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Anstöße SWR1 RP / Morgengedanken SWR4 RP

29NOV2025
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Neulich hörte ich im Radio eine Nachricht, die mich riesig gefreut hat. Der brasilianische Regenwald scheint sich etwas zu erholen. Im letzten Jahr wurde viel weniger abgeholzt als in den Jahren zuvor. Die Abholzung ist zurückgegangen.

Ich höre das und denke: Wow, das ist wirklich mal eine gute Nachricht! Natürlich, das Problem bleibt riesig, das ist klar. Es muss noch mehr getan werden für den Regenwald. Aber diese Meldung zeigt mir, dass Politik tatsächlich etwas bewirken kann. Dass Menschen etwas verändern können, wenn sie es denn wollen und gemeinsam nach guten Wegen suchen.

Solche Nachrichten tun gut. Und trotzdem hört man sie viel zu selten. Ich ertappe mich so oft dabei, dass ich die Nachrichten manchmal gar nicht mehr hören mag. So viel Schlimmes, so viel Zerstörung, so viel Streit. Aber so ist es doch nicht. Es passiert auch unglaublich viel Gutes, nur redet kaum jemand darüber. Vielleicht, weil sich schlechte Nachrichten einfach besser verkaufen und mehr Aufmerksamkeit bekommen. Dann heißt es: Bad news are Good news, also nur schlechte Nachrichten sind gute Nachrichten. Ich finde, das stimmt nicht: Auch gute Nachrichten sind gute Nachrichten - Good news are good news! Und wir sollten viel mehr darüber sprechen!

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Anstöße SWR1 RP / Morgengedanken SWR4 RP

28NOV2025
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Wie jeden Abend setze ich mich auch an diesem Abend noch kurz ans Bett meines Sohnes. Wir sprechen meistens noch über den Tag, überlegen was gut lief und was nicht so gut lief.

An diesem Abend hält mein Sohn jedoch lange inne und sagt völlig aus dem Nichts: Papa, ich kann es mir einfach nicht vorstellen, dass ich einmal nicht da war. Und auch, dass ich irgendwann nicht mehr da sein werde. Wie kann das sein? Ich finde das genauso verrückt wie du, sage ich ihm.

So jung, und schon solche Fragen, denke ich mir. Aber viele Kinder fragen so. Wenn ich mich in der Geschichte der Menschheit umsehe, dann hat Menschen schon immer fasziniert, dass sie existieren. Dass sie überhaupt da sind. Dass es etwas gibt und nicht Nichts. Das ist doch ein riesiges Wunder.

Nach dem Gute-Nacht-Sagen gehe ich die Treppe runter und frage mich, wie oft ich eigentlich darüber staune, dass ich überhaupt da bin. Viel zu selten, denke ich. In meinem Alltag ist meistens alles andere wichtiger. Der Alltag fordert meine ganze Aufmerksamkeit.

Umso dankbarer bin ich, dass mein Sohn mich manchmal daran erinnert, dass das Leben doch etwas völlig Verrücktes und etwas total Wunderbares ist.

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Anstöße SWR1 RP / Morgengedanken SWR4 RP

27NOV2025
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Im nächsten Jahr geht unser Postbote in den Ruhestand. Seit wir in unserem Wohngebiet leben, ist er fast immer da, um uns die Post zu bringen. Er bringt aber nicht nur Briefe und liefert kleine Päckchen Pakete ab. Oft nimmt sich unser Postbote die Zeit für ein Gespräch, je nach Zeitdruck auch ein etwas Längeres. Mit seiner offenen und freundlichen Art hat er unser Wohngebiet untereinander verbunden. Viele Menschen, die hier wohnen, kennen sich nicht, aber alle kennen ihn, unseren Postboten. Fast unsichtbar und doch immer da und für ein Schwätzchen gut.

Mir zeigt das, wie wichtig Menschen sind, die einfach da sind, die unaufgeregt ihrer Arbeit nachgehen und kein großes Bohei um sich machen. Oft sind es ja die scheinbar Unwichtigen, Kleinen und wenig Beachteten, ohne die alles auseinanderfallen würde.

Solche Menschen leisten oft unschätzbar viel für den Zusammenhalt in unserer Gesellschaft, ohne dass ihnen das bewusst ist. Leider übersehen vergessen das viele allzu oft. Am Ende zählt doch wieder nur, wer Erfolg hat, wer Angesehen ist oder am meisten Geld verdient. Es sind Menschen wie unser Postbote, die viel mehr Aufmerksamkeit verdient hätten. Ich bin mir sicher, dass nicht nur ich es sehr bedauern werde, wenn unser Postbote uns im nächsten Jahr nicht mehr die Post ausliefert.

