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SWR3 Gedanken
Sobald die ersten Töne erklungen sind, hat er sich beruhigt. Seine Wut ist verflogen und er konnte wieder klarer denken. Immer, wenn Saul mal wieder auf 180 war, dann musste David auf seiner Harfe spielen und jedesmal hat die Musik geholfen den rasenden Saul zu beruhigen. Seine Stimmung hat sich verändert und plötzlich ging es ihm besser.
Die Geschichte von Davids Musik und wie sie auf Saul wirkt, steht in der Bibel. Saul war König und David sein unbedeutender Diener, der aber als einziger helfen konnte, wenn Saul wieder mal rasend war vor Wut.
In der Bibel stehen viele Geschichten, deren Wahrheit noch heute gilt. Und ich finde in dieser Geschichte ist das auch so. Musik hilft auch noch heute. Musik heilt. Musik kann berühren und die Stimmung verändern.
Bei mir ist das auch so. Und wenn ich selbst Musik mache, dann geht das sogar noch besser. Neulich war ich super schlecht gelaunt. War richtig sauer auf einige Leute und hätte am liebsten irgendwas kaputt gemacht vor lauter Wut. Ich war dann im Klavierunterricht und meine Lehrerin und vor allem das Klavierspiel haben die ganze Wut verrauchen lassen. Es hat mir so gut getan zu musizieren, dass ich danach richtig gut gelaunt war. Als wäre das vorher gar nicht passiert.
Wo Musik ist, da verändert sich etwas. Ich finde, das sollten wir so viel wie möglich nutzen. Egal ob allein oder in der Gruppe: Musik hören und Musik machen tut einfach gut. Und hilft sogar gegen Ärger oder Streit: Musik hören, runter kommen, gute Laune kriegen: Musik heilt. Wir müssen nur zuhören, denn Musik steckt fast überall.
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Wir haben viel zu lachen zusammen. Über schwierige deutsche Wörter und deren Aussprache. Über die vielen Vorurteile gegenüber Deutschen, Ukrainern, Syrern und Afghanen. Über Gemeinsamkeiten, Verschiedenheiten und Missverständnisse. Wir, das sind die Schülerinnen und Schüler einer Klasse mit Geflüchteten und meine Kolleginnen und ich. Ein Schüler auf Syrien hat es so zusammengefasst: „Ich komme gerne in die Schule. Die Lehrerinnen und Lehrer hier sind so freundlich. Sie helfen mir.“
Ich kenne auch andere Schüler in den Klassen mit Geflüchteten. Solche, die nur ganz selten kommen, die sich keine Mühe geben und alles als selbstverständlich hinnehmen.
Aber ich kenne eben auch das andere. Ich will aber weiterhin für die Schülerinnen und Schüler, die sich anstrengen, so eine freundliche Lehrerin sein, die hilft, wie es der Schüler aus Syrien auch erlebt.
Und es ist toll zu erleben, dass es sich lohnt. Dass diese Schülerinnen und Schüler Fortschritte machen. Dass sie immer mehr in Deutschland ankommen. Und sie dem Land, das ihnen so viel gibt, auch etwas zurückgeben wollen.
Wir haben viel zu lachen zusammen – im Unterricht oder bei gemeinsamen Ausflügen. Das ist es nämlich was zählt. Dass wir Menschen sind, die gemeinsam unsere Welt gestalten. Eine schöne Welt voller schöner Momente.
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Jehuda Bacon ist einer der Menschen, die mich am meisten beeindruckt haben in meinem Leben. Ich habe ihn in Jerusalem getroffen. Jehuda Bacon ist vor 96 Jahren in der Tschechoslowakai geboren. Dort ist er als Sohn einer jüdischen Familie aufgewachsen. 1942 wurde er mit seiner Familie ins Getto Theresienstadt deportiert und ein Jahr später nach Auschwitz. Sein Vater, seine Mutter, seine Schwester und viele andere Mitglieder seiner Familie sind von den Nazis getötet worden. Er hat überlebt und ist dann nach Israel ausgewandert.
Als ich ihn kennengelernt habe, war ich beeindruckt von seiner freundlichen, humorvollen und unbeschwerten Ausstrahlung. Er hat immer noch etwas von einem Lausbub. Trotz seines hohen Alters – vor allem aber: trotz seiner Zeit in Auschwitz und dem unfassbar Schrecklichen, was er dort erlebt hat.
Jehuda Bacon hat mit einem Lächeln im Gesicht gesagt, dass er davon überzeugt ist, dass in jedem Menschen ein göttlicher Funken ist. Und diesen göttlichen Funken, den kann keiner zerstören. Das haben auch die Nazis damals nicht geschafft. Und er sagt sogar, dass selbst die Nazis diesen göttlichen Funken in sich gehabt hätten. Manchmal hätte er ihn sehen können. Wenn in allem Furchtbaren jemand doch Herz gezeigt hat.
