SWR3 Gedanken

14JUL2026
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Heute beame ich mich mal direkt 2000 Jahre zurück. Mitten rein in eine Szene aus der Bibel.

Da sind Philipp und Thomas beteiligt, zwei Freunde von Jesus. 

Die beiden diskutieren gerade heftig mit Jesus. Es geht darum, wie es nach dem Tod weitergeht und sie verstehen Jesus erst nicht richtig.

Erstmal vergleicht Jesus den Himmel mit einem riesigen Haus. Wer stirbt, kann in diesem Haus eine eigene Wohnung finden. Die ist sogar von Gott speziell eingerichtet. Er hat sozusagen die Möbel ausgesucht. Das verstehen Philipp und Thomas: „Klar, meint Jesus kein echtes Haus aus Steinen oder Wolken. Er meint seine Heimat, da wo er herkommt.“

Aber dann erklärt Jesus weiter: „Das Haus gehört meinem Vater, Gott. Der wohnt auch dort. Ach so, und wie ihr dorthin kommt, da braucht ihr kein Google-Maps. Den Weg kennt ihr.“ Jetzt wird´s kompliziert. Und deshalb hakt Thomas nach: „Wie, den Weg kennen wir? Ich war da noch nie!“ Da sagt Jesus: „Mensch, Thomas, ich bin genau dieser Weg zu Gott.“ Und dann kommt aber gleich noch ein Einwand: „Dann zeig uns doch gleich Gott direkt! Das mit dem Weg, das braucht doch keiner.“

Die Antwort von Jesus: „Nein, an mir führt kein Weg vorbei. Ich und Gott wir sind nämlich total eins. Deswegen: wenn du Gott sehen willst, schau auf mich. Am besten du bleibst einfach in meiner Nähe. Dann bist du auch schon ziemlich nah bei Gott und wir gehen ganz automatisch auf ihn zu.“

Philipp und Thomas schauen sich an. Sie ahnen, wie sie auch nach dem Tod noch bei Jesus sein können. Einfach hier und jetzt schon bei ihm bleiben: so leben wie er.

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