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Anstöße SWR1 BW / Morgengedanken SWR4 BW

Eine Träne. Im Auge des Fernsehreporters des SWR. Vorgestern Abend an der Borrömäus-Kirche in Winnenden. Er berichtet über die große Menge an Menschen die in der Kirche Zuflucht und Trost suchen. Der Reporter ist ernst, betroffen und sensibel. Macht seinen Bericht professionell, gerät trotz seiner Betroffenheit nicht aus der Spur. Ich nehme aber nicht mehr wahr was er sagt, weil ich sehe dass sein rechtes Auge mehr spiegelt als das andere. Sehe wie es sich langsam füllt und eine Träne aus dem Auge fließt.
Schnitt. Der nächste Bericht der Landesschau zeigt ein Holzschild im Meer der Trauer-Kerzen. Auf ihm steht in großen roten Buchstaben: „Wo warst Du Gott?!“
Die Träne des Reporters ist für mich eine Antwort auf diese Frage. Und wenn es nur der kalte Wind war, der ihm während seines Live-Berichts diese Träne ins Auge getrieben hat. Die Kälte und der schreckliche Anlass in dem er seinen Job, diesmal schweren Job, machen muss. Aber er kommt zu den Menschen. Und ich sehe Gott in all den Menschen die jetzt kommen um Anteil zu nehmen, Trost zu geben und zu zeigen dass das Leben weiter geht. Ich glaube Gott ist auch in den Tränen der Trauernden, der Verzweifelten, der Mitfühlenden.
„Wo warst Du Gott?!“ Diese Frage zielt natürlich auf die Stunden des Amoklaufs. Waren das Stunden der Gottverlassenheit? Ja und Nein. Ich denke, glaube, hoffe, dass dieser Gott, der wir den liebenden nennen, in den Stunden der größten Angst und Not bei uns ist. Und damit den Opfern am nächsten. Ich denke aber auch, dass Menschen in eine furchtbare Gottverlassenheit geraten können. Wenn sie freiwillig-böswillig oder durch seelische Not so außer sich geraten, dass sie sich aus dem Bereich des Göttlichen herauskatapultieren.
Das ist die schreckliche Seite der Freiheit des Menschen. Die leider immer wieder erlebt und erlitten werden muss.
Die schöne Seite der Freiheit des Menschen ist die, die wir in den vergangenen Tagen gesehen und gespürt haben: die mitfühlende, die tröstende, die liebende. Und ihre sanfte Kraft wird stärker sein als die schreckliche - und bleiben… https://www.kirche-im-swr.de/?m=5555
Ein Wort lässt mich in diesen Tagen nicht los: „Doppelleben“. Weil nach meinem Glauben im Menschen, der als freies Wesen geschaffen ist, immer beides steckt: die Möglichkeit unglaublich gut zu sein oder unglaublich böse. Zum anderen beschreibt das Wort Doppelleben anscheinend die Existenz des Amokläufers von Winnenden. Äußerlich unauffällig, nett, aber innerlich eine tickende Bombe. Und das erschreckt besonders, weil die Gefahr nicht zu sehen ist. Sie steckt in der Seele dessen der irgendwann explodiert. Und deshalb sind alle Überlegungen wie Gesetzesverschärfungen oder Sicherheitsvorkehrungen an Schulen verständlich und gut gemeint. Aber sie werden es nicht schaffen, diese urmenschliche Gefahr zu bannen.
Aber man kann, nein man muss versuchen die seelischen Voraussetzungen dafür zu erkennen und schauen was wir tun können. Wir Eltern, Lehrer, Geschwister, Schulkolleginnen und Kumpel. Denn es gibt Vorboten, Signale, die einzeln zwar noch ungefährlich sein können, kommen sie aber zusammen werden sie lebensgefährlich. Zum Beispiel sind Amokläufer immer Männer, meistens junge Männer, in oder kurz nach der Pubertät. Äußerlich oft unscheinbar, nicht selten zurückgezogen. Manchmal gedemütigte, gemobbte, erfolglose Außenseiter, die den Vorgaben unserer Gesellschaft nicht entsprechen. Vielleicht leben sie in einem sozialen Umfeld in dem Gewalt eine Rolle spielt. Oder wo Waffen wichtig und auch erreichbar sind als Ersatz für männliche Stärke oder Macht. Und nicht zuletzt nehmen auch die Medien ihren Platz im Seelenleben späterer Amokläufer ein. Mit menschenverachtenden Horror-Filmen und bösen Computerspielen in denen Töten eingeübt wird. Und mit ihrem unausgesprochenen Versprechen Amokläufer nach ihrem Tod endlich berühmt und damit unsterblich zu machen.
