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SWR3 Gedanken
Sie klopft an meine Bürotür. Ob ich kurz Zeit hätte. Habe ich. Als wir uns gesetzt haben, nimmt sie ihre Sonnenbrille ab; ich sehe sofort das blaue Auge. Dann erzählt sie mir von ihrem Freund. Mit ganz ruhiger, leiser Stimme. Davon, wie er ihr weh tut. Und sich später dafür entschuldigt. Immer wieder. So wie gestern Abend. Sie erzählt mir, dass sie ihn liebt. Und gleichzeitig will, dass es aufhört. Dass sie überlegt zu gehen, aber nicht weiß wohin.
Es ist eines der intensivsten Gespräche, das ich als Seelsorgerin jemals geführt habe. Und eines, an das ich mich immer wieder erinnere. Auch wenn es jetzt schon einige Zeit her ist. Ich kenne ihren Namen nicht; sie wollte anonym bleiben. Und ich habe sie nie wieder gesehen. Aber immer wenn ich in den Nachrichten von häuslicher Gewalt lese, muss ich an sie denken. Wenn wieder von einem Femizid berichtet wird; also eine Frau ermordet wurde, einfach weil sie eine Frau ist. Dann hoffe ich, dass sie in Sicherheit ist.
Dass eine Frau in meinem direkten Umfeld Gewalt in ihrer Beziehung erlebt, kann ich mir eigentlich nicht vorstellen. Aber Studien zeigen eindeutig, dass es jede treffen kann: Jede vierte Frau erlebt Gewalt in ihrer Partnerschaft. In allen Bildungs- und Einkommensgruppen. Deshalb ist es wichtig, dass alle genau hinschauen. Wer jemanden kennt, der vielleicht betroffen ist oder wer selbst Gewalt erfährt, kann sich an das Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“ wenden. Unter der Nummer 116 016. Damit sich etwas ändert, braucht es viele, die hinschauen und handeln. Gemeinsam gegen die Gewalt.
https://www.hilfetelefon.de/das-hilfetelefon/
https://www.hilfetelefon.de/das-hilfetelefon/zahlen-und-fakten/
https://www.bpb.de/themen/gender-diversitaet/femizide-und-gewalt-gegen-frauen/518720/gewalt-gegen-frauen-in-deutschland/
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Tadej Pogacar – so heißt der Gesamtsieger der Tour de France in diesem Jahr. So viel hab ich mitbekommen, obwohl ich mich im Radsport eigentlich so gar nicht auskenne. Aber die Bilder der Sieger auf dem Podest; an denen komme selbst ich nicht vorbei. Für mich als Radsportlaiin sieht das so aus, als wäre Pogacar also dieser krasse Sportler, der schneller ist als jeder andere. Stimmt ja auch. Aber was ich bisher nicht wusste, ist, wie wichtig die Teams im Radsport sind. Da gibt es nämlich verschiedene Rollen: den Kapitän, die Sprinter oder die Helfer. Die Helfer sorgen dafür, dass der mit den größten Siegchancen gewinnen kann. Indem sie ihn zum Beispiel in ihrem Windschatten fahren lassen. So kann er Kraft sparen, um später nochmal anzugreifen. Die Helfer verzichten damit selbst auf einen besseren Ranglistenplatz; nur um ihren Kollegen mit den besten Siegchancen zu unterstützen. Ich bin sicher, dass es im Profiradsport dafür einen finanziellen Trost gibt. Aber den Gedanken finde ich trotzdem schön: Dass der Erfolg des Teams über dem eigenen steht. Und das ist ja nicht nur im Radsport so. Bei meiner Arbeit zum Beispiel. Da planen wir oft als Team wochenlang eine Veranstaltung – und am Ende steht nur einer vorne, moderiert das Ding und erntet den Applaus. Trotzdem ist das für alle ok. Weil jeder seine persönlichen Stärken einbringt. Gemeinsam schaffen wir etwas, das größer ist, als alles, was ich alleine schaffen würde. In einem guten Team ist es dann auch ok, nicht im Rampenlicht zu stehen. Weil trotzdem klar ist: Alle gehören dazu. Und es kommt auf jeden einzelnen an.
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Ein strahlendes Lächeln - das schenkt mein Sohn dem Mann, der mich gerade um ein bisschen Kleingeld gebeten hat. Ich hab ihn schon von weitem gesehen. Seine kaputten Schuhe und die schmutzige Kleidung. Die verfilzten Haare. Ich will ihm kein Geld geben und schnell zu meinem Termin. Und entscheide deshalb blitzschnell, ihn möglichst gar nicht anzuschauen. Ich schüttle einfach den Kopf und will an ihm vorbei gehen.
