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Mit Neujahrsvorsätzen möchten viele ihr Leben ändern. Der Physiker Georg Friedrich Lichtenberg ist überzeugt, dass es grundsätzlich nötig ist sich immer wieder zu ändern, damit man selbst und die Welt besser wird. Er sagt:
Ich kann (..) nicht sagen, ob es besser werden wird, wenn es anders wird; aber so viel kann ich sagen,
es muss anders werden, wenn es gut werden soll.
Quelle: Lichtenberg, Georg Friedrich: online unter: https://www.evangelischefrauen.de/wp-content/uploads/2022/04/EF_Gedankenband.pdf aufgerufen am 3.12.2025
https://www.kirche-im-swr.de/?m=43545Am Ende des Jahres ermutigt der Theologe Bernhard Kraus nachzudenken. Er sagt:
Schau zurück auf die vielen Schritte deines Lebens – sie wurden zu deinem Weg (…)
Schau nach vorne, auf das, was kommen wird –
Zuversichtlich, gelassen, neugierig.
Aber vor allem: Lebe im Hier und Jetzt! Schau auf den göttlichen Glanz, der den heutigen Tag, diese Stunde, jeden Moment, jede Begegnung zum kostbaren Geschenk macht.
Wage deinen nächsten Schritt und achte auf das Licht über deinem Weg – du bist nicht allein.
Quelle: Kraus, Bernhard: online auf: https://www.seniorenforum.net/fileadmin/Bistum_Folgeseiten/Seniorenforum/Ausgabe_Rundbrief_extra_2020_klein.pdf abgerufen am 3.12.2025
https://www.kirche-im-swr.de/?m=43544Manuskript:
Obwohl es so viel Leid auf der Welt gibt, glaubt sie immer noch. Die US-amerikanische Schriftstellerin Madeleine L’Engle erklärt warum:
Gott verhindert nicht, dass die schlechten Dinge geschehen. Das war nie Teil der Verheißung. Das Versprechen ist: Ich bin bei euch. Ich bin jetzt bei euch bis ans Ende der Zeit.
Quelle: L’Engle, Madeleine: Online unter: https://www.barfuss-und-wild.de/seelenfutter-534. Aufgerufen am 3.12.2025.
https://www.kirche-im-swr.de/?m=43543Auf die große Frage nach dem Sinn und Ziel des Lebens hat der Maler Pablo Picasso eine ganz kurze Antwort. Er sagt:
Der Sinn des Lebens besteht darin, seine Gabe zu finden.
Das Ziel des Lebens ist es, sie herzuschenken.
Quelle: Picasso, Pablo: Online auf: https://www.barfuss-und-wild.de/seelenfutter-570. Aufgerufen am 3.12.2025
https://www.kirche-im-swr.de/?m=43542Manche Dinge kann man auch ganz anders sehen. Davon ist der Journalist Alphonse Karr überzeugt. Er sagt:
Wir können uns beschweren, weil Rosen Dornen haben,
oder wir können jubeln,
weil Dornenbüsche Rosen haben.
Quelle: Lenarz, Jan und Prasse, Julia Florentine: Das große Buch der guten Gedanken, Ein Guter Verlag, 7. Auflage 2024, S. 47.
https://www.kirche-im-swr.de/?m=43541Die Politikjournalistin Yasmin M’Barek spricht von Empathie und Liebe, gerade auch wenn es mal in politischen Diskussionen am Esstisch schwierig und sehr kontrovers zugeht. Sie sagt:
Empathie [ist] ein Versuch andere Menschen zu lieben. Empathie setzt voraus, gemeinschaftlich sein zu können. […] Zu sagen: „Ich will dich verstehen und eine Brücke zwischen uns bauen […] Denn wenn wir uns entzweien, hat das politische und persönliche Konsequenzen. […] es geht nicht darum zu denken „Ich liebe alles an dir“, sondern Liebe als Gegenteil von Bösartigkeit und Misstrauen zu verstehen. Der Begriff ist groß, aber Menschen zu lieben heißt, ihnen zuzutrauen, dass sie etwas Gutes in sich haben.
