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Anstöße SWR1 BW / Morgengedanken SWR4 BW

Sieben Gaben werden dem Heiligen Geistes in der Tradition zugesprochen.
Eine davon ist die Gabe des Rates. Von Bedeutung, - vor allem dort, wo guter Rat teuer ist.
Ich bin in meiner Arbeit des Öfteren mit Krankenschwestern und Altenpflegerinnen in Kontakt. Menschen, die Tag für Tag mit der Endlichkeit des Lebens konfrontiert sind. Häufig müssen Sie dem Tod ins Auge blicken täglich sich mit dem Verlust von Gesundheit und wie Menschen damit umgehen auseinandersetzen.
Keine leichte Aufgabe. Ein Dienst, der mitunter an die Nieren und unter die Haut geht.
„Wie schaff ich es bei all dem, selbst gesund zu bleiben und gern meine Arbeit zu tun?“ „Wie gelingt es mir dabei weder abzustumpfen, so dass mich nichts und niemand mehr berührt... noch jedes Mal mitzusterben und irgendwann einfach nicht mehr zu können?“ Diese und ähnliche Fragen stehen oft im Raum.
Da ist guter Rat teuer. Zumal jeder Mensch anders ist und anders mit diesen belastenden Situationen umgeht.
Und doch bemühe ich mich, dem auf die Spur zu kommen, woraus ich immer neu Kraft schöpfen kann, worin ich mich lebendig spüre, wo ich auftanke.
So beschlossen wir bei einem Seminar neben all das, was den Dienst schwer macht und die vielen traurigen Dinge, die wir erleben, das zu stellen, was gelungen war, was einfach auch schön war.
Jede war gefordert für sich ihre „Freudenbiographie“ aufzuschreiben.
Dem Raum zu geben, was gut war, was sich schön anfühlte, worin jede sich selbst lebendig spürte. Den Blick einmal ganz einseitig und eindeutig auf das Positive zu lenken.
Das Ergebnis war für alle überraschend. Die Stimmung im Raum hat sich verändert. Es gab viel Dankbarkeit, Schönes und Beglückendes.
Uns war bewusst, dass dadurch das Schwere nicht einfach leicht wird.
Aber diese andere Seite des Betrachtens weitete unseren Blick und beschenkte uns.
Und so möchte ich Sie ermutigen, das auch einmal zu tun:
Sich hinzusetzten und ihre Freudenbiografie aufzuschreiben.

https://www.kirche-im-swr.de/?m=1435
Sieben Gaben werden dem Heiligen Geist in der Tradition zugesprochen. Eine davon ist die Gabe der Frömmigkeit.
Was bedeutet Frömmigkeit?
Für mich heißt es: Mich Festmachen in Gott, in Kontakt mit ihm sein, mich berühren lassen von seinem Wort und mein Tun davon inspirieren lassen.
Dabei gibt es für mich Vorbilder, Menschen, die uns im Glauben vorausgegangen sind oder, die heute laut oder leise etwas von den Spuren Gottes in der Welt sichtbar machen. Männer und Frauen, die auf ihre Weise das, was sie von Jesus und von seinem Evangelium verstanden haben auch umsetzen und tatkräftig einbringen.
In der Bibel sind es für mich besonders Prophetinnen und Propheten, die mir aufzeigen, was Frömmigkeit bedeutet. Oftmals zunächst widerspenstig und dann doch treu, folgen sie der Weisung Gottes. In schwierigen Momenten ringen sie mit Gott und halten doch an ihm fest. Sie schwimmen gegen den Strom, wo sich die breite Masse von Gott abwendet und rufen wider den Wind, wo alles verloren scheint.
So auch der Prophet Ezechiel. Er und sein Volk Israel leben in politisch schwierigen Zeiten. Zusammen mit der politischen und religiösen Oberschicht von Jerusalem wird er ins Exil nach Babylon deportiert. Zuhause hätte er die angesehene Position eines Priesters am Tempel einnehmen können. Ein sicheres und privelegiertes Leben führen. Doch Gott hat andere Pläne mit ihm. Er beruft ihn zum Propheten. Diese Begegnung mit Gott lässt Ezechiel ehrfürchtig niederfallen. Doch Gott ruft ihm entgegen: Stell dich auf deine Beine Menschensohn, ich will mit dir reden. Auf Augenhöhe will er ihm begegnen.
Diese Berufung wird ihm zur Last. Das Volk stellt die Ohren auf Durchzug. Sein Ruf zur umkehr findet kein Gehör. Die Lage wird immer desolater bis schließlich alles verloren scheint: Jerusalem ist zerstört, die Hoffnung auf Heimkehr schrumpft gegen null, das Volk am Boden zerstört.
Doch Ezechiel hält fest an seinem Gott. Er bleibt mit ihm im Gespräch. Von Gott gefragt, ob er denn glaube, dass diesem Volk noch zu helfen wäre antwortet Ezechiel: „Herr und Gott, das weißt allein du“ (Ezechiel 37,3).
Alle Achtung! Denke ich mir. Da weiß einer genau, wo seine Grenzen sind, was nicht in seiner Hand liegt. Auch das gehört für mich zu einer tiefen Frömmigkeit.
Und - dass ich Gott Gott sein lassen kann…und mich Mensch. Und dass ich ihn nicht lasse, loslasse wenn es schwierig wird sondern mich in ihm festmache und verankere. Sei es klagend oder fragend, lobend oder zweifelnd.

