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23JUN2024
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Halt an, wo läufst du hin – der Himmel ist in dir!
Suchst du Gott anderswo. Du fehlst ihn für und für.

Davon ist Johann Scheffler zutiefst überzeugt. Für ihn ist klar: Gott ist nicht in Büchern zu finden. Und an Gott zu glauben heißt nicht, abstrakte Wahrheiten über ihn anzuerkennen. Für Scheffler ist Glaube ein Gefühl. Eine überwältigende Erfahrung – wie die Liebe. Liebe, dir ergeb ich mich, dein zu bleiben ewiglich – heißt es im Kehrvers in einem seiner bekanntesten Lieder:

Musik Strophe 1

Gott ist die Liebe, und wer in der Liebe bleibt, bleibt in Gott und Gott in ihm. Diesem Gedanken aus dem 1. Johannesbrief der Bibel hat Scheffler, der im 17. Jahrhundert als Arzt und Theologe in Breslau gelebt hat, sein Lied gewidmet.

Wer in der Liebe bleibt, bleibt in Gott und Gott in ihm – Schefflers Interpretation solcher Verse, seine mystische Glaubensüberzeugung, dass Gott nur in uns selbst zu finden ist, ja nur in uns existiert, war seinerzeit eine Provokation.

Ich weiß, dass ohne mich Gott nicht einen Augenblick kann leben: Solche Sätze brachten den Protestanten in Konflikt mit der evangelischen Geistlichkeit in Breslau, die sich als Hüterin lutherischer Rechtgläubigkeit verstand. Als die zugespitzten Verse aus seinem Hauptwerk, dem „Cherubinische Wandersmann“, zensiert werden sollten, konvertierte Scheffler, der später unter dem Namen Angelus Silesius bekannt geworden ist, aus Protest zum katholischen Glauben. Dort sah er eine größere Offenheit für die Mystik.

Musik Strophe 3

Gott ist die Liebe – was das bedeutet, beschreibt Scheffler in seinem Lied Strophe für Strophe. Und geht dabei – obwohl es ihm ums Gefühl geht – doch recht systematisch die ganze christliche Glaubenslehre durch: Gottes Liebe erfährt er durch Gott den Schöpfer, durch Christus und den Heiligen Geist. Und Gottes Liebe, darauf vertraut Scheffler, wird es auch sein, die ihn ganz am Ende empfängt

Liebe, die mich wird erwecken, aus dem Grab der Sterblichkeit,
Liebe, die mich wird umstecken, mit dem Laub der Herrlichkeit;
Liebe, dir ergeb ich mich, dein zu blieben ewiglich.

Schefflers Ideen sind, finde ich, auch heute ihrer Radikalität provokant – und bedenkenswert. Denn sie können eine Brücke sein zum christlichen Glauben für alle, die sich mit theoretischen Glaubenswahrheiten schwertun. Nein, sagt Scheffler, Gott finde ich nicht in Dogmen, sondern in mir selbst und meinen Gefühlen. Glauben heißt: Davon überwältigt sein:
Liebe, die mich ewig liebet, heißt es in der sechsten Strophe seines Liedes. Und in dieser Vertonung zitiert die Oberstimme dazu einen Vers aus dem Kolosserbrief der Bibel – wohl ganz in Schefflers Sinne: Über alles aber zieht an die Liebe, die da ist das Band der Vollkommenheit.

Musik Strophe 6

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16JUN2024
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Wenn ich ein Kind sehe, das sich auf den Schoß seiner Mutter kuschelt, berührt mich das. Ich erinnere mich dann, das vor Jahren bei meinen Kindern war. Es rührt wohl auch meine eigene Erfahrung an, wie ich als Kind den warmen Körper meiner Mutter gespürt und ihre liebevolle Stimme gehört habe. Ganz sicher und geborgen habe ich mich da bei ihr gefühlt. Eine Erfahrung, die nicht nur für Kinder wichtig ist.

Das Lied von heute Morgen erzählt davon, wie man so ein Gefühl der Geborgenheit auch bei Gott finden kann.

Geborgen in dir, Gott, atme ich ein,
schöpfe ich Hoffnung aus Brot und Wein.
Geborgen in dir, Gott, lasse ich los
und liege sicher in Mutters Schoß.
Geborgen in dir, Gott, ruhe ich aus,
bin ich zufrieden, bei dir zu Haus.

Bei Gott ausruhen können wie im Schoß der Mutter, bei ihm ganz selbstverständlich zu Hause sein – so kann man die Beziehung zu Gott erleben. Jesus hat sich so mit Gott verbunden gefühlt. Deswegen hat er ihn mit „Abba“ angesprochen. Das entspricht unserem kindlichen „Papa“. Mir gefällt an unserem Lied von heute Morgen, dass es mich mit seiner Melodie und seinen Bildern in dieses Vertrauen, wie es schon Jesus zu Gott hatte, hineinnimmt.

