Manuskripte

Anstöße SWR1 RP / Morgengruß SWR4 RP

Seit Tagen flattert Werbung für den Valentinstag ins Haus. Immer mit demselben Tenor. Vergiss nicht: am 14. Februar ist Valentinstag! Damit verbinden sich diverse Kaufangebote – vor allem für Blumen in allen Varianten und Schmuck.

Dabei ist es gar nicht der Einzelhandel, der uns diesen Tag beschert hat. Stattdessen geht der Tag zurück auf den Heiligen Valentin. Er lebte im dritten Jahrhundert.

Es wird erzählt: Er habe als Priester die Trauung von Paaren nach christlichem Ritus unterstützt. Dies war damals verboten. Denn das Christentum war gegenüber den römischen Staatskulten nicht gleichberechtigt. Valentin wurde daher hingerichtet. Man erzählt sich weiter: Der Heilige Valentin half auch bei Ehekrisen. Die Verbindung zwischen dem Heiligen Valentin und der Liebe könnte also einen wahren Kern haben.

So oder so: Ich mag den Valentinstag! Wenn ich zurückdenke, war das eigentlich  immer so. Ich habe das auch bereits als Kind weithin kundgetan – und dies zu einer Zeit als ich noch nicht an einen Freund dachte. Ich habe den Gedanken mit dem Liebsten einfach auf die Liebsten in meiner direkten Umgebung übertragen. Also auf meine Familie. Und so bekamen meine Mutter und meine Schwester immer eine Karte zum Valentinstag und ich bekam eine von ihnen. Seit ich ausgezogen bin, habe ich in all den Jahren schon ganz verschiedenen Personen zum Valentinstag geschrieben. Aber immer Menschen, die mir besonders am Herzen liegen.

Dabei fällt mir auf: Das ist in den letzten zwei Jahren etwas aus dem Blick geraten oder eingeschlafen. Das möchte ich ändern. Handgeschriebene Briefe sind inzwischen so selten, dass sich viele Menschen ganz besonders freuen, wenn sie welche bekommen. Zudem muss es ja nicht in Stress ausarten. Ich wähle nur ein bis zwei Personen aus und im nächsten Jahr bekommt dann eine andere Person einen Gruß.

Und wenn es dieses Jahr schon zu spät ist für einen Brief – dann rufe ich heute Abend vielleicht einfach an.

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