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SWR3 Worte
Der Wissenschaftler und Schriftsteller Bill Bryson darüber, dass die Erde ganz schön Glück gehabt hat:
Hätte das Universum bei seiner Entstehung nur ein kleines bisschen anders ausgesehen – wäre die Schwerkraft (…) stärker oder schwächer gewesen (…) – dann hätte es wahrscheinlich nie stabile Elemente gegeben (…).
Bei einer geringfügig stärkeren Gravitation wäre wahrscheinlich das ganze Universum wie ein schlecht aufgestelltes Zelt in sich zusammen gebrochen, und ohne genau die richtigen Werte hätte es weder die richtigen Dimensionen (…) noch die richtige Dichte gehabt.
Bei einer schwächeren Gravitation dagegen, hätte sich nichts zusammenfinden können, und das Universum wäre für alle Zeiten eine langweilige, gleichmäßig verteilte Leere geblieben.
Quelle:
Bill Bryson: Eine kurze Geschichte von fast allem, Übersetzung von Sebastian Vogel, Goldmann Verlag 2005, S. 28
https://www.kirche-im-swr.de/?m=44006SWR3 Worte
Der Fernsehkoch und Moderator Horst Lichter hat einige Tage in einem Schweigekloster verbracht. Er erzählt darüber:
(Diese Zeit dort) war sozusagen eine Abstinenz vom lauten Leben. Ich vergleiche das Ganze mit einer Diät. Die ersten Tage geht es einem nicht gut. Ab dem vierten, fünften Tag wird es besser. Und nach Abschluss der Kur fühlt man sich gut. Ich konnte besser riechen, schmecken, fühlen.
Quelle
KNA-Meldung vom Montag, 03.05.2021
https://www.kirche-im-swr.de/?m=44005SWR3 Worte
Der Sänger Michael Patrick Kelly macht beim Musikmachen religiöse Erfahrungen. Er sagt:
Gerade in der Musik erlebt man ja (…) oft diese magischen Momente. Auf Konzerten kann alles so schön und so harmonisch sein mit 10.000 Menschen, die einfach nur glücklich sind. Das gibt es selbst im Sport nicht, denn beim Fußball beispielsweise ist die Hälfte (…) der Fans immer enttäuscht, dass ihr Team nicht gewonnen hat. Auch Politik oder Religion spaltet die Geister. Ein gutes Konzert ist so ein kleines Stück Himmel auf Erden.
Quelle:
KNA-Meldung vom 12.11.2021
https://www.kirche-im-swr.de/?m=44004SWR3 Worte
Ein „Meeres-Segen“ für den Tag:
Der Herr, der immer an deiner Seite ist, segne dich.
Er sei dein Anker, um Ruhe zu finden und Kraft zu sammeln.
Er segne dich mit Mut, deinen eigenen Kurs neu zu setzen. (…)
Er segne dich mit Stärke, um Rückenwind für andere zu sein.
Er segne dich mit Ausdauer, damit du trotz vieler Wellen deinem Weg treu bleibst. (…)
Er segne dich mit Zuversicht, dass du dich aufmachst in dein eigenes Abenteuer.
Er segne dich mit neuen Ideen, damit du Neuland suchst und entdeckst.
Quelle
Bischöfliches Hilfswerk Misereor (Hg.): Liturgische Bausteine zur Fastenaktion 2015, Aachen 2015, S. 47.
https://www.kirche-im-swr.de/?m=44003SWR Kultur Lied zum Sonntag
Es gibt da einen starken Satz, der hat schon viele Leute getröstet und berührt. Er heißt „Du kannst nicht tiefer fallen als bis in Gottes Hand.“ Anke schreibt zum Beispiel auf social media: „Ich war jahrelang bei allem was die Kirche anging "anti". Als ich dann das erste Mal diese Textzeile gelesen hab´, war es fast so etwas wie eine Offenbarung. Sie drückt so gut meinen Glaubens aus, gibt mir Sicherheit und Geborgenheit.“
Musik 1
„Du kannst nicht tiefer fallen als nur in Gottes Hand“ - diese kraftvolle Textzeile stammt aus einem Lied aus dem evangelischen Gesangbuch. Die Melodie wurde schon im Jahr 1609 von Melchior Vulpius komponiert. Der Text kam erst 1941 dazu. Arno Pötzsch hat ihn geschrieben.
Musik 2
- Du kannst nicht tiefer fallen als nur in Gottes Hand,
die er zum Heil uns allen barmherzig ausgespannt.
