Manuskripte

SWR3 Worte

Wir fordern die Länder und Kommunen auf, zur Befähigung von Kindern aus benachteiligten Familien beizutragen. Für diese Kinder muss es ein kostengünstiges Schulmittagessen geben, Lehrmittelfreiheit, ein Starterpaket mit Lernmitteln (Stifte, Hefte etc.) zum Schulanfang, kostenloser Nachhilfe- und Musikunterricht, Vereinsbeiträge sowie Freikarten für den öffentlichen Nahverkehr und öffentliche Schwimmbäder. Sind Kinder unsere Zukunft? Ja, sie sind es. Aber alle Kinder, bitteschön. Denn keines darf in Deutschland verloren gehen.

Peter Neher, Präsident des deutschen Caritasverbandes

 

https://www.kirche-im-swr.de/?m=10520
29APR2011
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Peter Benenson gründete vor 50 Jahren amnesty international. Das Symbol von amnesty international ist eine Kerze im Stacheldraht. Peter Benenson sagte:

„Früher lagen die Konzentrationslager und Höllenlöcher der Welt in Dunkelheit. Nun sind sie von der Amnesty-Kerze erleuchtet. Die Kerze im Stacheldraht. Als ich die Kerze das erste mal anzündete, hatte ich ein altes chinesisches Sprichwort im Kopf: Es ist besser eine Kerze anzuzünden, als die Dunkelheit zu verfluchen."

https://www.kirche-im-swr.de/?m=10519
28APR2011
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Ich habe keine Zeit
immer ist irgendetwas zu tun
da sind meine Freunde
die sind mir wichtig
da ist die Fete
die darf ich nicht verpassen
da ist die Schule
den Anforderungen muss ichgerecht werden
da ist mein Job
wovon sollte ich sonst alles bezahlen
Ich habe keine Zeit
immer ist irgendetwas zu tun
ich muss noch Musik hören
ich muss noch ein wenig schlafen
ich muss noch schnell telefonieren
ich muss noch den Film zu Ende schauen
Vielleicht sollte ich mir heute Zeit nehmen
keine Zeit mehr verlieren
mir Zeit lassen
die Zeit so einteilen
dass noch Zeit bleibt
für dich  

aus: „Zeit für" Arbeitshilfe des Jugendverbandes BDKJ

https://www.kirche-im-swr.de/?m=10518

Papst Benedikt XVI. schreibt im neuen Katechismus an die Jugend:

Ihr braucht göttliche Hilfe, wenn Euer Glaube nicht austrocknen soll wie ein Tautropfen in der Sonne, wenn Ihr die Schwachen nicht verraten und die Opfer nicht im Stich lassen wollt. Deshalb müsst ihr wissen, was Ihr glaubt. Ihr müsst Euren Glauben so präzise kennen wie ein IT-Spezialist das Betriebssystem eines Computers. Ihr müsst ihn verstehen wie ein guter Musiker sein Stück. Ja, Ihr müsst im Glauben noch viel tiefer verwurzelt sein als die Generation Eurer Eltern, um den Herausforderungen und Versuchungen dieser Zeit mit Kraft und Entschiedenheit entgegentreten zu können. Deshalb lade ich Euch ein: Bleibt auf jede Weise über Euren Glauben im Gespräch.

Papst Benedikt XVI.

 

https://www.kirche-im-swr.de/?m=10517

Rezept für einen Tag voller Himmelslicht:
Noch eingehüllt in die wohlige Wärme der Decke, einen großen Schluck leuchtende Morgensonne gegen das Dunkel der Nacht. Eine kräftige Prise Fröhlichkeit, ein Lächeln versuchen. Eine Handvoll Geduld und Nachsicht mit den eigenen Plänen, dazu ein Hauch Milde und Achtsamkeit als Balsam für die eigene Seele, ein großer Happen Mut und alles einen Moment wirken lassen - innehalten vor diesem Tag voll noch unentdeckter Schönheit. Und dann, mit einem tiefen Atemzug und einem ersten Schritt den Tag öffnen, neuer Tag, neue Stunde - mir geschenkt. Einzunehmen täglich, morgens auf nüchternen Magen. Dosierung: unbegrenzt. Nebenwirkungen: keine.

https://www.kirche-im-swr.de/?m=10516
25APR2011
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Der Herr segne dich. Er erfülle deine Füße mit Tanz und deine Arme mit Kraft. Er erfülle dein Herz mit Zärtlichkeit und deine Augen mit Lachen. Er erfülle deine Ohren mit Musik und deine Nase mit Wohlgerüchen. Er erfülle deinen Mund mit Jubel und dein Herz mit Freude. Er schenke dir immer neu die Gnade der Wüste: Stille, frisches Wasser und neue Hoffnung. Er gebe dir immer neu die Kraft, der Hoffnung ein Gesicht zu geben. Es segne dich der Herr

Ein Segen aus dem Kongo

https://www.kirche-im-swr.de/?m=10515
24APR2011
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Wie falsch ist es doch, wenn von Wiederauferstehung oder Weiterleben nach dem Tod gesprochen wird! Nein, es gibt kein Wieder und kein Weiter. Als ob der Tod nur eine -unliebsame Unterbrechung wäre und es danach einfach weiterginge, vielleicht ein wenig anders, aber doch im Prinzip so wie vorher.
Auferstehung besagt viel mehr. Wir kommen in unserer Auferstehung in ein völlig neues Leben. Auch wenn wir unser irdisches Leben mitnehmen, wird das neue Leben so total anders sein: wie auch dem nichtigen, dunklen Sonnenblumenkern die Sonnenblume überhaupt nicht anzusehen ist.

Klaus Haarlammert, Theologe

https://www.kirche-im-swr.de/?m=10514