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26NOV2022
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Einen Adventskranz selbst zu binden - so mit Tannenreißig und Wickeldraht, das finde ich schrecklich mühsam, ich bin wohl einfach nicht der Typ dafür. Zu nervös, zu ungeduldig oder positiv formuliert: ich kann andere Sachen.

Meine Freundinnen Elke und Uli sind da ganz anders. Die stehen gelassen am Gartentisch, schnibbeln Tannengrün klein, nippen an ihren Teetassen, zücken die  Heißklebepistole und sind glücklich dabei.

Ich kann das alles nicht, und deswegen hab ich in diesem Jahr aus voller Überzeugung wieder einen Kranz gekauft. Der liegt jetzt auf unserem Esstisch und manchmal bilde ich mir ein, er raunt mir etwas zu: „Du musst nicht alles können. Mach mal langsam bis Weihnachten. Von wegen jetzt muss alles perfekt sein oder „do-it-yourself“ und Bastel-Marathon.“ Mit seinen ganz frischen roten Kerzen liegt mein gekaufter Kranz vor mir und ich weiß, was in den nächsten vier Wochen mein Job ist. Ich will nach und nach ein bisschen was zum Leuchten bringen. Wenn ich das bis Weihnachten vier Mal schaffe, wäre das ja schon mal ein Anfang.

Meinem Papa in Ruhe die Beine eincremen zum Beispiel, die Freundin anrufen, die ich seit Monaten nicht mehr gehört hab, einmal schon morgens raus in den Wald oder endlich diesen lang versprochenen Frühstücksgutschein einlösen.

Mein Entschluss steht: Diesen Advent mache ich mir keinen Druck. Ich mag nur ein, zwei, drei oder vielleicht sogar viermal ein kleines bisschen leuchten.

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25NOV2022
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Zwischen meinem Vater und Justin liegen mindestens 65 Jahre. Mein Papa ist 87 und Justin Anfang 20, schätze ich mal. Der junge Pfleger war erst ein paar Mal da, aber die zwei haben sich gleich verstanden.

Gar nicht so selbstverständlich, denn Justin hat ziemlich viel, was meinem Vater fremd ist: eine coole Frisur, zwei Piercings und für die Ohren meines Vaters einen seltsamen Namen. Trotzdem hat er sich schnurstracks bei Justin eingehakt und dann sind sie zusammen ins Badezimmer. Während Justin Papa geduscht hat, hab ich die beiden ganz schön viel reden hören. Und danach hat mein Vater gemeint: „Der Justin darf wiederkommen.“

Mir macht das Hoffnung, dass so ein cooler Typ wie Justin Altenpfleger gelernt hat und jetzt meinen Vater versorgt. Gleichzeitig befürchte ich schon, dass Justin bald wieder abspringt. Das Geld, das er in der ambulanten Pflege verdient, reicht bestimmt hinten und vorne nicht.

Ein Bekannter von mir kennt sich in der Pflegebranche super aus, er hat mir erklärt: „Die Wartelisten in den Pflegeheimen werden immer länger und gleichzeitig stehen reihenweise Zimmer frei. Alle suchen händeringend Personal, aber im Moment tut sich gar nichts. Also bleiben die alten Menschen auf der Strecke.“

Das sagt er zu mir und ich weiß: damit die ganze Pflegebranche einigermaßen gut in die Zukunft kommt, braucht es politisch extrem viel Unterstützung und eine Menge Geld. Da kann ich erstmal nicht viel tun, aber ich kann laut und deutlich sagen:

Ohne Justin und viele andere sähen wir alle echt alt aus. Deswegen rolle ich für sie innerlich einen riesigen roten Teppich aus und wünsche mir, dass sich immer wieder junge Menschen für diesen Beruf entscheiden können.

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24NOV2022
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Da sagt dir ein Wildfremder was, und du denkst: Wow, danke, das hab ich jetzt echt gebraucht.

Ich bin mit meiner Tochter zu Fuß unterwegs und will über eine kleine Kreuzung laufen. Wir warten, denn da kommt ein Auto. Der Autofahrer hält aber an und lässt uns drüber. Weil ich das echt nett finde, packe ich meine Tochter an der Hand und wir legen einen kleinen Sprint über die Straße hin. Ich sage zu ihr: „Dann muss der Mann wenigstens nicht so lange warten.“ Wir winken noch freundlich und gehen weiter. Da bremst das Auto nochmal ab, der Autofahrer lässt die Scheibe runter, grinst uns an und ruft: „Nur nid hudle!“

Jetzt hat mich der fremde Mann erwischt. Denn: Nur nid hudle, das ist badisch und heißt so viel wie: Nur nicht hetzen, mach langsam und bleib gründlich.