Das Lied mag noch so tröstlich sein, aber einmal ist es mir fast im Halse stecken geblieben: Ein guter Bekannter von mir ist beim Bergsteigen abgestürzt und gestorben. Ich selbst war nicht bei der Tour dabei, aber seine Frau und Freunde von mir sind direkt hinter ihm gelaufen und haben alles mit ansehen müssen. Und dann wurde bei der Beerdigung tatsächlich dieses Lied angestimmt. Ich bin zusammengezuckt, weil ich mir gedacht habe: Ja, wo waren denn in diesem Augenblick Gottes Hände? Wo war die Hand, die zupackt, das Seil, das ihn hält, die Wurzel, an die er sich klammern kann? Es war eben nichts von all dem da. Er ist einfach abgestürzt, obwohl er sehr erfahren und sicher ausgerüstet war.
Musik 1
Aber der Frau des Bergsteigers ging es bei der Beerdigung völlig anders als mir. Sie hatte sich mit der Textzeile schon auseinandergesetzt und war ein Schritt weiter als ich. Gottes Hand fängt meistens nicht den stürzenden Bergsteiger, sie schickt meistens nicht den Wunderheiler, sie bremst meistens nicht das zu schnelle Auto. Gottes Hand kommt danach ins Spiel: wenn wir gefallen, austherapiert oder verunfallt sind. Dann empfängt sie uns warm und behütend – vielleicht so wie ein doppelter Boden oder ein Netz unterm Trapez.
Und diese angenehme Vorstellung wirkt sich natürlich auf mein Leben aus. Sie gibt Halt und Sicherheit, ohne dass ich gleich übermütig oder leichtsinnig werden würde.
Diese Deutung nimmt dem Lied seine Schwere. Es fühlt sich leichter an. Und das hört man speziell dieser Version an, die die Jazzsängerin Carola Laux eingesungen hat. Wir hören die dritte Strophe, in der es heißt: „Wir sind von Gott umgeben auch hier in Raum und Zeit und werden in ihm leben und sein in Ewigkeit.“
Musik 3
Wir sind von Gott umgeben auch hier in Raum und Zeit
und werden in ihm leben und sein in Ewigkeit.
Ich verbinde mit diesem Lied nicht nur den Bergunfall meines Bekannten, sondern auch ein Foto aus unserem Familienurlaub in Irland vor ein paar Jahren. Da turnen meine beiden Jungs waghalsig auf einer Skulptur zweier überdimensionaler Hände herum. Ich weiß noch genau: Ich war ständig drauf und dran, die beiden Jungs da runterzuholen, weil es mir zu gefährlich erschien. Aber irgendwann hat die Erkenntnis gewonnen: Du kannst sie nicht vor allem schützen. Und ich bin einfach neben den Händen stehen geblieben, um immer in Reichweite zu sein, falls etwas passieren sollte.
Vielleicht kann ich mir auch so Gott in meinem Leben vorstellen: wie eine Mutter oder ein Vater, die ihre Kinder nicht vor allem behüten, aber trotzdem da sind, wenn´s ernst wird.
Musik 3
Du kannst nicht tiefer fallen als nur in Gottes Hand,
die er zum Heil uns allen barmherzig ausgespannt.
Quellen:
- Gloria Brass (Dieter Wendel, Ralf Tochtermann):
Du kannst nicht tiefer fallen
CD „Bläserheft 2022 – Alte und neue Bläsermusik“
ARD Archiv-Nr: MR043750W09 (Aufnahme des BR)
T: Arno Pötzsch
M: Melchior Vulpius / Stefan Mey
- Günter Leykam
Du kannst nicht tiefer fallen
CD „Brücke zur Ewigkeit“
ARD Archiv-Nr: C1076610014 (Aufnahme des BR)
T: Arno Pötzsch
M: Melchior Vulpius
- Laux Carola
Du kannst nicht tiefer fallen
CD „Feiern und Loben 4 – Zuflucht & Stärke“
ARD Archiv-Nr: C091340
T: Arno Pötzsch
M: Gerhard Schnitter
https://www.kirche-im-swr.de/?m=43988SWR Kultur Wort zum Tag
Die Wissenschaft schreit laut „Hurra!
Wir haben einen neuen Star.“
Es ist ein Gen, nur winzig klein,
Und was es kann, das ist echt fein:
Es verlängert unser Leben,
welch ein Glück und welch ein Segen!
Bei kleinsten Tieren ausprobiert,
hat es wirklich funktioniert.
Ein Ringelwurm mit diesem Gen
lebt statt fünf Tage jetzt zehn.
Doppelt so viel Zeit zum Leben –
das könnte wirklich etwas geben.
Cynthia Kenyon hat entdeckt,
dass dieses Gen auch in uns steckt.
Es heißt DAF 02
und macht bald alle Menschen froh.
Denken Sie mal ungefähr,
was dann alles möglich wär:
Mit dem Urur-ururenkel
Hoppereiter auf dem Schenkel.
Im best age Alter 110
nochmal auf große Reise gehen.
Mit 120 Jahren denn
meine dreißigste WM.
Doch Stopp – wer soll das finanzieren?
