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Anstöße SWR1 BW / Morgengedanken SWR4 BW

Haben sie an diesem Wochenende schon was vor? Wenn nicht, dann möchte ich Ihnen ein Buch empfehlen. Es ist von der Engländerin Jojo Moyes und heißt „Ein ganzes halbes Jahr“[1]. Es erzählt die Geschichte eines jungen Mannes, der vom Hals an querschnittgelähmt ist und von einer jungen Frau, die seine Eltern als Gesellschafterin für ihn eingestellt haben. Will hatte versucht, sich das Leben zu nehmen. Und jetzt hat er versprochen, seinen Eltern ein halbes Jahr Zeit zu geben, dass sie sich an den Gedanken gewöhnen. Lou ist entsetzt und ein ganzes halbes Jahr lang versucht sie, mit Will zu spüren, wie schön das Leben sein kann, trotz allem. Man begreift, wie es ihm geht, was ihn bewegt und was sein Wunsch für die Menschen um ihn herum bedeutet. Wie das ausgeht, will ich nicht verraten. Ich war überrascht und sehr berührt.
Ich habe den Roman schon im vergangenen Sommer gelesen. Er ist mir jetzt wieder eingefallen, als ich gehört habe, dass 70% der Deutschen für aktive Sterbehilfe sind. Bei einer schweren Erkrankung möchten 70 Prozent der Befragten auf ärztliche Hilfe bei der Selbsttötung zurückgreifen können.
Ich persönlich halte solche aktive Sterbehilfe für gefährlich. Erstens, weil ich glaube, dass man damit dem Missbrauch Tür und Tor öffnet: Wer weiß denn, ob nicht irgendwann die Sozialkassen entscheiden, wann es Zeit ist für ein bisschen Sterbehilfe? Vor allem aber: Ich glaube nicht, dass man das Sterben an Ärzte oder gar an professionelle Organisationen delegieren sollte. Das Sterben gehört zum Leben dazu. Und ich glaube, dass das Leben und das Sterben in Gottes Hand sind. Er weiß, wann es Zeit ist.
Das allerdings kann und darf ein Mensch dann auch akzeptieren. Was vielen Angst macht, ist ja, dass man sie womöglich immer noch mit künstlicher Ernährung, Geräten und Schläuchen am Leben hält, wenn es doch schon längst Zeit wäre, zu sterben. Das aber muss nicht so sein. In einer Patientenverfügung kann man verbindlich für Angehörige und Ärzte festlegen, wie man behandelt werden möchte, wenn das Leben zu Ende geht. Merkwürdig, dass nur ein Viertel der Menschen, die für aktive Sterbehilfe sind, so eine Patientenverfügung haben.
Wenn es Zeit ist, zu sterben, brauchen Menschen Begleitung, nicht eine Spritze die allem ein Ende macht, glaube ich. Wie wunderbar solche Begleitung sein kann, davon erzählt das Buch von Jojo Moyes. Wenn Sie also heute noch nichts vorhaben: Vielleicht lassen Sie sich ein auf die spannenden Erfahrungen, die sie einem mit ihrem Buch aufschließt.