Das könnte ein gutes Motto für mich werden. Denn manchmal will ich morgens um neun schon alles auf einmal in Angriff genommen haben. Das läuft aber so nicht, und wenn ich extra schnell sein will, passieren mir Patzer.

Manchmal triffst du einen Wildfremden, und der hat die Message für dich, die hundertprozentig passt. Meine Oma hat über solche Leute immer gesagt: „Do guck, des war e Engel.“

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23NOV2022
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Würde Jesus die WM schauen?

Die ganze Sache rund um die Fußball-WM ist so kompliziert, es sprechen tausend Gründe dagegen heut unsre Jungs anzufeuern. Aber es gibt eben auch Gründe, die dafür sprechen. Einfach mal entspannen, endlich mal wieder was Leichtes erleben und was zum Feiern haben.

Meine Kollegin hat gemeint: „Wieder kein unbeschwertes Happening für alle, obwohl es gerade jetzt so nötig wäre. Es ist so schade, dass diese WM so spaltet.“

Ich weiß auch nicht, was heute richtig ist, und deswegen frag ich: Was würde Jesus machen? Eigentlich war er kein Prinzipienreiter, der partout gegen eine Sache war. Er hat gerne genau hingeschaut, was bei Leuten los ist, und was sie brauchen, damit sie auch mal aufatmen können. Er konnte andern was gönnen und auch mal fünfe grade sein lassen, gerade beim Feiern.  Das spricht eigentlich dafür diese WM trotzdem anzuschauen.

Aber nur eigentlich… denn es gibt auch eine Episode von Jesus, da ist er radikal. Und leider Gottes geht es da genau um ein FIFA-Thema, nämlich um richtig große Geschäfte, die auf dem Rücken von anderen ausgetragen werden. Da war Jesus eindeutig dagegen. Er hat Marktstände im Tempel umgeworfen, weil er  Schluss damit machen wollte, dass die, die Geld haben, dreckige Geschäfte machen. Und dass ich diese Jesus-Story kenne, spricht gegen diese WM.

So viele könnten jetzt in diesem Winter eine unbeschwerte WM brauchen. Aber die gibt es leider nicht. Es bleibt kompliziert, und mit Jesus würde ich sagen: „Die Antwort auf diese WM heißt: eher nein, als ja.“

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22NOV2022
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Was haben Omas Graupensuppe und Stadt-Land-Fluss gemeinsam? Beide können in harten Zeiten helfen. Wenn alles anstrengend ist oder eine riesige Sorge auf den Schultern lastet.

Meine Bekannte Antje hat mich auf die Idee gebracht. Sie hat mir erzählt: „Manchmal bin ich so am Rand mit meiner Kraft. Aber dann passiert was ganz kleines, und ich beruhige mich. Das fühlt sich warm an und tröstet mich.“ Ich frage Antje: „Was genau ist das bei dir?“

Antje sagt: „Zum Beispiel, wenn ich die Wohnung aufräume und einen Pulli von meinem Mann von der einen Ecke in die nächste trage. Wenn mir dabei sein typischer Geruch entgegen kommt und ich auf einmal wieder weiß: was für ein Glück, dass ich ihn getroffen habe. Ich rieche das förmlich und das macht mich wieder kräftiger.“

Eine Psychologin hat was gesagt, was zu Antje passt. Sie erklärt, dass es in anstrengenden Zeiten wichtig ist, Kleinigkeiten zu haben, die einem Halt geben. Man soll sich das richtig überlegen, was genau das ist, was einem so ein wohliges Gefühl vermittelt. Also: Wann hab ich mich in meinem Leben geborgen gefühlt? War es beim Stadt-Land-Fluss-spielen bei Tante Isolde? Oder war es die gute Graupensuppe von Oma? Da hab ich das Rezept doch noch und für Stadt-Land-Fluss braucht man nur Stift und ein Blatt Papier.

In so kleinen und guten Sachen kann ich was Wohltuendes finden. Bei dieser bedrückenden Weltlage, wenn mir jemand fehlt oder wenn sich alles so anstrengend anfühlt. Ich muss mir nur so einen kleinen Fixpunkt setzen und schon fühl ich mich ein bisschen geborgen.

