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Anstöße SWR1 BW / Morgengedanken SWR4 BW

15FEB2020
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Irene ist unzufrieden. Und das schon seit vielen Jahren. Das Leben hat sie sich eigentlich anders vorgestellt. Irgendwie schöner und erfüllter. Stattdessen musste sie zusehen, wie andere das bekommen, was sie sich gewünscht hätte. Heute ist sie über achtzig und gefühlt war es immer sie, die zurückgesteckt und anderen den Vortritt gelassen hat. Die wenigen, die noch etwas mit ihr zu tun haben, bekommen das zu spüren. Egal ob es die Pflegerin aus Polen ist oder der Neffe, der mit seiner Familie täglich nach ihr schaut.

Irene erinnert mich ganz oft an die biblische Geschichte von einem Mann, der seit 38 Jahren gelähmt ist. Am Teich Betesda vor den Toren Jerusalems wartet er darauf, dass er geheilt wird. Jeden Tag hofft er, dass ihn jemand zu dem Wasser trägt, das ihn gesundmacht. Aber irgendjemand ist immer schneller und ihm bleibt nur, anzusehen, wie es anderen Menschen wieder bessergeht. Wie sie zu Kräften kommen und wieder gehen können. Bei ihm dagegen geht nichts. Er hat keine Hoffnung mehr und das lässt er seine Umgebung wissen.

Auf diesen Mann kommt Jesus zu und fragt ihn: „Willst du gesund werden?“ (Joh 5, 6) Was für eine Frage. Mir ist klar: Natürlich will der Mann gesund werden. So, wie jeder gesund werden will. Aber der Mann reagiert anders und sagt zu Jesus: „Herr, ich habe keinen Menschen, der mich (…) trägt.“ (Joh 5, 7)

Der Mann aus der Bibel und die alte Frau – beide haben es schwer und ich kann nachvollziehen, dass sie enttäuscht und hoffnungslos sind. Aber beide haben sich auch in ihrer Situation und ihrem Schmerz eingerichtet und können gar nicht mehr sehen, dass es auch Gutes gibt. Und deshalb fragt Jesus nach: „Willst du gesund werden?“ Willst Du wirklich, dass sich etwas in deinem Leben ändert? Und dann erst sagt Jesus: „Steh auf, nimm deine Liege und geh!“ (Joh 5,8)

Ich finde es großartig, wie viel diese Begegnung zwischen Jesus und dem Mann verändert. Jesus gelingt es, dass der Mann aufstehen und damit seinen Standpunkt verlassen kann. Dass er seinen Blick von der eigenen Situation lösen kann und in Jesus jemanden entdeckt, der wohl gesonnen ist und ein anderes Leben möglich machen kann.

Die Geschichte macht mir Mut und sagt mir: Steh auf! Warte nicht darauf, dass dich jemand trägt. Sondern sieh, was möglich ist und wer um Dich herum ist.

Gott traut dir die Veränderung zu und gibt dir die nötige Kraft loszugehen.

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14FEB2020
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„Alles, was du liebst, geht sehr wahrscheinlich verloren.“ Das sagt Franz Kafka.

Ein harter Satz. Noch dazu heute am Valentinstag, dem Tag für Verliebte und Liebende.

Ich will den Tag niemandem vermiesen, aber ich weiß, dass er für manche schwer ist. Für die, die sich gerade getrennt haben. Oder für die, die sogar den Tod eines geliebten Menschen verkraften müssen. Dann weiß man nur zu gut, wie es sich anfühlt, das verloren zu haben, was man liebt.

„Alles, was du liebst, geht sehr wahrscheinlich verloren.“

Ich bin keine Kafka-Expertin. Aber wenn jemand so einen Satz schreibt, vermute ich, dass derjenige weiß, was es bedeutet, etwas Liebgewonnenes zu verlieren. Wie weh das tun kann.

In einer Geschichte, in der Kafka selbst die Hauptperson ist, entdecke ich aber noch etwas Anderes. Darin wird deutlich, dass die Liebe sich mit dem Leben verändert. Und dass sie Wege findet, mit denen ich nicht gerechnet habe.

Und so geht diese Geschichte:

Kafka trifft im Park ein Mädchen, das herzzerreißend weint, weil es seine Puppe verloren hat. Und weil das Mädchen allein unterwegs ist, bietet er an, bei der Suche nach der Puppe zu helfen. Die beiden suchen und suchen, können die Puppe aber nicht finden. Um das Mädchen zu trösten, schreibt er im Namen der Puppe einen Brief. Darin steht: „Bitte weine nicht, ich bin auf eine Reise gegangen, um die Welt zu sehen. Ich werde dir von meinen Abenteuern schreiben …“.