Zeitschrift Galore Interviews, Ausgabe 74 Galore (01/2026)
https://www.kirche-im-swr.de/?m=43579Iris Macke beschäftigt sich als Chefredakteurin des Adventskalenderverlags „Der andere Advent“ hauptberuflich mit Weihnachten und dem Advent. Hier erzählt sie Ihre Weihnachtsgeschichte:
Ich bin sieben und mein Herz pocht, als ich die Treppen zu Frau Peffs kleinen Laden hochgehe. Natürlich weiß ich, was Geld ist. Ich habe ja viel davon zusammengespart. Leider nicht genug, eine Mark fehlt mir noch für die beiden Weinrömer mit dem gedrechselten grünen Stiel. […] Sehr selbstbewusst hole ich die Weingläser aus dem Regal, gebe zum Tresen und schiebe Frau Peff meine Währung zu. Fünf Mark und zwei Muscheln. […] Leider schaffe ich es nicht Frau Peffs Blick standzuhalten. Da höre ich es rascheln. [Sie] wickelt die beiden Weingläser in graues Packpapier […] und gerade als ich gehen will höre ich: „Warte! Du hast etwas vergessen!“ Frau Peff schiebt mir 50 Pfennig über den Ladentisch. „Dein Wechselgeld.“
Der Andere Advent 2017/18 zum 24. Dez 2017
https://www.kirche-im-swr.de/?m=43578Seit 1945 lädt die Evangelische Gesellschaft – auch „eva“ abgekürzt - zur Weihnachtsfeier in „eva’s Stall“. Für viele heißt die Veranstaltung einfach „der Stall“. Dieter Saltuari hat schon viele Mal dort Weihnachten gefeiert und erzählt:
Du merkst: Du bist nicht allein. Kannst dich sammeln. Kannst auch anderen etwas geben. Man geht beruhigt zum Stall hin, weil man weiß, dass man morgen wiederkommen kann und nicht allein sein wird. Der Stall erinnert mich an die Gemeinschaft. Es ist der letzte Weg, wenn man ganz vereinsamt ist. Der Stall ist für viele ein Rettungsanker. Für die Zukunft wünsche ich mir, dass die Gemeinschaft wichtiger wird. Alle sollen verstehen: Es geht in Zukunft nur miteinander. Weihnachten ist der Anfang.
Himmelszeichen, hg. V. Diakonischen Werk Württemberg, 2022
https://www.kirche-im-swr.de/?m=43577In Rom, genauer in der Kirche „Santa Maria in Trastevere“ gibt es einen spannenden und schönen Brauch zu Weihnachten. Das weiß Corinna Mühlstedt, die dort viele Jahre als Journalistin lebte, Sie erzählt:
Unmittelbar nach der Messe werden Tische in das Hauptschiff getragen und die christliche Basisgemeinschaft von San’Egidio lädt all jene zu einem Festessen ein, die nicht wissen, wie oder mit wem sie Weihnachten feiern sollen: seien sie arm, einsam oder behindert, Flüchtlinge, Obdachlose oder Emigranten. Für ein paar Stunden wird die Kirche zum Festsaal. Es duftet nach Rosmarin und Wein, Zimt und Kaffee. Aus den Augen der Menschen strahlt Lebensfreude – heller als das Licht der Kerzen.
Gesegnete Weihnacht – Worte und Weisen zum Fest
https://www.kirche-im-swr.de/?m=43576Der Autor und Pastor Matthias Lemme sehnt sich danach, dass die Menschen friedlich miteinander leben und füreinander da sind, auch wenn sie ganz unterschiedlich sind. Der Advent ist für ihn eine Zeit, in der diese Sehnsucht, diese „Adventshungrigkeit“, Platz hat. Darum ermutigt er sich und andere, die Herzen im Advent in Bewegung zu bringen.
Die Engel flöten es von den Dächern: Gott, die große Träumerin, legt sich ins Zeug. Für die Lämmer unter den Löwen. Für die Mäuse unter den Schlangen. Für die Pazifisten unter den Kriegstüchtigen. Für die Utopistinnen unter den Phantasielosen.
Für alle, die im Schatten leben. Für die Toten, die zu Unrecht vergessen werden. Für die, die noch gar nicht geboren sind.
Allen weitersagen, flöten Sie den Adventshungrigen ins Gesicht. Macht eure Herzen zu Herbergen. Rührt euch.
Luft nach oben, Der Sonntagskalender 2025 Edition Chrismon, zum 14. Dezember
https://www.kirche-im-swr.de/?m=43575