https://www.kirche-im-swr.de/?m=1434
Sieben Gaben werden dem Heiligen Geist in der Tradition zugesprochen. Eine davon ist die Gabe der Einsicht.
Mit Einsicht verbinde ich, dass mir etwas aufgeht, dass ich ein Aha Erlebnis habe und mir Zusammenhänge bewusst werden. Dabei geht es nicht unbedingt darum, über alles Bescheid zu wissen, eher darum eine Ahnung von etwas zu haben und meine Grenzen zu erkennen.
Ignatius von Loyola, der Begründer des Jesuitenordens beschreibt eine für mich wichtige Einsicht, als er sich mit der Frage nach Gott auseinandersetzt.
Er schreibt: „Nicht das Vielwissen sättigt die Seele, sondern das Verkosten der Dinge von innen her.“
Mir kam dazu eine recht eigenwillige Stelle aus der Bibel in den Sinn. Als Ezechiel von Gott zum Propheten berufen wird, fordert dieser ihn auf, eine Schriftrolle zu essen. Er soll sich das Wort Gottes buchstäblich einverleiben.
Eine verrückte Szene. Im doppelten Sinne - alles andere als leichte Kost.
Ezechiel ist gefordert sich in seinem Innern mit dem auseinanderzusetzen, was Gott ihm zumutet. Die Schriftrolle enthält Klagen und Seufzer. Sein Auftrag ist kein einfacher. Er soll sein Volk wachrütteln, es zur Umkehr bewegen und ihm trotz aller Hoffnungslosigkeit, Zukunft verheißen. Widerstand ist ihm da gewiss. Widerstand von Außen aber auch seine eigenen inneren Widerstände plagen ihn.
Und doch. Er nimmt die Aufgabe an. Kaut und schluckt daran. Er lässt sich auf das, was da auf ihn zukommt ein. Mit Haut und Haar. Und indem er die Botschaft verkostet, mit ihr ringt, wird sie ihm zur Speise, die ihn nährt, die ihm Kraft gibt für seine Aufgabe.
„Nicht das Vielwissen, sättigt die Seele, sondern das Verkosten der Dinge von innen her.“…Mich treibt dieser Satz um. Gerade auch heute an Fronleichnam. Ein Fest, an dem die katholische Kirche feiert, dass sich Jesus Christus uns im heiligen Brot schenkt, dass sein Abendmahl mit den Jüngern keine einmalige Sache war, sondern wir bis auf den heutigen Tag mit ihm und untereinander verbunden sind, wenn wir das Brot teilen und es verkosten.
Wenn ich mir bewusst mache, dass Gott sich mir in jeder Eucharistiefeier im Zeichen des Brotes in die Hand gibt, mich etwas von seiner Liebe und Gegenwart kosten lassen will, dann berührt mich das sehr. Dann erahne ich auf einmal, was geschehen könnte, wenn ich mich durch dieses Verkosten von innen her, verwandeln ließe. https://www.kirche-im-swr.de/?m=1433
Sieben Gaben werden dem Heiligen Geist in der Tradition zugesprochen.
Eine davon ist die Gabe der Weisheit.
Ich glaube, dass es bei Weisheit nicht nur um Verstand und Intelligenz geht, da ist mehr gemeint ist all ein umfassendes Wissen: etwas, das man mit emotionaler Intelligenz bezeichnen könnte.
Spüren, dass wir nicht nur mit unserem Gehirn denken, sondern dass auch unser Herz eine wichtige Rolle spielt, wenn es darum geht Entscheidungen zu treffen.
Für den Orientalen gilt das Herz von jeher als Sitz der Vernunft.
Man könnte das mit Herzensklugheit bezeichnen. Und diese hat wiederum mit Weisheit zu tun.
Eine Geschichte der Bibel bestätigt das. (auf sehr anschauliche Weise.)
Es geht um den großen König Salomo. Er war nicht nur mächtig, sondern hatte auch den Ruf, besonders weise zu sein:
Zu Beginn seiner Amtszeit als König erscheint ihm Gott im Traum und eröffnet ihm, dass er eine Bitte, einen Wunsch frei hätte.
Was würde er wohl wählen? Den Ausbau seiner Machtfülle, unendlichen Reichtum, ein langes und gesundes Leben, den Sieg über seine Feinde?
Nichts von alledem.
Fast bescheiden äußert er seinen Herzenswunsch:
„Ich bin noch sehr jung, Herr,und weiß nicht, wie ich mich als König verhalten soll. Verleih daher deinem Knecht ein hörendes Herz, damit er dein Volk zu regieren und das Gute vom Bösen zu unterscheiden vermag.“ ( 1 Könige 3,9)
Ein hörendes Herz wünscht er sich. Dieser Wunsch mag zunächst etwas seltsam anmuten. Mit dem Herzen kann man doch nicht hören. Oder doch?
Wie gesagt für den Orientalen ist das Herz der Sitz der Vernunft. Dort entwickelt man ein Gespür dafür, was gut oder böse ist. Dort werden die wesentlichen Entscheidungen getroffen.
Salomo bittet um solch ein waches Herz. Ein Herz, das die leisen Schwingungen und die Zwischentöne menschlicher Beziehungen wahrnimmt, ein Herz, das ihm sagt, worauf es ankommt. Er wünscht sich ein Herz, das hört, was für andere Not tut, was sein Volk zum Leben braucht, auch seine Freunde und vielleicht er selbst.
Solch ein Herz ist dann wohl Ohr und Mund zugleich. Es flüstert ihm zu, was er tun soll, ist sein bester Ratgeber, wenn es ihm gelingt auf das Herz zu hören.
Je länger ich darüber nachdenke, desto mehr berührt mich dieser Wunsch Salomos. Und ich wünschte auch ich wäre weise genug mir aus der Fülle von Möglichkeiten genau das zu wählen: - ein Herz, das hört.



