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Anstöße SWR1 BW / Morgengedanken SWR4 BW

06APR2019
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Was soll bleiben? In unserer Welt wandelt sich so vieles, so schnell. Braucht es nicht auch Dinge, Werte, Überzeugungen, Haltungen, die bleiben. Werte und Erfahrungen, die so wichtig sind für die Zukunft, dass wir sie weitergeben wollen an die Generationen nach uns? Was soll bleiben?

Ich finde diese Frage unbedingt bedenkenswert. Und ich habe mir vorgenommen. Ich setz mich bald mal hin und schreib das auf für meine Kinder und Enkel. Vielleicht sogar handschriftlich. Ich wäre froh, wenn ich so etwas Persönliches hätte von meinen Großeltern.

Die Frage und die Anregung verdanke ich übrigens einer Gruppe von Wissenschaftlern aus Mainz, Siegen, aus Tübingen und Schwäbisch Gmünd. Die hatten diese Idee. Man könnte doch als ältere Generation auch ein „ideelles Testament“ weitergeben. Nicht nur ein materielles.

Im Internet haben die Wissenschaftler aufgerufen, einen Brief an Enkel und Patenkinder zu schreiben. Wenn man möchte, kann man den auch an sie Wissenschaftler schicken. Sie würden gern diese ideellen Testamente auch als Buch rausbringen. Ohne Namen versteht sich.

Worum könnte es gehen in einem Brief an die Enkel? Die Wissenschaftler haben auch ein paar Anregungen gegeben:

„Es geht uns darum“, schreiben sie auf der Homepage https://www.kirche-und-leben.de/artikel/ideelle-testamente-was-wollen-sie-ihren-nachkommen-weitergeben/

dass Sie -als Oma, Opa oder auch als Patin und Pate – persönlich schreiben:

,Was soll bleiben‘. Auch in Bezug auf Ihren Glauben. Es könnte zb. um so Fragen gehen wie: „Was ist mir am Glauben wichtig geworden im Leben? Oder: Wie steht es mit Gott? Hat sich mein Bild von Gott im Lauf meines Lebens verändert? Was war gut, was schlecht an der religiösen Erziehung, die ich erlebt habe? Was will ich darum meinem Enkel- oder Patenkind raten? Oder wovor will ich es vielleicht auch warnen.“

Ich habe noch nicht genau überlegt, was ich meinem Enkel schreiben werde. Aber zwei Themen kommen bestimmt vor in meinem Brief: Was ich gern hätte, dass es bleibt für ihn: Zum einen: Europa. Und zwar offen soll es bleiben, ohne Grenzen und friedlich nach innen und außen. Hoffentlich Frieden stiftend.

Und das zweite. Ich hoffe, dass er später etwas mit Jesus anfangen kann. Mit den Geschichten von Jesus, die zeigen, worauf man im Leben setzen kann:

Die vom verlorenen Sohn zB. Da hat Jesus erzählt: Wir können uns im Leben arg verlaufen. So arg, dass man meint, ich bin am Ende und nirgendwo mehr daheim. Aber, erzählt Jesus, das stimmt nicht. Gott bleibt da, auch wenn man sich verlaufen hat. Zu ihm kann man immer.

 

Weitere Informationen zum Projekt erhalten Siehier

Wenn Sie sich an dem Projekt beteiligen möchten,
schicken Sie Ihren Brief mit dem Stichwort „ideelles Testament“ an
zimmermann@evantheo.uni-siegen.de

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05APR2019
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„Zeugnis für die Bundesrepublik“, hat auf dem Plakat gestanden. Bei einer der Fridays for Future“ Demos: „Zeugnis für die Bundesrepublik“ und dann Noten: „Klimaschutz 6, Verantwortung 6, Ethik 6.“ So haben Schüler unser Land bewertet.

Und was für eine Note hätten wir in Religion verdient? habe ich mich gefragt.
Ich und Sie, wenn Sie auch Christ sind oder Muslima oder Jude und Jüdin?
Religion, auch 6? Obwohl uns der Glaube wichtig ist und er uns Maßstäbe gibt fürs Leben.

Oder was für eine Note haben Sie verdient, wenn Sie sich politisch der CDU verbunden fühlen. Sie trägt das christliche „C“. Was bedeutet es? ‚Wir haben ein christliches Menschenbild, das heißt: jeder Mensch hat eine unverletzliche Würde.‘ So wird das „C“ oft gedeutet. Aber braucht es heute nicht auch ein christliches Bild von der Erde?

