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SWR Kultur Lied zum Sonntag
Heute Morgen schnuppern wir mit unserem Lied zum Sonntag in einen ganz eigenen Musik-Kosmos hinein.
Instrumentalmusik
Es ist ein musikalisches Singspiel, vermutlich sogar das erste in der Musikgeschichte überhaupt. Komponiert hat es Hildegard von Bingen, und es heißt „Ordo virtutum“, was man mit „Reigen der Tugenden“ übersetzen kann.
Es ist das Jahr 1150, und die Universalgelehrte Hildegard hat gerade ihr eigenes Kloster gegründet, sie kann sich in ihrer kreativen Schaffenskraft voll entfalten. Sie ist Naturwissenschaftlerin, Medizinerin, Theologin und politische Beraterin.
Und dann komponiert Hildegard auch noch! Und zwar wie damals üblich einstimmige Vokalmusik.
Vielleicht ist ihre Musik für unsere Ohren heute unüblich, aber mich fasziniert daran, welchen Kosmos Hildegard erschafft. Ihre Zeit war ja so streng und auch brutal. Die Kreuzzüge beginnen, schwere Krankheiten grassieren, es ist einfach dunkel. Und genau in diese Zeit hinein schreibt Hildegard so viel von Licht, Kraft und Gesundheit.
In ihrem Singspiel sucht die menschliche Seele ihren Weg durchs Leben.
Hören wir im ersten Teil, wie die noch gesunde und glückliche Seele Gott um Licht bittet. „Nach dir seufze ich, und alle Kräfte rufe ich an.“
“Ad te suspiro, et omnes virtutes invoco.“
„O felix anima…et o dulcis creatura Dei, que edificata es in profunda altitudine sapientiae Dei…“
Hildegard muss eine ganz besondere Autorität ausgestrahlt haben, in Visionen sieht sie immer wieder das „wahre Licht“. Für sie ist es Gott selbst.
Was auch immer in Hildegard vorgegangen ist: es war ihr wichtig, dass der Mensch Gott sehen kann, dass man ihn sogar atmen und schmecken kann. Also lässt Hildegard in ihrem „Ordo virtutum“ neben dem Teufel vor allem gute Kräfte auftreten, sie nennt sie Tugenden: Liebe, Geduld, Demut, Gottesfurcht.
Diese Tugenden hören wir nun folgenden Text singen: „Nos autem omnes in excelsis habitamus“ – „Wir wohnen alle in der Höhe bei Gott.“ Diese Gewissheit wird mit einer Tanzmusik gefeiert.
„Nos autem omnes in excelsis habitamus“
Tanzmusik
Auf die beschwingte Tanzmusik folgt in Hildegards Werk, dass sich die Seele verirrt. Sie verheddert sich so, dass sie vor lauter Durcheinander nicht mehr sieht, was richtig für sie ist. Manchmal weiß man nicht mehr, was wahr und was falsch ist, welcher inneren Stimme man folgen soll.
Mit Hildegard von Bingen verbinden viele die großen Heilkräfte der Natur, und auch in ihrer Musik geht es um Heilung. Niemand muss sich quälen, Gott ist mit seinen Kräften und seinem Licht längst da. Seine himmlischen Tugenden werben um jeden Menschen, und drängen sich doch niemals auf. Wer das entdeckt, lebt auf. Davon war Hildegard überzeugt.
„Wer wache Augen hat, der sehe. Wer wache Ohren hat, der höre und schreibe meine Worte ins Gewissen seiner Seele ein. Amen.“
Quelle: Archiv-Nr. M0024720, Hildegard von Bingen, „Ordo virtutum“ aus „Scivias“, Ensemble Ordo virtutum
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Meine Güte, wie freundlich ist doch immer meine KI!