Mich hat das beeindruckt. Dass jemand, der solch unvorstellbare Schrecken erlebt hat, so positiv über Menschen sprechen kann. Und mit so viel Liebe anderen Menschen begegnen kann. Wie mir und den vielen anderen, denen er von seinem Leben erzählt. Er bleibt dabei nie bei den furchtbaren Ereignissen stehen, die er erlebt hat. Sondern er erzählt immer auch vom göttlichen Funken, der in jedem Menschen steckt.
Jehuda Bacon ist mir darin ein Vorbild. In seinem Denken und in seinem Blick auf die Welt und auf ihre Menschen.
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„Am Ende wird alles gut und wenn es noch nicht gut ist, dann ist das nicht das Ende“. Ich mag diesen Spruch eigentlich nicht. Für mich fühlt er sich an wie billiger Trost.
Eine Situation, die einfach schlecht ist, die kann man nicht einfach so gut reden, und versprechen, dass es wieder besser wird. Und manchmal ist es eben wirklich das Ende: Der Tod eines geliebten Menschen, das Zerbrechen einer Partnerschaft, der Verlust der Arbeitsstelle …. Gleich, ob man weiß, dass vielleicht etwas Neues dadurch entsteht. Erstmal muss man mit dem Verlust, der Trauer und dem Schmerz umgehen.
Irgendwie stimmt der Spruch aber doch. Hier auf der Erde wird es immer Schmerz und Leid geben. Da kommen wir als Menschen nicht drumrum. Das erleben alle in ihrem Leben. Schon immer. Auch schon zur Zeit Jesu. Die Menschen hatten Angst vor der Zukunft. Und wussten manchmal auch nicht, wie es weitergehen sollte. Genauso wie wir heute. Jesus hat sie mit folgenden Worten getröstet: „In der Welt habt ihr Angst. Aber fasst Mut, ich habe die Welt überwunden!“
„Alles wird gut“ sagt Jesus. Selbst, wenn wir auf Erden und in unserem Leben nicht weiterwissen. „Keine Angst“ sagt er, selbst wenn wir scheitern. „Was ihr nicht lösen könnt, das werde ich in Ordnung bringen. Und sogar, wenn das Leben hier zu Ende geht – bei mir ist es nicht das Ende.
es Was Jesus meint, das nennen wir heute oft den Himmel. Oder das Leben danach. Und dort wird es keine Angst mehr geben. Keinen Schmerz, kein Leiden. Das hat Jesus mit seinem Leben und Sterben versprochen.
Mir macht das Hoffnung. Schon jetzt. Auch in schweren Situationen. Es stimmt doch: Am Ende wird alles gut. Gott sei Dank!
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Micha und Franzi sind lange nicht zur Schule gekommen. Sie konnten einfach nicht. Es ging ihnen zu schlecht. Weil das natürlich nicht so bleiben konnte, sind sie eine Zeit lang in einer Klinik gewesen. Und irgendwann konnten sie wieder für ein paar Stunden in die Schule gehen. und dann auch ganze Tage. Mittlerweile leben beide wieder daheim. Und sie gehen auch wieder in ihre Schule.
Immer mehr Kindern und Jugendlichen in Deutschland geht es so. Dass sie so große Probleme haben, dass sie nicht mehr in die Schule gehen können. Sie werden mit ihnen einfach nicht fertig. Und fühlen sich oft auch allein - Gleich, wie sehr sich die Eltern bemühen, die Mitschüler oder die Lehrerinnen und Lehrer.
Meine Schulklasse und ich, wir haben im Unterricht versucht darüber zu sprechen. Wie das passieren kann, dass es einem plötzlich so schlecht geht. Was man machen kann, wenn es einem Freund oder einer Freundin so schlecht geht.
Wir haben auch überlegt, was wir für uns selbst machen können, damit es unserer Psyche gut geht.
Eine wichtige Sache war, dass wir uns und andere stark machen. Dass wir uns was zutrauen. Positiv bleiben. Auf das schauen, was wir gut können. Damit wir Kraft und Mut haben für alles, was kommt. Und ich merke. Mir hilft es, dass ich nicht allein bin – auch wenn mir meine Freude oder meine Familie nicht weiterhelfen können. Gott lässt mich nicht allein. In einem Zitat aus der Bibel, das ich gerne mag, heißt es: „Sei stark und mutig! Lass dich nicht einschüchtern und hab keine Angst. Denn ich, der HERR, dein Gott, bin bei dir, wohin du auch gehst.“
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Neulich habe ich Jenni Berger besucht. Sie lebt in der Wilhelma. Auf dem Bauernhof. Sie lebt dort mit ihren Kindern und anderen Artgenossen. Jenni Berger ist ein Romanov-Schaf und ich habe eine Patenschaft für sie zum Geburtstag bekommen. Deshalb heißt sie auch wie ich. Ich habe sie seitdem zweimal besucht. Und natürlich besuche ich dann in der Wilhelma auch andere Tiere. Die Flamingos, die Koalabären, die Erdmännchen, die Giraffen und viele mehr.