[1] Jojo Moyes, Ein ganzes halbes Jahr, Rowohlt Verlag

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Wie lernt man, sich richtig auszudrücken? So, dass der andere mich wirklich versteht? So, dass ich mich verständlich machen kann, weil ich präzise sagen konnte, was ich auf dem Herzen habe? Dass nicht immer das ungute Gefühl bleibt, es ist noch gar nicht klar, was ich eigentlich sagen will?
Ich glaube, sich richtig auszudrücken lernt man durch zuhören. Das ist am Anfang so, wenn man sprechen lernt, genauso wie später, wenn man eine Fremdsprache lernt: Wer nicht hören kann, was andere sagen, der lernt auch nicht, selber zu sprechen. Man kann auch lesen, das hilft auch. Aber anderen zuhören hilft am besten.
Ich glaube, das gilt auch für die Religion. Da braucht man auch so eine Sprachschule, damit man präzise sagen kann, was man fühlt und denkt und befürchtet. Und wenn man beten will, also direkt mit Gott reden, dann tut es auch gut, mal anderen zuzuhören. Damit man merkt, wie man mit Gott reden kann.
So eine Sprachschule für das Reden mit Gott sind für mich die Psalmen, die Sammlung von Gebeten, die sich in der Bibel findet. Da höre ich, wie andere vor mir mit Gott geredet haben und ich merke: Ja, genauso geht es mir auch.
Ich merke zum Beispiel: Gott kann ich alles sagen. Auch meine Enttäuschungen. Auch wenn ich von ihm enttäuscht bin. Da betet zum Beispiel einer in einem Psalm : „Um ein Haar hätte ich meinen Halt verloren. Ich war neidisch auf die Angeber als ich sah, wie gut es den Frevlern ging. – Ist es denn umsonst, dass ich mein Herz rein hielt?“(Ps 73) Klingt zugegeben ein bisschen altmodisch. Aber ich höre doch: Gott kann ich alles sagen. Dann ist es raus. Ich muss mich für meine negativen Gefühle nicht schämen. Sogar Jesus hat gebetet: „Mein Gott, warum hast Du mich verlassen?“ (Ps 22, 2) Auch er hatte diesen Satz aus einem Psalm. Gott kann man so etwas sagen. Das erleichtert. Das tut gut. Ich finde, die Psalmen in der Bibel helfen einem dazu. Sie zeigen: So wie mir ging es auch schon anderen vor mir.
Und sie zeigen meistens auch: Gott hat die nicht verlassen, die sich bei ihm ausgesprochen und ausgeweint und manchmal auch ausgetobt haben. „Hier steht ein armer Mensch, der um Hilfe rief“, betet einer, „Gott hörte es und rettete ihn aus aller seiner Not“ (Ps 34, 7). Da wird aus der Sprachschule auf einmal so etwas wie eine Lebensschule. Ein anderer erzählt mir davon, wie es ihm ging. Und ich höre seine Sprache und seine Erfahrungen sagen mir: Darauf kann ich auch hoffen. Dass Gott mir nahe ist, auch wenn es manchmal erst gar nicht danach aussieht.
Ich habe mir für dieses Jahr vorgenommen, wieder einmal die Psalmen zu lesen. Damit meine Sprache nicht verkümmert. Und meine Zuversicht auch nicht..

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Die Sorge wegen der Armutsmigranten ist wieder ein bisschen abgeebbt. Angeblich wollen die bloß unsere Sozialsysteme ausnutzen. Aber inzwischen hört man, dass die meisten eine gute Ausbildung haben und als Arbeitskräfte bei uns im Grunde gebraucht werden.
Bloß, sagen jetzt viele: Man hilft diesen Menschen doch nicht,  wenn sie ihr Land verlassen um hier bei uns zu arbeiten. Man muss dort, in ihrer Heimat, für sie Arbeit schaffen, damit sie dort bleiben und ihr Land aufbauen können. Gute Idee, eigentlich. Und es gibt auch schon eine Menge Firmen aus den reicheren Ländern, die zum Beispiel in Bulgarien oder Rumänien produzieren lassen. Aber man hört auch, dass den Arbeitern dort erbärmliche Löhne gezahlt werden. Den Gewinn machen die Mutterfirmen in den reichen Ländern Europas. Und auch die, die hier bei uns Arbeit finden kriegen oft einen deutlich niedrigeren Lohn als Einheimische für dieselbe Arbeit.
Seit diese Ungerechtigkeit diskutiert wird, muss ich immer wieder an die Geschichte von dem reichen Mann und dem armen Lazarus denken. Jesus hat sie erzählt, vielleicht erinnern Sie sich: Der arme Lazarus liegt vor der Tür des Reichen. Er hofft, dass wenigstens ein paar Krümel von seinem Tisch für ihn abfallen (Lk 16, 19-31). Eine unerträgliche Situation eigentlich. Auch damals galt ja für die Menschen das Gebot der Nächstenliebe und die Mahnung der Bibel: „Brich mit dem Hungrigen dein Brot. Und die ohne Obdach sind, führe ins Haus.“ (Jes 58,7)
Aber anscheinend haben auch damals Leute gedacht: Ich kann mich doch nicht um alles kümmern. Ich muss sehen, dass bei mir alles gut läuft. So kommt schließlich eine soziale Schieflage zustande, aus der die Armen sich nicht mehr aus eigener Kraft befreien können. Lazarus war irgendwann zu schwach und zu krank geworden, um sich noch selbst helfen zu können.
Jesus hat auch von den Folgen solcher Zustände gesprochen. Es sagt es mit den Vorstellungen seiner Zeit: Der Reiche kommt in die Hölle und leidet Qualen. Lazarus dagegen stirbt und findet endlich einen guten Platz bei den Engeln Gottes. Ich denke manchmal, die Folgen der sozialen Schieflage in unserer Welt werden nicht so lange auf sich warten lassen.
In der Geschichte vom armen Lazarus gibt es einen ganz schlichten Rat für die Zuhörer, damit sich etwas verändert: „Sie haben die Gebote und die Mahnungen der Propheten. Die sollen sie hören.“ Also zum Beispiel: „Brich mit dem Hungrigen dein Brot.“ Gebt denen Arbeit, die arbeiten wollen. Habt keine Angst um euren eigenen Wohlstand. Und bezahlt auch die Armen ordentlich für ihre Arbeit.