Egal, ob ich nur schnell frage, wo der nächste Baumarkt ist, oder ob ich eine komplizierte Aufgabe mit ganz vielen Unterpunkten eingebe: die KI ist immer so wahnsinnig zugewandt und höflich. Sie hat nicht nur Infos, sie bietet mir immer auch gleich an, es auch noch anders für mich zu machen.
Wenn ich meine in die Jahre gekommene Präsentation hochlade und sie frage, was sie dazu meint, dann schreibt sie: „Ich habe mir die Präsentation angesehen. Sie hat bereits einen guten Kern und deine Grundidee ist stark.“
KI lobt immer erst mal und benennt dann erst die kritischen Punkte.
Genau diesen Stil könnte unsere Gesellschaft an jeder Ecke brauchen. Wäre doch nicht schlecht, wenn ich im Freibad die Leute auf der Picknickdecke neben mir frage, ob ich zwei Meter rüberrutschen soll, damit sie auch noch ein bisschen Schatten haben. Oder wenn der ärgerliche Autofahrer, der mir auf der engen Landstraße entgegenkommt, mich für mein vorsichtiges Rückwärtsfahren mit Daumen hoch lobt, statt dass er mich offensiv auslacht.
Ich mag KI definitiv nicht überall haben, und mir ist völlig klar, dass sie Fehler macht.
Aber so ein bisschen was von ihrer aufmerksamen Art, kombiniert mit echter, ehrlich gemeinter Menschlichkeit: das täte schon gut!
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Das aktuelle Unicef-Foto das Jahres ist einfach stark: Da sieht man ein Mädchen aus Afghanistan. Es heißt Hajira, wohnt in einem Dorf in den Bergen und darf mit ihren zehn Jahren gerade noch auf die Grundschule gehen. Sie ist wunderschön bunt angezogen, und ihre Haare sind mit einem weißen Kopftuch nur locker bedeckt. Hajira sitzt auf dem Boden, hinter ihr liegen ein paar Kissen, und sie lernt. Mit zwei Schulbüchern, Kugelschreiber und einem Collegeblock auf den Knien.
Hajira lernt, obwohl sie in Afghanistan als Mädchen nicht mehr lange lernen darf, nur bis zur 7. Klasse. Und das, obwohl schon heute in Afghanistan überall Ärztinnen fehlen, Frauen haben dort gar keine Rechte mehr!
Mir ist klar, dass ich an den Verhältnissen in Afghanistan und der unsäglichen Unterdrückung von Mädchen und Frauen nichts ändern kann. Aber ich kann dieses Mädchen auf dem Foto bestaunen. Wie entschlossen es lernt. Voller Neugier, so als wüsste sie, dass sie kaum noch Zeit hat.
Die französische Fotografin Elise Blanchard hat das Foto geschossen. Sie war lange in Afghanistan, eine ganze Zeit lang hat sie sogar mit einer Taliban-Familie zusammengelebt. Und sie hat erkannt, was so viele Mädchen und Frauen in Afghanistan ausmacht. Sie sind wie Hajira irgendwo versteckt, aber sie sind klug und wollen lernen, und vor allem wie Menschen behandelt werden.
Das ist still, und das ist stark.
SWR3 Gedanken
Kein Wunder, dass es jemanden wie mich freut, wenn eine Kirche zum „Best place oft the world“ gekürt wird.
Die Community der Plattform „Reddit“ hat gerade nach dem besten Platz der Welt gesucht. Zugegeben, das Verfahren war nicht gerade wissenschaftlich, und allzu viele Leute haben auch nicht abgestimmt. Das Ganze war als Spiel aufgezogen und immer mit einem Augenzwinkern verbunden. Trotzdem: was bei dieser Umfrage rausgekommen ist, ist großartig!
Der beste Ort der Welt ist eine kleine, 800 Jahre alte Kirche. Sie heißt St. Mary und liegt in einem Nationalpark im Norden von Wales. In dem Ort wohnen nicht mal 500 Leute. Die Gegend ist schön grün, die alte Steinkirche ist von Bergen umgeben, und dort ist alles ganz schlicht.
