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Axel Ebert

Evangelische Kirche

 

Wenn sich am Valentinstag Verliebte Blumen schenken, dann feiere ich meinen Geburtstag. Und den habe ich zum aller ersten Mal in Weinheim an der Bergstraße erlebt. 1964 war das.  Weinheim ist eine schöne Stadt mit Altstadt, Schloss und Kirschblüte. Noch heute komme ich gerne dort hin.

Erst zum Studium habe ich Weinheim verlassen, bin nach Heidelberg gegangen, nach Marburg und Basel. Schon ziemlich früh hatte ich diesen Wunsch, Theologie zu studieren. Ich konnte mir schon als Oberstufenschüler am Weinheimer Heisenberg-Gymnasium nichts Besseres vorstellen, als einmal Predigen zu dürfen. Und das ist bis heute so geblieben. Leidenschaftlich gern stehe ich auf Kanzeln und rede von dem, was mein Leben bewegt.

So wurde ich evangelischer Pfarrer. Zunächst in Pforzheim auf dem Sonnenhof, dann in Spielberg, einem kleinen Ort, der zu Karlsbad gehört, nahe Karlsruhe. Und schließlich in Göbrichen, einem noch kleineren Ort nördlich von Pforzheim. Meine Familie hat das immer tapfer mitgetragen. Meine Frau und unsere fünf Kinder sind jedes Mal mutig mit umgezogen, wenn ich die Pfarrstelle gewechselt habe. Dafür bin ich dankbar. Jetzt sind es nur noch drei Kinder, die bei uns leben, die anderen beiden sind schon „aus dem Haus“.

Während meiner Zeit in Göbrichen war ich auch Dekan im Kirchenbezirk Pforzheim-Land und haben neben allem Einsatz in der Gemeinde auch Leitungserfahrung sammeln können.

Seit 2015 bin ich im Oberkirchenrat in Karlsruhe gelandet. Hier leite ich die „Abteilung missionarische Dienste“ (AMD) und versuche weiterhin mitzuhelfen, dass der Glaube an Gott sich in unserem Land verbreitet. Weil ich immer noch tief überzeugt bin, dass einem Menschen nicht Besseres passieren kann, als sein Leben in Kontakt mit Gott zu führen.

Und sonst: ich lese gern. Leidenschaftlich Krimis. Gerne auch als Hörbücher, die ich meistens während meiner Spaziergänge mit unserem Hund „Charly“ anhöre. Die Höhen und Tiefen des KSC begleite ich auch immer mit. Ärgere und freue mich, je nach Spielergebnis und Tabellenplatz. Vor allem aber ist mir meine Familie wichtig und ich bin dankbar für alle Zeit, die ich mit meiner Frau und meinen Kindern verbringen kann.