SWR3 Worte

22JUL2026
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Egal, ob ans Meer oder in die Berge oder an den heimischen Badesee – jetzt ist Urlaubszeit. Zeit zum Ausruhen und Verweilen. Der Neurologe Matthias Krohn erklärt, warum wir solche Auszeiten und zum Beispiel die Weite des Meeres brauchen:

„Ruhe fördert die Selbstreflexion und regt unsere Vorstellungskraft an, Ruhe lehrt unserem Gehirn quasi das Leben. Das heißt umgekehrt: Wer nie zur Ruhe kommt, wird den Weg zu sich selbst niemals finden und auf die Anforderungen der Außenwelt nicht vorbereitet sein. Er wird nicht wissen, wie er unvorhergesehene Probleme lösen, Risiken erkennen und kreative Ideen entwickeln soll. Wenn wir uns immer mal wieder aus dem Fluss der Zeit herausstehlen, können wir unseren Horizont erweitern.
Denn Gedanken und neue Einsichten brauchen Weile. Und dieses Verweilen erleben wir in der Weite.“

Matthias Krohn, „Warum mein Gehirn die Weite liebt“, in einfach.sein

https://www.kirche-im-swr.de/?m=44824
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