Der Pfarrer der Kirche hat auf Reddit gepostet: „Wow! Das ist ein riesiger Schub für die paar Leute, die sich engagieren, damit dieses Gebäude das bleiben kann, wofür es gebaut wurde: Gott anbeten, und einen Ort der Zuflucht und des Friedens bieten, für eine müde Welt.“
Da hat der Pfarrer doch eine gute Definition zum „schönsten Ort der Welt“ geliefert. Und dann ist es auch egal, ob es eine Kirche ist, die eigene Küche, der Lieblingsclub, eine Ecke im Wald, die Werkstatt oder diese kleine Ferienwohnung, in der man schon jahrelang Urlaub macht.
Ein Best Place kann überall sein: Hauptsache, ich kann dort durchatmen, meine kleine Welt ein bisschen größer machen, irgendwas von Weite spüren und Frieden erfahren.
https://www.kirche-im-swr.de/?m=44868SWR3 Gedanken
„Manchmal bin ich in Sorge wegen unserer drei Töchter. Es kann so viel passieren. Stichwort „Loverboy“, oder die ganze Sache mit K.O.-Tropfen. Sie müssen schon aufpassen!“
Das habe ich zu Elsa gesagt. Sie ist Jungs-Mama, und ich bin Mädels-Mama. Und ihre Antwort war: „Ja, aufpassen müssen sie. Ich hab meinem Sohn Theo immer gesagt, dass er Rücksicht nehmen muss. Auf jedes Mädchen.“
Und dann erzählt sie weiter: „Wenn Theo zum Beispiel nachts irgendwo zu Fuß unterwegs ist, und vor ihm läuft ein Mädchen allein. Dann hab ich ihm gesagt: Dann wechsle bitte die Straßenseite, zumindest wenn die Straße länger ist! Rechne damit, dass sie sich unwohl fühlt und Angst vor dir haben könnte. Das muss ja nicht sein.“
„Mensch, Elsa,“ sage ich. „Dass du ihm so etwas gesagt hast!“
Darauf sie: „Ist doch klar! Theo muss doch seine Verantwortung kennen. Und dazu gehört eben auch: keine Angst machen und schon vorher wissen, dass Mädchen ihre Gründe haben, wenn sie vorsichtig sind. Und dass das auch gut so ist!“
Da kann ich meinen drei Töchtern nur wünschen, dass sie junge Männer wie Theo kennenlernen. Männer, die eine Ahnung davon haben, dass Mädchen und Frauen auch Angst haben. Und die wissen, dass es berechtigt ist, wenn sie besonders umsichtig sind, oder manchmal skeptisch.
Umso schöner ist es dann, wenn junge Frauen und junge Männer unbeschwert miteinander umgehen und sich einfach nur aneinander freuen!
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Eine Königin aus Holz neben einem Krankenbett? Oder auf dem Nachttisch im Hospiz? Und dann bei der Trauerfeier neben dem Sarg in der Kirche?
Bei Annette war das so. Annette war meine Kollegin, unglaublich gebildet und weltoffen, und mit vielen Menschen verbunden.
Als Annette krank wurde und klar war, dass sie nicht mehr viel Zeit hat, hat ihr ein Freund die Königin ausgeliehen. Die Holzfigur ist gute vierzig Zentimeter hoch und ganz schlicht geschnitzt. Sie sieht bodenständig aus, mit einem Lächeln im Gesicht und einer goldenen Krone auf dem Kopf.