Aber über Jenni Berger, das Schaf, freue ich mich besonders. Ich liebe Schafe. Sie sind klug und hübsch – genau wie Jenni Berger.
In der Bibel wird viel von Schafen erzählt. Einmal verliert ein Hirte ein Schaf. Er hat noch 99. Trotzdem geht er los und sucht das eine. Es hatte sich in einem Dornengestrüpp verfangen und kam nicht mehr frei. Der Hirte hat es befreit und auf seinen Schultern zurück zu den 99 anderen getragen. In der Bibel steht, dass so Gott ist: wie der Hirte mit dem verlorenen Schaf. Gott geht los und sucht Menschen, die verloren gegangen sind oder sich im Leben irgendwo verfangen haben und einfach nicht mehr weiterkommen. Ich mag den Gedanken. Dass ich Gott so wichtig bin, dass er mich überall sucht, falls nötig und mich auch aus dem Dornengestrüpp befreit.
Wenn ich mein Patenschaf sehe, dann stelle ich mir diese Geschichte vor. Dass dieses eine Schaf so wichtig ist, dass Gott es merkt, wenn es verloren geht. Bei der Menge der Tiere in der Wilhelma kaum vorstellbar. Aber so ist es. Es ist Gott so wichtig wie mir mein Patenschaf. Obwohl er viel mehr Menschen hat, die er liebt. Jenni Berger erinnert mich daran. Dass ich wichtig bin und Gott mich liebt. Wie alle Menschen.
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Die Götter im Alten Griechenland sind beeindruckende Gestalten. Mächtig und stark. Aber auch jähzornig und böse. Sie spielen mit den Menschen wie Kinder mit ihrem Spielzeug. Trotzdem haben sehr viele Menschen an diese Götter geglaubt. Mich beeindruckt das. Und doch bin ich froh, dass ich an einen anderen Gott glaube.
Heute an Karfreitag feiern Christinnen und Christen nämlich, dass Gott anders ist; machtlos und schwach, jedenfalls heute an Karfreitag. Christinnen und Christen glauben, dass Gott Schmerz kennt und Leiden. Machtlosigkeit und das Gefühl von Ohnmacht.
Jesus Christus wurde an Karfreitag getötet. Zuerst geschlagen, gegeißelt, gefoltert und verspottet und dann ans Kreuz geschlagen. Von seinen Gegnern. Der Ungerechtigkeit scheinbar hilflos ausgeliefert.
Christinnen und Christen glauben, dass Gott selbst gelitten hat, und mit seinem Sohn Jesus mit gestorben ist. Gott hat Schmerzen erlebt. Hat Angst gehabt. Sich einsam gefühlt und verlassen. Ohnmächtig und allein. Deshalb ist Karfreitag so wichtig. Weil es darum geht, dass Gott unser menschliches Leben so gut kennt. Er weiß genau, wie sich das Leben anfühlt.
Mir bedeutet das besonders in den Momenten viel, in denen es mir nicht gut geht. Ich bin kein Spielzeug für Gott. Ich kann ihm sogar erzählen, wie es mir geht und weiß, dass er mich versteht. Eben, weil Jesus es schon selbst erlebt hat. Heute, an Karfreitag.
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Montags kommen immer meine Eltern zum Abendessen. Wir essen zusammen und erzählen uns gegenseitig, was gerade so ansteht und wichtig ist. Wir teilen das Schöne, aber jeder darf auch seinen Frust loswerden. Wir schimpfen zusammen und lachen miteinander. Dabei essen und trinken wir leckere Dinge. Mir sind diese Montage wichtig. Das gemeinsame Essen. Die gemeinsame Zeit. Das geteilte Leben.
Heute an Gründonnerstag erinnern sich Christinnen und Christen an das letzte gemeinsame Essen von Jesus mit seinen Jüngern. Am Abend bevor Jesus verhaftet wurde und dann am Kreuz gestorben ist. Sie essen miteinander und erzählen sich, was los ist. Jesus weiß da schon, dass er sterben wird. Er deutet das auch an. Und die Jünger? Ahnen, dass etwas Schlimmes passieren. Darum geht es: gemeinsam zu essen, miteinander zu reden und das Leben zu teilen. Dieses gemeinsame Abendessen werden seine Jünger für immer in Erinnerung behalten. Im Moment seines Todes und auch danach. Sie sind satt geworden beim gemeinsamen Essen. Sie konnten von ihrem Leben erzählen und sie haben gemerkt, dass sie Jesus wichtig sind.