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21NOV2022
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Kira steht vor mir und sagt: „5000 Follower sind okay, aber ehrlich, ich hätt gern viel mehr.“

Kira studiert Theologie in Tübingen und ist Bloggerin auf Insta. Sie postet nicht einfach so ihre Storys, Kira hat einen bestimmten Grund, warum sie das macht. Sie sagt:

„Ich will da von Gott erzählen. Wie ich über die Welt denke, eben weil ich glaube, und einfach wie´s mir mit Gott geht, in meinem ganz normalen Studi-Leben.“ Und weiter sagt Kira: „Das ist schön, kann aber auch echt kompliziert werden. Denn ich kann das, was richtig ist, ja nicht eins zu eins in der Bibel ablesen. Und ich finde, das sollten möglichst viele Leute wissen. “

Kira heißt mit vollem Namen Kira Beer, und manchmal sind ihre Postings ziemlich politisch. Sie postet, wenn sie auf Demos unterwegs ist oder mit Leuten diskutiert, die eine völlig andere Meinung haben als sie. Die zum Beispiel sagen, dass Homosexuelle gegen Gott handeln, weil Gott Homo-Liebe anscheinend nicht will. Solchen Meinungen stellt sich Kira entgegen.

Für Kira ist nicht alles glasklar, nur weil sie an Gott glaubt. Sie hütet sich davor, irgendwas ganz genau oder sogar besser zu wissen. Obwohl Kira erst Anfang zwanzig ist, finde ich das ganz schön weise. Kira´s Leben hat viele Farbfacetten, tausendmal mehr als schwarz-weiß. Weil Gott Freiheiten lässt und eben keine Vorschriften macht.

Kira ist mit so viel Standing unterwegs. Ehrlich, da lass ich mich von ihr gerne „influencen“.

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20NOV2022
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Eine Nonne hält eine rote Karte in die Kamera und drauf steht: Katar.

Ich schaue mir eine Videobotschaft von „missio“ an, eine Hilfsorganisation, die zum Thema Fußball-WM eine Menge macht. In dem Videoclip schaut mir Mary direkt in die Augen. Sie ist eine philippinische Ordensschwester und ich krieg das im Kopf erstmal gar nicht zusammen: Was hat eine Philippina mit dem Thema Menschenrechte in Katar zu tun? Aber dann wird es klar.

In dem superreichen Wüstenstaat arbeiten tausende philippinische Migrantinnen als Haushaltshilfen. Schwester Mary erklärt: „Diese Frauen bekommen angeblich Mindestlohn, aber der gilt für acht Stunden und nicht für zwanzig. Und das schlimmste ist: sie werden oft vergewaltigt. Wenn das passiert und die Frau ihren Fall vor Gericht bringen möchte, muss sie damit rechnen selbst bestraft zu werden. Denn es gibt ein Gesetz in Katar, das Sex vor der Ehe verbietet.“

Ich sehe mir Marys Videobotschaft bis zum Ende an, aber mir wird fast schlecht dabei. Sie erklärt, dass einer Frau, die Anzeige erstattet hat, keine andere Chance bleibt, als ihren Täter zu heiraten, wenn sie straffrei bleiben will. Ansonsten drohen ihr Peitschenhiebe und Gefängnis. Schwester Mary und „missio“ sammeln Unterschriften. Ihre Petition heißt „Frauen schützen in Katar“, und sie läuft die ganze Zeit während der WM und noch drüber hinaus. Anna-Lena Baerbock soll die Unterschriften nächstes Jahr überreicht bekommen und sie dann dem Emir von Katar übergeben.

Es läuft extrem vieles schlecht in Katar, da kann ich doch wenigstens unterschreiben.

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20AUG2022
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Arnold war in meinem Dorf unterwegs seit ich denken kann. Jahrelang bin ich jeden Tag mit ihm im selben Bus gefahren. Da haben ihm manchmal irgendwelche Halbstarke ein paar Euro abgeknöpft.

Arnold ist jetzt gestorben. Er hatte eine geistige Behinderung und hat immer nur im Hier und Jetzt gelebt. Pläne schmieden oder sich tausend Gedanken machen, das war nicht sein Ding. In seiner Todesanzeige stand: „Wir verlieren einen ausgeglichenen und lebensfröhlichen Menschen.“

So habe ich Arnold auch erlebt. Er hat immer freundlich gegrüßt und jedes Mal dazu gewunken. Wenn ich mit dem Kinderwagen im Dorf spazieren war, und er mir entgegen gekommen ist, dann hat er gelächelt und monatelang dieses eine Wort gesagt: „Glückwunsch.“

In der Bibel gibt es einen Satz von Jesus, der heißt: „Glücklich sind, die arm sind im Geist, denn ihnen gehört das Himmelreich.“

Schon interessant, dass Jesus das über Menschen wie Arnold sagt, und an einer anderen Stelle sagt er das auch über Kinder. Ihnen gehört das Himmelreich. Vielleicht geht es darum, dass Menschen mit geistigen Handicaps und Kinder oft so unvoreingenommen sind. Dass sie ohne Hintergedanken agieren, einfach ehrlich sind und frei heraus leben.