Das ist der Anfang vieler Briefe.

Immer wieder treffen sich Kafka und das Mädchen und jedes Mal liest er ihr einen Brief vor, in dem die geliebte Puppe von ihren Abenteuern berichtet. Als die Treffen irgendwann zu Ende gehen, schenkt er dem Mädchen zum Abschied eine neue Puppe. Doch anstatt sich zu freuen, ist die Kleine enttäuscht und sagt: "Die sieht meiner Puppe überhaupt nicht ähnlich“. Kafka ist darauf vorbereitet und übergibt ihr einen weiteren Brief, in dem die Puppe erklärt: „Meine Reisen – sie haben mich verändert … “

Viele Jahre später findet das inzwischen erwachsene Mädchen einen Brief in einem vorher unbemerkten Riss im Handgelenk der Puppe. In diesem winzigen Brief steht: „Alles, was du liebst, geht sehr wahrscheinlich verloren, aber am Ende wird die Liebe auf andere Weise zurückkehren.“

Besser hätte ich meine Hoffnung auf Gottes Liebe in meinem Leben und darüber hinaus auch nicht ausdrücken können.

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13FEB2020
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Schritt für Schritt. Das ist die Überschrift eines Gebetes[1].

Die Benediktinerinnen im Kloster Fahr in der Schweiz beten es jeden Donnerstag. Sie sehen, dass in der katholischen Kirche vieles nicht mehr wie bisher weitergehen kann und im Umbruch ist. Mit ihrem Gebet begleiten die Benediktinerinnen diesen Prozess.

Initiiert wurde das „Gebet am Donnerstag“ heute vor genau einem Jahr. Von der Priorin des Klosters, Irene Gassmann. Wie so viele andere ist sie davon überzeugt, dass die Kirche sich wandeln muss. Strukturen müssen überdacht und verändert werden, damit Macht nicht mehr so leicht missbraucht werden kann. Und damit Frauen und Männer gleichberechtigt in der Kirche arbeiten und leben können. Das geht nicht von heute auf morgen, aber Schritt für Schritt.

Damit so eine Veränderung möglich ist, braucht es Vieles: einen ehrlichen Blick auf das, was war und was heute ist. Ein offenes Ohr füreinander, damit andere Meinungen nicht von vornherein verurteilt werden. Mut, um respektvoll, aber ohne Tabus kritische Themen anzusprechen und Entschlossenheit, das, was nötig ist, zu verändern.

Und deshalb ist für Irene Gassmann klar, dass es neben Aktionen und Reformprozessen auch das begleitende Gebet geben muss. So wie damals, 1989, das Montagsgebet in Leipzig. Damals hat der frühere Präsident der DDR-Volkskammer, Horst Sindermann, gesagt: „Wir hatten alles geplant, wir waren auf alles vorbereitet. Nur nicht auf Kerzen und Gebete.“ Und dann fiel die Mauer.

Mit dieser Erfahrung im Kopf entstand die Idee für das Gebet am Donnerstag. Angefangen hat es eben im Kloster Fahr. Doch Einzelpersonen, aber auch Gruppen aus Kirchengemeinden in der Schweiz, in Deutschland und anderen Ländern haben sich angeschlossen. Und so ist mittlerweile ist ein Gebetsnetz entstanden, das helfen soll, dran zu bleiben und weiter zu hoffen. Gerade auch dann, wenn es mühsam ist und deutlich wird, dass sich in der Kirche nur sehr langsam was verändert.

Die Lage der Kirche macht auch mir zu schaffen. Ich bin von Herzen gern Theologin und Seelsorgerin und deshalb macht es mich mal traurig und mal wütend zu sehen, wie sich immer noch einige krampfhaft dagegen wehren, dass sich etwas ändert. Aber ich sehe auch, dass sich etwas bewegt. Dass es viele Menschen in der Kirche und einige Bischöfe gibt, die darauf vertrauen und daran mitwirken, dass sich was verändert. Und dass dadurch mehr Gutes geschaffen wird, als wenn alles bleibt, wie es ist.

Und deshalb werde ich mich heute dem Gebet anschließen und hoffen, dass Gott mich stärkt, mit und in der Kirche weiterzugehen. Schritt für Schritt.

 

[1] https://www.gebet-am-donnerstag.ch

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12FEB2020
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Ich habe keine Kinder. Vielleicht ändert sich das noch. Vielleicht aber auch nicht.