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Als ich zur Schule ging gab es in meinem Mädchengymnasium noch keine Sexualkunde. Dafür gab es auf dem Schulhof die unglaublichsten Gerüchte. Die haben uns ängstlich gemacht und unsicher.
Als meine Tochter zur Schule ging, gab es an ihrer Schule Sexualkunde – im Bio-Unterricht. Aber das war auch nicht so richtig gut. Am Mittagstisch hat sie uns Eltern ganz ungläubig gefragt: „Habt ihr das wirklich gemacht?“
Die Schule sollte helfen, dass Menschen ohne Angst ins Leben gehen können. Dass Jungen und Mädchen die Gaben entfalten können, die in ihnen sind. Auch die Sexualität. Und dass klar wird: Sexualität ist nicht nur eine biologische Funktion. Es geht um Beziehungen, um Liebe, um Partnerschaft, um die Frage, wie ich eigentlich leben will. Das sind wichtige Themen für die Schule.
Deshalb fänd ich es für meine Enkel gut, dass die Beziehungen zwischen Menschen, die es im Umfeld der Kinder gibt, auch im Unterricht vorkommen. Dass Patchworkfamilien vorkommen in den Geschichten, mit denen sie lesen lernen. Dass alleinerziehende Mütter und Väter vorkommen. Damit die Lesebücher und die Rechenaufgaben ihnen nicht vermitteln: normal und richtig ist es nur dann, wenn Vater, Mutter und Kinder konfliktfrei beieinander sind. Sondern dass Familien auch aus zwei Müttern und ihren Kindern bestehen können, und dass auch zwei Männer ein Paar sein können.
Deshalb finde ich es gut, dass nach dem neuen Bildungsplan die verschiedenen Formen des Zusammenlebens im Unterricht thematisiert werden sollen. Weil sie ja zu Hause bei den Kindern auch vorkommen, in der Nachbarschaft oder auch im Nachmittagsprogramm im Fernsehen. Damit Kinder, die mit ihrer Mutter allein leben, nicht den Eindruck kriegen, bei uns stimmt was nicht. Und damit Kinder, die neben einem schwulen Paar wohnen, den Männern freundlich und vorbehaltlos guten Tag sagen können und vielleicht am Samstag mit ihnen Fußball spielen. Auch wenn sie auf dem Schulhof gehört haben, dass „Du schwule Sau“ ein schlimmes Schimpfwort ist.
Ob ich als Christin nicht weiß, dass in der Bibel Homosexualität als verwerflich gilt? Ja, das weiß ich. Aber ich weiß auch, dass damals homosexuelle Partnerschaften gar nicht denkbar waren. Da gab es Homosexualität nur als fragwürdiges Vergnügen für Menschen, die offiziell ganz ordentlich verheiratet waren. Das, in der Tat, erniedrigt Menschen und macht sie zu Objekten der Selbstbefriedigung.
Gott sei Dank ist das heute anders. Auch Homosexuelle können und dürfen in dauerhaften, verlässlichen Partnerschaften leben. Ich finde, das sollten Kinder und Jugendliche in der Schule erfahren.