Aber mein Sohn macht mir da einen Strich durch die Rechnung. Der Mann schaut ihn nämlich freundlich an und winkt ihm zu. Und mein Sohn reagiert wie er es immer tut, wenn jemand so Kontakt aufnimmt – eben mit einem strahlenden Lächeln. Mit knapp anderthalb Jahren hat er noch nicht viel Zeit gehabt, um die Schubladen im Kopf zu bauen, in die wir Menschen stecken. Und die darüber entscheiden, wie wir mit ihnen umgehen. Er sieht einfach einen Menschen, der freundlich zu sein scheint. Und meinen Sohn so strahlen zu sehen, hat mir mein eigenes Schubladendenken bewusst gemacht. Am Ende haben wir nämlich ein kurzes, aber wirklich nettes Gespräch mit dem Mann geführt.
Schubladendenken ist natürlich nicht nur schlecht. Es hilft mir, Menschen schnell einzuschätzen und mich vor Situationen zu schützen, die gefährlich werden können. Aber ich muss aufpassen, dass ich nicht nur die Schubladen sehe. Sondern auch die Menschen selbst. Die mehr sind als eine Schublade. Daran hat mich mein Sohn erinnert. Dass ich immer auch die Menschen sehen will. Vielleicht Menschen, denen das Leben übel mitgespielt hat. Aber vor allem anderen: Menschen.
SWR3 Gedanken
„Ooooh“ macht mein eineinhalbjähriger Sohn – und zeigt auf den Boden unseres Balkons. Ich gucke kurz von meinem Buch auf, stimme ihm schnell zu: „Ja, da sitzt eine Hummel“. Und lese weiter. Aber mein Sohn lässt nicht locker: „oooh“. Also schaue ich nochmal hin. Die Hummel sitzt immer noch dort. Vielleicht ein paar Millimeter weiter rechts. Aber so richtig kommt sie nicht vom Fleck. Wenn ich sie mir genau anschaue, scheint sie ziemlich geschwächt. Und so starten mein Sohn und ich gemeinsam eine Hummelrettungsaktion: Mischen Zuckerwasser zusammen und tröpfeln es vor die Hummel auf den Boden. Wir schauen zu, wie die Hummel trinkt. Und tatsächlich: Nach kurzer Zeit schafft sie es, weiterzufliegen. Rettung geglückt! An was hat mich das jetzt erinnert? Daran, dass die Großstadt wenig insektenfreundlich ist, ja. Aber da ist noch was anderes. Mein Sohn hat ganz genau hingeschaut. In seinem Alter laufen Kinder ja mit dem Forscherblick durch die Welt. Alles wird genau inspiziert. Ich bin mit meinen Gedanken schnell wieder woanders. Aber er nicht. Und deshalb hätte ich ohne ihn wahrscheinlich übersehen, dass die Hummel Hilfe braucht. Mein Sohn und die Hummel haben mich an etwas erinnert, das mir wichtig ist: Genau hinzuschauen. Damit ich mitbekomme, wenn es anderen nicht gut geht. Auch wenn auf den ersten Blick alles in Ordnung scheint. Erst wenn ich richtig hinschaue, kann ich auch bemerken, ob jemand meine Hilfe braucht. Mit einer Umarmung, einer Tasse Kaffee, einem guten Gespräch. Oder mit ein paar Tropfen Zuckerwasser.
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Vor jedem Grab dasselbe: Ein bisschen Weihwasser verspritzen und ein Kreuzzeichen machen. Das ist Opa Max‘ festes Ritual. Bei jedem Spaziergang durch den Ort dreht er seine „Gräberrunde“ über den Friedhof. Immer in der gleichen Reihenfolge. Und dabei besucht er alle seine Freunde und Verwandten, die schon verstorben sind. Wie viele seiner Generation hat auch Opa Max sein ganzes Leben in diesem Ort gewohnt. Auf dem Friedhof sind deshalb viele Menschen begraben, die er kannte und die ihm wichtig waren. Und ihm wichtig geblieben sind - auch über den Tod hinaus. Indem er immer wieder ihre Gräber besucht hat, sind sie Teil seines Lebens geblieben. So eine Gräberrunde wie die von Opa Max können heute viele gar nicht mehr machen – ich jedenfalls nicht. In der Stadt, in der ich wohne, ist kein einziger meiner verstorbenen Verwandten begraben. Trotzdem will auch ich, dass die Verstorbenen Teil meines Lebens bleiben. Deshalb sorge ich anders dafür, dass ich im Alltag immer wieder an sie erinnert werde. An meinen Opa Günter zum Beispiel. In meinem Notizbuch steckt ein Bild von ihm. Wenn ich es aufschlage, lächelt er mich an. Darüber freue ich mich jedes Mal. Es tut mir gut, weiter an die Menschen zu denken, die mir wichtig waren. Und denen ich wichtig war. Ich spüre dann immer noch die Liebe, die uns verbindet. Auch wenn sie schon vor Jahren gestorben sind.
