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SWR2 Wort zum Tag

Wo gehe ich ganz bestimmt allein hin? Wo bleiben Andere gewiss draußen?
Das ist das Badezimmer und die Toilette. Da bin ich am Morgen für mich: ausführlich Zähne putzen, sich Waschen oder Duschen, Hände, Füße und Gesicht pflegen. Im Spiegel ein Blick ins Gesicht. Alles das tue ich für mich, an mir - ehe der Tag so richtig losgeht.
Mag sein, das scheint banal. Ich finde, das ist von großer Bedeutung.
Und offenbar geht es nicht nur mir so.
Peter Handkes jüngst erschienene autobiographische Erzählcollage „Versuch über den Stillen Ort" weckt Erinnerungen in mir. Wenn Handke von seiner Jugend erzählt, wie der stille Ort ihm ein Ort der Zuflucht war, im Internat vor der Scham vor Mitschülern oder auf der Bahnhofstoilette aus Angst vor der Nacht. Dann spüre ich, was für eine große Bedeutung dieser stille Ort auch in meinem Leben hat.
Am Ende bezeichnet Handke den stillen Ort emphatisch als einen Ort „zur Wiederkehr der Sprache und des Sprechens" (107). Er schreibt: „Die Sprach- und Wörterquelle springt frisch auf... Tür zu, den Riegel senkrecht oder waagerecht gestellt, und schon hebt es zu Reden an im Verstockten..., im Psalmenton, mit Feuerzungen, in Ausrufen, mehreren hintereinander, in einer ganz anderen, einer unerhörten Erleichterung..." (108)
Das hört sich gerade so an wie bei Martin Luther. Der hat in seinen Tischreden mehrfach erklärt, seine erlösende Erkenntnis, dass der Mensch nicht durch gute Werke, sondern allein durch Gottes Gnade gerechtfertigt ist, die habe ihm der Heilige Geist „in cloaka" offenbart.
Egal ob Luthers Ortsangabe nun wörtlich oder im übertragenen Sinn zu verstehen ist. Der stille Ort, das Klo, das Bad und nicht zuletzt die Badewanne, sie sind offenbar für viele Menschen Orte wiederkehrender Inspiration, Orte der Klärungen und Entdeckungen.
Oft fallen mir im Bad Briefanfänge ein. Oder denke ich denke noch einmal völlig neu und anders über Gespräche, die mir nachgehen.
Der stille Ort ist nur scheinbar ein Ort der Selbstbezogenheit.
Gerade da, wo ich allein und anscheinend für mich bin, da kann es passieren, dass ich Neues empfange, dass ich da auch offen werde für Gottes Geist.
Nicht nur bei der Morgentoilette. Aber da offenbar auch.

Peter Handke, Versuch über den Stillen Ort, Berlin, 2012
Tischreden Martin Luther (Nr. 1681 und 3232b)

https://www.kirche-im-swr.de/?m=14611

Glauben stärken

Sich Einmischen in den Glauben Anderer - das geht gar nicht. Finde ich.
Denn: Gott vertrauen, das ist eine sehr intime Geschichte zwischen Gott und einem Einzelnen. Das geht Andere nichts an. Oder doch? Vielleicht so, wie davon in der Bibel erzählt wird:
Jesus sagt einmal Petrus, seinem so von Gottvertrauen erfüllten Jünger, ins Gesicht:
„Petrus, ich habe für dich gebeten, dass dein Glaube nicht aufhöre." (Lk 22,32)
Will sagen: „Petrus, du glaubst, du vertraust, aber es kommen noch Erfahrungen in deinem Leben, die werden dein Gottvertrauen erschüttern. Und zwar so sehr, dass dein Glauben schwächelt, nachlässt, wankt und sogar verschwinden kann. Bis hin zur Aufgabe.
Darum bitte ich für dich: Dein Vertrauen soll nicht aufhören."
In letzter Zeit erlebe ich das.
Wie Menschen einander im Glauben bestärken. Durch Gespräch, im Gebet.
Wenn auf einmal die Stürme des Leben, Gottvertrauen erschüttern und regelrecht entwurzeln. Wenn ich mitbekomme, wie sehr ein Mann unter der Trennung von seiner Partnerin leidet. Abschied nach so vielen Jahren. Mit einem Mal. Per Brief. Und wie dann Selbstvorwürfe groß werden. Selbstzweifel ins Groteske wachsen. Wie alles und jedes, was im Leben begegnet, nur noch darauf bezogen wird. Und der Verlust der Partnerschaft alles überschattet, alles Helle und Schöne vertreibt. Wie daran Selbstbild und Selbstachtung zerbröseln.
Dann bete auch ich darum, dass ihn sein Gottvertrauen, das ihn bis hierher getragen hat, nicht verlässt. Dann bete ich und manchmal schreibe ich es auch auf - oder sage es direkt - zur Erinnerung: "Da ist etwas in deinem Leben - wie ein nicht zerstörbarer Kern - das kennst Du, das trägt Dich - auch jetzt. Du kannst weiter darauf vertrauen: »Mein Leben ist in Gottes Händen geborgen.« Selbst wenn Berufsunfähigkeit droht - oder wenn eine Krankheit dir einen lieben Menschen raubt."
Ich habe bei mir und anderen immer wieder erlebt: Wir Menschen können einander beistehen, in der Not verlorenes Vertrauen wieder zu finden. Auf dass wir nicht in Leid und Selbstmitleid versinken. Manchmal können dabei auch die Erfahrungen der Alten weiterhelfen, wie sie in Lieder oder Gedichten aufgehoben sind... Wie zum Beispiel in einem Liedvers wie diesen:
„Wenn alles bricht, Gott verlässt mich nicht,
größer als der Helfer ist die Not ja nicht.