Gott sorgt für mich. Ich muss mich nicht ängstlich an meinem bisschen Leben festklammern, sondern kann loslassen. Wenn die Angst kommt, dann trägt mich so ein Vertrauen weiter. Ich kann freier atmen, wenn ich in Gott geborgen bin.

Dabei geht es nicht darum, in einer kindlichen Beziehung zu Gott zu verharren. Eine lebendige Beziehung will sich entwickeln. Das kann man auch zwischen Kindern und Eltern wahrnehmen. Wenn Kinder genug Sicherheit bei Mama oder Papa getankt haben, dann klettern sie vom Schoß herunter und erkunden ihre Welt. Weil sie einen inneren Halt gefunden haben, können sie sich auf das Abenteuer des Lebens einlassen. So erlebe ich das auch in meiner Beziehung zu Gott: Mein Glauben ermutigt mich, loszugehen.

Gehalten von dir, Gott, wache ich auf,
wage ich tastend den Tageslauf
Gehalten von dir Gott, stehe ich fest,
gehe und lebe, weil du mich lässt.

Eltern freuen sich, wenn ihr Kind größer und selbständiger wird. Und doch verlangt diese Entwicklung beiden Seiten etwas ab. Es fällt gar nicht so leicht, ein Kind freizulassen und ihm zuzutrauen, dass es auf seinen eigenen Füßen stehen kann. Auch als Kind ist man herausgefordert, sich den Zumutungen des Lebens zu stellen. Ich glaube, wir können dabei von Gott lernen. Gott will mich nicht in kindlicher Abhängigkeit halten. Er lässt mich frei, weil er mir vertraut und mir auch etwas zutraut. Die Beziehung zu Gott bleibt auch dann, wenn ich auf Abstand gehe oder Zweifel bekomme. So kann ich wachsen und erwachsen werden. Denn Gott bleibt mein Gegenüber, er lässt mich frei und doch ruft er mich. Jeden Tag.

Gerufen von dir, Gott, horche ich hin,
frage ich staunend, wer ich wohl bin.
Gerufen von dir, Gott, bin ich genannt.
Bei meinem Namen in deiner Hand.
Gerufen von dir, Gott, sage ich ja
mit dir verbunden, so bin ich da.        

 

 

 

Musik:

Geborgen in dir, Gott. Lied für gemischten Chor und Klavier

Lied zum Sonntag. Produktion vom 20. und 21.05.2022

Lehmann, Christoph; Schäfer, Rudi

CoroPiccolo Karlsruhe; Raiser, Christian-Markus, Chorleitung

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09JUN2024
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Es ist früh am Sonntagmorgen. Ich bin früher aufgestanden als sonst, weil ich bei einem Gottesdienst im Grünen dabei sein will. Mein Weg führt mich durch einen Park. An schlanken, hochgewachsenen Buchen vorbei, die in vollem Laub stehen. Ich genieße die frische Luft, den Atem der Bäume. Und schon von weitem höre ich den Bläserchor: „Morgenglanz der Ewigkeit...“

Es ist eine besondere Stimmung, wie sie nur ein junger Morgen hat. Wenn nach dunkler Nacht das Licht zurückkommt. Was für ein unglaubliches Wunder an jedem Morgen! Es ist fast so, als würde die Schöpfung noch einmal von vorne beginnen. So wie damals, als Gott sprach: Es werde Licht! Der Tag ist noch unverbraucht und liegt aufgeschlagen vor mir wie ein unbeschriebenes Blatt. Ich frage mich: Wie wird er werden? Wem werde ich heute begegnen? Was wird mich berühren?

Morgenglanz der Ewigkeit,
Licht vom unerschaffnen Lichte,
schick uns diese Morgenzeit,
deine Strahlen zu Gesichte
und vertreib durch deine Macht
unsre Nacht!

Ja, es gibt auch andere Morgen, da fällt wenig Glanz vom Himmel. Wenn die Nacht nicht weichen will. Eine Krankheit, die mich quält. Die Nachrichten im Radio, die den Horizont verdunkeln. Oder die Sorge um Angehörige. Das Leben, die „Lebensaue“, fühlt sich dürr und ausgetrocknet an. Umso mehr strecke ich mich dann aus nach dem Licht. Wie nach einer Quelle, aus der ich neue Kraft schöpfen kann. Oder wenigstens ein paar Tropfen frischen Morgentaus.

Deiner Güte Morgentau
fall auf unser matt Gewissen,
lass die dürre Lebensau
lauter süßen Trost genießen
und erquick uns, deine Schar,
immerdar!