Vor ein paar Wochen ist auch Opa Max verstorben. Auch sein Grab ist weit weg. Ich werde mich anders an ihn erinnern müssen. Aber wenn ich doch mal wieder in der Gegend bin, ist klar, was ich mache: Eine Runde über den Friedhof gehen. Ein bisschen Weihwasser, ein Kreuzzeichen. Und viele schöne Erinnerungen.
SWR3 Gedanken
Da ist ein richtig tiefer Abdruck in meiner Hand. Von meinem kleinen Holzkreuz. So fest habe ich es eben in der Prüfung mit meiner Hand umklammert.
Das Kreuz habe ich mal geschenkt bekommen – um mir durch genau solche schwierigen Situationen zu helfen. Ich habe nämlich Prüfungsangst: Wenn ich kurz vor einer Prüfung oder einem unangenehmen Gespräch stehe, wird mir ganz schlecht. Und ich hab das Gefühl, mich an nichts mehr erinnern zu können; alles wabert unverbunden in meinem Kopf umher.
Dann hilft mir mein Hosentaschenkreuz. Es ist wie ein Fixpunkt, auf den ich mich konzentrieren kann. Ich halte mich daran fest. Und schaffe es so, ruhig zu werden und meine Gedanken zu ordnen.
Bestimmt funktioniert diese Technik auch mit einem anderen Gegenstand; einem kleinen Stein vielleicht. Aber für mich passt es gut, dass es ein Kreuz ist. Das Kreuz ist ein Symbol für meinen Glauben. Und genau der hilft mir in diesen Situationen auch. Weil ich glaube, dass ich mit allem, was mir Angst macht, nicht allein bin. Dass Gott da ist, wenn es schwierig wird. Und dass er mich liebt – egal, wie gut oder schlecht die Prüfung läuft. Daran zu denken, lässt mich ruhig werden. Ich kann mich daran festhalten.
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„Ich habe eigentlich keine Freunde.“ Das sagt mir ein Bekannter vor Kurzem. Und dass er sich ein bisschen einsam damit fühlt. Ich find´s krass, dass er das so offen zugibt. Einsam zu sein, darüber spricht man ja eher nicht. Ich weiß noch früher in der Schule – da ist es super wichtig gewesen, viele Freunde zu haben. Wer die nicht hatte, galt als seltsam. Und hatte es dann natürlich noch schwerer, Anschluss zu finden. Aber auch für Erwachsene bleibt Einsamkeit ein riesiges Thema. Über 10% der Deutschen in meinem Alter fühlen sich einsam. Und zwar nicht, weil sie seltsam sind, sondern weil sie zum Beispiel den ganzen Tag im Homeoffice sitzen – so wie mein Bekannter auch. Oder weil sie für Ausbildung und Job in eine fremde Stadt ziehen und sich schwertun, neue Leute kennenzulernen. Das habe ich selbst schon erlebt. Und klar kann man heute auch mit alten Freunden über Social Media in Kontakt bleiben. Aber damit ich mich wirklich mit anderen verbunden und eben nicht einsam fühle, brauche ich mehr als ab und zu eine Whatsapp-Nachricht. Ein Herz-Emoji kann eine echte Umarmung nicht ersetzen.
Einsamsein macht aber nicht nur traurig. Auf Dauer kann es auch krank machen. Deshalb finde ich es super stark, dass mein Bekannter mir so offen erzählt hat, dass er sich einsam fühlt. Er will was dagegen unternehmen. Und ich will ihm dabei helfen. Gemeinsam wollen wir schauen, was er machen kann, um Leute kennen zu lernen. Welche Gruppen oder Vereine es in seiner Nähe gibt. Nächste Woche treffen wir uns dafür auf ein Feierabendbier. Und wer weiß: Vielleicht wird mein Bekannter ja so auch für mich zu einem neuen Freund.
https://www.bmbfsfj.bund.de/bmbfsfj/themen/engagement-und-gesellschaft/strategie-gegen-einsamkeit/wissen-zu-einsamkeit-vertiefen-228600
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Mein Kollege Christian spricht Polnisch. In dem Video, das er auf Instagram hochgeladen hat. Aber eigentlich kann er gar kein Polnisch. Ich kanns erst kaum glauben, weil es so echt aussieht. Aber er erklärt mir, dass er das Video mit einer KI gemacht hat. Die künstliche Intelligenz hat das, was er sagt, ins Polnische übersetzt und gibt es jetzt mit seiner Stimme wieder. Sogar die Lippenbewegungen wurden angepasst. Ein Wunder der Technik. In der Bibel gibt´s ne Geschichte, die erzählt auch von einem Sprachwunder. Da sitzen die Freunde von Jesus zusammen, nachdem der nicht mehr da ist. Plötzlich spüren sie eine Kraft in sich, den Heiligen Geist. Und die macht, dass sie in den verschiedensten Sprachen sprechen können. Sie erzählen von dem, was sie mit Jesus erlebt haben. Und alle Menschen verstehen, was sie sagen.