Christen, Juden und Muslime glauben, dass die Erde Gottes Schöpfung ist. „Ich glaube an Gott, den Schöpfer des Himmels und der Erde,“ sagen wir im Glaubensbekenntnis. Woran merkt man, dass ich das glaube und dass ich Gott für die Schöpfung dankbar bin? Muss ich nicht alles tun, die Erde lebenswert zu erhalten? Und braucht die Freiheit von uns Menschen nicht Grenzen, weil wir sonst die Erde übel zurichten?

Ich weiß, viele von uns Erwachsenen finden es nicht ok, dass die Jungen freitags nicht in die Schule gehen. Aber ich meine, man macht es sich zu leicht, wenn man damit ihren Fragen ausweicht. Sie haben das Recht, uns herauszufordern. Verantwortung 6, Religion 6?

Ich hoffe es ist nicht zu spät. Wir können unsere Noten noch verbessern. Auch in Religion.

Ich denke, mit das Beste was wir Christen für die Zukunft unserer Erde tun können, ist dass wir an eine gute Zukunft glauben. Wer an Gott glaubt, sieht die Probleme und muss nicht resignieren. Ich glaube, als Christ kann ich kein Fundamentalpessimist sein. Im Gegenteil: Wir können einsehen, wo wir auf dem Holzweg sind. Und neue Wege einschlagen, die besser sind für die Zukunft der Erde und der Arten, die auf ihr leben.

Gerade Christen - und für Muslime und Juden gilt das auch – können realistisch und optimistisch sein. Gott ist mit seinem Latein noch lange nicht am Ende. Und er hat uns Menschen ordentlich Verstand gegeben. Erfindergeist und erfinderische Liebe. Warum sollen wir nicht eine bessere Zukunft finden können?

Es steht religiösen Menschen nicht an, Angst und Panik zu machen. Dann hätten wir die 6 verdient. Ich glaube wir können hoffen und uns endlich bewegen.

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04APR2019
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„Es müssen nicht Männer mit Flügeln sein, die Engel.“ Sie können ganz anders aussehen. Manchmal kann es auch eine junge Frau sein, die „engelisch“ ist.

Engelisch, merkwürdiges Wort? Ich sag das absichtlich, ich finde es spannender als zB. „engelsgleich“. Bei „engelsgleich“, da denk ich eher an das Äußere. An etwas sehr Zartes, ein bisschen Zerbrechliches. Aber irgendwie ist das doch eher ein Klischee von einem Engel. Passt vielleicht in die Werbung.

Ich sag lieber „engelisch“. Und „es müssen nicht Männer mit Flügeln sein.“ Entscheidend ist etwas Anderes: Engelische Menschen bringen ein Stück Himmel in die Welt. In der Bibel nennt man sie auch Botschafter Gottes.

Wie diese junge Frau, die ich vor einiger Zeit kennengelernt habe. Man hat sie mir vorgestellt. Und sie strahlt auf Anhieb eine so herzliche Menschenfreundlichkeit aus. Ganz selbstverständlich. Oder ich denke an einen Kollegen in der Arbeit. Engelische Menschen gibt es zum Glück immer noch viele und kann es nie auch nie genug geben. Weil, Menschen wie diese junge Frau und der Kollege machen die Welt zu einem besseren Ort.

Es müssen nicht Männer mit Flügeln sein und auch nicht nur junge Frauen. Engelische Leute brauchen auch Kraft, müssen was aushalten können. Das ist schon in der Bibel so. Sie erzählt z.B. vom Engel Michael. Der ist ein echter Kämpfer vor dem Herrn. Er stellt sich Katastrophen in den Weg. Nimmt es auf mit Leid und Unglück und sogar mit dem Bösen.

Ich finde, wir können froh sein, dass so kraftvolle engelische Menschen zb. auf unseren Straßen im Einsatz sind. In Notarzt- und Rettungswägen. Das ist Arbeit wie sie manchmal härter kaum sein. Körperlich: so ein Tag auf dem Rettungswagen kann echt lang sein und seelisch hart. Rettungswagenengel müssen Leidvolles sehen und trotzdem cool bleiben und professionell und konzentriert das Richtige tun. Und dabei müssen sie manchmal sogar noch viel Dummheit ertragen, wenn sie als Engel nicht durchgelassen werden zum Unfallort.

Engelische Menschen halten was aus. Sie müssen auch Niederlagen einstecken und sehen danach manchmal aus als würden sie an den anderen Menschen verzweifeln. Aber sie machen trotzdem weiter, weil sie spüren: Ich kann nicht anders. So war es mit Engeln in der Bibel auch schon. Die können den Bettel nicht einfach hinschmeißen. Wenn man als Mensch eine Gabe hat, mit der man die Welt zu einem besseren Ort machen kann. Dann muss man sie nutzen. Flügel braucht es dafür nicht.

