Manuskripte

SWR3 Gedanken

Will you still need me, will you still feed me when I am sixty-four? So sangen die damals noch jungen Beatles. Mal Hand aufs Herz: hast Du mit Deiner Familie, mit Deinen Freunde oder mit Deiner besseren Hälfte schon mal darüber gesprochen?

Wirst du mich noch brauchen, wirst du dich um mich kümmern, wenn ich mal alt und krank bin? Eigentlich sollte man sich diese Frage stellen, solang man noch jung ist. Denn niemand wünscht sich, seine letzte Lebenszeit in einem Heim zu verbringen, umgeben von Menschen, die genauso hilfsbedürftig sind wie man selber. Niemand möchte in einem Krankenhaus enden mit verzweifelten Angehörigen, die nicht wissen, was sie tun sollen.

„Teilhabe“ ist das große Stichwort, das über der neuen Betreuung und Pflege steht. Um sinnvoll leben zu können, braucht jeder Mensch eine Tagesdosis „Bedeutung für andere“. Auch wenn man alt und hilfsbedürftig ist, braucht man das Gefühl, wichtig zu sein für Andere.

Seit Jahren gibt es immer mehr Menschen, die genau das versuchen zu leben. In Nachbarschaftsvereinen, Tauschbörsen für gegenseitige Hilfe, in Selbsthilfegruppen, in Mehrgenerationenhäusern – um nur einiges zu nennen.

Ein Mix aus nachbarschaftlicher, ehrenamtlicher Unterstützung, aus Familie und professionaler Pflege soll allen, die auf Hilfe angewiesen sind, ermöglichen, so lange wie irgend möglich selbstbestimmt zu leben. Und es soll helfen, sich selber einzubringen mit dem, was man kann - auch wenn man hilfsbedürftig ist. Und vielleicht ist das die große Herausforderung. Zu entdecken, dass jeder Mensch etwas zu geben hat.

Eine Tagesdosis Bedeutung für andere“ von Elfriede Strauß in: Junge.Kirche 3/16.

Leben und sterben, wo ich hingehöre: Dritter Sozialraum und ein neues Hilfesystem von Klaus Dörner, Neumünster 2007.

https://www.kirche-im-swr.de/?m=23669

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