Filter
zurücksetzen

Filter

Datum

SWR3

  

Autor*in

 

Archiv

SWR3 Gedanken

24JAN2026
AnhörenDownload
DruckenAutor*in

Vor ein paar Tagen in der Bahn saß ich in einem Vierer und ein Mann setzte sich zu mir. Wir unterhielten uns nett. Und auf einmal fing er an zu wettern und schwurbelte so herum. Schuld seien die Tabletten und Spritzen. Da seien keine Wirkstoffe drin, sondern sie sind dazu da, um uns zu kontrollieren. Seit Rockefeller sei das so. Früher wäre sowieso alles besser gewesen.

Wann früher?, frage ich. Als die Sterblichkeitsrate bei 30 Jahren lag? Als man an einer Wunde sterben konnte? Als eine Lungenentzündung den Tod bedeutete?

Der Mann sah mich entsetzt an. Das Gespräch ist noch ein bisschen weitergegangen, aber so richtig kamen wir nicht mehr zusammen.

Ich mag nette Geschichten, aber wenn es in so eine verschwörerische Richtung geht, dann mache ich schnell zu.  

Vielleicht weil ich aus einer Familie komme, in der Naturwissenschaften und Zahlen hochgehalten werden.

Vielleicht aber auch wegen meines christlichen Glaubens. Ich hoffe, dass mir mein Glaube den Blick auf die Welt nicht verschleiert, sondern klarer macht: Ich glaube, Gott hat uns seinen Geist als Hilfe im Leben gegeben. Diesen Geist nennt Gott „Geist der Wahrheit“, weil wir mit ihm der Realität ins Auge sehen und ohne Angst Fakten begegnen können. An einer anderen Stelle nennt Gott den Geist „Tröster“. Weil die Wahrheit manchmal hart ist und die Realität mutlos machen kann und verdammt hilflos. Ich meine: Viele Verschwörungstheorien leben davon, dass es zu schmerzhaft ist, zu schwer auszuhalten, dass die Welt wirklich so grausam und komplex ist, wie sie es ist. In diesen Augenblicken flüstert der Geist Gottes: „Keine Angst, Du bist nicht allein.“ Das hilft.

https://www.kirche-im-swr.de/?m=43701
weiterlesen...

SWR3 Gedanken

23JAN2026
AnhörenDownload
DruckenAutor*in

Sylvie wollte wieder durchatmen können, sich auf das Wesentliche besinnen, mehr Freiheit haben. Nach dem Ende ihrer Beziehung suchte sie eine neue Bleibe – und fand einen Wohnwagen. Sie arbeitet als Osteopathin in einer kleinen Stadt in den Vogesen. Und nun ging es mit ihrem Wohnwagen also jeden Abend, jedes Wochenende ab, hoch in die Vogesenberge, auf einen Waldparkplatz, auf eine ruhige Anhöhe. Herbst, Winter, Frühling, Sommer.

Nach einem Jahr machte der Wohnwagen schlapp. Also kaufte sich Sylvie eine Hängematte, eine isolierte Unterhängematte gegen die Kälte von unten und ein Hängemattendach gegen Regen und Schnee. Fortan ging es jeden Abend, jedes Wochenende in die Vogesen, ein wenig abseits der Wege.

Während Sylvie in ihrer Hängematte lag, hat sie von einem Tiny House geträumt, einem Mini-Haus, mit nur Platz für das Notwendigste. Ein Schreiner ließ ihre Träume Realität werden.

Von ihren Abenteuern erzählt Sylvie Pérenne in ihrem Buch Mes Nuits Sauvages = Meine Nächte in der Wildnis. Oder: Meine wilden Nächte!

Ihre Beschreibungen der wilden Wunderwelt der Tiere, ihr Staunen über die Sterne am Himmel, über Wolken und Winde, über Nächte und ihre sehr lebendigen Dunkelheiten haben mich beeindruckt. Und haben mich – mit ihrem Wundern und Staunen im Angesicht der großartigen Natur – an einen Satz aus der Bibel erinnert:

„Die Himmel erzählen von Gottes Herrlichkeit. Das Sternenzelt verkündet das Werk seiner Hände!“ (aus Psalm 19 Basisbibel).