Mit Kindern bin ich trotzdem häufig zusammen – als Pastoralreferentin habe ich im Religionsunterricht, im Kindergarten der Kirchengemeinde oder in der Jugendarbeit regelmäßig mit ihnen zu tun. Und auch in meinem Freundeskreis gibt es mittlerweile einige Kinder. Es tut mir gut, mit ihnen Zeit zu verbringen und ich weiß dadurch auch, dass es mit Kindern nicht nur die schönen, sondern auch die herausfordernden Zeiten gibt.

Und doch wünsche ich mir manchmal eigene Kinder. Dass ich mich danach sehne, macht mich aufmerksam für andere, die darunter leiden keine Kinder zu haben oder bekommen zu können. Man entwickelt da irgendwie so ein Gespür dafür.

Sie erzählen mir, wie weh es tut, dass sie kinderlos geblieben sind. Wie sie an manchen Tagen enttäuscht, an anderen wütend und manchmal auch einfach nur traurig sind.

Sie erzählen aber auch davon, wie sie gelernt haben, damit umzugehen. Das ging oft nicht von heute auf morgen. Dazu kommt, dass das bei manchen die Beziehung stark auf die Probe gestellt hat. Nicht alle haben es geschafft zusammenzubleiben.

Aber irgendwann haben sie, jeder auf seine Weise, eine Idee davon bekommen, was sie in ihrem Leben außer ihrem Wunsch nach Kindern trägt. Sie haben ihr Leben anders ausgerichtet und neue Aufgaben entdeckt:

Die einen kümmern sich mit ganzer Kraft um ein junges Flüchtlingspaar: sei es beim Vokabel-lernen für den Deutschtest, Handyvertrag abschließen, bei der Wohnungssuche oder dem Führerschein. Ein anderes Paar hat ohne zu zögern einen jungen Mann aus dem Bekanntenkreis bei sich einziehen lassen, der in der Studentenstadt kein bezahlbares Zimmer gefunden hat. Jetzt wohnen sie zusammen in einer Art WG und das bereichert beide Seiten.

Ich habe selbst schon erleben dürfen, dass das Leben auch ohne eigene Kinder fruchtbar für andere sein kann. Und ich verdanke einigen kinderlosen Frauen sehr viel. Sie haben mich unterstützt und gefördert – sei es in meinem privaten Umfeld oder beruflich als Kolleginnen, die mir etwas zugetraut und an mich geglaubt haben.

Ich bin aber nicht nur für die Unterstützung dankbar, sondern vor allem dafür, dass sie – vermutlich ohne es selbst zu wissen – mir vorgelebt haben, dass erfülltes Leben nicht davon abhängig ist, ob ich selbst Kinder habe. Sondern davon, dass ich lerne zu vertrauen, dass es einen Platz in dieser Welt gibt, den nur ich ausfüllen kann.

Ich weiß nicht, was die nächsten Jahre in meinem Leben sein wird und inwiefern Kinder darin eine Rolle spielen. Aber ich weiß, dass ich meinen Platz habe und immer wieder finden werde. Und dass dieser Platz so oder so mit Leben erfüllt ist.

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11FEB2020
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Feuerwerk und Bleigießen, Raclette und „Dinner for one“ – so habe ich schon oft Silvester gefeiert. Doch letztes Jahr bin über den Jahreswechsel ins Kloster gefahren.

Am Silvestertag hat mir eine der Klosterschwestern eine Schachtel mit kleinen Zetteln hingehalten und gesagt: „Möchten Sie auch einen Heiligen ziehen, der Sie im kommenden Jahr begleitet?“ Hätte ich geahnt, wen ich ziehen würde, hätte ich mich vermutlich anders entschieden. Denn auf meinem Zettel stand „Bernadette Soubirous“. Ich muss sehr fragend ausgesehen haben, denn die Schwester kam sofort zu mir und meinte: Das ist die von Lourdes.

In meinem Kopf ging das Kopfkino los: Lourdeswasser abgefüllt in kleinen Fläschchen und kranke Menschen, die aus aller Welt an diesen Ort kommen und hoffen, geheilt zu werden. Mit dieser Art von Frömmigkeit habe ich es, ehrlich gesagt, schwer. Ein Heiliger wie St. Martin oder Nikolaus wäre mir lieber gewesen. Aber gut.

