Manuskripte

SWR3 Worte

14APR2012
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Stille

von

Eines Tages kamen Besucher zu einem Einsiedler. Sie fragten ihn: „Welchen Sinn siehst du in deinem Leben der Stille?" Er war gerade mit dem Schöpfen von Wasser beschäftigt. Er holte es aus einer Zisterne. Er dachte nach und sprach: „Schaut in die Zisterne. Was seht ihr?"
Die Leute blickten in die Zisterne: „Wir sehen nichts."
Nach einer Weile forderte der Einsiedler die Besucher wieder auf: „Schaut in die Zisterne. Was seht ihr?" Sie blickten hinunter und sagten: „Jetzt sehen wir uns selbst!"
Der Einsiedler sprach: „Als ich vorhin Wasser schöpfte, war das Wasser unruhig, und ihr konntet nichts sehen. Jetzt ist das Wasser ruhig, und ihr seht euch selber. Das ist die Erfahrung der Stille."

Eine Geschichte aus dem Magazin „Hoffnungszeichen"

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Wolfgang Niedecken, Sänger der Gruppe BAP, denkt über das Verhältnis der Religionen zueinander nach. Er sagt:

Religionen sind wie Leitplanken, die Schutz und Orientierung geben. Es ist gut, wenn ein Mensch solche Leitplanken hat. Ein Problem entsteht nur, wenn einer dem anderen seine Religion abspricht. Auf Kreuzungen muss man sich deshalb einigen, wie es mit den Leitplanken läuft. Da kann man nicht seine eigene Leitplanke durchziehen.

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12APR2012
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Bei einem Empfang von Bankmanagern sagte Papst Benedikt XVI.:

Wirtschaft und Solidarität gehören zusammen. Der Finanzmarkt darf sich nie von der Solidarität trennen. Deshalb sind Banker dazu aufgerufen, die Kultur des Lebens und der Familie zu fördern. Sie sollen die Gesamtheit des Menschen vor Augen haben und auf die realen Nöte achten. Die Wirtschafts- und Arbeitswelt braucht Liebe und Gerechtigkeit.

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11APR2012
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Wir

von

Wir als Kirche wollen eine universale Botschaft. Für uns gibt es keine Ausländer, sondern nur Menschen. ‚Wir und die anderen': Wer so redet, ist schon auf dem falschen Dampfer.

Ein Zitat von Kardinal Marx, Erzbischof von München

 

 

 

 

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10APR2012
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Lukas Podolski wurde befragt, was Gott ihm bedeutet und ob es nicht ungerecht sei, dass es sehr leistungsstarke und sehr schwache Menschen gibt. Seine Antwort:

 „Wir sind unterschiedlich begabt, je nachdem was Gott in uns hineingelegt hat. Aber Gott glaubt stets an dich, also verliere du auch nie den Glauben an dich."

https://www.kirche-im-swr.de/?m=12828
09APR2012
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Stop! Halt mal an! Nicht weiterrennen! Nimm dir mal Zeit zum Nachdenken!
Vielleicht ist heute ein guter Tag.
Nimm dir Zeit für dich.
Such dir einen ruhigen Platz,
am Besten draußen in der Natur.
Manchmal tut es gut sich wieder selbst zu fühlen.
Wer bin ich eigentlich zu denken.
In der Stille.
Die Stimme des Herzens hören.
Ein Tag, zu fragen:
Und Gott, bist du bei mir?
Vielleicht ist heute ein guter Tag.
Ein Nach-Denk-Tag! 

(Aus der Glaubenskiste des BDKJ vom 8.11.11. Bund der Deutschen Katholischen Jugend - Diözesanverband Speyer, Kontakt/Impressum: Webergasse 11, 67346 Speyer)

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08APR2012
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Wenn wir heute Ostern feiern, dann weil uns in der Bibel folgendes überliefert wurde:

Nach Jesu Tod gingen Frauen mit wohlriechenden Salben, die sie zubereitet hatten, in aller Frühe zum Grab. Da sahen sie, dass der Stein vom Grab weggewälzt war. Sie gingen hinein, aber den Leichnam Jesu fanden sie nicht. Während sie ratlos dastanden, traten zwei Männer in leuchtenden Gewändern zu ihnen. Sie sagten: „Was sucht ihr den Lebenden bei den Toten? Er ist nicht hier, er ist auferstanden."

(aus: Einheitsübersetzung, Lk 24,1-6)

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