à Sylvie Pérenne, Mes Nuits Sauvages, 2022.

https://www.kirche-im-swr.de/?m=43700
weiterlesen...

SWR3 Gedanken

22JAN2026
AnhörenDownload
DruckenAutor*in

Life is short – have fun. Das habe ich im Zug auf dem T-Shirt einer Jugendlichen gelesen. Und musste lachen, weil ich mich kurz vorher mit einem Satz in der Bibel beschäftigt habe, der erst mal ganz ähnlich klingt: „Freut euch immerzu, ... Ich sage es noch einmal: Freut euch!“ (Philipper 4,4) So steht es in der Bibel.

Und nein, es handelt sich hier nicht um eine Variante der Denk-positiv-Philosophie à la wenn du nur positiv genug denkst, dann klappt’s auch mit dem Geld und der Gesundheit und der Freundin sowieso. Es geht auch nicht um die Haltung: Hauptsache Spaß. Nee, so nicht. Das geht ja auch gar nicht, denn Christinnen und Christen sind auch nur Menschen mit menschlichen Gefühlen. Und wir Menschen sind manchmal froh und manchmal traurig, zornig, wütend und eifersüchtig… zumal wir ja auch in einer Welt leben voll mit Schmerz, Leid, Tod, Ungerechtigkeiten aller Art und voller Arschlöcher.

Nein, der Bibel geht es um die langfristige Perspektive und damit um einen Grund zur Freude, auch wenn es gerade eben nicht so gut geht. Grund für die Freude ist Gott, der möchte, dass wir gut leben, der mich liebt und das Beste für mich will. Und das bedeutet Zuversicht, dass alles gut wird, und Hoffnung nach dem Motto: „Am Ende wird alles gut sein. Und wenn es nicht gut ist, dann ist es nicht das Ende.“ Auch wenn es gerade nicht so gut läuft, darf ich darauf hoffen, dass Gott mir hilft, die Schwierigkeiten zu überstehen. Zuversicht und Hoffnung, darum geht es. Insofern: Freut euch! Have fun!

https://www.kirche-im-swr.de/?m=43699
weiterlesen...

SWR3 Gedanken

21JAN2026
AnhörenDownload
DruckenAutor*in

Ich stöbere im Katalog eines Möbelhauses. Jede Seite mit perfekt eingerichteten Zimmern, gutaussehenden Menschen, Leichtigkeit. Während ich blättere, gleiche ich das mit meiner Wohnung und meinem Leben ab. Mein Leben sieht nicht aus, wie in einem Möbelhauskatalog. Und im ersten Moment stört es mich, dass ich manche Erwartung, die es in meinem Leben gibt, nicht erfüllen kann. Nicht nur auf die Einrichtung meiner Wohnung bezogen, sondern so generell. Die Erwartungen von verschiedenen Seiten:

Meine Mutter erwartet ungeduldig Enkelkinder???
Mein Chef will, dass ich mehr leiste???
Meine Freundinnen finden, ich solle mal was ändern???
Und ich selbst möchte eigentlich in allem perfekt sein???

Ich befürchte, ich muss mir bewusstwerden, dass ich zum einen nicht verpflichtet bin, allen Erwartungen gerecht zu werden. Zum anderen: Das schaffe ich sowieso nicht.

Mit fällt es schwer, mir einzugestehen, dass ich Fehler habe oder Ziele nicht erreichen kann. Aber so geht es doch jedem von uns Menschen: Die Möbelhauskatalog-Leben sind nicht echt. Es gibt keine perfekten Menschen. ABER ich kann trotz meiner Schwächen eine Bereicherung für andere sein.

Also: Sich mit anderen vergleichen, bringt nichts. Viel besser ist es, darüber nachzudenken, was ich anderen gebe und geben kann.
Bin ich gut genug? Ja!

https://www.kirche-im-swr.de/?m=43698
weiterlesen...

