Manuskripte

SWR3 Worte

06OKT2007
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Wie zahlreich sind doch deine Werke! Sie sind verborgen vor dem Angesicht der Menschen. Du einziger Gott, außer dem es keinen andern gibt, Du hast die Erde geschaffen nach deinem Sinn, Du einzig und allein, mit Menschen, Herden und allem Getier. Du hast den Himmel gemacht fern von der Erde, um an ihm zu erstrahlen, um alles, was du, einzig du, erschaffen hast, zu sehen. Du machst Millionen Gestalten aus dir, dem Einen, Städte, Dörfer, Äcker, Wege und Ströme.

Pharao Echnaton 1350 v.Chr.

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05OKT2007
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Ich würde mich gerne mit Ihnen über Ihr Haus unterhalten. Treten wir durch die Haustür und machen einen Rundgang. Von Zeit zu Zeit ist eine Hausbesichtigung ratsam, wissen Sie – das Dach auf undichte Stellen überprüfen, die Mauern nach Schwachstellen und das Fundament nach Rissen absuchen. Wir werden nachsehen, ob Ihre Kühlschränke gefüllt sind, und werfen einen Blick auf die Bücher in den Regalen.
Was ist los? Sie finden es komisch, dass ich Ihr Haus ansehen möchte? Ich spreche nicht über Ihr sichtbares Haus. Ich spreche über Ihr geistliches Haus. Wie steht es um das Haus Ihrer Seele?

Max Lucado, Pastor in Texas
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04OKT2007
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Vor fast 3000 Jahren lebte ein junger Mann im Orient. Er sah eines Nachts im Traum, dass Gott ihm erschien und sagte: „Du hast einen Wunsch frei. Was willst du haben?“ Die Superchance. „Alles ist möglich“, sagt Gott. „Such dir was aus, du bekommst es.“ Der junge Mann überlegte, was man sich alles Großes wünschen kann: ein langes Leben, Gesundheit, Schönheit, Glück, Ruhm, Erfolg, Reichtum, Liebe!
Nichts von all dem wollte der junge Mann. Nachdem er eine Weile nachgedacht hatte, sagte er: „Eigentlich weiß ich noch gar nicht, worauf es wirklich ankommt im Leben. Ich kann überhaupt nicht zwischen den guten und den schlechten Dingen im Leben unterscheiden. Ich weiß auch nicht wie ich mich orientieren soll. Darum wünsche ich mir am besten ein weises und verständiges Herz.“ Und Gott, so erzählt die Geschichte weiter, erfüllte den Wunsch. Der junge Mann war ein israelischer Prinz und hatte mit 20 Jahren gerade den Thron seines Vaters bestiegen. In die Geschichte ging er ein als ein Mann von Souveränität und Weisheit. Sein Name: König Salomon.

Erzählt von Werner Tiki Küstenmacher

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03OKT2007
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„Ein Dach, das dich schützt, wenn du eine Herberge suchst.
Eine sanfte Hand, die dich hält, wenn du dich niedergeschlagen fühlst.
Ein gutes Herz, an das du dich anlehnen kannst, wenn du dich verlierst im Trubel des Alltäglichen.
Einen Menschen in der Nähe, der deine Tränen auffängt wie eine kostbare Schale.
Das wünsche ich dir aus Gottes liebender Hand.“

Segenswunsch
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02OKT2007
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Sie lauern an allen Ecken, verbreiten sich schnell, so schnell wie der Wind. Ehe man sich versieht sitzen sie schon im Haus und machen sich breit – die Gerüchte. Hast du schon gehört? Wer hätte das gedacht! Bist du ganz sicher?
Und schon ist´s geschehen um diese und jenen. Sie haben ihren Stempel an dem sie jeder erkennt.
Gibt´s keinen der „Stopp“ sagt? Gibt es niemand auf dieser Welt, der zu den Beschuldigten seht?

Gabriele Miller
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01OKT2007
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Es scheint allgemein üblich, Fundgegenstände einfach in die eigene Tasche zu stecken, aber Gott fordert in der Bibel ein ganz anderes Verhalten. Da heißt es:
„Du sollst nicht untätig zusehen, wie ein Stier oder ein Lamm sich verläuft. Du sollst dann nicht so tun, als ginge dich das nichts an, sondern es dem Besitzer zurückbringen. Wenn der Besitzer nicht in der Nähe wohnt oder wenn du ihn nicht kennst, sollst du das Tier in deinen Stall tun, und es soll dir zur Verfügung stehen bis der Besitzer es sucht und du es ihm zurückgeben kannst. Ebenso sollst du es mit allem anderen halten was jemand verloren hat und was du findest. Du kannst nicht so tun als ginge dich das nichts an.“

Aus dem Buch Deuteronomium der Bibel (Dtn 22,1-3)

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30SEP2007
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Befragt was eine angemessene Spende ist, antwortet Gott dem Moses:
„In jedem dritten Jahr sollst du den ganzen Zehnten deiner Jahresernte in deiner Stadt abliefern und einlagern. Dann können diejenigen, die kein Land besitzen, kommen: die Fremden, die Waisen und die Witwen, die in deiner Stadt wohnen. Sie können essen und satt werden, damit der Herr dein Gott dich stets segnet bei der Arbeit, die deine Hände tun.“

Aus dem Buch Deuteronomium der Bibel (Dtn 14, 28-29)
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