen solle, müssten wir etwas tun. ….

Aber…Wie viel Schönheit wird überlagert durch all das, was wir glauben erledigen zu müssen!

Wie viel von der Zauberkraft unseres Herzens geht zugrunde an all dem Gestampfe und Gerenne… in unserem Leben, am Platzbehaupten und Hinterherlaufen!

Wäre es nicht möglich, es reifte das, was wir sind, in unserer Tiefe und wir könnten‘s gar nicht erklügeln, nicht beschließen, es wäre nur einfach da?

7 Wochen ohne Fastenkalender der evang. Kirche 2017, 2016 edition chrismon, 19. März

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Jenseits von Facebook, Twitter und der Meinung unserer Vorgesetzten: Wer sind wir eigentlich? Der holländische Priester Henry Nouwen fragt weiter:

Sind wir das, was wir tun? Sind wir das, was andere von uns denken? Sind wir der Einfluss, die Macht, die wir haben?

Mag sein, dass es in unserer Gesellschaft so ist. Der Geist Jesu aber, der uns gegeben ist, …. gibt uns zu erkennen, dass wir nicht einer Welt des Erfolgs, des Ansehens oder der Macht gehören, sondern Gott.

Wer wir sind? Wir sind Gottes geliebte Söhne und Töchter!

Henry Nouwen, Leben hier und jetzt

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Warum schließen wir die Augen, wenn wir beten, weinen, küssen oder träumen?
Weil die wunderbarsten Dinge im Leben nicht gesehen, sondern mit dem Herzen gefühlt werden.

Der Schauspieler Denzel Washington.

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Der einzige Mensch, der sich vernünftig benimmt, ist mein Schneider. Er nimmt jedes Mal neu Maß, wenn er mich trifft. Alle anderen legen immer die alten Maßstäbe an in der Meinung, sie passten auch heute noch.

Der Schriftsteller George Bernard Shaw

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Jetzt im Mai heiraten viele Paare. Wenn sie ihre Trauung auch in einer Kirche feiern, singen sie gerne folgendes Lied:

Vergiss es nie, dass du lebst, war keine eigene Idee,
und dass du atmest, kein Entschluss von dir,
vergiss es nie, dass du lebst, war eines anderen Idee
und dass du atmest- sein Geschenk an dich.

Du bist gewollt, kein Kind des Zufalls, keine Laune der Natur,
ganz egal, ob du dein Lebenslied in Moll singst oder in Dur.

Du bist ein Gedanke Gottes, ein genialer noch dazu.
Du bist du, das ist der Clou, du bist du, ja du bist du.

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Heute vor 72 Jahren endete der zweite Weltkrieg durch die bedingungslose Kapitulation Deutschlands. Wie können wir mit dieser Bürde unserer Geschichte  umgehen? Dazu der ehemalige Bundespräsident Richard von Weizsäcker:

„Wir alle, ob schuldig oder nicht, ob alt oder jung, müssen die Vergangenheit annehmen…
Es geht nicht darum, Vergangenheit zu bewältigen. Das kann man gar nicht. Sie lässt sich ja nicht nachträglich ändern oder ungeschehen machen.

Wer aber vor der Vergangenheit die Augen verschließt, wird blind für die Gegenwart. Wer sich der Unmenschlichkeit nicht erinnern will, der wird wieder anfällig für neue Ansteckungsgefahren.

http://www.tagesspiegel.de/politik/richard-von-weizsaecker-zum-8-mai-1945-ein-tag-der-befreiung-die-grosse-rede/11309094.html

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Mit der Präsidentschaftswahl in Frankreich steht auch Europa auf dem Spiel. Was ist die Rolle der Kirche in diesen bewegten Zeiten? Der holländische Priester Henri Nouwen erinnert daran:

Diejenigen, die in der Welt an den Rand gedrängt sind, stehen in der Kirche im Mittelpunkt…..

Deshalb müssen wir zu den Menschen am Rand der Gesellschaft gehen: zu den obdachlosen, den Hungernden, den elternlosen Kindern…. Ihnen allen gilt in allererster Linie unsere Aufmerksamkeit.

… Der Segen Jesu Christi kommt immer durch die Armen zu uns. Alle, die im Dienst an den Armen stehen, machen nach kurzer Zeit die überraschende Erfahrung, dass die Armen im Grunde mehr geben, als sie entgegennehmen. Sie geben uns Nahrung.

Henry Nouwen, Leben hier und jetzt

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