SWR3 Gedanken

20JAN2026
AnhörenDownload
DruckenAutor*in

Einer dieser Anrufe, die man weniger gern erhält. Die Schule hat sich bei meiner Schwester gemeldet. Ihr Sohn wurde von einem Mitschüler gebissen. Die beiden Streithähne sind sieben Jahre alt, gehen in die 2. Klasse und sind eigentlich Freunde. Mein Neffe erklärt seiner Mutter: Ich habe ihn geschubst, dann hat er mich gebissen. Für ihn ist die Sache damit geklärt.

Am nächsten Tag erhält er einen Brief von seinem kleinen Beißfreund: In großen Buchstaben schön aneinandergereiht entschuldigt der sich. Eine Schokolade gibt es dazu. Meine Schwester ist gerührt, mein Neffe und der Junge sind wieder ziemlich beste Freunde. Und ich denke: Kinder können das – sich streiten, versöhnen und dann wieder miteinander spielen. Da können wir Erwachsenen eine Menge von lernen!

„Wenn ihr nicht umkehrt und werdet wie die Kinder, so werdet ihr nicht ins Himmelreich kommen.“ – so sagt es Jesus in der Bibel. Ganz schön drastisch, aber da steckt eben das drin: Dass wir uns an Kindern ein Vorbild nehmen können.

Für Gott sind Kinder keine Last. Gott findet Kinder weder nervig noch störend. Ganz im Gegenzeit: Kinder sind ein kostbares Geschenk.

Dabei sollen, so betont es Gott, Kinder uns Erwachsenen Vorbilder sein. Wie sähe die Welt aus, wenn wir Kinder mit Respekt behandeln, sie nicht nur ernst nehmen, sondern von ihnen lernen? Zum Beispiel das mit dem Versöhnen.

https://www.kirche-im-swr.de/?m=43697
weiterlesen...

SWR3 Gedanken

19JAN2026
AnhörenDownload
DruckenAutor*in

Mein Hund ist gestorben. Und ich bekomme Sätze zu hören wie: „Na ja, ist ja nur ein Hund.“ Oder: „Schaffste Dir halt einen neuen an.“

Der Hund war vier Jahre alt, als er zu mir kam. Er war 15, als er gestorben ist. Elf Jahre lang haben wir unser Leben geteilt. Und der Hund hat mich Zeit unseres gemeinsamen Lebens nicht mehr aus den Augen gelassen. Wenn ich gelacht habe, hat er sich ganz eng an mich gedrückt. Er hat sich mit mir gefreut. Wenn ich down war oder geweint habe, hat er seinen Kopf auf meine Knie gelegt und mich so mitfühlend angeguckt, er hat mich getröstet. Der Hund und ich, wir mochten uns.

Und ja, da gibt es diese zynischen Menschen, die sagen: „Ja, ein Hund mag jeden, der ihm Fressen gibt.“ Und ich frage mich, ob diese Menschen jemals in ihrem Leben ihr Herz geöffnet haben für ein anderes Lebewesen, egal, ob Mensch, Pflanze oder Tier.

In der Bibel gibt es einen wunderschönen Text über Liebe. Es geht um die göttliche Liebe, um die Liebe Gottes zu uns Menschen. Dort heißt es: „Die Liebe ist geduldig… Sie erträgt alles. Sie glaubt alles. Sie hofft alles. Sie hält allem stand.“ (1. Kor 13) Und am Ende wird erklärt, dass wir hier auf Erden, in unserem Leben nur Stückchen oder Ausschnitte dieser göttlichen Liebe erfahren können. In unseren Freundschaften, in Beziehungen, in jeder freundlichen Geste, in jedem lieben Wort.

Ich glaube, ich habe ein klitzekleines Stückchen dieser großen Liebe in meinem Hund erlebt. Mein Hund wurde geboren, um zu lieben. Eine behutsame, feine Liebe, weder blind noch untertänig. Mein Hund hat, ohne zu zögern geliebt, hat keine Gegenleistung erwartet, hat nicht aufgewogen. Dass ich diese Liebe erfahren durfte, dafür bin ich einfach nur dankbar.

https://www.kirche-im-swr.de/?m=43696
weiterlesen...

SWR3 Gedanken

18JAN2026
AnhörenDownload
DruckenAutor*in

Ich verstehe das. Dass Veränderungen schwer fallen. Wie viel Überwindung es kostet, sich auf etwas Neues einzulassen.