Annette hat diese Figur geliebt. Der Künstler Ralf Knoblauch aus Bonn hat sie gestaltet. Mittlerweile gibt es ungefähr 400 solche Königsfiguren aus Holz, und sie alle stehen dafür, dass jeder Mensch immer seine Würde trägt, egal was passiert. Ralf Knoblauch meint, dass seine Königinnen und Könige keine besonders schönen Orte brauchen. Sie passen gut dorthin, wo Menschen ganz besonders aufeinander angewiesen sind. So waren ein paar seiner Holzfiguren schon auf einem Seenot-Rettungsschiff im Mittelmeer oder bei Arbeitsmigranten auf Dubai. Und die Königin, die bei Annette war, ist dann zu einer anderen Frau, die auch wusste, dass sie bald sterben würde.
Annette hat ihre letzte Zeit so gut es ging bewusst gestaltet und auch genossen. Und sie war sich sicher, dass Gott ihr ganz viel Würde schenkt.
Um dieses Geschenk zu wissen, kann so wertvoll sein: sowohl fürs Leben als auch fürs Sterben.
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Chris will unbedingt wissen, ob man ihm ansieht, dass er ein gläubiger Mensch ist. Und zwar ganz ohne Worte, nur mit dem, was er macht.
Chris war ein bisschen skeptisch, ob man es wirklich sieht. Er ist ja keiner mit fettem Jesus-Tattoo, und er bekreuzigt sich in der Öffentlichkeit auch nicht ständig.
Aber Chris versucht für andere da zu sein, das ist ihm wichtig:
An manchen Tagen bringt Chris der Nachbarin Medikamente aus der Apotheke mit, und vorgestern ist er spontan beim Schulfest beim Getränkeverkauf eingesprungen. Manchmal schafft er es auch ganz ruhig bei seiner Tochter sitzen zu bleiben, wenn die bei den Hausaufgaben nicht weiterkommt.
Alles Sachen, die man sehen kann, Chris muss das nicht erklären oder womöglich noch irgendwas von Gott dazu sagen.
Und gleichzeitig hat Chris auch begriffen: Ich kann viel im Außen tun und doch ist es auch wichtig, was in mir drin passiert. Wenn er endlich was loslassen kann oder damit aufhört neidisch zu sein. So was ist unscheinbar, passt für Chris aber auch super zu seinem Glauben.
Und wenn jemand genau schaut, sieht er vielleicht doch etwas davon, was in einem Menschen drin passiert. Vielleicht in einem entspannteren Gesicht, in wacheren Augen und wenn jemand ganz bei sich ist, egal was er tut.
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Was für eine Type ist meine Tante Hildegard. Sie kann eine ganze Latte Gedichte auswendig, und wenn sie welche vorträgt, dann macht sie das immer mit richtig viel Leidenschaft. Ein paar von Hildegards Gedichten sind im Dialekt geschrieben und natürlich sind auch echte Klassiker dabei, von Hermann Hesse und so. Manchmal zitiert sie eins für mich, wenn ich bei ihr im Garten Kaffee trinke, und zu einem Text hat Hildegard gemeint: „Das würde ich am liebsten in die ganze Welt hinausschreien!“ Es ist ein Gebet. Das Gebet der Vereinten Nationen, das kurz nach dem 2. Weltkrieg geschrieben wurde.
Letzten Sonntag war es dann soweit, Tante Hildegard ist tatsächlich vor einer Menge Leute aufgestanden, und hat für alle ausgepackt, was sie auswendig kann: „Herr, unsere Erde ist nur ein kleines Gestirn im großen Weltall. An uns liegt es, daraus einen Planeten zu machen, dessen Geschöpfe nicht von Kriegen gepeinigt werden.“ Und jetzt kommt die Stelle, an der Hildegard immer schlucken muss, weil sie fühlt, was sie sagt, und weil sie die Worte einfach liebt:
„Gott, gib uns Mut schon heute mit diesem Werk zu beginnen, damit unsere Kinder und Kindeskinder einst mit Stolz den Namen Mensch tragen.“
Hildegard ist wirklich eine Type. Auf jeden Fall bewundere ich sie. Denn sie hat das, was ihr wichtig ist, immer bei sich. Und sie traut sich den Mund aufzumachen!