Da kann ich mir was abschauen. Denn ich ticke ganz anders als Arnold. Ich denke oft ewig darüber nach, was war oder was auf mich zukommt. Als Normalo stehe ich mir oft ganz schön im Weg. Wenn ich aus dem Hirnen und Ausreden Suchen gar nicht mehr rauskomme, wenn ich ewig misstrauisch bin oder wenn ich mir die Welt schön rede, obwohl sie es einfach nicht ist. Zu mir selbst und zu Gott finde ich vielleicht eher, wenn ich mehr im Hier und Jetzt lebe. So wie es Arnold gemacht hat.

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19AUG2022
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Jörg will absolut kein Macho sein. Und das ganz entschieden. Jörg kommt aus Bühlertal zwischen Karlsruhe und Offenburg, und er engagiert sich bei den „Zeromachos“.  Die „Zeromachos“ sind ein deutschlandweiter Verein von Männern.

Jörg und seine Vereinskollegen wollen, dass Männer umdenken. Und zwar vor allem beim Thema Prostitution und Sex-Handel. Sie wollen, dass das in Deutschland endlich verboten wird, und dass Freier und Zuhälter bestraft werden, so wie das in Schweden ist. Jörg und seine Vereinskollegen kennen das bekannte Argument, dass Männer ab und zu gekauften Sex bräuchten, und dass man damit scheinbar Vergewaltigungen verhindern könne. Damit Männer „Dampf ablassen“ können, wenn ihnen danach ist. Jörg sagt dazu: „Das ist absoluter Quatsch. Prostitution fördert Gewalt und wir als Männer können doch nicht Frauen kaufen und benutzen, nur um uns abzureagieren. Wir wollen Sexualität auf Augenhöhe. Wir wollen nicht Frauen bezahlen, damit wir mit ihnen machen können, was wir wollen.“

Für die Zeromachos ist Prostitution menschenverachtend. Die meisten Frauen in der Prostitution entscheiden sich nicht freiwillig dafür, sie sind in Not und müssen teilweise acht, zehn oder sogar zwanzig Männer pro Tag „bedienen“. Das macht niemand freiwillig.

Die Zeromachos wollen, dass in unserer Gesellschaft endlich der Respekt zählt. Sie sagen: „Man respektiert einen anderen Menschen nicht, wenn man ihn kauft. Ein Mensch und sein Körper sind keine Ware.“

Ich hoffe, Jörg überzeugt noch viele andere Männer mit seiner Devise: null Komma null Prostitution und zero Macho.

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18AUG2022
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Kai ist 32 und hat nicht mehr lange zu leben. Er liegt dick eingemummelt in seinem großen Rollstuhl. Um seinen Hals ein roter Fanschal und zugedeckt ist er mit einer großen VfB-Decke. Um ihn rum tausende Fußballfans. Kais Augen sind nur halb offen aber sie glänzen.

Einmal wollte Kai noch zu seinem Lieblingsverein und der Wünschewagen vom Arbeiter-Samariter-Bund hat ihn dorthin gebracht.

Katrin hat Kais Wünschewagen organisiert, von Sachsen bis Stuttgart zum VfB ist er gefahren. Die Wünschewägen, das sind schön hergerichtete Krankenwägen mit großen Fenstern, und mit dem fahren Ehrenamtliche an die Nordsee, in den Zoo, zur Familie, die weit weg wohnt, oder eben ins Fußballstadion.

Wenn der Wünschewagen kommt, muss niemand etwas bezahlen, denn der wird aus Spenden finanziert. es gibt ihn zum Beispiel in Mannheim, Mainz oder Ludwigsburg. Von dort aus fahren die umgebauten Krankenwägen los und erfüllen Herzenswünsche.

Inzwischen ist Kai gestorben und sein Vater sagt: „Ich hatte große Bedenken, ob Kai die Reise noch schafft. Als wir dann dort angekommen sind und ich seine leuchtenden Augen gesehen hab, da habe ich gewusst wir haben das Richtige gemacht.“

Die Wünschewagen machen Unbezahlbares möglich. Und vor allem die Menschen, die sie fahren, ganz egal wie weit. Sie verschenken ihre Zeit für die, die nicht mehr viel Zeit haben. Das ist etwas ganz Besonderes.

Der Vater von Kai betont: „Die letzte Fahrt ins Stadion ist für uns eine ganz wichtige Erinnerung. Die vergessen wir nie – genauso wie wir Kai nie vergessen werden.“

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