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Anstöße SWR1 RP / Morgengedanken SWR4 RP

20AUG2025
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Einmal im Jahr fahre ich mit meiner Familie in die französischen Berge. Dort, auf einer kleinen Hütte, verbringen wir unseren Sommer. Es ist wie im Bilderbuch: Ein alter Herd, der mit Holz beheizt wird und Strom gibt’s nur, wenn die Sonne scheint. Ein einfaches, aber erfüllendes Leben.

Wir haben dort oben auch fließendes Wasser. Aber in den letzten Jahren ist es weniger geworden. Die Sommer sind trockener, die Quelle versiegt immer häufiger. Das zwingt uns zum Umdenken. Wir müssen mit dem Wasser viel bewusster umgehen. Es ist kostbar geworden.

Dort oben in den Bergen merke ich, wie selbstverständlich Wasser für mich sonst ist. Zuhause kommt es einfach aus dem Hahn. Wann ich will. So viel ich will. Nach jedem Sommer nehme ich mir vor: Ich will das Wasser mehr wertschätzen. Bewusster duschen. Sparsamer abwaschen. Nicht den Schlauch laufen lassen, wenn ich Blumen gieße. Und doch merke ich jedes Mal, wie schnell ich wieder in den alten Trott falle.

In diesem Jahr habe ich mir deshalb etwas vorgenommen: Immer wenn ich Wasser brauche, will ich mindestens einmal pro Tag den Wasserhahn ganz bewusst auf- und wieder zudrehen. Um mir klarzumachen: Wasser ist nicht selbstverständlich. Irgendwann wird Wasser kostbarer sein als Gold.
Davon bin ich überzeugt. Dass ich heute Wasser trinken darf, damit kochen und mich waschen kann, dafür bin ich sehr dankbar. Und diese Dankbarkeit heißt für mich: Wertschätzen, was ich habe und verantwortlich damit umgehen.

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Anstöße SWR1 RP / Morgengedanken SWR4 RP

19AUG2025
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Vor drei Jahren bin ich mit meiner Familie umgezogen.

Kurz nach unserem Einzug klingelte es an der Tür, und einer unserer neuen Nachbarn lud uns zum monatlichen Stammtisch ein. Seit unser Wohngebiet vor dreißig Jahren gebaut wurde, gibt es die Tradition, dass sich die Nachbarn einmal im Monat treffen. Über die Einladung haben wir uns sehr gefreut. Beim ersten Mal waren wir allerdings ziemlich nervös. Wir hatten keine Ahnung, was uns erwartet. Doch die Nervosität war schnell verflogen. Mittlerweile feiern wir sogar einmal im Jahr ein großes Straßenfest miteinander.

Für uns war es ein Segen, so leicht von den Nachbarn aufgenommen zu werden. Es ist einfach schön, wenn man sich gegenseitig hilft, sich unterstützt und weiß, wie es einander geht.

Doch das ist nicht alles, was wir an unserer Nachbarschaft schätzen. Niemand nimmt es einem übel, wenn wir mal keine Zeit oder Lust haben bei den Treffen teilzunehmen. Wir haben nie das Gefühl, zu irgendetwas gezwungen zu sein. Jeder lässt jedem den Freiraum, den er braucht. Wir gehören einfach dazu. Damals wurden wir von fremden Menschen angenommen, ohne uns erst beweisen zu müssen. Geschätzt zu werden, nicht für das, was man tut, sondern für das, was man ist. Und das tut uns unglaublich gut! Danke, liebe Nachbarn! 

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Anstöße SWR1 RP / Morgengedanken SWR4 RP

18AUG2025
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Neulich begegnete mir auf Social Media die Anzeige einer Krankenkasse. Dort hieß es: heute schon einmal bewusst eingeatmet? Normalerweise ignoriere ich solche Anzeigen. Aber dieses Mal blieb ich hängen. Ich habe kurz nachgedacht: hab ich heute schon einmal bewusst eingeatmet? Nein.  Eigentlich atme ich fast nie bewusst ein und aus. Ich hab also den Ratschlag angenommen und einmal tief Luft geholt, ganz bewusst und ohne an etwas anderes zu denken.

 

Für einen kurzen Moment war da nur noch mein Atmen.