Zu Hause habe ich zuerst gegoogelt: Bernadette – geboren 1844 in Lourdes, einem Ort am Fuß der französischen Pyrenäen. Die Familie arm, sie selbst oft krank. Dass man sie bis heute kennt, liegt an den Erscheinungen, die sie hatte. Denn heute, vor über 160 Jahren, am 11. Februar 1858, begegnet die 14jährige Bernadette beim Holzsammeln im Wald einer Frau, die sagt, sie sei Maria. Und im folgenden halben Jahr hat sie immer wieder Visionen dieser Frau, die sie zu einer Quelle führt, deren Wasser Krankheiten heilt. Schon damals haben viele Bernadette für verrückt erklärt und dennoch wurde Lourdes schnell zu einem Wallfahrtsort, an den jedes Jahr mehrere Millionen Menschen kommen.

Hilfreich für mich sind aber nicht diese äußeren Daten, sondern die Gespräche, die ich seitdem über Lourdes geführt habe. Zum Beispiel mit einem Freund, der zu seiner Bundeswehr-Zeit an der Soldatenwallfahrt teilgenommen hat. Oder mit meiner Patentante, die seit vielen Jahren wegen Multipler Sklerose im Rollstuhl sitzt. Beide beschreiben Lourdes als einen Ort, an dem Menschen getröstet und gestärkt werden. Weil die, die krank sind, dort erfahren, dass sie nicht alleine mit ihrem Schicksal sind. Weil sie spüren, dass sie dort mehr sind als ihre Krankheit und mit ihrer Krankheit angenommen und ernst genommen werden. Und auch weil es dort viele gibt, die in ihrem Glauben an Gott gestärkt werden. Ein Glaube, der verspricht, dass Gott jedem Menschen zur Seite steht. Auch wenn er körperlich nicht gesund wird.

Bernadette ist mir immer noch ein bisschen fremd, aber ohne diesen Zettel an Silvester hätte es manche Gespräche über diese junge Frau, Lourdes und den Glauben nicht gegeben.

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10FEB2020
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Ulrike kämpft schon jahrelang für mehr Integration und geht immer wieder gegen Rechtsradikalismus und für Demokratie auf die Straße.

Franziska ist Mitte zwanzig und arbeitet voller Begeisterung als Altenpflegerin.

Klaus ist eigentlich Busfahrer. Aber in seiner Freizeit trommelt er mit Frauen und Männern – das Alter spielt dabei keine Rolle. Und auch nicht, dass einige dieser Menschen eine Behinderung haben. Denn die Musik verbindet.

Ulrike, Franziska und Klaus sind Gutmenschen. Und zwar im besten Sinne des Wortes. Denn sie sind bereit, Gutes zu tun. Sie übernehmen Verantwortung für andere, setzen sich für sie ein und helfen, wo es nötig ist. 

2015 wurde das Wort Gutmensch zum Unwort des Jahres gekürt. Denn es gab und gibt viele, die damit abfällig über die Menschen sprechen, die sich hilfsbereit für andere einsetzen. Der Caritasverband möchte dem etwas entgegensetzen und deshalb zeigen die aktuellen Plakate Gutmenschen wie Ulrike, Franziska und Klaus. Mit dem Aufruf „Sei gut, Mensch!“ fordern sie, selbst aktiv zu werden. 

Was es heißt, ein guter Mensch zu sein, das steht beim Propheten Micha, der vor fast 3000 Jahren in Jerusalem gelebt hat. Für ihn sind es drei Aspekte: Recht tun, Güte lieben und achtsam mitgehen mit Gott (Micha 6, 8). Für sich genommen sind sie ganz schön schwer zu verstehen, aber Ulrike, Franziska und Klaus sind gute Beispiele und zeigen, wie sich das auf unsere heutige Zeit übertragen lässt.

Ulrike tut Recht, denn sie tritt dafür ein, dass wir in unserer Gesellschaft gerecht miteinander umgehen. Dafür, dass jeder die Unterstützung bekommt, die er zum Leben braucht. Egal aus welchem Land er kommt oder welcher Religion er angehört.

Ein guter Mensch liebt die Güte. Das bedeutet konkret, dass man anderen ein Leben in Würde ermöglicht – gerade auch alten und pflegebedürftigen Menschen. Menschen wie Franziska, die sich trotz geringer Bezahlung für einen Beruf in der Altenpflege entscheiden, sind da unersetzlich.

Und Klaus zeigt, was es heißen kann, achtsam mit Gott mitzugehen. Nämlich den anderen als wertvollen Menschen zu sehen. So wie Gott es tut. Und sie deshalb nicht auf eine Eigenschaft oder auf eine Beeinträchtigung zu reduzieren. 

Ulrike, Franziska und Klaus – Gutmenschen wie sie brauchen wir heute unbedingt.

https://www.kirche-im-swr.de/?m=30311