Manuskripte

SWR3 Worte

07SEP2019
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Jana Highholder ist Bloggerin und macht Poetry Slam. Sie spricht oft über das, was sie glaubt. Sie sagt: 

„Ich sitze am Meer. In den Füßen der Sand, nehm ihn in die Hand und lass ihn durch die Finger rinnen, dem Leben gleich. Und in den Haaren Wind:

wild, unbändig, frei und ich wünschte ich könnte mein Herz mit ihm treiben lassen. Habe meinen Namen in den Sand geschrieben, als dort Ebbe war. Weggewischt mit der Zeit, doch wie gut, dass ich weiß, dass er in Ewigkeit im Buch des Lebens bleibt.“

 

Quelle: online unter: https://www.youtube.com/watch?v=ZJ2TmU1bSrA (Stand: 18.7.2019)

https://www.kirche-im-swr.de/?m=29257
06SEP2019
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„Aufwärts“ – so heißt ein Text von Jana Highholder. Sie ist Bloggerin und macht Poetry Slam. In ihrem Gedicht beschreibt sie, was sie glaubt und wie sie ihr Leben versteht.  

„Mein Leben ist eine Durchreise. Und ich weiß (…) wen ich ehre, wen ich preise. Für alles, was ich habe, was ich bin. Für alles, was ich nicht verdiene und nicht gewinn, für alles, was ich gar nicht haben wollte, und was doch das Beste war. Und ich weiß an wen ich denke, wenn ich sag: mir ist jetzt alles klar. (…) Ob ich weine oder lache, ich bin (Gott) immer nah. Auch wenn ich´s nicht immer denke: er ist immer da. (…) Ich bin hier und so lebst du in mir. Mein Dank, mein Lob, mein Amen gebührt nur dir. Mein Leben soll ein Loblied sein.“

  

Quelle: online unter: https://janahighholder.de/index.php/aufwaerts/ (Stand: 15.7.2019)

https://www.kirche-im-swr.de/?m=29256
05SEP2019
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In unserer KiTa hängt eine Liste mit Mut-Mach-Sätzen. Die passt aber nicht nur für Kinder, sondern auch für Erwachsene. Hier also eine kleine Auswahl aus „50 Dingen, die Sie sagen können, um andere zu ermutigen“: 

„Daumen hoch! Das ist großartig.

Ich mag es dich reden zu hören.

Ich mag, wie du denkst.

Du kommst gut voran.

Noch einmal und du hast es.

Ich weiß es ist schwer, aber du bist fast da.

Glückwunsch.

Das ist sehr gut geworden.

Ich wusste, dass du das schaffst.

Jetzt kannst du stolz auf dich sein!

Ich bin stolz auf dich.“ 

 

Quelle: online unter: https://www.legasthenie.at/50-dinge-die-sie-sagen-koennen-um-ein-kind-zu-ermutigen/ (Stand: 15.7.2019)

https://www.kirche-im-swr.de/?m=29255
04SEP2019
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Der Theologe und Autor Michael Hofmann sagt: 

„Vergebung ist, wenn Menschen sich sehen wie neu.

Vielleicht kann man es so erklären:

Beim Vergeben sehe ich das böse Tun. Und ich sehe den Menschen.

Ich sehe beides (..), aber ich trenne es.

Ich sehe das böse Tun.

Und ich sage: Das Tun war böse.

Ich sehe den Menschen.

Und ich sage: Ich will dich ganz neu sehen. Mit Liebe.

Ich will einen neuen Anfang.

Wenn Menschen vergeben: Dann ändert sich etwas!

Mit Vergeben beginnt Freiheit.

(…)

Es beginnt Zukunft.

Aber: Vergeben ist schwer.

Man braucht viel Kraft dafür. Und viel Mut.“

 

Quelle: online unter: https://www.kirchentag.de/service/meldungen/berlin/ september_2016/andacht_in_leichter_sprache/ (Stand: 15.7.2019)

https://www.kirche-im-swr.de/?m=29254
03SEP2019
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Nicht-Reden ist auch keine Lösung. Dazu eine kleine Geschichte: 

„Ein Ehepaar ist so zerstritten, dass die beiden kein Wort miteinander reden. Der Mann legt auf den Nachttisch seiner Ehefrau einen Zettel: Um sieben Uhr wecken!“ Am nächsten Morgen wacht der Mann um acht Uhr auf. Er findet auf seinem Nachtisch auch einen Zettel. Auf dem steht: „Wach auf, es ist sieben Uhr.“

 

Quelle: Hermann Garritzmann, Leopold Haerst u.a.: Durch das Leben durch das Jahr. Das christliche Hausbuch für die Familie, Kösel Verlag München 2012,S. 49.

https://www.kirche-im-swr.de/?m=29253
02SEP2019
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Sabine Dinkel schreibt Ratgeber und zeichnet Cartoons. Sie hat ein paar gute Tipps gegen Angst. Einer davon lautet so: 

„(Angst) ist wohl oder übel mit einem gewissen Kontrollverlust verknüpft. Das sorgt oft für Chaos in deinem Oberstübchen, was die Angst wiederum herbeilockt. Um dir einen Teil deiner Kontrolle zurückzuholen, bringe etwas in Ordnung: Putze deine Fenster, nähe abgefallene Knöpfe an oder schrubbe dein Waschbecken. Knöpfe dir etwas zum Ausmisten vor, eine Schublade (...) oder deinen Kühlschrank, sortiere aus, was nicht mehr gebraucht wird und bringe den Rest in eine für dich hübsche Form. Putze deine Spiegel blitzblank, schmeiß die Waschmaschine an oder staubsauge. Indem du etwas um dich herum in Ordnung bringst, bist du in höchstem Maße wirksam – und (die Angst) weitgehend arbeitslos.“

 

Quelle: online unter: https://selpers.com/blog/sabine-dinkel-wenn-dir-der-arsch-auf-grundeis-geht-10-seelische-rettungsringe-gegen-die-doofe-tante-angst/ (Stand: 18.7.2019)

https://www.kirche-im-swr.de/?m=29252

Loben tut gut. Die Autorin Hildegunde Wöller hat einen Segen zum Thema „Loben“ geschrieben: 

„Mögest Du immer das richtige Wort finden, um einen anderen zu loben.

Lobst Du Dein Kind, wird es gedeihen, lobst Du Deine Freundin, wird sie sich freuen.

(…) Lobst Du Deine Schüler, werden sie besser lernen, lobst Du Deine Mitarbeiter, werden sie sich für Dich einsetzen.

Dein Lob ist ein Segen, der alles um Dich belebt, im Loben hat Gott Segenskraft in Deine Worte gelegt.“

 

Quelle: online unter: https://www.frauenbund.ch/files/Files/Dokumente/ Frauenkirchenstreik_Texte/Gedichte_Lieder_Glossen/ Mo__gest_Du_immer_das_richtige_Wort_finden.pdf (Stand: 11.7.2019) 

aus: Hildegunde Wöller, Segen. Ein Liebesgruss des Himmels für jeden Tag des Jahres, Stuttgart 2002, 26. September

https://www.kirche-im-swr.de/?m=29251