SWR3 Worte
Nikodemus Schnabel ist Benediktinermönch und engagiert sich im interreligiösen Dialog. Für ein gelingendes Gespräch zwischen Menschen mit verschiedenen Religionen sei das Interesse am Gegenüber notwendig und dann – so Schnabel - kann es mit dem Brückenbauen auch schon losgehen. Er sagt:
"Eine Brücke hat immer zwei Seiten. Man kann sie nicht allein bauen. Und Brückenbauen bedeutete nicht, die eigene Identität aufzugeben. Ebenso wenig darf man sich verhärten und sagen: Ihr müsst zu uns kommen. Der gute Dialog liegt dazwischen. Man entdeckt Gemeinsamkeiten, ohne Unterschiede einzuebnen. Dazu gehört vor allem Zuhören. Viele Konflikte entstehen, weil Menschen gar nicht verstehen wollen.“
Nikodemus Schnabel im Interview mit Miri Watson, Religion als Brücke, die schwingen kann.
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