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SWR3 Worte

Glauben ist etwas sehr Persönliches. Es muss zu einem passen, davon ist Fulbert Steffensky überzeugt:

„Man kann viele Glaubensentwürfe schätzen, aber man kann nicht in jedem zuhause sein. […] Man kann in einer globalen Welt, in der alles Mögliche an Versatzstücken und Glaubensfragmenten aus anderen Religionen auf uns zukommt, schon fragen, wo wir eigentlich zuhause sind; was unsere vorrangigen Lieder und Texte sind. Glauben kann man auf Dauer nur, wenn man ein kenntlicher Mensch ist; wenn wir selber wissen und wenn wir es andere wissen lassen, wozu wir gehören, was wir schön finden und was wir lieben. Wir müssen etwas über uns selber sagen können. Wir können zu unserer eigenen Wahrheit stehen, und wir brauchen anderen die Schönheit und die Wahrheit nicht absprechen.“

Fulbert Steffensky, Text: Das erste Gebot: Du sollst neben mir keine anderen Götter haben! In: Die Zehn Gebote. Anweisungen für das Land der Freiheit

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