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Anstöße SWR1 BW / Morgengedanken SWR4 BW

Beten – bringt das was? Gibt es einen Gott, der mich hört? Viele sagen: „Ich bete wohl – aber er antwortet nicht. Ich bitte Gott um Rat – aber ich bekomme keine Antwort. Für mich hat Beten daher keinen Sinn.“ Wenn Sie auch so denken, möchte ich Ihnen heute eine Geschichte erzählen:
Eines Tages besucht ein Indianer aus einem Reservat seinen Freund mitten in New York. Natürlich will der ihm seine Stadt zeigen und so ziehen sie durch die endlosen Straßen. Der Indianer kommt aus dem Staunen nicht mehr heraus: So viele Menschen, so viel Verkehr, so ein Gewühle.
Aber auf einmal bleibt der Indianer wie angewurzelt stehen und zieht seinen Freund am Arm: „Das hätte ich nicht für möglich gehalten!“ „Was denn“, fragte sein Freund, „na, dass es hier Grillen gibt!“ „Wie bitte, das kann nicht sein, hier gibt es keine Grillen. Wo denn auch bei dem vielen Verkehr und all den Menschen?“
Der Indianer lässt sich nicht beirren, geht zielstrebig auf eine Hauswand zu und zieht vorsichtig zwei Blätter eines Unkrautes auseinander: Tatsächlich, dahinter sitzt eine kleine Grille. „Siehst du“, sagt der Indianer, es kommt darauf an, auf was wir zu hören gewohnt sind. Die Menschen in der Stadt hören keine Grillen.“
Diese Geschichte habe ich Jugendlichen erzählt, als es um das Thema Gebet ging. Sie alle hatten schon mal versucht zu beten – aber meistens keine Antwort erhalten. Vielleicht, so habe ich gesagt, liegt das einfach daran, dass wir Gott nicht mehr aus all dem Lärm heraushören? Wir hören so vieles, aber eben Gott nicht mehr. Wir erwarten eine laute Stimme vom Himmel, aber Gott ist oftmals unscheinbar, ganz anders. Er hört all unsere Gebete und antwortet darauf, aber anders, als wir denken.
Da erzähle ich Gott vom heftigen Streit mit meinem Arbeitskollegen. Am nächsten Morgen, als ich mir gerade einen Kaffee holen will, sehe ich eine weitere Tasse dastehen. In dem Moment schießt es mir durch den Kopf: Und wenn ich jetzt diese zweite Tasse nehmen und meinem Kollegen auch einen frischen Kaffee bringe? Das wäre sicher ein guter Schritt aufeinander zu.
Das ist für mich eine typische Antwort Gottes. Gott hat meine Sorgen gehört. Er zeigt mir jetzt einen Weg, den ich gehen kann, um mich mit meinem Kollegen zu versöhnen. Das ist für mich eine echte Gebetserhörung.

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Im Internet kann man schon bald mit Menschen sprechen, die längst verstorben sind. Das ist jetzt kein Spaß, sondern ein neues Projekt des MIT, einer der bedeutendsten Universitäten der Welt. Dort haben sie eine Internetseite entwickelt, die heißt: „Einfach unsterblich sein“. Es geht darum, mit längst verstorbenen Menschen ins Gespräch zu kommen. Dazu wird zunächst alles, was ein Mensch jemals im Internet von sich gegeben hat, in einem Computerprogramm zusammengefasst. Mittels einer künstlichen Intelligenz kann dieser Computer dann reagieren wie eben diese Person.
Eigentlich wäre es ja großartig, wenn ich meine längst verstorbene Mutter fragen könnte, was sie mir jetzt raten würde. OK, meine Mutter hat nie was im Internet gemacht, aber wie wäre es, wenn meine Kinder mich nach meiner Meinung fragen könnten, wenn ich schon längst tot bin?
Aber ich glaube wirklich nicht, dass ein Computer einen Menschen ersetzen kann.
Vor kurzem hat ein guter Freund gehörig Mist gebaut und er suchte das Gespräch mit mir. In Gedanken hatte ich mir schon zurecht gelegt, was ich ihm sagen wollte. Aber als ich ihm begegnet bin, war er so zerknirscht, dass mir die Worte im Halse stecken blieben. Statt zu schimpfen, habe ich ihn getröstet und statt ihm die Meinung zu sagen, habe ich versucht, ihn wieder aufzubauen.
Ob ein Computer das auch könnte? Vieles können Computer heute schon besser als Menschen, nicht nur Schachspielen. Aber können sie trösten, ermutigen, aufbauen? Wenn ich eine Maschine wäre, dann hätte ich meinem Freund all das gesagt, was ich mir in aller Ruhe vorher überlegt hatte. Ich hätte sicherlich die besten Worte dafür gefunden – aber alle wären falsch gewesen, denn sie hätten ihm in seiner aktuellen Gemütslage nicht geholfen.
Computer können rechnen und berechnen. Aber wir Menschen sind Gottes Ebenbilder. Wir funktionieren nicht wie eine Maschine. Wir haben Göttliches in uns, ein Stück von unserem Schöpfer: Wir können lieben. Wir können tun, was dem anderen gut tut. Was ihn aufbaut. Zu dem nervigen Kollegen vielleicht ein kleines bisschen nett sein? Oder jemanden helfen, den ich sonst nicht ausstehen kann? Genau das unterscheidet uns von einem Computer. Gott hat uns die Gabe gegeben, uns in einen anderen Menschen hinein zu versetzten, der ratlos und hilflos ist um dann zu tun, was uns unser Herz sagt.