https://www.kirche-im-swr.de/?m=1432
Sieben Gaben werden dem Heiligen Geistes in der Tradition zugesprochen.
Eine davon ist die Gabe der Stärke.
Stark sein – Kraft haben – innerlich und äußerlich, wer wollte das nicht – und doch ist mir diese Gabe der Stärke manchmal auch unheimlich.
So gern ich mich stark und gestärkt fühle, so ungern zeige ich dies nach außen. Vielleicht aus Bescheidenheit, vielleicht um nicht allzu überheblich zu wirken oder aus Angst, andere damit zu überfahren, sie mit meiner Stärke zu „erschlagen“.
Schade eigentlich. Denn dabei bleibt so manche positive Energie auf der Strecke.
Zu einem anderen Blick auf die Stärke hat mir folgender Text verholfen:
(Er stammt von Marianne Williamson, Predigerin und Autorin in USA, und wurde bekannt durch Nelson Mandela, der ihn bei seiner Antrittsrede als Präsident 1994 zitierte)

„Unsere tiefste Angst ist nicht die vor unserer Unzulänglichkeit.
Unsere tiefste Angst ist die Angst vor unserer unermesslichen Kraft.
Es ist das Licht in uns, nicht die Dunkelheit,
die uns am meisten ängstigt.
Wir fragen uns: Wer bin ich, dass ich von mir sage,
ich bin brillant, ich bin begabt und einzigartig.
Ja, im Grunde genommen: Warum solltest du das nicht sein?
Du bist ein Kind Gottes.
Wenn du dich klein machst, hilft das der Welt nicht.
Es hat nichts mit Erleuchtung zu tun, wenn du glaubst,
zusammenschrumpfen zu müssen,
damit sich die Leute um dich herum weniger unsicher fühlen.
Wir sind geboren, um den Glanz Gottes zu offenbaren, der in uns ist.
Gottes Glanz ist nicht nur in wenigen von uns,
Gottes Glanz ist in jedem Menschen.
Wenn wir unser eigenes Licht scheinen lassen,
geben wir anderen ebenfalls die Erlaubnis, ihr Licht scheinen zu lassen.
Wenn wir uns von unserer eigenen Angst befreien,
befreien wir mit unserer Gegenwart auch andere.

„Wenn wir uns klein machen, hilft das der Welt nicht…“, „wir sind geboren um den Glanz Gottes zu offenbaren, der in uns ist“…diese Sätze klingen in mir nach.
Und - sie erinnern mich an das Wort Jesu: Ihr seid die Stadt auf dem Berg, ihr seid das Salz der Erde…ihr seid das Licht der Welt. (Matthäus 5,13f.)
Was heißt das anderes, als dass ich mein Licht leuchten lassen soll, dass ich meine Kraft und Stärke einbringen darf. Vielleicht ermutigt das sogar andere, sich auch zu zeigen, mit dem was in Ihnen steckt…um so den Glanz Gottes, der in uns allen ist, sichtbar und spürbar zu machen.