Es ist schön, an diesem Morgen auf Menschen zu treffen, die meine Hoffnung teilen. Vielleicht in einem Park, in einer Kirche oder beim Frühstück. Gemeinsam hofft es sicher besser. Die Nähe, die entsteht, wenn wir miteinander singen, facht die müden Lebenskräfte an. Und ich stimme ein in dieses Lied, das mir helfen kann, gut aufzustehen und gut in den Tag zu kommen. Mit der Bitte am Schluss: „Erweck‘ uns Herz und Mut bei erstandener Morgenröte, dass wir, eh wir gar vergehn, recht aufstehn!“

Gib, dass deiner Liebe Glut
unsre kalten Werke töte
und erweck uns Herz und Mut
bei erstandner Morgenröte,
dass wir, eh wir gar vergehn,
recht aufstehn!

Ich wünsche Ihnen einen gesegneten Sonntag!

                                                   *

CD: Gott danken ist Freude, Sächsische Posaunenmission Dresden, III
CD: Wach auf, mein Herz, und singe. Morgenglanz der Ewigkeit. Choralsatz für gemischten Chor a cappella, Wilhelmshavener Vokalensemble; Popken, Ralf

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02JUN2024
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Suchen und fragen, hoffen und sehn,
miteinander glauben und sich verstehn,
lachen, sich öffnen, tanzen, befrein.
So spricht Gott sein Ja, so stirbt unser Nein.

Klagende hören, Trauernde sehn,
aneinander glauben und sich verstehn,
auf unsere Armut lässt Gott sich ein,
so spricht Gott sein Ja, so stirbt unser Nein.

Planen und bauen, Neuland begehn,
füreinander glauben, und sich verstehn,
leben für viele, Brot sein und Wein,
so spricht Gott sein Ja, so stirbt unser Nein.

 

„Sagen Sie NEIN!“ Immer wieder höre ich solche Sätze. „Sie müssen lernen, ‚Nein‘ zu sagen, damit es ihnen nicht zu viel wird.“ Es gibt richtige Trainingseinheiten, um das zu üben. Und auch noch, ohne ein schlechtes Gewissen dabei zu bekommen. „Nein“ sagen ist wichtig, um nicht über seine Kräfte zu haushalten, oder gar von anderen ausgenützt zu werden.

So spricht Gott sein Ja, so stirbt unser Nein.


Unser Lied zum Sonntag heute heißt: Suchen und fragen. Es steht im Gotteslob unter der Nummer 457. Dieses Lied sagt zum Thema „Nein“ genau das Gegenteil. Mein „Nein“ soll sterben; ich soll möglichst nicht „Nein“ sagen. Nicht, wenn es auf mich ankommt. Das bedeutet: Ich muss stets prüfen, wann ich unbedingt gebraucht werde, damit ich mich nicht aus der Affäre ziehe. Es ist schon in Ordnung, dass ich nicht bei allem mitmachen kann. Immer „Ja und Amen“ zu sagen, wäre verkehrt. Bevor ich „Ja“ oder „Nein“ sage liegt es an mir, kritisch zu prüfen, was an mich herangetragen wird. Und dann zu entscheiden. Ist es wichtig, braucht es mich - oder nicht?


Suchen und fragen, hoffen und sehn,
miteinander glauben und sich verstehn,
lachen, sich öffnen, tanzen, befrein.
So spricht Gott sein Ja, so stirbt unser Nein.

Aber was sind die Kriterien, an die ich mich halte und mit deren Hilfe ich dann entscheide, wann es mein „Ja“ braucht und wann mein „Nein“? Jetzt wird es beim heutigen Lied interessant. Denn es wählt eine völlig andere Zugangsweise. Es denkt von Gott her, nicht vom Menschen. Es versucht aufzuspüren, wo Gott „Ja“ sagt. Und zwar nicht theoretisch, als ob man das am Schreibtisch entscheiden könnte: Dazu sagt Gott „Ja“, dazu nicht. Es ist anders: Gottes Zustimmung steckt in unserem menschlichen Tun. Das Lied nennt Strophe für Strophe die Situationen und Orte, wo Gott sein „Ja“ sprechen würde.
Wo wir suchen und fragen, nicht fertig sind mit der Welt, sondern offen bleiben für Neues, Fremdes - dazu sagt Gott: Ja, prima. Und das kann dann auch ein Maßstab für unser „Ja“ sein. Mit Gottes Zustimmung kann ich rechnen, wo ich vor der Not anderer nicht die Augen zumache, nicht in reich und arm einteile. So die zweite Strophe. {Dazu ist er in Jesus Mensch geworden. Von ihm wird zwar im Lied nicht gesprochen. Aber er ist der Maßstab. Wo es etwas in seinem Sinne zu tun gibt, sollte ich mich nicht verweigern.}


Klagende hören, Trauernde sehn,
aneinander glauben und sich verstehn,
auf unsere Armut lässt Gott sich ein,
so spricht Gott sein Ja, so stirbt unser Nein.