Man kann in die Seelen der Menschen nicht reinschauen. Aber man kann und muss sich Zeit nehmen für junge Leute, reden mit jungen Männern die auch nur eines der beschriebenen Signale erkennen lassen, wissen womit sie sich beschäftigen. Und weil wir jetzt doch schon oft genug bewiesen bekommen haben dass der scheinbar ganz normale Mensch die Möglichkeit zum Schlimmsten in sich trägt, sollten wir bestimmte Medien endlich gesellschaftlich ächten. Medien, die das Töten – und sei es scheinbar nur virtuell – glorifizieren, stimulieren oder gar trainieren.
Denn eine alte Weisheit ist in diesen Tagen wieder ganz aktuell: „Achte auf Deinen Gedanken – sie sind der Beginn Deiner Taten“… https://www.kirche-im-swr.de/?m=5554
Nicht aufwachen wollen. Diesen Alptraum nicht wahrhaben, nicht wahrnehmen wollen. Was muss das heute Morgen für ein Erwachen sein, für die Familien und Freunde der Toten von Winnenden und Wendlingen, wenn sie denn überhaupt Schlaf finden konnten, in diesem schrecklichen Schockzustand, diesem lähmenden Entsetzen.
Das Grauen, dieser existentielle Schrecken über die um sich schießenden Amokläufer war doch sonst immer weit weg oder woanders. In Amerika oder in Erfurt. Seit gestern ist es mitten unter uns. In Winnenden, in Wendlingen.
Ein junger Mensch der noch gar nicht richtig weiß was Leben heißt, nimmt 15 Anderen das Leben, tötet sie und am Ende sich selbst. Rätsel Mensch. Wesen zwischen Bestie und Engel.
Es ist jenseits aller Worte was die Opfer vor ihrem Tod erlebt haben müssen. Es ist jenseits aller Worte was die Mütter, Väter, Geschwister und Freunde der Toten jetzt ertragen müssen. Und es ist jenseits aller Worte, was die Eltern des Täters jetzt durchmachen.
Deshalb gibt es heute keinen Trost. Nein, keinen Trost an diesem Morgen. Nur tiefe Trauer, mitfühlendes Gebet und Klage. Klage weil es menschlich ist zu klagen. Mit denen, die klagen können. Und für die, denen es die Sprache verschlagen hat. Klage vor Gott gebracht in den Worten des englischen Dichters W.H. Auden. Der seine hemmungslose Trauer um den geliebtesten Menschen in den Himmel schreit:

„Haltet alle Uhren an, lasst das Telefon abstellen. Hindert den Hund daran, den saftigen Knochen anzubellen, Klaviere sollen schweigen, und mit gedämpftem Trommelschlag lasst die Trauernden nun kommen, tragt heraus den Sarg.
Lasst Flugzeuge kreisen, klagend im Abendrot an den Himmel schreibend die Botschaft: Er ist tot. Lasst um die weißen Hälse der Tauben Kreppschleifen schlagen, und Verkehrspolizei schwarze Baumwollhandschuh' tragen.
Er war mein Nord, mein Süd, mein Ost, mein West, meine Arbeitswoche und mein Sonntagsfest, mein Gespräch, mein Lied, mein Tag, meine Nacht. Ich dachte, Liebe währet ewig: Falsch gedacht.
Die Sterne sind jetzt unerwünscht, löscht jeden aus davon. Verhüllt auch den Mond und nieder reißt die Sonn. Fegt die Wälder zusammen und gießt aus den Ozean, weil nun nichts mehr je wieder gut werden kann.“
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„Peter, du bist peinlich“, das war schon fast ein geflügeltes Wort bei meinen Kindern. Wenn sie zum Beispiel Freunde eingeladen hatten und ich mich, aus ihrer Sicht mal wieder daneben benommen hatte. Ein typischer Fall von „Fremdschämen“. Wenn Kinder die Andersartigkeit ihrer Eltern erkennen und sie sich durch deren Fehler peinlich mit ihnen verbunden fühlen.
Sich schämen, Scham, Schamgefühl – ist eine Urerfahrung. Schon auf der dritten Seite der Bibel geht es um das Nacktsein des Menschen und seine Scham darüber. Aber bei der Urerfahrung Schämen geht es nicht nur ums Körperliche. Ich kann mich auch schämen, wenn ich gedemütigt werde oder öffentlich bloßgestellt. Öffentliche Demütigungen sind in Deutschland mittlerweile salonfähig geworden. Was da seit Jahren im Privatfernsehen geboten wird ist unter aller Kanone. Wenn ich nicht eine Tochter im Teenageralter hätte wüsste ich nicht was sich da Woche für Woche abspielt. Aber durch sie schau ich immer mal wieder in so Sendungen wie „Deutschland sucht den Superstar“ oder „Germany’s next Top Model“ rein. Seit Jahren werden da junge Leute vor einem Millionenpublikum zur besten Sendezeit, gedemütigt, verspottet und bloßgestellt. Die Model-Domina Heidi Klum spannt ihre hungerhakigen Kandidatinnen regelmäßig so lange auf die Nerven-Folterbank bis sie heulen. In der jüngsten Superstar-Staffel befahl der Juror-Tyrann Dieter Bohlen einem Mädchen, das ums Weiterkommen bettelte auf die Knie und das arme Mädchen hat das auch noch gemacht.