SWR3 Gedanken
Ich bin gerade bei einer Beerdigung. Ein alter Feuerwehrmann ist gestorben. Vier Kameraden stehen neben seinem Sarg. Und jetzt höre ich dazu diesen Satz: „Wir sind gekommen und erweisen ihm die letzte Ehre.“ Ich schaue nochmal auf die vier Feuerwehrmänner, die so ganz ruhig neben dem Sarg stehen, alle vier in dieser typischen Uniform mit Krawatte und Schirmmütze.
Mir gefällt wie die vier Feuerwehrleute dastehen. Wie sie ihren toten Freund bei seiner Beerdigung nicht allein lassen. Sie stehen ihm im wahrsten Sinne des Wortes bei. Mir gefällt auch, wie der Kommandant in seiner Rede über den Toten spricht. Dass es eine große Ehre war, den Kameraden im Verein zu haben. Und dann sagt der Redner am Schluss eben auch diesen einen Satz: „Wir erweisen ihm heute die letzte Ehre.“
Das klingt feierlich. Vielleicht weil es den, der da gerade „Ehre“ erfährt, irgendwie größer werden lässt. Für mich hat das viel mit Achtung und Respekt vor dem Menschen zu tun, wenn jemand so geehrt wird.
„Ehre“ – obwohl das Wort ein bisschen altmodisch klingt, es gefällt mir. Ehre steht jedem zu, nicht erst wenn er gestorben ist. Und sie tut allen gut. Ich bin zum Beispiel geehrt, wenn mich jemand lobt, am besten noch vor anderen Leuten. Und ich empfinde es als Ehre, wenn mich jemand mit etwas Schönem überrascht. Dann merke ich: Ich bin wichtig und ich werde gesehen. Bei diesem Menschen bin ich an der richtigen Stelle. Was für eine Ehre!
https://www.kirche-im-swr.de/?m=44809SWR3 Gedanken
Ich bin in der Innenstadt und sehe an der Ecke wieder diesen einen Obdachlosen sitzen. Er sitzt da meistens mit seinem Kaffeebecher. Und fünfzig Meter weiter sitzt immer die ältere Frau mit den beiden Hunden. Auch sie bettelt.
Die beiden sind mir irgendwie vertraut, aber trotzdem: immer, wenn ich an ihnen vorbeikomme, fange ich wieder neu an zu überlegen: Soll ich etwas geben? Fünfzig Cent oder ein, zwei Euro? Eigentlich könnte es ja auch mal mehr sein. Aber wer weiß, was mit dem Geld passiert… Letzten Endes entscheide ich dann spontan, ob ich was gebe.
Jetzt habe ich im Netz „Dreizehn Tipps für den Umgang mit bettelnden Menschen“ gefunden. Ein informativer Text von Leuten, die sich professionell in der Obdachlosenhilfe engagieren. Er hat mir geholfen, denn ich will da nicht immer einfach so vorbeigehen. Das ist mir auch von meinem Glauben her wichtig.
Gerade zu der Frage, ob man Geld geben soll oder nicht, heißt es von den Profis ganz klar: „Warum nicht? Auch auf die Gefahr hin, dass das Geld für Alkohol oder andere Drogen draufgeht. Menschen, die auf der Straße leben, haben oft Suchtprobleme. Und ein kalter Entzug auf der Straße kann lebensbedrohlich sein.“
Und was ist, wenn ich kein Geld geben möchte? Da empfehlen die Profis, dass ich direkt nachfrage, was derjenige, der bettelt, gerade brauchen kann. Vielleicht ist es ein Einwegrasierer oder vielleicht sind es ein Paar Socken, vielleicht sogar neue Schuhe.
Und wem das alles nicht zusagt, der kann ja auch etwas Geld spenden. Am besten direkt an Vereine oder Verbände, die sich für Obdachlose und Arme einsetzen. Gebraucht wird das Geld immer
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