(nach EG 623,2)
Wo ich so etwas höre - oder spüre, dass Andere mich im Glauben bestärken, da hilft mir das ungemein.

 

https://www.kirche-im-swr.de/?m=14610

Raus aus der Stadt - rein in die verschneite Natur! Da winken Ruhe und Entspannung! Das jedenfalls versprechen Urlaubsveranstalter. Und manchmal denke ich auch: Je entlegener und je einsamer, desto erholsamer. Nichts wie hin.
In der Bibel sieht der Ort der Ruhe und der Erlösung anders aus. Eine Stadt winkt. Es heißt: „Wir haben hier keine bleibende Stadt - sondern die zukünftige suchen wir."(Hebr13,14)
Am Anfang der Bibel steht der Garten Eden - aber am Ende, am Ziel der menschlichen Geschichte, steht eine prächtige Stadt (Offb 21). Die Stadt der Zukunft. „Die suchen wir." Wörtlich heißt es da: „Nach der streben wir".
Diese Stadt der Zukunft soll nach dem Buch der Offenbarung aus dem Himmel kommen, von Gott. Heißt das dann?: Hände in den Schoß legen? Abwarten und Tee trinken? Das kann nicht alles sein.
Welche Stadt ist denn erstrebenswert? Hier und Heute? Nach welcher streben wir?
Ich denke, nach einer Stadt, die der einst von Gott her kommenden Stadt verwandt ist, eine Stadt, in der das menschliche Miteinander stimmt. Dazu, heißt es an der gleichen Stelle in der Bibel, gehören Gastfreundschaft, offene Türen und Unterkünfte für Fremde. (Hebr 13,1+2). Für mein Empfinden gehört dazu auch, dass Menschen nicht vertrieben werden, weil sie sich Wohnen in der Stadt weiterhin leisten können.
In meinem Stadtteil entstehen in den kommenden Jahren viele neue, mit öffentlichen Mitteln geförderte Wohnungen. - Qualitativ hochwertig und  bezahlbar. Altbauten werden in diesen Tagen abgerissen. Doch alle, die bisher im Quartier gewohnt haben, können später wieder in die neuen Häuser einziehen.
Das ist in einem langen Prozess der Beteiligung so beraten und beschlossen.
Freilich: Veränderungen sind in unseren Breiten fast immer mit Furcht besetzt. Aber es geht eben auch anders: Wenn wir die zukünftige Bleibe miteinander suchen und erstreben. Gemeinsam entwickeln. Mit Grün und Ruheräumen mittendrin. Mit öffentlichen Plätzen, Treffpunkten, Cafes und Werkstätten. Dann haben wir gewiss nicht das himmlische Jerusalem auf Erden erbaut. Aber wir haben miteinander eine lebenswerte Stadt mitgestaltet.
Eine solche Stadt hat Zukunft. Sie nimmt vielen ihre Angst, die alten Häuser und Wohnungen zu verlassen. Weil die neue Stadt, die zukunftsfähige auch für Menschen mit weniger Geld offen ist.
Und mich zieht es dann vielleicht gar nicht mehr so sehr in die Natur raus.
Ermutigt mich das Bibelwort für 2013 doch„die Stadt der Zukunft zu suchen."

