Manuskripte

SWR1 Sonntagmorgen 3vor8

(zu Johannes 11,3-7; 27, 33b-45) 

Es ist eine der unglaublichsten Geschichten im Neuen Testament. Und wie so oft lohnt es sich bei so großen Geschichten zwischen den Zeilen zu lesen. Bei der Auferstehung des Lazarus zum Beispiel, die heute in den katholischen Kirchen gelesen wird. Da geht es um die Erweckung eines Toten! Jesus wird ausgerichtet, dass sein Freund Lazarus schwer krank ist. Er geht aber nicht gleich zu ihm, sondern kommt erst vier Tage nachdem er gestorben ist in das Dorf, in dem er gelebt hat. Die beiden Schwestern von Lazarus, Maria und Martha, empfangen Jesus. Die eine mit Vorwürfen, dass er zu spät kommt, die andere mit Tränen. Jesus ist erschüttert, er ist durcheinander und weint. Jesus weint. Um seinen Freund, mit den Trauernden und wegen der Macht des Todes. Ja, er ist aufgebracht, sogar wütend, wie es im griechischen Originaltext des Neuen Testaments heißt. In diesem Zustand lässt er sich zum Grab seines Freundes führen, lässt den Stein vor der Grabhöhle wegnehmen, lässt sich nicht von der Warnung abhalten, der Leichnam rieche bereits und schreit in die Grabeshöhle: „Komm heraus Lazarus!" Und der Verstorbene kommt lebendig heraus. Sein Gesicht noch mit einem Schweißtuch verhüllt, Füße und Hände mit Binden. Jesus fordert die Umstehenden auf ihn davon zu befreien und ihn gehen zu lassen.

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