https://www.kirche-im-swr.de/?m=1431
Im katholischen Gesangbuch Gotteslob gibt es ein Lied zum Glaubensbekenntnis, das mich immer wieder berührt:

„Gott ist dreifaltig Einer
Der Vater schuf die Welt
Der Sohn hat uns erlöset,
der Geist uns aus erwählt.
Dies glaub ich und so leb ich
Und will im Tod vertraun,
dass ich in meinem Leibe
soll meinen Gott anschaun.“

Ich mag dieses Lied. Vielleicht weil es so schlicht ist.
In wenigen Sätzen hat jemand ausgedrückt, worum es im christlichen Glauben geht.
Drei Glaubenssätze in denen alles Wesentliche ausgesagt ist:
Gott ist der Schöpfer der Welt. Alles Hat in ihm seinen Anfang, seinen Grund und sein Ziel.
Durch Jesus Christus sind wir ein für allemal befreit und erlöst. Der Tod hat keine endgültige Macht mehr über uns.
Und Gottes Geist ist uns geschenkt.
….dies glaub ich und so leb ich…geht der Text weiter. Das bedeutet: Dieser Glaube hat Auswirkung auf mein Leben. Mir ist bewusst, dass nicht ich der Schöpfer aller Dinge bin, sehr wohl aber in der Verantwortung stehe, was die Gestaltung und Bewahrung der Schöpfung anbelangt.
Dieser Glaube befreit mich von der Vorstellung, dass ich mich durch gute Taten selbst erlösen kann. Und er ermutigt mich als erlöster und befreiter Mensch in der Spur Jesu Christ durchs Leben zu gehen. Außerdem fordert er mich auf, als geistbegabtes und beseeltes Wesen diesem Geist in der Welt ein Gesicht zu geben und etwas von ihm aufleuchten zu lassen.
Der Schluss des Liedes ist für mich der Höhepunkt:
„…und will im Tod vertraun, dass ich in meinem Leibe soll meinen Gott anschaun.“
Bis zuletzt bleibt der Wunsch darauf vertrauen zu können, Ebenbild Gottes zu sein. Dass er mich, dass er den Menschen als sein Ebenbild geschaffen hat. Das finde ich immer wieder ungeheuerlich. Und es beschenkt mich ungemein, mich aufgehoben zu wissen in der Vorstellung, dass ich diesen göttlichen Keim in mir trage, dass Gott in mir Wohnung nimmt, in diesem Leib, der mehr ist als der sichtbare Körper und seine Funktionen. Eine Einheit von Seele, Geist und Körper. Unzertrennbar und unsterblich.

https://www.kirche-im-swr.de/?m=1430
Am Sonntag nach Pfingsten feiern die christlichen Kirchen den Dreifaltigkeitssonntag. Sie bekennen dabei ihren Glauben an den drei-einen, dreifaltigen Gott, den Vater, den Sohn und den Heiligen Geist.
Schwer zu verstehen? Stimmt.
Auch nach zig Jahren Theologiestudium ringe ich noch immer mit der Frage, wie sich das Denken und Sagen lässt. Und ich schaffe es nicht, dieses Geheimnis des Glaubens an den drei-einen Gott sprachlich auf den Punkt zu bringen.
Aber einen Versuch, diesem Geheimnis auf die Spur zu kommen will ich beisteuern.
Die Idee verdanke ich einem Kollegen, der versuchte Kindern im Schülergottesdienst diesen Drei-einen Gott nahe zu bringen. Etwas von ihm sichtbar und begreifbar werden zu lassen.
Dazu hatte er drei lange weiße Kerzen mitgebracht. Drei Kinder bekamen eine Kerze in die Hand und durften diese anzünden. Drei Kerzen brannten. Drei Flammen waren zu sehen. Nun bat er die Kinder die Kerzen aneinander zu halten.
Aus den drei Flammen wurde eine einzige Flamme – ein helles Licht, das sich aus drei Quellen speist.
Keine Trennlinie konnte ausgemacht werden, niemand konnte mehr sagen wo die eine Flamme aufhört und die andere beginnt.
Ein schlichter Versuch…und doch sehr einleuchtend. Sie sind drei und doch eins. Ein starkes Symbol für Vater, Sohn und Geist.
Vor einer strengen Dogmatik wird dieser schlichte Versuch mit den Kerzen vielleicht nicht Stand halten.
Mir war er eine Seh-hilfe eine bildliche Vorstellung für das zu bekommen was mit - dreifaltig Einer - gemeint sein könnte. Und diese eine Flamme ermuntert mich, das Geheimnis des dreieinigen Gottes als Geheimnis zu bewahren und ihm gleichzeitig auf der Spur zu bleiben. Scheint doch eine unübersehbar leuchtende Kraft von ihm auszugehen.




https://www.kirche-im-swr.de/?m=1429