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03APR2019
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Liebe Frauen, heute rede ich nicht direkt zu Ihnen. Was mir heute am Herzen liegt, geht an Männer. Ein Satz, den mir ein Freund gesagt hat: „Ich kann mir ein Leben ohne Frauen nicht vorstellen.“ Er ist kein Frauentyp, der damit protzen wollte. Er hat das sogar ziemlich leise gesagt. Aber von ganz innen ist es gekommen.

„Stimmt, geht mir auch so“ habe ich gedacht. Und mich gewundert: warum habe ich das selber so deutlich noch nicht ausgesprochen?

Und dann habe ich sie vor mir gesehen, Frauen, die mich mit zu dem gemacht haben, was ich bin.

Klar meine Mutter. Heute weiß ich, wie selbstverständlich sie für mich da war, immer wieder, ganz verlässlich. Wie ein Steg auf dem man über schweres Wasser läuft.

Oder meine Lehrerin in der 1. Klasse: Die hat uns beigebracht: Jeden Tag ist einer von Euch Jungs dran. In der ersten Stunde: ihr den Mantel abnehmen und nach Schulschluss wieder reinhelfen. Das war für uns als Grundschüler schwierig. Wenn man noch so klein ist. Aber ich glaube, mich hat es auf ganz „natürliche“ Weise, gelehrt. Achtung für Frauen und ein Fundament an Höflichkeit und Wertschätzung. Und auch wenn es altmodisch klingt. Ich finde das immer noch männlich.

Eine andere Lehrerin hat mich später drauf gebracht, dass man auch was Anderes lesen kann als Karl May. Und noch eine hat viel dafür getan, dass ich Theologie studiert habe.

Ich wäre ohne diese Frauen ein anderer geworden, glaube ich.

Erst recht ohne meine Tante: Sie hat so unaufdringlich vorgelebt, was Glaube ist. Eine tiefe christliche Zuversicht ausgestrahlt. Dabei war sie krank und hätte Grund gehabt, zu jammern. Hat sie nicht.

Sie hat gewusst: grade wenn es im Leben hart ist, grade dann hilft es, nach vorne zu schauen. Die Hoffnung nicht aufgeben und das Vertrauen nicht fahren lassen. Sie ist viel zu früh gestorben. Aber auch da hat sie mir vermittelt: „Mit dem Tod ist es nicht vorbei. Beim lieben Gott nicht.“

Ich kann mir mein Leben nicht vorstellen ohne Frauen. Da waren und sind die, die es aufregend gemacht haben. Und schön, mit Liebe. Die eine oder andere Freundin, die mir den Kopf gewaschen hat. Mich in die Spur gebracht. Bis heute. Die mit der man wunderbar zusammenarbeiten kann. Denken. Sich austauschen. Lernen. Meine Tochter, die dafür gesorgt hat, dass ich Opa sein kann. Und und und…..Und jetzt frag ich Sie, liebe Männer. Wenn Sie ähnliches erlebt haben: Wann sagen wir es den Frauen, bevor es zu spät ist: „Ich kann mir mein Leben ohne Euch nicht vorstellen.“

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02APR2019
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Am Ende war es eine Befreiung für Maren und André. Als sie sich ehrlich gesagt haben, wie es um ihre Beziehung steht.

Es hat gedauert. Aber am Ende haben Maren und André erlebt, es ist wahr: „Wer A sagt, der muss nicht B sagen. Er kann auch erkennen, dass A falsch war.“ (Bertolt Brecht) Aber vielleicht erzähl ich erst mal, wie es war mit Maren und André: Ich kenne die zwei schon seit ihrer Schulzeit. Mit Mitte 20 sind sie zusammengezogen. Haben sich ein gemeinsames Zuhause geschaffen. Ein gemeinsames Leben aufgebaut. Sie haben sich geliebt und waren sich sicher, wir gehören zusammen, wir sind füreinander bestimmt.

Dann gab es eine ernste Krise. Aber trennen ist für beide nicht in Frage gekommen. Stattdessen sind sie schwanger geworden. Aber als die Kleine ein Jahr alt war, der Knall: Sie haben sich getrennt. „Unsere Beziehung ist am Ende,“ mussten sie erkennen.

Maren und André hatten anscheinend mit dem Kind zu retten versucht, was sie schon vorher hätten retten sollen.

Heute haben Maren und André beide neue Partner und sagen:
Ja, es ist ehrlich gewesen, uns zu trennen, trotz Kind. Heute ist es für alle gut.