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„Da kann man als Einzelner leider gar nichts machen. Da müssen politische Lösungen her.“ Das höre ich oft, wenn es um Fragen der Gerechtigkeit geht, um den Klimaschutz oder um die Fragen der Umweltverschmutzung.…
Natürlich stimmt das. Man braucht Gesetze und Verträge, wenn man die Abgase der Autos reduzieren will, den Arbeitnehmern wenigstens einen Mindestlohn sichern oder faire Handelsbedingungen für die Bauern in Afrika oder Lateinamerika erreichen.
Aber stimmt auch das andere? Dass man als einzelner gar nichts machen kann? Manchmal habe ich den Verdacht, dass das eine bequeme Ausrede ist: Da kann man nichts machen – da braucht man also auch nichts zu machen.
Vor drei Wochen hat ein Film in der ARD etwas anderes gezeigt. Man kann sehr wohl etwas machen. Auch als Einzelner. Auch, wenn man eigentlich  nicht das Zeug zu einem Superman hat. Im Fernsehen habe ich die wahre Geschichte von Otto Weidt gesehen. Otto Weidt, ein schmächtiger Mann und schwer sehbehindert, hatte in Berlin zur Zeit der Nazis eine Besen- und Bürstenwerkstatt. In der waren blinde und taubstumme Menschen beschäftigt. Jüdische Blinde und jüdische Taubstumme. Und Otto Weidt hat getan, was er konnte, um sie vor der Deportation ins Konzentrationslager zu retten. Mit gespielter Unterwürfigkeit und Schmeichelei, mit List und Bestechung hat er immer wieder den Abtransport verhindert. Als das nicht mehr geht, versteckt er die Menschen. Manche Verstecke werden später verraten. Aber ein paar Menschen hat Otto Weidt retten können. Zum Beispiel die jüdische Journalistin Inge Deutschkron, die heute noch in Berlin lebt und seine Geschichte aufgeschrieben hat. Und die Sekretärin Alice Licht, der Otto Weidt bis nach Auschwitz nachgereist ist. Dort hat er ihr geholfen, sich schließlich selbst zu befreien.
Ein paar Menschen sind am Leben geblieben. Natürlich ist das nicht viel. Aber wenn mehr Menschen so mutig gewesen wären wie Otto Weidt? Und wenn heut mehr Menschen weniger Autofahren würden und vielleicht beim Carsharing mitmachen oder Bahn fahren, dann würde das die Luftqualität in unseren Städten verbessern. Und für das Klima wäre es wahrscheinlich auch gut.
Otto Weidt hat gezeigt, dass man etwas tun kann, wenn man will und wenn man sich traut. Ich weiß nicht, ob ich mich getraut hätte. Aber heute, am Gedenktag für die Befreiung des Konzentrationslagers Ausschwitz ist er mir eingefallen. Und Jesus fällt mir auch ein. Der hat von einem anderen Alltagshelden erzählt und dann zu den Unentschlossenen gesagt: „Gehe hin und tue desgleichen!“

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Haben Sie eigentlich eine Bibel?
Eine schöne alte von den Großeltern, oder die poppig-bunte, die Sie im Konfirmandenunterricht geschenkt bekommen haben oder zur Kommunion? Und lesen sie manchmal darin? Ich frage das, weil in den Kirchen heute der Bibelsonntag gefeiert wird.
Was Sie bloß immer mit der Bibel haben, Frau Pfarrer, denken Sie jetzt vielleicht. Man kann doch auch so an Gott glauben. Dazu braucht man die Bibel nicht. Da klingt immer alles so feierlich und altehrwürdig und vieles ist schwer zu verstehen. Wir ziehen doch auch nicht mehr die sieben Unterröcke von der Uroma an oder den schweren Lodenmantel vom Opa.
Sie haben sicher recht: Man kann auch ohne Bibel an Gott glauben. Die Muslime glauben ja auch an Gott – und haben keine Bibel. Aber ich finde: Ohne die Bibel, die von Gott erzählt, bleibt der Glaube so unkonkret. So ungefähr. Ich glaube schon irgendwie an ein Höheres Wesen, sagen manche Leute dann. „ Brüder, über’m Sternenzelt muss ein guter Vater wohnen“ hat Friedrich Schiller gedichtet. Aber was hilft mir das, wenn ich mich hier und heute allein fühle und nicht weiter weiß? Woran kann ich mich dann halten?
Die Geschichten und Gebete der Bibel bringen Gott in den Alltag hinein. Da erzählen Menschen von den Erfahrungen, die sie mit Gott gemacht haben. Ich höre, wie es einem jungen Mann geht, der nicht weiß, was er tun soll, weil er Vater werden soll und doch eigentlich nicht der Vater ist. Und wie Gott ihm zeigt, was er tun soll. Ich erfahre, wie es einer Frau geht, deren Leben verbraucht ist, vielleicht weil sie immer nur für andere da war. Und wie es ihr hilft, dass ihr endlich jemand zuhört. Ich finde in der Bibel Worte, die man beten kann, wenn es einem die Sprache verschlägt vor lauter Kummer oder vor Wut. Und ich lasse mich erinnern: „Lobe den Herrn, meine Seele, und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat“ (Psalm 103).
Aber wenn ich die Bibel aufschlage, dann finde ich das meiste ziemlich unverständlich. Und manches ist unerträglich grausam, manchmal anscheinend auch Gott – sagen viele.
Dann könnte man es mal mit einer neueren Übersetzung in unserer Sprache versuchen, zum Beispiel mit der Einheitsbibel oder mit der Basisbibel. Und manchmal kommt einem Gott ja wirklich unerträglich und grausam vor. Die Bibel erzählt ehrlicherweise auch von solchen Erfahrungen.
Aber ist denn die Bibel wirklich Gottes Wort, fragt mich manchmal jemand. Wenn doch da bloß Menschen von ihren Erfahrungen erzählen? Ja – da erzählen Menschen, was sie mit Gott erlebt haben. Aber wenn ich das lese – dann geht mir manchmal ein Licht auf. Dann wird das, was die Menschen aus ferner Zeit erzählen, für mich zu Gottes Wort.

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