Was aber, wenn mir das doch zu viel wird? Es gibt so etwas wie spirituelle/religiöse Ausbeutung. Wenn es trotz allem gelingt, mir ein schlechtes Gewissen einzureden, weil doch dies und das noch zu tun wäre im Weinberg des Herrn, ich aber schlicht nicht mehr kann. Das Lied löst dieses Problem geschickt, finde ich. In seiner Logik muss ich zuletzt gar nichts tun. Wo ich Gott bei mir weiß, an meiner Seite, dort spricht er sein „Ja“. Und das ist vor allem dort, wo ich mich mit anderen verständige, immer und immer wieder, für andere da bin. Das bejaht Gott. Und die Melodie macht darüber einen Freudensprung über sechs Tonstufen hinweg. Das „Nein“ … stirbt dann von ganz allein.


Planen und bauen, Neuland begehn,
füreinander glauben, und sich verstehn,
leben für viele, Brot sein und Wein,
so spricht Gott sein Ja, so stirbt unser Nein.


1
[WDR] 6053258104.001.001 2'25
Suchen und fragen (zu 4 Stimmen)
Westkemper u.a. (Westkemper)
Lonquich, Heinz Martin; Scouarnec, Michel; ...
Chorgemeinschaft St. Clemens, Telgte

2
[WDR] 6133709115.001.001 2'21
Suchen und fragen
Eingeladen zum Fest des Glaubens
Akepsimas, Jon; Scouarnec, Michel; ...
Bitsch-Molitor, Mechthild

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26MAI2024
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Vielleicht besuchen Sie heute einen Gottesdienst. Oder vielleicht gehen Sie stattdessen lieber in der Natur spazieren. Vielleicht machen Sie aber auch beides. Ich hätte da ein hübsches Lied, das auf jeden Fall für beide Gelegenheiten passt:

Musik 1: Strophe 1

Himmel, Erde, Luft und Meer
zeugen von des Schöpfers Ehr.“
Das kann ich jetzt im Frühling gut nachvollziehen! Ich gehe an gelben Rapsfeldern entlang und weiter in grüne Wälder. Am Himmel wechseln Wolken und Sonne, in der Luft liegen verschiedene Düfte.
Wenn Himmel und Erde davon zeugen, wie wunderbar Gott alles gemacht hat, dann kann auch ich nicht schweigen:
„Meine Seele, singe du,
bring auch jetzt dein Lob herzu.“

Musik 1: Strophe 2

Diesen Lobgesang hat Joachim Neander geschrieben. Er lebte von 1650 bis 1680, davon entscheidende fünf Jahre als Prediger in Düsseldorf. Dort schrieb er viele Lieder, unter anderem dieses.
In der Nähe von Düsseldorf ist ein Tal nach ihm benannt: das Neandertal. Er besuchte es, so oft er konnte. Alte Bilder zeigen eine Schlucht, hohe Felsen umrahmen einen Bach. Wunderschön muss es dort gewesen sein. Heute sieht es dort ganz anders aus: Die Felsen wurden abgetragen und als Baumaterial verwendet. Wir Menschen machen uns alles zu Diensten und zu Nutzen. Haben wir noch Platz für das Lob des Schöpfers?

Musik 1: Strophe 3

Das alte Loblied öffnet mir eine neue Sicht: Etwas, das ich so besinge, das versuche ich auch zu schützen. Ich sehe, wie in der Schöpfung eins ins andere greift und alles seinen Platz hat. So suche auch ich meinen Platz darin. Die Welt ist Gottes Schmuckstück. Und Gott lässt nicht nach, immer wieder Neues zu schaffen. Als die Industrie das von ihr zerstörte Neandertal wieder sich selbst überließ, entstanden dort neue Schönheiten. Gottes Finger zeigen mir neue Wege.

Musik 1: Strophe 4

So, wie Neander die Vögel beschreibt, denke ich dabei auch an uns Menschen: Sie sind nicht allein, sie brauchen einander. So wie wir.
Donner, Hagel und Wind, die Naturkräfte, denen wir oft hilflos ausgeliefert sind: Neander nennt sie Gottes Diener. Ein steiler Gedanke! Doch: Wenn selbst der Sturm Gott dienen soll, dann ich erst recht.