„Wer a sagt, muss nicht b sagen. Er kann auch erkennen, dass a falsch war.“ Vor kurzem habe ich mit Maren noch mal über ihre Geschichte geredet. Und da ist mir dieses Wort von Bertolt Brecht eingefallen. Wir waren uns einig. Es stimmt nicht automatisch, was der Volksmund sagt: Dass wer a sagt auch b sagen muss.

Wenn man in eine Sackgasse geraten ist, ist es fahrlässig immer weiter zu machen. Es gibt Situationen, da braucht man den Mut, anzuhalten. Dann ist es gut, wenn man abbiegt vom bisherigen Weg oder umdreht. Maren und André haben nicht zwanghaft „b“ gesagt, sondern ihr „c“ gefunden.

Vielleicht sagen Sie: Aber ist das denn christlich, dass ich ihre Lösung ehrlicher und wahrer finde.
Hätten Sie nicht wegen dem Kind zusammenbleiben sollen?
Ich gebe zu bedenken: Jesus haben besonders die Kinder am Herzen gelegen. 'Den Kindern ist Gott besonders nah', hat er gesagt und sie öffentlich gesegnet. Vielleicht er wäre darum einverstanden gewesen. Weil die Lösung von Maren und Andre auch für ihr Kind gut ist.

Zu Anfang ging es Maren und André mit ihrem Kind ja nicht ums Kind, sondern um sich. Das Kind sollte ihre Beziehung retten. Aber es ist kein Segen für ein Kind, wenn es zum Zweck für die Bedürfnisse von Großen gemacht wird.

Darum glaube ich, ist es richtig, wenn wir nicht automatisch „b“ sagen. Sondern „c“, wenn das wahrer und ehrlicher ist.

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01APR2019
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„Das war falsch von Dir.“ Es gibt Menschen, die halten aus, wenn sie so kritisiert werden. Ich bewundere das. Ich kenne mehr die andere Sorte: Denen fällt es schwer, sich Kritik anzuhören, sie können dann schwer ruhig bleiben. Ich gehöre auch eher zu dieser Sorte und frage mich: Warum trifft Kritik mich so und Sie, wenn Sie das auch kennen? Dass sie oft diese Reflexe auslöst: Ich verteidige mich oder gehe sogar zum Angriff über: „Was willst Du, Du hast doch auch schon gemacht, was nicht ok war.“

Oft ärgere ich mich später, wenn ich in die Reflexfalle tappe. Und bewundere Menschen, die Kritik als Chance nehmen können.

„Lass Dir öfter mal sagen, was Du nicht hören willst.“

Habe ich vor kurzem gelesen. Guter Gedanke. Bloß, wie?

Vielleicht hilft ja der Blick in eine Geschichte in der Bibel. Wie sich einer da was sagen lassen kann:

Zachäus hatte sein Leben eigentlich auf Fehlern gebaut. Nach außen, ist er damit sehr gut dagestanden. Aber seine Seele hat rebelliert. Keiner ist auf die Idee gekommen, ihm seine Fehler offen zu sagen. Sie haben ihn geschnitten. Haben über ihn hergezogen. Aber so wurden Zachäus Fehler nicht aufgedeckt, er ist im falschen Leben stecken geblieben. Aber seine Seele hat Alarm gemacht. Wie kommt man aus diesem Teufelskreis raus?

Jesus hatte eine Doppelstrategie. Zuerst hat er sich bei Zachäus zum Essen eingeladen. Heißt: Jesus hat Zachäus seine Fehler nicht um die Ohren geschlagen. Erst hat er ihn wohlwollende Achtung spüren lassen.

Vielleicht ist das der Schlüssel. Dass auch der zweite Schritt geklappt hat. Zachäus hat sich dem gestellt, was niemand gern von sich hört. Ist nicht ins Reflexmuster gefallen: Hat sich also nicht verteidigt und ist nicht zum Gegenangriff übergegangen. Nach dem Motto: „Jesus, Du hast mir gar nichts zu sagen.“ Zachäus hat ausgehalten, dass er fehlerhaft ist und man spürt. Das war eine Befreiung für ihn.

Ich kann das nur so verstehen, dass Zachäus selber fehlerfreundlich wurde. Sich selbst gegenüber. Er fühlt sich von Jesus akzeptiert und kann sich auch selbst akzeptieren, mit seinen dunklen Seiten. Und sie wieder gut machen.

Das könnte es doch auch für mich sein: Meine Fehlerhaftigkeit annehmen: Ja, es ist wahr, ich mache welche. Manchmal auch schlimme. Es ist gut, wenn ich mich so akzeptieren kann.

Vielleicht kann man dann auch aushalten, wenn man auf Fehler angesprochen wird. Kann sich das anhören, es bedenken und sich verändern. „Lass Dir ruhig sagen, was Du nicht hören willst.“
 

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