Das mit dem Atmen ist schon seltsam, denke ich mir. Mein Atmen begleitet mich mein ganzes Leben, ohne dass ich darüber nachdenke. Es atmet einfach in mir. Nur beim Sport achte ich auf meine Atmung oder wenn ich versuche, im Gebet zur Ruhe zu kommen. Aber sonst nicht. Dabei war das Atmen das erste, als ich geboren wurde. Und es wird das letzte sein, wenn ich sterbe. Wie ein Rahmen umschließt das Atmen mein Leben.

In der Bibel heißt es, dass Gott den Menschen, den er geschaffen hatte, lebendig macht, indem er ihm Lebensatem in die Nase bläst. Die Bibel bringt dadurch zum Ausdruck: Atmen und Leben, das ist ein und dasselbe. Wenn ich das nächste Mal wieder atemlos durchs Leben hetze, mache ich mir das bewusst und hole einfach einmal tief Luft.

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SWR1 Anstöße sonn- und feiertags

17AUG2025
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Zurzeit lese ich meinem Sohn abends Geschichten aus der Kinderbibel vor. Das ist für mich nicht immer einfach. Denn manche Geschichten sind schwer zu verstehen und nicht leicht zu verkraften. Neulich hab ich ihm die Geschichte von Kain und Abel vorgelesen. Kain tötet seinen jüngeren Bruder Abel auf dem Feld, weil er sich von Gott benachteiligt und zurückgesetzt fühlt. Ich überlege kurz, ob ich ihm die Geschichte überhaupt schon vorlesen soll. Aber die Kinderbibel formuliert sie etwas sanfter. Also lese ich sie ihm vor. Ich komme an die Stelle, wo Gott Kain zur Rede stellt und ihn fragt: Kain, wo ist dein Bruder?

Da beginnt mein Sohn zu weinen. Was soll ich jetzt tun? Ich nehme ihn in den Arm und tröste ihn. Das ist nur eine Geschichte, sage ich ihm. Aber das tröstet ihn nicht. Schließlich versuche ich zu erklären: diese Geschichte will zeigen, was passieren kann, wenn Menschen sehr neidisch aufeinander sind und dass das nicht gut ist. Wahrscheinlich ist die Geschichte so gar nicht passiert. Langsam beruhigt er sich. Wir suchen uns danach noch eine leichtere Geschichte aus zum Einschlafen.

Dieser Abend geht mir noch lange nach. Mein Sohn hat diese Geschichte viel intensiver aufgenommen als ich. Er hat gespürt, wie viel Leid darin steckt. Hat sich davon berühren lassen. Es war für ihn wirklich schlimm zu hören, dass Geschwister sich so etwas antun können.

Mir hat der Abend gezeigt, wie behutsam ich mit meinem Sohn in der Bibel lesen muss. Aber auch, wie sehr biblische Geschichten das tatsächliche Leben widerspiegeln. Mit allem Schönen, aber eben auch allem Schrecklichen, was Menschen sich antun können.

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Anstöße SWR1 RP / Morgengedanken SWR4 RP

30APR2025
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Heute ist der Tag gegen Lärm. Das Thema ist hochaktuell. Die Lärmbelastung in unserem Alltag nimmt immer weiter zu – besonders in den Städten. Der Verkehr auf Straßen, Schienen und in der Luft ist allgegenwärtig. Für viele ist der Lärm ein ständiger Begleiter, was nicht ohne Folgen bleibt.

Wer dauerhaft Lärm ausgesetzt ist, kann ernsthaft psychisch oder körperlich erkranken. Die ständige Geräuschkulisse sorgt für Stress und Reizüberflutung. Besonders betroffen sind oft Menschen, die es sich nicht leisten können, in ruhigeren Wohngebieten zu leben – zum Beispiel am Stadtrand. Lärm ist ein soziales und gesundheitliches Problem und gehört dringend auf die politische Tagesordnung.

Ich merke das oft selbst: Wenn ich abends nach einem langen, lauten Tag in der Stadt im Zug nach Hause sitze – endlich Ruhe – dann dröhnt es mir manchmal noch in den Ohren. Die Stille schmerzt mich regelrecht. Gedanken, Bilder, Wortfetzen rauschen weiter durch den Kopf. An Abschalten ist nicht zu denken. Dabei sagen Forscher: Schon wenige Minuten echte Ruhe am Tag können helfen, mehr innere Balance zu finden. Klar, ständige Stille kann auch einsam machen, das will ich nicht unterschlagen. Doch Ruhe auszuhalten, fällt zumindest mir oft sehr schwer. Ich erwische mich oft dabei, wie ich um die Ruhe einen großen Bogen mache, um mich doch wieder abzulenken.