„Ach mein Gott, wie wunderbar
nimmt dich meine Seele wahr!
Drücke stets in meinen Sinn,
was du bist und was ich bin.“

Was ich bin: nicht der, der das alles gemacht hat. Ich bin selbst ein Teil der Schöpfung.
Neanders Lied kam mit einer anderen Melodie ins Evangelische Gesangbuch. So singen wir – und singen zusammen als Gemeinde:

Musik 2: Strophen 5+6

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Lied: Himmel, Erde, Luft und Meer (EG 504)

Komponist
Text: Joachim Neander 1680
Musik 1: Lobwasser Psalm 136 / Lobet den Herren inniglich
Musik 2: Georg Christoph Strattner 1691

Musikquellen

Musik 1: Himmel, Erde, Luft und Meer / Fortune’s Musicke / Psalter und Harffe wach't auff (Aus dem Liederbuch des Joachim Neander) / Cantate LC: 00147, C58056 / 01
Musik 2: Himmel, Erde, Luft und Meer / Jugendkantorei Sennestadt / WDR-Kompilation / 6051582106. 001.001(DAAS)

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19MAI2024
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Oh, oh

Zu Hause: Das ist für viele Menschen ein Sehnsuchtsort. Irgendwo zu Hause sein, das heißt: Geborgenheit erfahren, sich auskennen, da sein. Das sind Erfahrungen, die gerade an Pfingsten wichtig sind. An einem Tag, an dem sich vor über zweitausend Jahren die Freunde und Freundinnen Jesu in einem Haus treffen. Und sie erleben nach Tod und Auferweckung und Himmelfahrt Jesu: Jesus, sein Geist, seine Worte und Taten leben mitten unter ihnen weiter. Das Lied Jesus in my house der Singer-Songwriterin Judy Bailey erzählt davon.

I’m so glad that Jesus lives in my house. / Good to know that he is here with me now. / All of my life Jesus in me. / Jesus in my house. / All on my life and always will be.

Judy Bailey singt: „Ich bin so froh, dass Jesus in meinem Haus wohnt. / Es ist gut zu wissen, dass er jetzt hier bei mir ist.“ Das ist bildlich gemeint. Bailey macht klar: Ich erlebe, dass das, was Jesus auszeichnet, mir nahe ist. Ich erlebe seine Gegenwart – obwohl er physisch gar nicht da ist. Nur ein auf den ersten Blick merkwürdiger Gedanke. Denn ich rede ja auch mit Menschen, die nicht da sind. Mit meinem Vater, der schon Jahre tot ist. Mit einem Freund, den ich gerade nicht erreiche.

Thank you, Heavently Father, for your love for me. / I’m forever grateful that you sacrificed your son. / You saved my soul and changed my destiny. / Thank you, God, for Jesus in me.

Bailey dankt Gott für Liebe, für Hilfe und Zuversicht. Für all das steht der Name Jesus in diesem Song. Mit der Zeile „Jesus in me – Jesus in mir“ wird aber auch deutlich: Es geht gar nicht um einen bestimmten Ort, ein konkretes Haus, wo die Gegenwart Jesu zu spüren ist. „Jesus in me“ heißt: Das, wofür Jesus steht, lebt tief in mir drinnen. Gibt mir Geborgenheit. Ein Gefühl von Zuhause. Auch eine pfingstliche Erfahrung. Auf Unsicherheit und Verzweiflung die Antwort zu bekommen: Du darfst sein, du bist getragen, ich bin bei dir.

I’m so glad that Jesus lives in my house. / Good to know that he is here with me now. / All of my life Jesus in me. / Jesus in my house. / All on my life and always will be.

Was Pfingsten heißen kann, dafür steht auch die Lebensgeschichte der Songwriterin Judy Bailey. Geboren in England, aufgewachsen auf Barbados, mitten in der Karibik, Vorfahren aus Afrika und seit Jahren in Deutschland beheimatet. Baileys Wurzeln reichen fast um den gesamten Globus. Für sie hat es deshalb besondere Bedeutung zu sagen: Ich bin in meinem Glauben zu Hause – ganz egal, wo ich auch bin.
Ganz ähnlich erzählt auch die Pfingstgeschichte davon, dass sich Menschen verstehen, vertrauen, sich geborgen fühlen – auch wenn sie ganz verschiedene Sprachen sprechen, aus verschiedenen Regionen der Welt kommen. Pfingsten heißt: Der Glaube an Jesus und sein Handeln in Liebe und Gerechtigkeit, sie lassen mich überall zu Hause sein. Und tragen mich durchs Leben. Und deshalb kann ich davon singen. Kann das weitersagen und durch mein Leben auch glaubwürdig machen.

I’m so glad that Jesus lives in my house. / Good to know that he is here with me now. / All of my life Jesus in me. / Jesus in my house. / All on my life and always will be.