 

Adresse des MIT-Projekts "Become Virtually Immortal":www.Eterni.me

 

 

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Hunde haben Angst vor Briefträgern! Doch, ganz im Ernst! Hunde haben Angst vor Briefträgern! Betrachten Sie die Sache doch einmal mit den Augen eines Hundes: Jeden Morgen schleicht sich ein Fremder - der Briefträger - an das Haus – jetzt gut aufgepasst und kräftig gebellt – und schon verschwindet der Fremde wieder – Gott sein Dank! Dabei sind die meisten Hunde eher Angsthasen. Aber sie wissen, dass man – oder besser Hund – mit viel Gebell viel Eindruck macht.
Wir Menschen reagieren oft genauso wie ein Hund. Ok, ich belle nicht, aber wehe einer kommt mir zu nahe oder macht mir Angst. Bei der Arbeit zum Beispiel. Der scheinbar so nette Kollege, der aber immer ganz genau weiß, was ich so alles falsch mache. Da gehe ich gleich in Verteidigungsstellung und lass ihn gar nicht zu Wort kommen. Oder ich überlege schon vorher, was er alles falsch macht. Und dann passiert, was passieren muss: Mein Kollege macht kaum den Mund auf - ich weiß ja eh, was er sagen will - und schon fange ich an, mich zu verteidigen und ihm die Meinung zu sagen.
Hunde haben Angst vor Briefträgern - und Hunden macht das viel Stress. Und uns? Machen uns diese vielen Kleinkriege nicht auch viel Stress?
Früher habe ich nie verstanden, was Jesus meint, wenn er in der Bibel sagt: „selig sind die Friedfertigen“. Ich habe immer verstanden: „selig sind die immer friedlichen“, die, alles schlucken und den Mund halten.
Heute mag ich dieses Wort: „Friedfertig“. Das sind die, die fertig sind und sich nicht mehr schon im Voraus verteidigen müssen, sondern endlich Frieden machen wollen. Frieden kommt nie von alleine und schon gar nicht, wenn ich dazu nicht „fertig“ bin. Frieden wird, wenn ich aufhöre, in allem was der andere sagt und tut, nur Böses zu sehen.
Vielleicht muss ich manchmal sogar Böses aushalten, damit Frieden entsteht. Jesus sagt, dass wir dem Anderen auch noch die andere Backe hinhalten sollen, um so den Teufelskreis des „wie du mir so ich dir“ zu durchbrechen. Wenn ich Frieden will muss ich bereit werden, Gutes zu geben, auch wenn ich Schlechtes erhalten habe. Dann wächst Frieden zwischen den Menschen.
Unserem Hund habe ich das Bellen beim Briefträger übrigens abgewöhnt! Irgendwann habe ich die Tür geöffnet und wir beide haben die Briefträgerin freundlich begrüßt. Und als mein Hund dann sogar noch ein Leckerli bekommen hat, war ihm die Briefträgerin außerordentlich sympathisch.

