Manuskripte

SWR3 Gedanken

Meine Freundin Nathalie hat mir ein Huhn geschenkt. Ich meine kein Deko-Teil zum Hinstellen, sondern ein echtes lebendes Huhn.

Das Huhn war irgendwie typisch für meine Freundin. Denn Nathalie schenkt generell nicht irgendwas, sondern sie macht sich richtig Gedanken über das, was sie verschenkt. Beim Huhn hat sie gedacht: „Das ist jetzt mal was wirklich Sinnvolles. Und außerdem ist es auch eine coole Überraschung.“ Und  seitdem habe ich ein Huhn. Aber mein Huhn läuft jetzt nicht in meinem Arbeitszimmer rum und legt mir irgendwo ein Ei unters Bücherregal. Mein Huhn lebt in Mosambik. Bei einer Familie, die es einfach gut brauchen kann. Meine Freundin Nathalie hat das Tier finanziert, und gleichzeitig darauf verzichtet mir sonst irgendeinen Krimskrams zu kaufen. Eine Geschenk-Spende nennt man das. „Wirklich sinnvoll.“ hat Nathalie gedacht. Das finde ich auch.

Ich habe mal recherchiert, was es noch so an Geschenk-Spenden gibt. Es gibt zum Beispiel ein Schaf für 24 Euro oder eine Ziege für 28 Euro. In afrikanischen Ländern sind solche Kleintiere für Familien richtig wertvolle Investitionen.

So ein Huhn zu verschenken wäre ja irgendwie auch passend für Ostern. Und es ist ganz einfach: In einer Suchmaschine die Begriffe „Geschenkspende“ und „Huhn“ eingeben, und schon werden passende Organisationen angezeigt. Wenn man heute eins bestellt, dann reicht das noch bis zum Wochenende.

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