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SWR3 Worte

10DEZ2022
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Der Schauspieler Fabian Hinrichs erzählt, in welchen Momenten er sich lebendig fühlt:

 

„Wenn ich mir des Augenblicks bewusst bin. Wenn ich eine Nähe spüre. Meine Kinder ermöglichen mir das zum Beispiel, mit ihnen empfinde ich Ewigkeit.“

 

 

Aus: chrismon. Das Evangelische Magazin 07.2022, Gemeinschaftswerk der Evangelischen Publizistik, Frankfurt am Main, Artikel: Wo drückt der Schuh?, S.26.

https://www.kirche-im-swr.de/?m=36659
09DEZ2022
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Heiko Graf ist Offizier bei der Bundeswehr und ein Perfektionist. Er hat Karriere gemacht und alles für seinen Job gegeben. Sogar sein Lachen. Irgendwann hat er gemerkt, dass es so nicht weitergeht. Sonst geht es geradewegs in die Depression. Er hat eine Therapie gemacht und seinen Job intern gewechselt. Was für ihn jetzt wichtig ist, beschreibt er so:

„Wir müssen mehr lernen, wie wir auf uns selbst und unsere Kolleginnen und Kollegen achten. Wir müssen erkennen, dass Selbstfürsorge keine Schwäche ist, sondern uns im Gegenteil stark, durchhaltefähiger und auch lebensbejahender macht.
Wenn ich merke, dass es bei mir wieder losgeht, wenn ich dünnhäutiger werde und Entspannungstechniken nicht greifen, gehe ich heute schneller zum Arzt. Ich habe meine Grenzen besser im Blick. Und ich bin wieder viel öfter der Mann, in den sich meine Frau verliebt hat.“

 

 

Aus: chrismon. Das Evangelische Magazin 09.2022, Gemeinschaftswerk der Evangelischen Publizistik, Frankfurt am Main, Artikel: Er kennt jetzt seine Grenzen, S.46.

https://www.kirche-im-swr.de/?m=36658
08DEZ2022
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Elke Heidenreich über den schönen Begriff „Anfangsherz“. Vielleicht kann man das am besten mit `reinem Herzen´ beschreiben, so wie es am Anfang des Lebens ist. Die Autorin sagt:

 

„Jeder hat sein inneres Leuchten und sein Anfangsherz. Und das Anfangsherz sollte man nicht verlieren. Das ist offen, freut sich an der Welt, am Leben, an der Liebe und geht empathisch mit anderen Menschen um.“

 

 

Aus: KNA-Newsletter, ABO per Email, Sonntag, 4. September 2022

https://www.kirche-im-swr.de/?m=36657
07DEZ2022
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Seitdem die Taliban in Afghanistan wieder die Macht übernommen haben, können Mädchen und Frauen nicht mehr auf weiterführende Schulen gehen. Kiana hat daraufhin in ihrem Kuhstall eine geheime Schule für junge Frauen eingerichtet. An den Wänden hängen Plakate der Schülerinnen. Auf einem steht:

 

„Die stärksten Menschen sind nicht immer die, die gewinnen. Sondern diejenigen, die nicht aufgeben, wenn sie verlieren.“

 

 

Aus: chrismon. Das Evangelische Magazin 06.2022, Gemeinschaftswerk der Evangelischen Publizistik, Frankfurt am Main, Artikel: Endstation: Träume, S. 43.

https://www.kirche-im-swr.de/?m=36656
06DEZ2022
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Eine Nikolausgeschichte von Gerhard Eberts:

„Der Student hatte sich alle Mühe gegeben, den guten Nikolaus darzustellen. Aber es half nichts, das Kind schrie wie am Spieß.
Ganz langsam nahm der Student die Bischofsmütze vom Kopf, und legte den roten Mantel zur Seite. Das Kind vergaß zu weinen.
Jetzt löste der Student den langen Bart. Ein junges, verlegenes Gesicht kam hervor. Das sah das Kind lächelnd an. Das Kind studierte das Gesicht. Die beiden lachten miteinander. Dann nahm das Kind den falschen Bart und versuchte ihn wieder anzuziehen.
Währenddessen erzählte der Student die Geschichte vom Nikolaus: dass er schon lange tot ist und ein guter Mensch gewesen ist. Besonders zu den Kindern. Und dass jetzt andere in die Rolle des Nikolaus schlüpfen, um an ihn zu erinnern. Das Kind hörte mit großen Augen zu.
Der Zauber ist dahin, sagten die Erwachsenen. Was uns bleibt, ist das Wunder, dachte der Student.“

 

 

Aus: Gerhard Eberts „Das Wunder“ in: Der Andere Advent 2013/14, 6.12., Andere Zeiten e.V., Eigenverlag, Hamburg 2013

https://www.kirche-im-swr.de/?m=36655
05DEZ2022
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Der chinesiche Philosoph Laotse über den klaren und oft so schwierigen Weg des Friedens:

„Damit es Frieden in der Welt gibt, müssen die Völker in Frieden leben.
Damit es Frieden zwischen den Völkern gibt, dürfen sich die Städte nicht gegeneinander erheben.
Damit es Frieden in den Städten gibt, müssen sich die Nachbarn verstehen.
Damit es Frieden zwischen Nachbarn gibt, muss im eigenen Haus Frieden herrschen.

Damit im Haus Frieden herrscht, muss man ihn im eigenen Herzen finden.“

 

Aus: Der Dom, Katholisches Magazin im Erzbistum Paderborn, Nr. 21, 29. Mai 2022, Bonifatius Verlag, Paderborn, Rückseite.

https://www.kirche-im-swr.de/?m=36654
04DEZ2022
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Ich hab mich noch nie so sehr nach Frieden gesehnt, wie jetzt gerade. Er scheint so weit weg. Im Advent geht es in der Bibel viel um die Aussicht auf Frieden. Der soll mit dem Messias, mit Jesus kommen. Und Bibel geht auch kurz und knackig, in Kurznachrichten. Und so klingt der Text für den Sonntag heute vom Propheten Jesaja:

„Es wird Neues wachsen aus altem Stamm und die Welt wird sich ändern, weil Gerechtigkeit und Friede regieren, Friede zwischen allen und allem. Gott wird die Völker Israels aus allen Himmelsrichtungen zusammenbringen und in Frieden vereinen.“

 

 

Aus: Und Gott chillte, Die Bibel in Kurznachrichten, edition chrismon, Hansisches Druck- und Verlagshaus GmbH, Frankfurt am Main, 2. Auflage 2012, Jesaja 11,1-10.

https://www.kirche-im-swr.de/?m=36653