Wer kann mir Wohlstand garantieren?
Das Rentenalter würde steigen,
nein, das lässt sich nicht verschweigen.
Gesundheit würde teurer werden
und es gäb mehr Kniebeschwerden.
Kranksein würde länger dauern,
so mancher müsste dann versauern.
Cynthia Kenyon in Ehren,
aber ich möchte mich wehren
gegen allzu langes Leben
von DAF 02 gegeben.
Mein Leben, ich glaub fest daran,
ist von Gott, dem guten Mann.
Und der weiß, ich bin gewiss,
wie er uns die Zeit bemisst.
Auch wenn wir manchmal nicht verstehn
warum jemand musste schon geh´n:
einer zu krank, eine zu jung
eine zu lahm, einer mit Schwung
so richtig günstig scheint es nie
kritisier´n wir die Regie.
Jesus hat uns einst verheißen
dass, wenn wir den Löffel schmeißen,
und dann im Paradiese sind
wir könn´ uns freuen wie ein Kind.
Denn jeder Hass und alles Leid,
Krankheit, Frust und Stress und Neid
alles wird dann fallen ab
es bleibt zurück in unsrem Grab.
Bei dieser Aussicht wär´s nicht schlau
wenn ich einem Gen vertrau
einem DAF 02,
das sich versteckt da irgendwo
in einer DNA-Spiral.
Sorry, ist mir zu banal
Ich viel lieber Gott vertrau´.
In diesem Sinne: Juhu und Helau!
https://www.kirche-im-swr.de/?m=43843SWR Kultur Wort zum Tag
An einer Kirche habe ich ein großes Banner gesehen, darauf stand: „Liebe Tauben, wenn ihr weiterhin euer Geschäft hier verrichtet, suchen wir uns ein anderes Friedenssymbol.“ Die Restauratoren haben es wahrscheinlich mit einem Augenzwinkern am Gerüst aufgehängt. Das Image von Tauben ist ja nicht das beste: füttern verboten, nirgends will man sie haben, und von ihren Lieblingsplätzen werden sie mit Netzen und Metallstäbchen ferngehalten. Auf der anderen Seite sind sie das große Symbol für Frieden – egal ob an Wände gesprüht oder auf Flaggen. Und gerade jetzt, wo wir so weit vom Frieden entfernt sind wie lange nicht mehr, bringen viele dem Symbol große Wertschätzung entgegen.
Seit Urzeiten schon ist die Taube das Symbol für Hoffnung. Seit der Erzählung von der „Arche Noah“. Noah erhält den Auftrag von Gott, ein großes Schiff zu bauen. Damit sollen er und seine Familie vor der großen Sintflut gerettet werden. Mit an Bord sind ein Haufen Tiere, unter anderem auch Tauben. Als alles unter Wasser steht, schickt Noah immer wieder eine als Kundschafterin los. Er möchte wissen, ob irgendwo schon Land aus dem Wasser ragt. Als eine Taube endlich mit einem Olivenzweig im Schnabel wiederkommt, da weiß er: „Der Pegel fällt, sie hat Land gefunden.“
Nach dem zweiten Weltkrieg hat Pablo Picasso eine Taube mit einem Zweig im Schnabel für ein Friedensplakat gemalt. Und seitdem ist die Taube vom Zeichen der Hoffnung zum Zeichen für den Frieden aufgestiegen.
Hoffnung und Frieden hängen ja unmittelbar zusammen. In vielen Umfragen kommt heraus, dass die Menschen auf nichts so sehr hoffen wie auf den großen Frieden, den Weltfrieden. Diese Hoffnung scheint uns geradezu eingepflanzt zu sein - auch wenn sie immer wieder enttäuscht wird.
Aber genau diese tiefe Sehnsucht nach Frieden, die macht mir Mut. Menschen hoffen trotz allem auf den Frieden, sie demonstrieren für ihn, sie beten für ihn, sie engagieren sich in Gruppierungen, und viele fangen im Kleinen an: jemandem die Hand reichen, Argumente austauschen, ein Gespräch anbieten, vermitteln oder die Wogen glätten. Wenn all das beharrlicher und stärker ist als die größenwahnsinnigen Ideen der Kriegstreiber unserer Tage, dann könnte es etwas werden mit unserer großen Sehnsucht nach dem Frieden.
https://www.kirche-im-swr.de/?m=43842SWR Kultur Wort zum Tag
Heute beginnt die richtige Fasnacht – meist mit Umzügen, um den Narrenbaum aufzustellen oder um einfach Lebensfreude zu demonstrieren. Die ersten belegten Fasnachts-Umzüge gibt es schon seit dem Spätmittelalter.
