SWR3 Gedanken
Ein neuer Job – das ist auch so eine Sache. Ein beruflicher Neuanfang, neue Möglichkeiten, Weiterentwicklung, klar. Ich persönlich lieb‘s. Neue Erfahrungen und Entdeckungen – voll spannend.
Ich unterscheide mich da sehr von meiner Schwester. Die sagt: Das, was sich bewährt hat, ist doch gut. Wird es wirklich besser, wenn ich was neues anfange? Darum lieber alles so lassen, wie es ist.
Egal welcher Typ-Mensch wir sind: Um manche Abbrüche und Anfänge kommt man nicht herum, persönlich oder auch auf der größeren Weltbühne: Pandemie, Krieg und Inflation, klar, aber auch Geburten und Todesfälle, Schulanfang und Schulabschluss, Ausbildungen und Berufswechsel, Umzüge… Das Leben gibt es nicht ohne Veränderungen. Und dafür braucht es jedes Mal wieder Mut.
Interessanterweise ist der christliche Gott eher ein „let’s go“-Typ. Interessanterweise, weil die christlichen Kirchen ja eher die Bewahrer-Typen sind. Aber die Bibel ist voll von Neuanfängen. In der Bibel gibt es immer wieder Menschen, die – oft von Gott dazu aufgefordert – komplett ins Ungewisse starten. Im Vertrauen auf Gottes Versprechen, dass Gott, dieser Let’s-Go-Typ, mitgeht.
„Hab keine Angst, ich bin bei dir und begleite dich!“ Das sagt Gott in der Bibel Menschen, die aufbrechen.
Und so ist für meine eher auf Beständigkeit setzende Schwester UND für mich der Glaube an diesen „to go“-Gott Trost und Kraftquelle, die Mut macht! Mit Gott in der Hinterhand kann man gut neue Anfänge wagen!
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