Bei unseren Montagen denken wir nicht daran, dass es unser letztes Essen sein könnte. So alt sind meine Eltern auch noch nicht. Und doch könnte jeder Montag der letzte sein. Im Leben weiß man das ja nie. Darum geht es aber nicht. Es geht darum, Zeit miteinander zu verbringen und das Leben miteinander zu teilen. Jesus hat gewusst, dass das besonders gut geht, wenn man miteinander isst. Weil es verbindet, weil es stärkt für alles, was kommt und einfach, weil es zusammen besser schmeckt.
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Ich fahre jeden Tag mit der Bahn. Und ich kann mich beim Umsteigen ganz wunderbar ärgern. Auch über die Seniorinnen und Senioren mit Stöcken oder Rollatoren, die nicht so schnell sind, wie ich manchmal sein will. Wenn ich dann ungeduldig an ihnen vorbeihetze, dann ernte ich auch mal böse Blicke. Als würden sie sagen „die Jüngeren haben gar keinen Respekt mehr.“
Letzten Monat war ich abends als Gast in einem Männerkreis. Die Männer dort treffen sich seit Jahrzehnten. Die meisten sind über 80 Jahre alt. Weil ich zu Gast war, durften auch die Frauen mitkommen. Es waren sogar die Frauen von schon verstorbenen Männern dabei. Wir haben gemeinsam über einen Bibeltext gesprochen. Und dabei viel auch über unsere Gesellschaft. Über ihren Alltag und über meinen Alltag. Über das, was sie schon alles erlebt haben.. Mich hat das beeindruckt. Da saß so viel Lebenserfahrung in diesem Raum und so viel Wohlwollen für mich. Als Frau, die so viel jünger ist als diese Männer.
Viele dieser Männer haben Probleme mit dem Gehen. Sie brauchen einen Stock oder einen Rollator oder quälen sich beim Versuch es ohne Hilfsmittel zu schaffen. Bei den Gesprächen ist das aber gar nicht aufgefallen. Klar. Sie sind ja alle gesessen.
Wenn ich an den Abend zurückdenke, dann ärgere ich mich in der Bahn viel weniger. Dann stelle ich mir vor, was für einen Schatz an Lebenserfahrung die Dame mit dem Rollator hat und der Herr mit dem Stock und wieviel sie in ihrem Leben schon erlebt haben. Dann denke ich an die Männer vom Männerkreis und wie tolerant sie mit meinen Ansichten umgegangen sind.
Ich atme beim Umsteigen einmal tief durch und freue mich, dass wir alle so wie wir sind in diese Bahn gepasst haben.
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An meiner Schule ist ein Schüler verstorben. Ganz plötzlich und überraschend. Er hat noch Fußball gespielt und dann ist er zusammengebrochen und später gestorben.
Wir haben in seiner Klasse von ihm Abschied genommen. Uns an ihn erinnert. Wie er war. Was seine Klassenkameradinnen und -kameraden mit ihm erlebt haben. Er war ein Sonnenschein haben sie erzählt. Einer, der gute Laune hatte und sie weitergegeben hat. Einer, der sein Leben gemeistert hat. Einer, der Fußball geliebt hat.
Auch in einer anderen Klasse haben wir über seinen Tod gesprochen. In einer Deutsch-Klasse für Geflüchtete. Sie alle kannten ihn nicht. Aber sie waren sehr betroffen von seinem Tod. Der Schüler, um den wir getrauert haben, war auch nach Deutschland geflohen. Wie sie. Übers Meer und über verschiedene Länder, bis er in Deutschland war. Die anderen Geflüchteten wissen, was das bedeutet. Wie schwer so eine Flucht ist, was alles passieren kann und wie sich die Strecke in die Seele einbrennt. Sie hatten Respekt vor dem Schüler, der das geschafft hat und es dann sogar geschafft hat so gut Deutsch zu lernen, dass er eine Ausbildung machen konnte.
Und sie war tief betroffen davon, dass sein Weg dann plötzlich zu Ende war, obwohl er so gekämpft hatte und so viel erreicht hat.
Mich hat das berührt. Die Erinnerungen an das gute Miteinander in seiner Klasse. Und dann das Mitleiden von Schülerinnen und Schüler mit einem Menschen, den sie gar nicht kannten, weil sie die gemeinsame Fluchterfahrung verbunden hat. Das Bedauern, dass er nicht weiterleben kann und es endlich mal schön hat, nach dem, was er vorher erlebt hat. Es war ein wichtiger Moment in der Klasse. Uns alle verbindet viel mehr, als wir manchmal denken.
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