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„2014 möchte ich einfach glücklich werden“, sagte neulich jemand zu mir. Wie wird man glücklich? Es gibt tausende Artikel und Ratgeber dazu. Trotzdem habe ich noch nicht verstanden wie das gehen soll. Richtig stutzig hat mich dann dieser Satz gemacht: „Ich wünschte, ich hätte mich glücklicher sein lassen.“
Bronnie Ware, eine australische Krankenschwester hat ihn aufgeschrieben. Sie hat sterbende Menschen gepflegt und von ihnen oft diesen Satz gehört.
„Ich wünschte, ich hätte mich glücklicher sein lassen“. Ich verstehe das so: Da hat
sich jemand selbst am Glücklich sein gehindert. Kein Krieg, keine zerrüttete Familie, keine Arbeitslosigkeit oder Krankheit sind schuld.
Auch kein fehlender Lebenspartner, der zum Glück noch fehlt. Fast ein bisschen unverschämt klingt dieser reuige Vorwurf an sich selbst. Was Glück ist, kann man ja sehr unterschiedlich definieren: Genug Geld, Gesundheit, viele Freunde, eine intakte Familie, Kinder, beruflicher Erfolg, allgemeine Zufriedenheit. Ist es allein die Summe dieser Teile, die glücklich macht? Eine ungewohnte Beschreibung von Glück liefert Jesus in seiner Bergpredigt: Glücklich sind die, die erkennen wie arm sie vor Gott sind, sagt er. Ihnen gehört die neue Welt. Oder: Glücklich sind die Trauernden. Sie werden Trost finden. Glücklich sind die Friedfertigen, denn sie werden die ganze Erde besitzen. Und so weiter. Glück habe ich mir immer leicht und unbeschwert vorgestellt. Etwas das sich schon heute toll anfühlt. Aber vielleicht liegt genau da das Missverständnis, das die Patienten von Bronnie Ware schon verstanden hatten. Vielleicht bedeutet Glück gar nicht so sehr etwas zu haben, sondern eher eine innere Orientierung. Das ich mich an etwas halten kann, dass mein Leben hell macht. Obwohl ich nicht immer was zu lachen habe.
Bestimmt gibt es das auch in Ihrem Leben. Eine Einstellung oder Fähigkeit, um die andere Sie beneiden. Das Sie mit wenig zufrieden sein können vielleicht, oder, dass Sie auch im Schlechten immer noch etwas Gutes entdecken.
Ihre Freude daran, Kaputtes wieder repariert zu kriegen, oder die Fähigkeit anderen geduldig zuzuhören. Da passiert Glück. Da glückt uns etwas. Glücken meint, das etwas gut ausgeht und ein gutes Ende findet. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen einen glücklichen Tag.

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Ich wünschte, ich hätte ihm das zu Lebzeiten gesagt…25 Jahre ist es her, da lief ein Lied mit dieser Textzeile rauf und runter in den Radiosendern. „The living years“, von Mike and the Mechanics. Das Lied erzählt von einem ungelösten Konflikt zwischen Vater und Sohn. Als der Vater plötzlich stirbt bereut der Sohn, das so vieles unausgesprochen zwischen ihnen geblieben ist. Am Ende meines Lebens möchte ich nichts bereuen. Trotzdem tun es die meisten Menschen, sagt Bronnie Ware.
Sie hat jahrelang Sterbende gepflegt und diesen Satz viel zu oft gehört: „Ich wünschte,
ich hätte den Mut gehabt, meine Gefühle zu zeigen.“ Gefühle. Hat jeder. Aber sie einem
anderen wirklich zu zeigen, das ist schwer. Dabei sehne ich mich wie jeder Mensch
danach. Das mir ein anderer offen zeigt, dass er mich mag, dass er stolz auf mich ist,
mich vermisst, meine Hilfe braucht, an mich denkt, oder mit mir leidet. Auf eine Art, die ich verstehe und die mich spüren lässt: Ich bin dem anderen wirklich wichtig.
Das ist zwischen Partnern und Freunden so, zwischen Kollegen, Eltern und Kindern.
Sogar zwischen Gott und uns Menschen fehlt sonst etwas Entscheidendes. In Sachen Gefühle zeigen, ist Gott ein echtes Vorbild für mich. Er ist unglaublich kreativ darin: Schickt einen Regenbogen nach der Sintflut, eine Taube, als sein geliebter Sohn sich taufen lässt, oder lässt einen Propheten ausrichten, wie enttäuscht er von seinem Volk ist.
Gott bleibt nicht cool. Er liebt und leidet ganz offensichtlich mit seinen Menschen, ist
wütend und bietet trotzdem immer wieder Versöhnung an. Wer einem anderen seine Gefühle zeigt, sagt damit genauso wie Gott: Du bist wertvoll. Für dich lohnt es sich,
etwas zu investieren. Einen Umweg, weil du Angst vor Hunden hast, eine Tafel Schokolade im Briefkasten, gegen deinen Frust, eine überfällige Aussprache, ein echtes Lob, eine tränenreiche Entschuldigung, oder auch nur eine stumme Umarmung. Lassen wir sie raus, die Gefühle.