In der Bibel bin ich auf einen noch viel älteren Umzug gestoßen, das war vor rund 3000 Jahren, als König David in Israel regiert hat. Wahrscheinlich war der Umzug nicht gerade an Fasnacht, aber es ging ähnlich närrisch zu, mit allem was dazu gehört: Wagen, Musikkapelle, Jecken und sogar Anwohner, die sich beschweren.
Das kam so: Der junge König David hat gerade Jerusalem erobert und ist in den Palast eingezogen. Aber es fehlt noch etwas zu seinem Glück. Die „Bundeslade“ war für das Volk Israel das wichtigste Heiligtum. Eine goldene Truhe, in der die originalen Steintafeln mit den zehn Geboten aufbewahrt wurden. Und diese Bundeslade stand eben noch in der Stadt Baala ungefähr 15 Kilometer westlich von Jerusalem.
König David zieht also mit seinem ganzen Gefolge nach Baala. Dort laden sie das Heiligtum auf einen großen neuen Wagen. Aus lauter Freude tanzen und singen die Leute voller Hingabe, König David vorneweg. Eine Musikkapelle stellen sie auch auf die Beine. Im Buch Samuel heißt es: „Sie musizierten (…) mit Leiern, Harfen und Trommeln, Rasseln und Zimbeln.“ So geht es gut gelaunt Richtung Jerusalem.
Als die Parade durch die Straßen der Hauptstadt zieht, wird Dattelkuchen ausgeteilt. Aber plötzlich gibt es einen kleinen Tumult vor dem Königspalast: Michal, die Frau von König David, schaut aus dem Fenster und schimpft. Später stellt sie ihren Mann zur Rede, in etwa so: „Du bist so peinlich, David! Machst dich zum Affen vor all deinen Untertanen. Das ist eines Königs nicht würdig!“ Doch David antwortet ihr: „Ich tu´s nicht für mich, sondern für Gott. Ich tanze und singe, weil ich weiß, dass ich ihm alles zu verdanken habe. Ich bin zwar König, aber Gott ist so viel größer als ich.“
Auf den ersten Blick ist dieser uralte König-David-Umzug vielleicht doch etwas ganz anderes als unsere Fasnachtsszüge. Eher religiös motiviert, denn König David geht für Gott auf die Straße - aber sicher auch aus purer Lebensfreude. Und damit hat es dann doch wieder etwas mit unseren Umzügen heute zu tun. König David war sich damals ja schon sicher: Die Lust am Leben und Gott passen wunderbar zusammen.
https://www.kirche-im-swr.de/?m=43841SWR3 Gedanken
Es wird von einer Tradition in Afrika berichtet, die einem Stamm von Rinderhirten zugeschrieben wird. Ob sie wirklich so stimmt ist fraglich, aber ich finde sie einfach wunderschön. Der Geburtstag eines Kindes ist dort nicht erst der Tag, an dem es geboren wird, sondern schon der Tag, an dem seine Mutter das erste Mal an ihr Kind denkt. Dann geht sie in die Natur und lauscht in sich hinein, bis sie das „Seelenlied“ des Kindes hören kann, eine kleine Melodie, die man gut nachsingen kann.
Dieses Seelenlied lernt sie dem Vater des Kindes und auch den Nachbarn und Freunden. Es wird während der Schwangerschaft gesungen und bei der Geburt. Sie singen es, wenn das Kind nicht einschlafen kann, wenn es krank ist oder etwas angestellt hat. Wenn es erwachsen wird, einen Partner findet, in Lebenskrisen und sogar auf dem Totenbett.
Wahrscheinlich gefällt mir die Tradition deshalb so gut, weil ich meinen Glauben darin wiederfinde. Die Lebensmelodie ist das, was mich als Mensch ausmacht, was mich wertvoll und einzigartig sein lässt. Gott hat sie mir ins Herz gelegt. Es gibt Zeiten, da kann ich gut in die Melodie einstimmen, und manchmal habe ich auch den Faden verloren und muss mich wieder erinnern, wer ich wirklich bin.
Und zum Glück kann sich ein guter Song auch entwickeln. Das heißt, es gibt verschiedene Strophen und vielleicht auch mal einen Tonartwechsel. Aber der Refrain, der bleibt von Anfang an gleich: Ich bin ich, und Gott singt mit.
https://www.kirche-im-swr.de/?m=43678SWR3 Worte
Was genau ist Hoffnung? Der ehemalige Therapeut Stanislaus Klemm sagt:
Hoffnung ist für mich (…) so etwas wie das “Verliebtsein ins Gelingen", und Verliebte lassen sich die Liebe auch nicht wegreden oder verbieten. Deshalb ist Hoffnung, wie es heißt, immer „das letzte, das stirbt", um dann erfüllt zu werden.
Quelle
Konradsblatt Nr. 16 – 2022, Badenia-Verlag Karlsruhe, S. 22.
https://www.kirche-im-swr.de/?m=43671