„Menschenverachtung ist die schlimmste Form der Gottesverachtung“, sagt der Autor Werner Mitsch. Und normalerweise pflege ich Entgleisungen im Fernsehen nicht im Radio zu erwähnen um damit nicht auch noch Werbung für sie zu machen. Aber Shows wie „Deutschland sucht den Superstar“ und „Germany’s next Top-Model“ werden hauptsächlich von jungen Menschen gesehen, die dabei sind ihre Identität zu bilden. Dabei sehen sie Normen und Werte, die im schroffen Gegensatz zum christlichen Menschenbild stehen. Ein Menschenbild, das zwar um die Fehler und Schwächen des Menschen weiß, sie aber nicht herausstellt. Und Gefühle wie Scham nicht produzieren, sondern lindern möchte. Denn der Mensch ist so viel mehr als seine Schwächen und seine Würde deshalb unantastbar. Und statt solche geldgeilen Demütigungs-Shows auch noch mit dem Deutschen Fernsehpreis auszuzeichnen, sollte unsere Gesellschaft lieber darüber nachdenken, wie sie diese strategisch geplanten „Wertevergifter“ in die Schranken verweisen kann. Denn „Jemanden öffentlich beschämen, ist wie Blutvergießen“, heißt ein so alter wie weiser Spruch.
https://www.kirche-im-swr.de/?m=5552
Bongiorno, Kalimera und Merhaba, denn mindestens jeder Zehnte von Ihnen ist Ausländer oder Ausländerin. Ich sage Ausländer, weil ich den Ausdruck „Bürger mit Migrationshintergrund“ so sperrig wie bürokratisch finde. Noch lieber spreche ich eigentlich von Russlanddeutschen, deutschen Türken, oder griechischen Deutschen. Denn so viele von unseren im Ausland geborenen Mitbürgern sind schon so lange bei uns, dass sie weder das eine noch das andere mehr ganz sein können.
Rund 300 000 Menschen wohnen bei uns in Baden-Württemberg, die in der Türkei geboren sind. 230 000 sind aus dem ehemaligen Jugoslawien,
160 000 aus Italien, 70 000 aus Griechenland und 60 000 aus der ehemaligen Sowjetunion.
Und was hat all diese Menschen dazu gebracht ihre Heimat zu verlassen? Allen voran die suche nach Arbeit. In den 60er Jahren, den Jahren des Wirtschaftswunders haben wir sie angeworben und viele sind geblieben. Der Krieg ist, Gott sei’s geklagt, der zweite Motor vieler Völkerwanderungen zu allen Zeiten. Durch den Krieg kamen in den Neunziger Jahren rund 200 000 Menschen aus dem ehemaligen Jugoslawien nach Baden-Württemberg.
Die Heimat verlassen, fremd sein, ist eine Urerfahrung des Menschen. „Zieh hinaus aus deiner Heimat, aus deiner Verwandtschaft und deinem Vaterhaus in ein Land, dass ich dir zeigen werde“, sagt Gott zu Abraham im Alten Testament der Bibel.
Wie muss das sein, Heimat, Haus, Familie und Freunde zu verlassen und in die Fremde zu gehen? Wie muss sich das anfühlen? Wer je Ausländer war oder fremd in einem Land, und wenn auch nur kurz, der weiß wie gut es tut, wenn einem die Menschen dort freundlich begegnen und wie weh es tut, wenn nicht. Und darum bewundere ich Menschen, die den Mut und die Kraft aufgebracht haben, ihre Heimat zu verlassen. Und ich danke ihnen. Ich danke ihnen für ihre Arbeit, die sie für uns und mit uns geleistet haben. Und ich danke ihnen ihre Mühe, ihre Offenheit und Toleranz, wenn sie es bei geschafft haben, sich bei uns zu integrieren ohne ihre Wurzeln zu verlieren. Denn das bereichert uns alle. Grazie,
tüscheküredereim und efcharisto poli!
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„Es sind nur Du, ich und Gott“, sagte Yavouz, der türkische Masseur.