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12MAI2024
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Den Muttertag feiere ich immer auch als einen großen Dank an das Leben. Und ein Lied bringt diesen Dank für mich ganz besonders zum Ausdruck. Es ist für mich eng verknüpft mit der Geschichte von drei Frauen, die auch alle Mütter gewesen sind. Darüber hinaus aber auch Künstlerinnen, Kämpferinnen, Sängerinnen mit einer musikalischen und einer menschlichen Botschaft:  

Gracias a la vida que me ha dado tanto
Me dio dos luceros, que cuando los abro,
Perfecto distingo lo negro del blanco
Y en alto Cielo su fondo estrellado
Y en las multitudes la hombre que yo amo

Die unverwechselbare Stimme von Joan Baez hat zum Soundtrack meiner Jugend gehört. Ich konnte alle ihre Lieder auswendig, und obwohl ich kein Spanisch kann, habe ich auch dieses mitgesungen: Gracias a la vida: „Danke für das Leben, es hat mir so viel gegeben.“ Der Samba-Rhythmus ging direkt in die Beine: Das Leben, ein Tanz, ein Fest! Und so viel Leichtigkeit! Dasselbe Lied kann aber auch ganz anders klingen:

Gracias a la vida que me ha dado tanto
Me dio dos luceros, que cuando los abro,
Perfecto distingo lo negro del blanco
Y en alto Cielo su fondo estrellado
Y en las multitudes la hombre que yo amo

Wenn Mercedes Sosa das Lied anstimmt, spüre ich hinter den Worten auch eine tiefe Traurigkeit. Der Dank kommt nicht leichtfüßig und schwungvoll daher, sondern ist dem Leben abgerungen. Und klingt trotzdem kraftvoll und schön. Das passt zur Entstehungsgeschichte des Liedes: Denn die Chilenin Violeta Parra war mit ihren Lebenskräften am Ende, als sie es geschrieben hat. Es ist ihr letztes Lied. Noch keine 50 Jahre alt, hat sie es 1967 kurz vor ihrem Tod herausgebracht. So ist es zu ihrem musikalischen Vermächtnis geworden: Ein Lied voller Schmerz, der sich aber vom Leben in die Arme nehmen lässt:   

Ich danke dir, Leben, hast mir so viel gegeben,
durfte lachen und schweben trotz aller Stürme und Beben.
Auch einsame Stunden und schmerzvolle Wunden,
doch du wolltest mich führen, mich selbst zu erspüren,
unter funkelnden Sternen das Lieben zu lernen.

Wie ein Gebet hört sich das für mich an, dieser Dank an das Leben aus dem Mund von Konstantin Wecker. Und gerne gebe ich diesen Dank heute weiter an alle Mütter, die das zerbrechliche, kostbare Leben über die Generationen hinweg weitergeben. Danke für das Schöne, danke für das Schwere! Gracias a la vida!

----------------------------

Musikangaben:

Text und Melodie: Violeta Parra (1967)
Aufnahmen:
Joan Baez, Gracias a la vida
Mercdes Sosa, Gracias a la vida
Konstantin Wecker, Gracias a la vida 

https://www.kirche-im-swr.de/?m=39887
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05MAI2024
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Musik 1:

Angelus-Glocke der Pfarrkirche St. Jakobus, Stegen-Eschbach

Diese Glocke hat mich heute früh geweckt, um 6 Uhr. Jeden Tag läutet sie drei Mal im Glockenstuhl der Dorfkirche im Schwarzwald, wo ich wohne. Dieses Läuten, das dem Tag einen Rhythmus gibt, heißt auch Ave-Läuten oder „Angelus Domini“, der Engel des Herrn. Dahinter verbirgt sich eine biblische Geschichte aus dem Lukasevangelium, die wir oft auch auf Bildern sehen: Das jüdische Mädchen Miriam liest in ihrem Gebetbuch, und plötzlich überrascht sie ein Engel mit der himmlischen Botschaft: „Ave Maria, gratia plena“ – Sei gegrüßt, Maria, du bist voll der Gnade, der Herr ist mit dir.

Musik 2:

Anton Bruckner: Ave Maria (siebenstimmig)

Ave Maria, gratia plena, Dominus tecum; benedicta tu in mulieribus, – Sei gegrüßt, Maria, du bist voll der Gnade, der Herr ist mit dir; du bist gebenedeit unter den Frauen,

Ganz himmlisch klingt der von Knaben gesungene Engelsgruß „Ave Maria“ beim österreichischen Komponisten Anton Bruckner. Sein „Ave Maria“ ist siebenstimmig. Bisher haben wir die drei hohen Knabenstimmen gehört. Jetzt kommen die vier tiefen Männerstimmen hinzu, mit den Worten: „und gebenedeit ist die Frucht deines Leibes“.