Wenn es darum geht umzuziehen. Da hat man sein Leben lang geschuftet für das Häusle. Es sich wortwörtlich vom Mund abgespart. Gut, die Kinder sind schon lange aus dem Haus. Gut, das Haus ist zu groß, der Garten zu viel. Aber man hängt halt doch zu sehr dran.

Oder bei der Kirche. Wenn es die Kirche im Ort nicht mehr braucht.  Gut, die Oma guckt sonntagsmorgens lieber zuhause gemütlich den Fernsehgottesdienst. Gut, die Kinder sind mittlerweile aus der Kirche ausgetreten. Aber der Metzger hat bereits vor vielen Jahren geschlossen, die Apotheke jetzt auch, dann soll wenigstens die Kirche bleiben.

Egal, ob es ums Umziehen oder die Kirche im Dorf geht:
Als Pfarrerin verstehe ich, dass man an alten Gewohnheiten festhält. Ich verstehe den Wunsch, dass alles so bleibt, wie es war. Den Wunsch nach Sicherheit und Verlässlichkeit, nach Stabilität.

Als gläubiger Mensch hingegen, nein, da habe ich noch eine andere Perspektive:  
Ich glaube an einen Gott, der seine Menschen immer wieder zum Aufbruch ermutigt hat. Der verspricht, dass er mitgeht, wenn Menschen sich aufmachen. Dazu ermutigt, nicht stehen zu bleiben. Nicht weil das Aufbrechen an sich wertvoll ist – sondern, weil nur dann etwas Neues entstehen kann.

https://www.kirche-im-swr.de/?m=43695
weiterlesen...

SWR3 Gedanken

13DEZ2025
AnhörenDownload
DruckenAutor*in

In Schweden ist heute ein besonderer Tag. Dort wird heute das Fest der Heiligen Lucia.
Lucia wird vor allem in Schweden gefeiert wie etwa bei uns in Deutschland ein paar Tage vorher der heilige Nikolaus. Die Kinder kriegen kleine Geschenke, Nüsse und Mandarinen. Aber hier nun am Fest der Heiligen Lucia: Kleine und große Lucias in weißen Gewändern und mit einer Lichterkrone auf dem Kopf spielen die alte Geschichte nach.

Und diese Geschichte geht so:
Im dritten Jahrhundert waren die Christinnen und Christen eine verfolgte Minderheit. Sie mussten sich zum Teil verstecken, um zu überleben. Diesen verfolgten Menschen wollte die junge Frau Lucia helfen und ihnen Lebensmittel in ihre Verstecke bringen. Damit sie die Hände frei zum Tragen der Lebensmittel hatte und trotzdem genug sah, hat sie sich einen Kranz mit Lichtern auf den Kopf gesetzt.

Ich mag diese kleine Geschichte.
Erstens hilft da jemand. Lucia hilft in Not geratenen Menschen. Und sie ist dabei richtig einfallsreich und kreativ! Damit sie mehr tragen kann, steckt sie ihr Licht auf den Kopf. Eine frühe Form der Stirnlampe!

Zweitens ist es eine Lichtergeschichte in der dunklen Jahreszeit. Und ich finde, das kann man gerade gut gebrauchen: Licht in der Dunkelheit, Hilfe in Not.
Und schließlich drittens: Lucia lebt diesen Satz von Jesus Christus. Jesus Christus hat von sich selbst gesagt: „Ich bin das Licht der Welt. Wer mir folgt, irrt nicht mehr in der Finsternis umher. Vielmehr wird er das Licht des Lebens haben.“ Lucia hat mit ihrem Lichterkranz den Menschen geholfen, ihr Überleben gesichert. Licht in schwere Zeiten gebracht. Und genau dafür steht Lucia: Hier ist Licht, hier ist Hilfe, hier ist Hoffnung.

https://www.kirche-im-swr.de/?m=43458
weiterlesen...

