Anstöße SWR1 RP / Morgengedanken SWR4 RP
Der erste Eindruck – der ist oft entscheidend. Wenn ich fremden Menschen begegne, zum Beispiel. Oder ein neues Kleidungsstück anprobiere oder auch, wenn ich einen fremden Raum betrete. Da achte ich meist sehr bewusst auf den ersten Eindruck.
So habe ich das bei einer Wanderung erlebt. Eher zufällig habe ich am Weg eine kleine Kapelle entdeckt. Ich war überrascht, dass die Tür offen war. Also bin ich hineingegangen. Langsam. Erst einmal bin ich stehen geblieben. Habe die Stille auf mich wirken lassen. Bin ein paar Schritte weiter gegangen und habe die Akustik ausprobiert und dann mit der Hand die alten Steine berührt. Es war schön, diesen Ort so behutsam zu erkunden, mich von der Atmosphäre berühren und den Raum auf mich wirken zu lassen. Ein erster Eindruck.
Ganz ähnlich war es auch bei meinem letzten Krankenbesuch. Ich wusste: Die Frau, zu der ich gerufen wurde, hat nicht mehr lange zu leben. Sie wollte noch einmal besucht werden und mit einer Seelsorgerin sprechen. Da ist klar: In so ein Zimmer gehe ich nicht einfach hinein. Da klopfe ich an. Warte einen Moment. Und dann taste ich mich langsam vor. Zu dem Menschen hinter der Tür. Zur Situation, die mich erwartet. Und ich versuche zu spüren, was jetzt dran íst – und was eben auch nicht. Dieser erste Eindruck ist mir besonders wichtig und er hilft mir, mich auf das, was kommt, einzustellen.
Für mich sind das sehr besondere Momente. Momente, die ich versuche, ganz bewusst wahrzunehmen. Höre. Rieche. Schaue. Spüre. Mich innerlich öffne für das, was mir begegnet. So wie in dem Krankenzimmer. So wie in der alten Kapelle. Wenn es mir gelingt, für einen Moment ganz da zu sein, dann ahne ich: Gott ist es jetzt auch.
Der erste Eindruck – der ist oft entscheidend. Wenn ich fremden Menschen begegne, zum Beispiel. Oder ein neues Kleidungsstück anprobiere oder auch, wenn ich einen fremden Raum betrete. Da achte ich meist sehr bewusst auf den ersten Eindruck.
So habe ich das bei einer Wanderung erlebt. Eher zufällig habe ich am Weg eine kleine Kapelle entdeckt. Ich war überrascht, dass die Tür offen war. Also bin ich hineingegangen. Langsam. Erst einmal bin ich stehen geblieben. Habe die Stille auf mich wirken lassen. Bin ein paar Schritte weiter gegangen und habe die Akustik ausprobiert und dann mit der Hand die alten Steine berührt. Es war schön, diesen Ort so behutsam zu erkunden, mich von der Atmosphäre berühren und den Raum auf mich wirken zu lassen. Ein erster Eindruck.
Ganz ähnlich war es auch bei meinem letzten Krankenbesuch. Ich wusste: Die Frau, zu der ich gerufen wurde, hat nicht mehr lange zu leben. Sie wollte noch einmal besucht werden und mit einer Seelsorgerin sprechen. Da ist klar: In so ein Zimmer gehe ich nicht einfach hinein. Da klopfe ich an. Warte einen Moment. Und dann taste ich mich langsam vor. Zu dem Menschen hinter der Tür. Zur Situation, die mich erwartet. Und ich versuche zu spüren, was jetzt dran íst – und was eben auch nicht. Dieser erste Eindruck ist mir besonders wichtig und er hilft mir, mich auf das, was kommt, einzustellen.
Für mich sind das sehr besondere Momente. Momente, die ich versuche, ganz bewusst wahrzunehmen. Höre. Rieche. Schaue. Spüre. Mich innerlich öffne für das, was mir begegnet. So wie in dem Krankenzimmer. So wie in der alten Kapelle. Wenn es mir gelingt, für einen Moment ganz da zu sein, dann ahne ich: Gott ist es jetzt auch.
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