Ich hab immer gedacht: So ein Sprachwunder sein wie die Jünger an Pfingsten – das wär´s doch! Wenn sich einfach alle verstehen könnten, dann wäre die Welt ein besserer Ort. Und jetzt gibt´s also Künstliche Intelligenzen, die genau das möglich machen. Schon Wahnsinn! Trotzdem glaube ich, dass es für ein echtes Pfingstwunder noch mehr braucht als eine krasse KI. Damit sich Menschen wirklich verstehen, braucht es ja mehr als eine Übersetzung. Mehr als ein Sprachwunder. Pfingsten ist vor allem auch ein Herzenswunder: Die Freunde Jesu brennen für das, was sie da erzählen. Sie wollen unbedingt, dass es bei den Menschen ankommt. Dass sie verstehen, warum sie so begeistert sind. Und über die Menschen, zu denen sie sprechen, steht da: „es traf sie mitten ins Herz“. Sie haben zugehört; nicht nur mit den Ohren, sondern mit dem Herzen.
Und das kann uns auch die krasseste KI nicht abnehmen: Dass Menschen sich füreinander interessieren und aufeinander einlassen. Dass wir uns verstehen wollen.
SWR3 Gedanken
Pinker Rauch. Der hat bei der Papstwahl letzten Monat für eine Überraschung gesorgt. Denn erwartet haben alle entweder weißen oder schwarzen Rauch. Als Zeichen dafür, dass sich die Kardinäle auf einen Papst geeinigt haben oder eben nicht.
Der pinke Rauch kam aber auch gar nicht von den Kardinälen aus der Konklave des Vatikans. Sondern von Frauen. Frauen auf einem der Hügel Roms – und das als Zeichen. Sie wollten darauf aufmerksam machen, was bei dieser Wahl fehlt: Die Stimme der Frauen.
Ich bin Katholikin. Der neu gewählte Papst Leo XIV ist also auch mein Papst. Aber die Bilder der Kardinäle, die in die Sixtinische Kapelle einziehen und beim ersten Auftritt des neuen Papstes hinter und neben ihm stehen – sie haben bei mir auch das Gefühl ausgelöst, dass mir das alles irgendwie fremd ist. Weil dort oben keine einzige Frau steht. Wir gehören einfach nicht dazu. Wir dürfen zuschauen, aber nicht mitspielen. Echt diskriminierend…
Ich mochte den ersten Auftritt von Papst Leo. Er hat davon gesprochen, dass Gott will, dass wir Menschen in Frieden und Gerechtigkeit zusammenleben. Zur Gerechtigkeit gehört für mich ganz klar auch die Geschlechtergerechtigkeit. Dass Männer und Frauen und alle Geschlechter die gleiche Würde und die gleichen Rechte haben. Wie die Frauen auf dem Hügel bei Rom mit dem pinken Rauch, hoffe auch ich, dass sich das irgendwann ganz erfüllt. In der Welt und in meiner Kirche.
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Mir platzt fast der Kopf. Das Zugabteil, in dem ich seit einer Stunde stehe, ist völlig überfüllt. Um mich herum feiert ein Junggesellenabschied mit lauter Musik. Es ist heiß und stickig und riecht nach Bier. Ich hab schlecht geschlafen und will nur noch raus. An meinem Zwischenstopp habe ich jetzt eine Stunde Zeit. Ich laufe los und finde – eine Kirche.
Schon als ich die Tür öffne, merke ich, wie ich innerlich ganz ruhig werde. Ich setze mich in eine Bank und schließe die Augen. Ich bin noch nie hier gewesen. Aber da ist dieser vertraute Geruch nach Weihrauch und alten Mauern. Und ab und an ein Klimpern, wenn jemand eine Münze in die Spendenkasse für die Kerzen wirft.
Kirchen sind für mich schon immer Orte gewesen, an die ich mich zurückziehen kann, wenn es mir zu laut wird. Um mich herum oder in mir drin.
Egal, wo ich gerade bin, eine Kirche finde ich fast immer. Und obwohl sie natürlich alle unterschiedlich sind, funktionieren sie doch überall gleich. Ich weiß, dass ich hier einfach sein darf, ohne dass jemand etwas von mir will. Ich muss keinen Eintritt zahlen und keinen Kaffee kaufen. Ich kann mich zurückziehen, den Kopf frei kriegen und dann weiterziehen.
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