Anstöße SWR1 RP / Morgengedanken SWR4 RP

02SEP2026
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Ich erschrecke immer wieder, wenn ich im Internet lese, was Menschen über Menschen schreiben. „Die sollen doch ertrinken!“ heißt es da zum Beispiel über Menschen, die übers Mittelmeer zu uns fliehen. Leute, die anders denken oder von anderen Kontinenten stammen, werden „Untermenschen“ oder „Ungeziefer“ genannt. „Kann weg“, schreiben dann manche, oder sogar „kann man vergasen.“ Solche Sätze sind mehr geworden. Rassistische und menschenverachtende Ansichten sind in Deutschland immer weiter verbreitet.

Mich erschreckt all das, es mir macht große Sorgen. Und zugleich bin ich froh darüber, wie viele Menschen sich für Menschenwürde und Mitgefühl in unserem Land engagieren. Auch in den Kirchen machen sich Menschen jetzt erst recht für Nächstenliebe und Empathie stark. Im Bistum Magdeburg zum Beispiel gibt es die Initiative „Bewusst wählen“. Sie ruft die Wählerinnen und Wähler in Sachsen-Anhalt auf, ihr Kreuz auf dem Wahlzettel nicht aus dem Bauch heraus oder nur als Protest gegen etwas zu setzen. Sondern sich bewusst zu überlegen: Was will ich unterstützen? Welches Menschenbild will ich wählen?

Es klingt ja fast banal und doch ist es heutzutage nicht mehr selbstverständlich: Das christliche Menschenbild sieht Menschenwürde und Menschenrechte für jeden Menschen vor. Nicht nur für Deutsche. Nicht nur für Europäer. Sondern für jeden Menschen auf dieser Erde. Schon, weil jeder Mensch Gottes Geschöpf und Gottes Ebenbild ist. „Die Würde des Menschen ist unantastbar“. So steht es auch am Anfang unseres Grundgesetzes.

„Ich habe Mitleid mit den Menschen!“ So spricht Gott in der Bibel oft. Und ich wünsche mir, dass wir das als Menschen auch wieder öfter sprechen. Dass auch im Internet öfter Sätze zu lesen sind wie: „Es tut mir leid, was dir passiert ist!“ oder „Ich hoffe, diese Menschen bekommen Hilfe!“ oder „Jeder Mensch hat Würde!“

Ich erschrecke immer wieder, wenn ich im Internet lese, was Menschen über Menschen schreiben. „Die sollen doch ertrinken!“ heißt es da zum Beispiel über Menschen, die übers Mittelmeer zu uns fliehen. Leute, die anders denken oder von anderen Kontinenten stammen, werden „Untermenschen“ oder „Ungeziefer“ genannt. „Kann weg“, schreiben dann manche, oder sogar „kann man vergasen.“ Solche Sätze sind mehr geworden. Rassistische und menschenverachtende Ansichten sind in Deutschland immer weiter verbreitet.

Mich erschreckt all das, es mir macht große Sorgen. Und zugleich bin ich froh darüber, wie viele Menschen sich für Menschenwürde und Mitgefühl in unserem Land engagieren. Auch in den Kirchen machen sich Menschen jetzt erst recht für Nächstenliebe und Empathie stark. Im Bistum Magdeburg zum Beispiel gibt es die Initiative „Bewusst wählen“. Sie ruft die Wählerinnen und Wähler in Sachsen-Anhalt auf, ihr Kreuz auf dem Wahlzettel nicht aus dem Bauch heraus oder nur als Protest gegen etwas zu setzen. Sondern sich bewusst zu überlegen: Was will ich unterstützen? Welches Menschenbild will ich wählen?

Es klingt ja fast banal und doch ist es heutzutage nicht mehr selbstverständlich: Das christliche Menschenbild sieht Menschenwürde und Menschenrechte für jeden Menschen vor. Nicht nur für Deutsche. Nicht nur für Europäer. Sondern für jeden Menschen auf dieser Erde. Schon, weil jeder Mensch Gottes Geschöpf und Gottes Ebenbild ist. „Die Würde des Menschen ist unantastbar“. So steht es auch am Anfang unseres Grundgesetzes.

„Ich habe Mitleid mit den Menschen!“ So spricht Gott in der Bibel oft. Und ich wünsche mir, dass wir das als Menschen auch wieder öfter sprechen. Dass auch im Internet öfter Sätze zu lesen sind wie: „Es tut mir leid, was dir passiert ist!“ oder „Ich hoffe, diese Menschen bekommen Hilfe!“ oder „Jeder Mensch hat Würde!“

https://www.kirche-im-swr.de/?m=45129
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