Aber in den seltenen Momenten, in denen ich sie zulasse und einfach nur da sitze, ohne Smartphone, ohne Ablenkung, nur Stille, da passiert etwas mit mir. Es fühlt sich an, als würde ich neue Energie tanken, obwohl ich ja eigentlich gar nichts tue. Solche kleinen Momente der Ruhe tragen mich durch den ganzen Tag. Und auch der Lärm hat dann plötzlich weniger Macht über mich.

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Anstöße SWR1 RP / Morgengedanken SWR4 RP

29APR2025
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Ich bin ein riesiger Fan von Jacob Collier. Jacob ist ein britischer Musiker und ein echtes Ausnahmetalent. Manche nennen ihn sogar den Mozart unseres Jahrhunderts. Was mich am meisten fasziniert: Er macht sein Publikum zum Teil der Musik. Da singt plötzlich das ganze Stadion. Tausende Menschen, mehrstimmig, wie ein riesiger Chor. Ganz spontan. Das ist magisch und geht mir voll unter die Haut.

Ich glaube, es gibt nur wenige Dinge, die Menschen so sehr miteinander verbinden können wie Musik. Sie ist eine faszinierende Sprache, die jeder versteht und unglaublich viel kann. Ein einziger Song kann mich zurückversetzen in meine Kindheit. Er kann mir das Bauchkribbeln der ersten großen Liebe zurückholen, mich trösten oder begeistern.

Mich berührt es total, wenn Musikerinnen und Musiker aus Ländern kommen, die politisch verfeindet sind, und trotzdem gemeinsam auf der Bühne stehen. Wenn Menschen über Grenzen hinweg musizieren, können echte Freundschaften entstehen. Und manchmal ist das der erste Schritt zu mehr Verständnis füreinander. Vielleicht sogar zu mehr Frieden.

Natürlich weiß ich, dass Musik nicht alle Probleme dieser Welt lösen kann. Sie beendet keine Kriege. Sie füllt keine Teller. Sie macht die Welt nicht gerechter. Musik kann die Welt nicht retten. Aber sie kann Herzen öffnen. Und sie kann Hoffnung wecken.

Und manchmal – in ganz besonderen Momenten – fühlt sich Musik für mich an wie ein kleiner Vorgeschmack auf das, was die Bibel verspricht: Dass Gott am Ende alle Tränen abwischen wird. Und dass es eine Zeit geben wird, in der es keine Ungerechtigkeit mehr gibt. Als Christ halte ich an dieser Hoffnung fest. Und die Musik hilft mir dabei.

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Anstöße SWR1 RP / Morgengedanken SWR4 RP

28APR2025
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Vor Kurzem habe ich mir neue Schuhe gekauft. Beim Anprobieren hab ich ganz genau auf meine Füße geachtet. Wie fühlt sich das Gehen an? Drückt was? Gibt’s Stellen, an denen es reibt?

Normalerweise denke ich nicht viel über meine Füße nach. Wenn ich unterwegs bin, dann laufen die einfach mit. Gut verpackt in Schuhe, die mich schützen. Ich will mich ja nicht unnötig Gefahren aussetzen! Schuhe helfen mir, dass ich mir keine Gedanken über den Boden unter mir machen muss. Wer mal barfuß draußen unterwegs war, weiß, was Schuhe alles abfangen. Wenn ich barfuß bin, spüre ich die Welt direkt. Den heißen Asphalt, den kühlen Boden, die spitzen Kanten. Es gibt keinen Schutzraum mehr zwischen meinen Füßen und der Welt.

Auf diesen Schutzraum will und kann ich nicht verzichten. Denn er gibt mir Sicherheit. Auch mein Glaube kann wie ein Schuh ein solcher Schutzraum sein. Wenn ich überfordert oder verzweifelt bin, kann ich mich darauf verlassen, dass ich geschützt bin. Mein Glaube hilft mir, dass mich die Welt mit ihren vielen spitzen Kanten nicht verletzt.

Doch so hilfreich dieser Schutzraum ist, manchmal mache ich es mir zu bequem darin.

Denn der Glaube ist mehr als ein Schutzraum, er ist auch ein Wagnis, diesen Schutzraum zu verlassen. Das heißt für mich: vielleicht mal ein Gespräch suchen, vor dem ich mich bisher gedrückt habe. Natürlich besteht dabei die Gefahr, verletzt zu werden. Ich denke aber, Gott fordert mich sogar dazu auf: gelegentlich rauszugehen und innerlich aus meinen Schuhen zu steigen. Gott will mich schützen, klar. Aber er will auch, dass ich wachse. Und das gelingt nur, wenn ich es mir im Schutzraum meines Glaubens nicht zu bequem mache.

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