https://www.kirche-im-swr.de/?m=14609

Ältere Erwachsene können viel bei Jugendlichen bewirken. So erzählt ein Jugendbuch, in dem sich ein 13jähriges jüdisches Mädchen in Berlin entscheiden muss, ob sie das Fest ihres religiösen Erwachsenwerdens, die bat mitzwa, feiern will, um danach Rechte und Pflichten im jüdischen Glauben zu übernehmen. Dass es so kommt, nach vielen Wirrungen und Irrungen, ist der Großtante zu verdanken.
Nelly, die Hauptfigur in diesem Jugendbuch, ist 13 Jahre alt, will Astronomie studieren und die Galaxien kennen lernen. Nebenher schwärmt sie für Prinz William, der allerdings unerreichbar für sie ist, es sei denn, sie schafft es, in das Basketball-Team ihrer Schule zu kommen. Denn dieses fährt zu einem Sportwettkampf, über den Prinz William als Schirmherr wacht. Weil Nelly aber überhaupt nicht Basketball spielen kann, braucht sie einen, der ihr das beibringt: Der neu an die Schule gekommene Max Minsky ist der Richtige, das sieht sie auf dem Schulhof sofort. So kommt es: Max bringt Nelly Basketball bei, dafür macht Nelly alle seine Hausaufgaben und Referate. Und Nelly schwänzt deswegen ihren Bat-Mitzwa-Unterricht, riskiert für ihre Schwärmerei das religiöse Fest und die Familienfeier.
Meine Konfirmandinnen und Konfirmanden sind in derselben Situation: Sie haben vielerlei Vorhaben und Pläne, sind am liebsten überall gleichzeitig, wo es interessant sein könnte, und müssen sich mit der Konfirmation für einen Weg entscheiden. Aber Konfirmation bedeutet eben nicht nur ein einmaliges Fest, sondern Unterricht, regelmäßig, jede Woche.
Warum macht ihr das eigentlich? So werden sie von den jüdischen Jugendlichen gefragt, die zum Gespräch in unseren Unterricht kommen. Anders als die Romanfigur Nelly und die wirklichen jüdischen Altersgenossen müssen sie in unserer mehrheitlich noch christlich geprägten Gesellschaft in der Regel nicht erklären, warum sie Konfirmation feiern wollen.
Es ist ein guter Anstoß, wenn die Frage von jemand kommt, der sich selbst sehr bewusst für ein ähnliches religiöses Fest an der Schwelle vom Kind zum Jugendlichen entschieden hat. Denn in den jüdischen Gemeinden übernimmt ein Jugendlicher dann tatsächlich die Aufgaben eines erwachsenen Gemeindemitglieds: aus der Bibel vorlesen, in hebräisch natürlich, einen Bibelabschnitt auslegen, den Segen sprechen.
Wie gesagt, Nelly feiert dann doch ihre Bat Mitzwa. Ihre Großtante hat mit ihr alle Irrungen und Wirrungen ausgehalten und ihr zugleich liebevoll klar gemacht, dass dieses Fest zum Ausdruck bringt: Sie ist nicht allein. Sie ist Teil einer Gemeinschaft, die sie trägt.
Das wünsche ich mir auch für meine Konfirmandinnen und Konfirmanden: Dass sie Erwachsene um sich herum haben, die sie so begleiten und ihnen das vermitteln können.

Jugendbuch: Holly-Jane Rahlens, Prinz William, Max Minsky und ich

https://www.kirche-im-swr.de/?m=14579

Ich finde es schön, in einem Pfarrhaus zu leben, in dem auch Koransuren gebetet werden. Das kommt nicht allzu oft vor, aber neulich habe ich das erlebt.
Eine internationale Gruppe von Architekturstudenten hatte sich zum Besuch angemeldet, sie wollten im Rahmen ihres Stadtplanungskurses über unseren Stadtteil informiert werden. Sie waren eine halbe Stunde später dran als verabredet. Als sie mit erhitzten Gesichtern endlich ankamen, sollte es losgehen. Aber zwei von ihnen blieben in der Tür stehen. Wir müssen noch beten, sagten sie. Uns reicht eine Ecke irgendwo. Dürfen wir das hier tun?
Es dauerte einen Moment, bevor ich begriff: Die beiden sind Muslime und halten sich an die religiöse Vorschrift der Gebete im Verlauf des Tages.
Natürlich können Sie hier beten, sagte ich. Die beiden zogen sich in einen Nebenraum im Pfarrhaus zurück. Zu spät fiel mir ein, dass dort gerade große Bilder gelagert waren, die wir für eine kleine Ausstellung mit Andachtsbildern gesammelt hatten. Nun beteten die beiden muslimischen Gäste - aus Ägypten und Palästina übrigens - also zwischen lauter frommen Jesusbildern. Beim Verabschieden bedankten sie sich. Meine etwas verlegene Frage, ob die Umgebung für sie sehr unpassend gewesen sei, verneinten sie mit einem Lachen. Aber nein, sagte einer der beiden, mit Jesus kennen wir uns aus, den verehren wir als Propheten im Koran. Es kam uns so vor, als beteten wir mit ihm zusammen.
Später habe ich mich kundig gemacht, wo sie sonst beten könnten, wenn sie nicht von einem Termin zum nächsten rennen müssen. Ich weiß, zum Beten brauchen Muslime nicht in eine Moschee zu gehen, außer an den Freitagen, da sollten sich gläubige Muslime zum gemeinsamen Gebet und zur Predigt des Imam versammeln. In Stuttgart kommen laut Auskunft der islamischen Verbände etwa 4.000 Muslime zu den Freitagsgebeten zusammen. Aber wo? Auf einer gemeinsamen Internetseite der islamischen Verbände sind für Stuttgart 21 Moscheen eingetragen. Sicher gibt es weitere, die dort nicht verzeichnet sind. Wer also in die Stadt kommt und eine Moschee sucht, wird nicht anhand von Türmen fündig wie bei den Kirchen, sondern über Informationen und Lagepläne auf Internetseiten. Diese Gebetsräume sind fast unsichtbar, in Hinterhöfen oder ehemaligen Fabrikhallen eingerichtet.
So auch in unserer Nachbarschaft. Eine große Moscheegemeinde versammelt sich in einer ehemaligen Großbäckerei bei uns um die Ecke, zwischen dem evangelischen und dem katholischen Kirchturm gewissermaßen. Wir Nachbarinnen und Nachbarn wissen davon.
Aber muslimische Gäste, die neu in die Stadt kommen? Sie müssen ihre Wege finden, auch ohne die sichtbaren Zeichen religiöser Präsenz im Stadtbild.
Gut, wenn da ein Pfarrhaus am Wegrand liegt.