Musik 3:

et benedictus fructus ventris tui, – und gebenedeit ist die Frucht deines Leibes,

Anton Bruckner hat mit dem Gebet „Ave Maria“ tagtäglich gelebt, im Stift St. Florian ebenso wie in der Hauptstadt Wien. Wenn in Wien ein Ave-Glöcklein zu hören war, dann hat er einfach seinen Unterricht für ein, zwei Minuten zum Beten unterbrochen. Das mache ich selber zwar nicht so. Aber an Bruckners siebenstimmigem Ave Maria gefällt mir, wie er die Personen so eindrucksvoll musikalisch beschreibt. Zuerst der Engel Gabriel, dann die betenden Männerstimmen. Und der Höhepunkt ist dann gar nicht Maria, sondern Jesus. Seinen Namen komponiert Bruckner in A-Dur: drei Mal, in größtmöglicher Steigerung von pianissimo bis fortissimo.

Musik 4:

Jesus, Jesus, Jesus!

Diese Klänge gehen mir durch Mark und Bein. Sie zeigen, wie fasziniert Anton Bruckner von Jesus war. Am stärksten vielleicht immer dann, wenn er seine Musik selbst dirigiert hat – so wie an einem Februarsonntag im Jahr 1881. Was er zuvor frühmorgens gebetet hat, erfahren wir aus seinem Taschenkalender: nämlich Vaterunser, Rosenkranz und Ave Maria. In diesem Notizbüchlein steht aber auch noch die finanzielle Ausgabe von etwa umgerechnet 15 Euro für „drei Torten“, wie es heißt. Die hat er aber nicht selbst verspeist, sondern den Chorknaben spendiert, weil sie sein Ave Maria so schön gesungen haben – sozusagen unter dem Motto „Drei Torten für ein Ave Maria“. So verbindet Anton Bruckner die Gottesliebe mit kleinen Zeichen der Nächstenliebe. Unser heutiges Lied zum Sonntag aus seiner Feder schließt wie jedes Ave Maria mit den Worten „jetzt und in der Stunde unseres Todes“. Ja, Leben und Sterben gehören zusammen, bis zum letzten „Amen“. Daran erinnert mich Anton Bruckners Musik und auch die Glocke meiner Dorfkirche.

Musik 5 a/b:

Sancta Maria, Mater Dei, ora pro nobis peccatoribus nunc et in hora mortis nostrae. Amen. – Heilige Maria, bitte für uns Sünder, jetzt und in der Stunde unseres Todes. Amen. – Glockenläuten aus St. Jakobus, Stegen-Eschbach

https://www.kirche-im-swr.de/?m=39843
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28APR2024
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Hören Sie es auch so gerne – das vielstimmige Vogelkonzert, das in diesen Frühlingstagen erklingt?
Ich gebe zu: Oft nehme ich den Gesang der Vögel gar nicht wahr. Weil ich zu viel drinnen hocke oder anderer Lärm draußen die feinen Vogelstimmen übertönt. Oder weil ich im Alltag schlicht nicht drauf achte.
Aber immer wieder, wenn ich ein Fenster öffne oder auf dem Rad unterwegs bin, merke ich: wie schön! Die Vögel sind wieder zu hören. Es ist Frühling. Und sofort habe ich die Melodie des alten Liedes im Ohr, das ich schon als Kind gerne gesungen habe:

Strophe 1, Dresdner Kreuzchor

Welch ein Singen, Musiziern, Pfeifen, Zwitschern, Tiriliern!
Was hören Sie, woran denken Sie, wenn Sie den Vogelstimmen lauschen?
August Heinrich Hoffmann von Fallersleben, der den Text des Volkslieds 1837 als Gedicht veröffentlicht hat, hat aus dem Gesang der Vögel viel herausgehört. Das Gezwitscher weckt für ihn nicht nur Frühlingsgefühle, sondern bringt allen, die es zu deuten wissen, auch eine besondere Botschaft:

Strophe 2, Solo Bettina Pahn

Amsel, Drossel, Fink und Star und die ganze Vogelschar wünschen dir ein frohes Jahr, lauter Heil und Segen: ein Segenswunsch aus Vogelkehlen! Mit dieser unscheinbaren Zeile bekommt das beschwingte Frühlingsliedchen eine weitere, eine geistliche Dimension. Die Vögel, heißt das doch, erzählen mit ihrem Gesang auch von Gott. Oder mehr noch: In ihrem Gesang wird Gottes Segen, also sein liebevoller Blick auf die Welt und mich selbst, hörbar und spürbar.