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Arbeiten Sie nicht so viel! Ich weiß, toller Witz an einem Montagmorgen, aber ich meine es ernst. Viel zu viele Menschen sagen am Ende ihres Lebens: „Ich wünschte, ich hätte weniger gearbeitet“.
Bronnie Ware, eine australische Krankenschwester hat jahrelang sterbende Menschen gepflegt. „Ich wünschte, ich hätte weniger gearbeitet.“
Sie hat das oft gehört. Ich hoffe, ich werde diese Worte nie sagen müssen. Aber was meinen sie eigentlich? Arbeit ist für die allermeisten von uns Pflicht. Damit das Geld für die Miete und den Strom reicht. Für einen vollen Kühlschrank. Ohne Arbeit fehlt auf Dauer etwas. Auch im Selbstwertgefühl. Arbeit kann ja auch glücklich machen. Aus dem Beruf wird dann eine Berufung. Zum guten Gefühl, ich bin genau am richtigen Platz. Ich werde gebraucht, ich kann etwas bewegen. Ich vermute, gefährlich wird Arbeit vor allem dann, wenn ich zu viel von ihr erwarte. Sinn, Sicherheit und Erfüllung. Denn manchmal passiert genau das Gegenteil: Die erhoffte Karriere bleibt aus, der Betrieb geht pleite. Auch die eigenen Kinder und die zu pflegende Oma sind nicht nur dankbar, für den 24-Stunden-Service. Arbeit kann doppelt Kraft kosten. Und trotzdem einen bitteren Nachgeschmack haben. Entscheidend ist nicht nur, wie viel Stunden wir mit Arbeit verbringen. Sondern welchen Stellenwert sie in unserem Leben hat.
Jesus hat einmal zwei Schwestern besucht, Maria und Martha. Im Schlepptau, seine Jünger. Es gab jede Menge zu tun, bei den vielen Gästen. Aber nur Martha rackert und arbeitet. Maria nimmt sich lieber Zeit für die Gäste, sie hört Jesus aufmerksam zu. Bis ihre Schwester irgendwann ausflippt: „Kümmert es dich gar nicht, dass sie mich alles alleine machen lässt?“ Jesus reagiert deutlich: „Liebe Martha. Du machst dir viele Sorgen und Mühe.
Aber Maria hat erkannt was wirklich wichtig ist. Das kann ihr keiner mehr nehmen.“ Arbeit ist wichtig. Sie ist nötig. Aber letztlich, so verstehe ich Jesus, ist sie nicht der Sinn unseres Lebens. Was wirklich zählt, sind unsere Beziehungen. Zu anderen Menschen und zu Gott. Und das wir erkennen, was wann wirklich wichtig ist.

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Hätte, hätte, Fahrradkette. Fast jeder bereut etwas, am Ende seines Lebens. Sagt Bronnie Ware. Sie ist Australierin, Krankenschwester und hat jahrelang sterbende Menschen gepflegt. Dabei hat sie bemerkt: Die meisten bereuen ganz ähnliche Dinge. Als ich von ihren Erfahrungen gelesen habe, habe ich gedacht: Das ist ist eine einmalige Chance! Ich könnte mein Leben anders leben. So, dass es am Ende möglichst wenig zu bereuen gibt. Vielleicht geht‘ s Ihnen ähnlich. Deswegen kommt hier der Satz Nummer 1, aus der „Hätte ich doch“-Liste von Bronnie Ware: „Ich wünschte, ich hätte mehr Mut gehabt, ein Leben zu führen das mir entspricht. Statt mich dem zu fügen, was andere von mir erwartet haben.“ Ein bitteres Eingeständnis. Ich war feige. Ich habe nie das Leben geführt, das ich mir gewünscht habe. Ich habe immer nur versucht es allen anderen Recht zu machen. Eltern, Freunde, der Partner, die Kinder, Chefs oder Nachbarn erwarten eine ganze Menge.
Manchmal behauptet das auch nur unser Gefühl:
„Wenn ich nicht das Haus meiner Eltern übernehme, dann verzeihen sie mir das nie“.
Oder: „Mein Chef nimmt mich doch nicht mehr ernst, wenn ich den Leitungsposten
ablehne.“ Was glauben Sie tun zu müssen, damit Sie in den Augen der anderen „richtig“
sind? Mir fällt da einiges ein. Aber auch, was ich eigentlich will. Was ich unbedingt noch
machen möchte, solange ich lebe. Davon abhalten kann mich nur Angst. Dass ich
versage. Dass ich am Ende allein und ungeliebt da stehe. Aus christlicher Sicht völliger
Quatsch. Ich war nie allein und werde es auch nie sein, weil Gott immer in meiner Nähe ist. Über, unter, neben mir. Egal wohin ich gehe, wovor ich wegrenne. In der Bibel heißt es: „Du hast mich gesehen, bevor ich geboren war. Jeder Tag meines Lebens war in deinem Buch geschrieben. Jeder Augenblick stand fest, noch bevor der erste Tag begann.“ Dieses Staunen über Gott kenne ich auch. Das ich überhaupt gesund geboren werden konnte war ein kleines Wunder. Wenn dieser Gott damals schon mein ganzes Leben gekannt hat, dann kennt er auch meine Lebensträume. Vielleicht steckt er auch dahinter, dass sie mich nicht loslassen. Und mich daran erinnern:
Ich habe meine Zeit nicht umsonst von Gott bekommen. Solange auch nur ein Tag davon übrig ist, soll und darf ich meinen eigenen Weg gehen. Gott wird mitgehen.

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