Zeige Beiträge 1 bis 10 von 7068 »
Ich hab mich noch nie so sehr nach Frieden auf der Welt gesehnt, wie jetzt gerade. Dahin gibt es nur einen Weg. Den beschreibt der Theologe Dietrich Bonhoeffer, der von den Nazis im KZ umgebracht worden ist.
„Nur aus dem Frieden zwischen zweien und dreien kann der große Friede einmal erwachsen, auf den wir hoffen.“
Aus: andere Zeiten. Magazin zum Kirchenjahr, 01/26, Verlag Andere Zeiten e.V., Hamburg 2026, S. 4.
Dieses Hoch auf die Geschwister ist mir auf Social Media über den Weg gelaufen. Und damit viele Grüße an alle Geschwister – in jeglicher Konstellation.
„Geschwister zu haben ist irgendwie seltsam, weil man als Kind ständig Zeit zusammen verbringt, vielleicht sogar ein Zimmer teilt, oft genervt ist oder sich streitet, und nicht wirklich darüber nachdenkt, wie viel Zeit man mit ihnen verbringt.
Und dann gibt es einen Punkt im Erwachsenenalter, an dem man plötzlich aufwacht, sie ansieht und realisiert, wie dankbar man für seine Geschwister sein kann. Man erkennt plötzlich, dass man nie wirklich allein war und auch niemals wirklich allein sein wird, solange man sie hat.“
Aus: https://www.instagram.com/reel/C-W1VbIoPzB/?igsh=ZGE1ZXd2NG9qZHZq
https://www.kirche-im-swr.de/?m=44185Meena ist eine Powerfrau. Sie hat echt krasse Sachen erlebt. Ihr Gesicht ist entstellt, weil ihr Mann sie mit Säure überschüttet hat. Sie war für ihn zu unabhängig. Heute hilft Meena anderen Frauen in ähnlichen Situationen und ist ein Vorbild für Emanzipation. Sie erzählt:
„Je größer die Probleme der Frauen sind, je mehr ich mich anstrengen muss, eine Lösung zu finden, desto mehr Kraft und Liebe entdecke ich in mir. [...] Was macht es schon, dass ich ein entstelltes Gesicht habe – ich bin frei.
In unserer indischen Gesellschaft sagt man, eine Frau könne nichts alleine schaffen, aber ich möchte das Gegenteil beweisen.“
Aus: chrismon. Das evangelische Magazin. 12.2025, GEP Frankfurt, 2025, S. 62.
Drei Dinge, die Jesus nie gesagt hätte, postet #theresaliebt. Die evangelische Pfarrerin hat ja so recht. Und hier sind sie, die drei Dinge:
„1. Frauen dürfen nicht predigen – hat Jesus nie gesagt. Die erste Botschaft der Auferstehung wird von Frauen erzählt. Maria aus Magdala wird deshalb oft „Apostelin der Apostel“ genannt.
- Hilf dir selbst, dann hilft dir Gott – steht nicht in der Bibel. Jesus erzählt von einem Gott, der sich besonders denen zuwendet, die Hilfe brauchen.
- Du musst perfekt sein, damit Gott dich liebt – Die Bibel erzählt genau das Gegenteil. Gottes Nähe gilt gerade den Unperfekten.“
Aus: https://www.instagram.com/p/DV5ZwOtCIef/?utm_source=ig_web_copy_link&igsh=NTc4MTIwNjQ2YQ==
https://www.kirche-im-swr.de/?m=44183Was man sich von anderen alles so einreden lassen kann, zeigt folgende Geschichte von den Fröschen, die einen Wettlauf austragen wollen.
„Als Ziel legten die Frösche die Spitze eines Aussichtsturms fest. Viele versammelten sich, um zuzuschauen. Doch niemand glaubte, dass auch nur ein einziger Kandidat das Ziel erreichen könnte. Anstatt die Wettläufer anzufeuern, riefen sie: „Das schafft ihr nie!“ Und wirklich schien es, als sollte das Publikum recht behalten, denn nach und nach kamen die ersten Frösche völlig außer Puste zurück. Alle gaben auf - bis auf einen Einzigen, der unverdrossen den steilen Turm hinaufkletterte und das Ziel erreichte. Aus der Ferne sahen die Zuschauerfrösche nur einen winzigen grünen Punkt. Sie waren vollkommen verdattert. Als der Gewinner wieder unten war, wollten sie alle von ihm wissen, wie er diese Riesenleistung geschafft hatte. Und da merkten sie, dass er taub war.“
Aus: andere Zeiten. Magazin zum Kirchenjahr, 01/26, Verlag Andere Zeiten e.V., Hamburg 2026, Umschlagseite
https://www.kirche-im-swr.de/?m=44182Ein saucooles Zitat über Ostern habe ich in den sozialen Medien gefunden. Es wird dem amerikanischen Journalisten Clarence Hall zugeschrieben:
„Ostern zeigt uns, dass man die Wahrheit in ein Grab legen kann,
aber sie wird dort nicht bleiben.“
Aus: https://www.instagram.com/p/Cq0KglqLe2G/?igsh=Y2V6cHg2Y293bnFi
https://www.kirche-im-swr.de/?m=44181Ich wünsche Ihnen viel Energie für die Feiertage! Denn Energie ist es, die die Theologin Johanna Haberer an Ostern vor allem spürt. Sie sagt:
„Was neu war nach Ostern: diese ungeheuerliche Energie, die plötzlich in all die Leute gefahren ist, die noch am Karfreitag die Beine unter die Arme genommen haben und vor den römischen Soldaten geflohen sind. Der unglaubliche Mut, der aus einfachen Fischern plötzlich Volksprediger gemacht hat. Die alles sprengende Kraft, mit der die Jünger Jesu nach dessen Tod davongestoben sind, um die Nachricht vom Tod des Todes, vom Wunder der Auferstehung in alle Welt zu tragen.