Melodie Geige und Klavier, Christina Busch

Gottes Segen lässt sich auf verschiedene Weise erfahren. Das ist eine Spur, auf die ich mich gerne begebe. Denn wenn die Vögel mit ihrem Gesang mir Gottes Segen bringen, dann kann ich ihn sicher auch anderswo hören. Oder riechen, schmecken, sehen und spüren – wenn ich nur meine Sinne dafür öffne: für die Bienen mit ihrem leisen Summen, den intensiven Geruch der Fliederblüten, die Frühlingsblumen und ihre leuchtenden Farben oder für die warme Sonne auf meinem Gesicht. Sie alle wünschen mir – und dir – ein frohes Jahr, lauter Heil und Segen.
Ja, es tut gut, wahrzunehmen, was die Natur im Frühling verkündet. Und es sich zu Herzen zu nehmen – so wie es in der dritten Strophe heißt:

Strophe 3, Rundfunkchor Wernigerode

Einmal am Tag bewusst dem Pfeifen der Vögel lauschen – und auf die Spuren des Segens zu achten, den sie mir wünschen: Das ist, finde ich, eine gute Idee in diesen Frühlingstagen. Vielleicht macht mir das ja auch gute Laune, wie das Lied es beschreibt. Singen, springen und scherzen – das wäre nicht schlecht. Oder zumindest mal ein bisschen mitpfeifen.

https://www.kirche-im-swr.de/?m=39803
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21APR2024
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Mit viel Schwung und Energie beginnt unser heutiges Lied zum Sonntag. Wie passend. Denn seit Donnerstag sind überall in Deutschland viele zehntausende Kinder und Jugendliche mit viel Power und Begeisterung dabei, die Welt, in der sie leben, ein bisschen besser zu machen. Sie machen mit bei der 72h Aktion, der Sozialaktion der Deutschen katholischen Jugend.

Sein ist die Erde und was auf ihr lebt.
Dass Gutes auf ihr werde, ist in unsre Hand gelegt.
Sein ist die Zeit, die uns dazu bleibt.
Nur eine Zeit, keine Ewigkeit.

Musik 1

 

„Sein ist die Erde und was auf ihr lebt.
Dass Gutes auf ihr werde, ist in unsre Hand gelegt.“

So beginnt der Kanon von Gregor Linßen, der für mich ganz wunderbar zur 72h Aktion passt. Ursprünglich wurde er vor 25 Jahren geschrieben zur Eröffnung der Hilfsaktion Adveniat. Doch ich finde, der Kanon trifft auch den Kern der 72h Aktion. Denn es geht darum, in der begrenzten Zeit, die wir Menschen zur Verfügung haben, Gutes zu tun. Verantwortung zu übernehmen – für unsere Erde und für alle Geschöpfe, die auf ihr leben.

Schon am Anfang der Bibel, in den Schöpfungserzählungen, wird klar: die Erde, auf der wir leben, dürfen wir genießen. Aber Gott trägt uns auch auf, dass es an uns liegt, dass Gutes auf ihr werde. Das legt er in unsere Hand.

Musik 2

 

Am Donnerstagnachmittag ging die 72h Aktion los, und seitdem bauen junge Menschen Insektenhotels, renovieren Spielplätze oder bringen Menschen im Stadtteil zusammen. Auch in der Kirchengemeinde, in der ich lebe. Anna und eine Gruppe Studentinnen und Studenten begleiten die Bewohnerschaft des benachbarten Seniorenheims bei Spaziergängen, erzählen und singen mit den alten Menschen. Und Johannes und seine Gruppe legen „Pocket Parks“ an, also „Taschen-Parks“: das sind kleine, öffentlich zugängliche Grünlagen mittendrin zwischen Häusern und Straßen. Kleine Oasen für die Menschen, die hier leben.

All diese jungen Menschen machen mir Mut. Denn ich finde es unglaublich, was sie in so kurzer Zeit auf die Beine stellen. Und sie zeigen mir: gemeinsam können wir was bewegen. Auch wenn es noch so viele Krisen in unserer Welt gibt, wir haben es jeden Tag aufs Neue in der Hand, dass Gutes entsteht. Egal wie jung oder alt wir sind, wie auch immer wir leben, was auch immer wir glauben. Es braucht jede und jeden von uns. Unsere Kreativität. Unseren Verstand und unser Herz.

Noch sind die Jugendlichen mittendrin. Endspurt für viele Gruppen. Heute Abend werden sie bestimmt müde und kaputt ins Bett fallen. Im Kopf den Ohrwurm des offiziellen Aktionssongs. Und hoffentlich können sie auf die 72 letzten Stunden stolz und zufrieden zurückschauen und die Erfahrung gemacht haben, wie es in dem Aktionssong heißt: Unser Glaube kann Berge versetzen.

Musik 3[1]

 

[1]https://www.72stunden.de/informieren/aktionssong

https://www.kirche-im-swr.de/?m=39773
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