SWR3 Gedanken

27JUL2026
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Chris will unbedingt wissen, ob man ihm ansieht, dass er ein gläubiger Mensch ist. Und zwar ganz ohne Worte, nur mit dem, was er macht.

Chris war ein bisschen skeptisch, ob man es wirklich sieht. Er ist ja keiner mit fettem Jesus-Tattoo, und er bekreuzigt sich in der Öffentlichkeit auch nicht ständig.

Aber Chris versucht für andere da zu sein, das ist ihm wichtig:

An manchen Tagen bringt Chris der Nachbarin Medikamente aus der Apotheke mit, und vorgestern ist er spontan beim Schulfest beim Getränkeverkauf eingesprungen. Manchmal schafft er es auch ganz ruhig bei seiner Tochter sitzen zu bleiben, wenn die bei den Hausaufgaben nicht weiterkommt.

Alles Sachen, die man sehen kann, Chris muss das nicht erklären oder womöglich noch irgendwas von Gott dazu sagen.

Und gleichzeitig hat Chris auch begriffen: Ich kann viel im Außen tun und doch ist es auch wichtig, was in mir drin passiert. Wenn er endlich was loslassen kann oder damit aufhört neidisch zu sein. So was ist unscheinbar, passt für Chris aber auch super zu seinem Glauben.

Und wenn jemand genau schaut, sieht er vielleicht doch etwas davon, was in einem Menschen drin passiert. Vielleicht in einem entspannteren Gesicht, in wacheren Augen und wenn jemand ganz bei sich ist, egal was er tut. 

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