[...]
Für mich ist sie bis heute zu spüren, diese Energie, die den Tod als nichtig erachtet. Überall dort, wo Menschen das Leben feiern: Frohe Ostern!“
Aus: andere Zeiten. Magazin zum Kirchenjahr, 01/26, Verlag Andere Zeiten e.V., Hamburg 2026, S. 19.
https://www.kirche-im-swr.de/?m=44180Andy Doncic veranstaltet jedes Jahr Gospelkonzerte zwischen Karfreitag und Ostern – und das, obwohl viele Gospel oftmals eher mit guter Stimmung in Verbindung bringen. Warum diese Musik für ihn gut in diese Zeit passt, beschreibt er so:
„Not, Leid, das Dunkel dieser Welt trifft auf unumstößliche Hoffnung. Das ist die Trotzkraft der Gospelmusik. Trotzdem leben, trotzdem lieben, trotzdem aufstehen – weil Jesus gezeigt hat, Gottes Liebe zu uns Menschen ist unsterblich.“
Andreas „Andy“ Doncic im direkten Gespräch, März 2026
https://www.kirche-im-swr.de/?m=44132Memento mori – gedenke, dass du sterben musst. Seit der Antike gibt es diese Weisheit. Als Pastorin hat Saskia Schoof viel mit dem Tod zu tun und wird regelmäßig daran erinnert, dass das Leben endlich ist. So geht sie damit um:
„Ich arbeite mit dem Tod, fast täglich. Er ist einer meiner direktesten Kollegen. Und weißt du, was das Verrückte ist? Er macht mein Leben nicht schwerer. Er macht es klarer und leichter. Ich stehe regelmäßig vor offenen Gräbern und verliere die Lust auf belanglosen Streit, künstliches Drama und fehlende Direktheit. Wie viel besser wäre direkte Liebe, weniger Warten, Sagen, was ich meine.
Memento mori ist für mich eine Einladung und keine Drohung. Ich glaube als Christin, dass der Tod nicht das letzte Wort hat und uns beibringt zu leben. Lass mal radikaler dieses Leben lieben. ❤️????“
Saskia Schoof, Post auf Instagram (@frau.unendlichweit) vom 4. März 2026, https://www.instagram.com/frau.unendlichweit/reel/DVcDz0aDIwx; zuletzt abgerufen: 18. März 2026
https://www.kirche-im-swr.de/?m=44131Gründonnerstag – da ist zuerst die Geschichte, wie Jesus ein letztes Mal mit seinen Freundinnen und Freunden isst. Und dann wird von seinem Ringen und Hadern mit dem schweren Weg, der vor ihm liegt, erzählt. Die Pfarrerin Saskia Schoof hat ein Gebet für alle gepostet, die heute mit sich ringen und hadern:
„Gott,
ich weiß nicht, warum du mich meinst.
Ich bin nicht die*der Richtige.
Ich bin nicht gut genug.
Nicht fromm genug.
Nicht genug.
Und doch höre ich die Worte: ‚Fürchte dich nicht.‘
Und zum ersten Mal in meinem Leben glaube ich,
dass Liebe stärker ist, als meine Angst.
Dass ich gemeint bin.
Nicht trotzdem.
Sondern genau so.
Lass doch die Liebe übernehmen.
Bitte! Danke! Amen!“
Saskia Schoof, Post auf Instagram (@frau.unendlichweit) vom 24. Dezember 2025, https://www.instagram.com/frau.unendlichweit/reel/DSpkIoqjHd5; zuletzt abgerufen: 18. März 2026
https://www.kirche-im-swr.de/?m=44130Zeige Beiträge 1 bis 10 von 7068 »

