Manuskripte

Anstöße SWR1 RP / Morgengruß SWR4 RP

Die Bibel ist randvoll mit Geschichten über „kleine Leute“, die scheinbar nichts können. Aber genau diese kleinen Leute können ganz viel erreichen. Wenn es sein muss, auch mal mit einer List. Und: mit Gottes Segen. 

Davon erzählt auch die Geschichte von zwei Witwen: Ruth und ihrer Schwiegermutter Naomi. Beide haben auf einen Schlag alles verloren. Wo sie sind, können sie nicht überleben. Es bleibt ihnen also nichts anderes übrig, als dorthin zurückzukehren, woher sie gekommen sind. Die Schwiegermutter ist allerdings Ausländerin. Aber Ruth will sich keinesfalls von ihr trennen. Also zieht sie mit ihr in die Fremde.

Wie alle armen Leute damals, müssen Ruth und Naomi nun von dem leben, was bei der Ernte auf den Feldern liegenbleibt.

Es gibt nur einen Weg aus der Armut: Ruth muss heiraten. Sie ist ja noch jung. Und da ist dieser Boas, ein wohlhabender Bauer. Aber so einfach lässt es sich nicht an. Klar ist erstmal: gesehen werden ist alles. Also geht Ruth auf Boas´ Felder. Wer weiß...?

Und tatsächlich: Boas wird direkt aufmerksam auf die Fremde. Aber dann passiert erstmal nichts weiter.
Die Schwiegermutter hat eine Idee. Ruth soll sich baden und ihr schönstes Kleid anziehen. Und wenn es dämmert, soll sie runter auf den Dreschplatz und alles beobachten. Nach dem Essen wird sich Boas schlafen legen. Den Platz, wo er schläft, den soll sie sich merken Und wenn es dunkel geworden ist, soll sie sich zu ihm legen.

Eine echte Verführungsgeschichte, also - bis aufs Kleinste durchdacht. Und der Plan geht voll auf. Mitten in der Nacht wacht Boas auf. Und sieht die schöne Ruth da vor sich liegen, im Zauber der Sommernacht.

Da ist es um Boas geschehen. Allerdings, das stellt Ruth noch klar: Sie will nicht nur ein Abenteuer. Sie will heiraten. 
Und das Schönste ist: Aus Ruth und Boas werden Liebende. Ihre Namen gehen sogar in den Stammbaum Jesu ein. Wenn das kein Segen ist!?

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