SWR3 Gedanken

12DEZ2025
AnhörenDownload
DruckenAutor*in

Draußen ist es kalt und dunkel. Drinnen aber ein riesiges Lichtermeer. Einmal im Jahr zur Weihnachtszeit am Wochenende des dritten Advents. Gibt’s in Reutlingen etwas ganz Besonderes. Der große Kirchenraum ist leergeräumt, im Hintergrund läuft leise Musik, außen stehen Stühle, aber auf dem Boden in der Mitte, wirklich: ein Lichtermeer. Hunderte Teelichter flackern, strahlen Licht und Wärme aus. Es ist ein Lichterlabyrinth. Die Teelichter sind sozusagen die Labyrinthmauern. Das Labyrinth selbst hat gut zehn Meter Durchmesser. Man kann bequem eintreten. Und das mache ich: ich trete in dieses Lichterlabyrinth ein und gehe langsam die vielen Kurven bis zur Mitte.

Hier, in der Mitte des Lichterlabyrinths, das ist schon was anderes. Es ist ein irgendwie erhebendes Gefühl, schwer zu beschreiben. In und um mich ist so viel Licht! Es ist ein christliches Labyrinth, das heißt man kann sich nicht verlaufen, es gibt keine Sackgassen oder ähnliches. Es gibt Kurven, wie das Leben Wendungen hat, mal geht es langsamer, mal schneller – aber immer geht es in eine Richtung, in Richtung Mitte. Ich denke daran, wie Jesus einmal gesagt hat: „Ich bin das Licht der Welt. Wer mir folgt, irrt nicht mehr in der Finsternis umher. Vielmehr wird er das Licht des Lebens haben.“ Ich bleibe ein bisschen hier in der Mitte dieses Lichterlabyrinths und genieße den Moment, die besondere Stimmung.

Mit ein bisschen Wehmut mache ich mich dann auf den Rückweg. Ich setze mich auf einen der Stühle am Rand und gucke mir das Labyrinth noch mal in Ruhe an, wie andere Leute langsam darin gehen - und wie sie in der Mitte stehen bleiben, beeindruckt vom Licht.

Und während die Lichter flimmern und flackern, denke ich: Ja, daran möchte ich glauben, dass Jesus das Licht des Lebens ist.

https://www.kirche-im-swr.de/?m=43457
weiterlesen...

SWR3 Gedanken

11DEZ2025
AnhörenDownload
DruckenAutor*in

Ich hatte eiskalte Hände und Füße. Aber es hat sich gelohnt! Der Weihnachtsmarkt wurde eröffnet und wir standen da: drei Pfarrerinnen und zwei Pfarrer. Schön in unseren schwarzen Pfarrroben.

Wir waren eine weihnachtliche Jukebox. Gegen eine Spende für einen guten Zweck durfte man sich ein Advents- oder Weihnachtslied aussuchen – und wir Pfarrerinnen und Pfarrer haben gesungen! Die alten Klassiker: Stille Nacht, O du fröhliche, Ihr Kinderlein kommet, Hört der Engel helle Lieder, Herbei o ihr Gläubigen.

Und trotzdem: Wir haben zwar nicht immer die richtige Tonlage und manchmal auch nicht die richtigen Töne getroffen, aber es hat allen – uns und dem Publikum – mächtigen Spaß gemacht!

Ich bin leider keine super Sängerin, dafür singe ich mit großer Leidenschaft sehr gerne! Besonders gerne Weihnachtslieder!

Als Kind am liebsten Hört, der Engel helle Lieder wegen des Gloooria – das kann man mit voller Hingabe schmettern: Gloria in excelsis Deo! Jawohl!
Wenn ich nachher Weihnachtsplätzchen backe, höre ich eine alte CD und singe lauthals mit: Ihr Kinderlein, kommet, o kommet doch all! Und heute Abend beim Gassigehen mit dem Hund natürlich O Tannenbaum, o Tannenbaum. Besonders die Weihnachtszeit kann ich mir überhaupt nicht ohne die ganzen wunderbar kitschigen Lieder und die Musik vorstellen.

Ich wünsche uns allen eine schöne Adventszeit mit vielen weihnachtlichen Liedern! O du fröhliche!

https://www.kirche-im-swr.de/?m=43456
weiterlesen...