Ich hatte ihn nach seiner speziellen Massagetechnik gefragt, bei der ich irgendwie gespürt hatte, dass da mehr passierte als nur die Lockerung von Muskeln. Yavouz glaubt dass er im Dreieck Patient, Physiotherapeut und Gott nur das Verbindungsstück ist. Der Kanal durch den das fließt, was heilt. Er habe an so Zeug auch nicht geglaubt. Aber als sie ihm im Institut für Berührungsforschung in Miami wissenschaftlich nachgewiesen haben, dass er besondere Kräfte hat, seit dem glaubt er das auch.
Das Institut für Berührungsforschung in Miami ist einmalig in der Welt. Es untersucht die heilenden Kräfte der Berührung, allen voran die der Massage. Es wurde zum Beispiel herausgefunden, dass Frühchen, also zu früh geborene Babys schneller wachsen und an Gewicht zunehmen, wenn sie regelmäßig gestreichelt werden. Es wurde nachgewiesen, dass Massagen Depressionen lindern und Schmerzen verringern. Und Massagen reduzieren die Ausschüttung von Stresshormonen und erhöhen die Konzentrationsfähigkeit.
Es ist ja auch kein Wunder, denn jeder weiß wie gut Berührungen tun, an Leib und Seele. Wenn man Zahnweh hat fasst man sich instinktiv mit der Hand an die Backe. Wenn man jemandem Trost spenden will umarmt man ihn oder sie. Als Wunder galten und gelten die Heilungen Jesu. Wo immer in der Bibel von Heilungen die Rede ist, hat Jesus den Menschen die Hände aufgelegt. Eine sichtbare und spürbare Verbindung hergestellt.
Eine Verbindung von Leib und Seele, durch die dann Befreiung, Heilung strömen konnte. Nun begegnet mir Jesus leider nicht direkt und ich selbst habe so weit ich weiß auch keine heilenden Kräfte. Aber die Erfahrungen mit meinem türkischen Masseur und die Berichte der Bibel haben mich an zwei ganz wesentliche Dinge erinnert: Dass sich vielmehr zwischen Himmel und Erde abspielt als wir sehen können. Und – wozu ich Hände habe. Hände, die Verbindungen herstellen können, versöhnen, massieren, streicheln oder trösten. https://www.kirche-im-swr.de/?m=5550
Braucht es das wirklich: einen Weltfrauentag? Ich bin bei einem Blick in meinen Kalender drauf gekommen. Wo eben heute am 8. März „Weltfrauentag“ steht. So wie der Europatag am 9. Mai oder der Weltspartag am 30. Oktober. Braucht’s diese Tage wirklich?
Die einen halten Tage wie diese für Alibiveranstaltungen, an denen Fensterreden gehalten werden und dann geht alles wieder wie gehabt.
Die anderen sagen nach dem Motto „steter Tropfen höhlt den Stein“, man muss an bestimmten Themen festhalten und sie öffentlich machen, sonst werden sie vergessen. Ich gehöre eher zu letzteren.
Heute also der Weltfrauentag und ich finde der ist sehr wohl sinnvoll. Denn wenn man sich die Welt so anschaut, dann ist es nicht nur sinnvoll, sondern notwendig die Ungerechtigkeiten Frauen gegenüber zu kritisieren. Hier bei uns, wo Frauen bei gleicher Bildung immer noch 20-30% weniger verdienen oder wo die Altersarmut weiblich ist. Weil Frauen durch die Kindererziehung oder durch die Pflege von Angehörigen über Jahre und Jahrzehnte hinweg kein Erwerbseinkommen haben. Es ist ein Skandal, dass zum Beispiel meiner Frau nur ein paar Alibijährchen für ihre Rente für die Zeit der Kindererziehung angerechnet werden und nicht jedes einzelne Jahr. Denn Kinder zu Hause zu versorgen ist eine mindestens so wichtige Arbeit wie meine, die voll auf die Rente angerechnet wird.
Schaut man über Deutschland hinaus in die Welt, dann erscheint der Weltfrauentag nicht weniger sinnvoll, wenn man an die Zwangsverheiratungen von Frauen denkt oder an die die Abtreibung von Föten nur weil sie weiblich sind.
Und ich als Mann, der für die katholische Kirche arbeitet, halte einen Weltfrauentag auch aus dieser Perspektive für sehr sinnvoll. Denn was wäre der christliche Glaube ohne die Frauen. Von seinen Anfängen an. Die Botschaft vom auferstandenen Christus wurde zuallererst von den Frauen erfasst und weiter vermittelt. Die Männer waren bei der Kreuzigung Jesu abgehauen, allesamt. Und bis zum heutigen Tag geben vor allem Frauen den christlichen Glauben weiter. Da muss man nur in die Familien, Kindergärten oder die Kirchen an der Basis schauen. Das habe ich auch selbst so erfahren. Denn ohne den bodenständigen und warmherzigen Glauben meiner Großmutter hätten Sie diese Sendung nicht gehört.
https://www.kirche-im-swr.de/?m=5549