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Gerschom: „Ich bin ein Gast geworden im fremden Lande." (2. Moses 18,3). So nennt der biblische Moses einen seiner Söhne, aus Dankbarkeit, dass er bei seiner Flucht aus Ägypten Sicherheit und Schutz im Nachbarland Midian fand. Moses erlebt am eigenen Leib das biblische Gebot der Gastfreundschaft, denn: Wer fremd ist im Land, steht unter Gottes besonderem Schutz.
Emil und Wilhelm: So hießen die beiden Vettern meiner Urgroßmutter, die Ende des 19. Jahrhunderts nach Amerika ausgewandert waren. Erst vor kurzem hat meine Mutter in alten Unterlagen zwei Briefe gefunden, die sie damals nach Hause geschrieben hatten. Emil und Wilhelm berichteten, sie seien wohl behalten in New York angekommen, alles sei ganz fremd und anders, und sie seien jetzt auf der Suche nach Arbeit Richtung Westen weitergefahren.
So wie den beiden ist es vielen damals gegangen. Sie waren Wirtschaftsflüchtlinge, ausgewandert aus einer Region im Südwesten Deutschlands, in der es nicht genug Arbeit und Verdienst gab. Sie wollten ihr Glück in Amerika suchen. Dort brauchte man Arbeitskräfte, da konnte man sich ein neues Leben aufbauen.
„Ich bin ein Gast geworden im fremden Lande." - das erleben Menschen auch heute bei uns:
Im benachbarten Pflegeheim treffe ich David und Elena, Wirtschaftsflüchtlinge. Auch sie sind weggegangen aus ihrem Land, aus Spanien. Dort sind junge Leute wie sie arbeitslos. Jeder zweite dort. Die beiden und einige andere mit ihnen haben sich anwerben lassen, um hier bei uns zu arbeiten. Sie kommen zwar aus Pflegeberufen, aber ohne Sprachkenntnisse. Deshalb sorgt der Träger des Pflegeheims dafür, dass sie erst einmal einen Sprachkurs besuchen, währenddessen arbeiten sie schon einmal einen Tag in der Woche im Haus mit. Es dauert nicht lange, bis sie dann fest zum Team der Pflegestation gehören.
Wenn ich meine Besuche im Pflegeheim mache, sehe ich, wie es ihnen gelingt, mit wenig Sprachkenntnissen aber freundlichen Gesten und Blicken jemanden aufzumuntern oder zum Essen zu bewegen. Leider kann ich kein Spanisch, um ihnen zu sagen, wie froh ich bin, dass sie da sind. Denn sie werden gebraucht! Ihre Kompetenz und Kraft und ihre Bereitschaft, sich in ihren Berufen zu engagieren. Sie tragen viel zum Wohlergehen in unserer Gesellschaft bei.
„Ich bin ein Gast geworden im fremden Lande". - Urgroßonkel Emil und Wilhelm waren Handwerker. Sie fanden rasch Arbeit als Gleisbauer im fernen Amerika. Hoffentlich hat jemand sie damals freundlich willkommen geheißen.
Ich will, dass David und Elena und die anderen das heute bei uns erleben. Nächstes Mal, wenn ich ins Haus komme, werde ich ihnen das sagen. Womöglich auf Spanisch? Ich geb mir Mühe.

https://www.kirche-im-swr.de/?m=14577