SWR3 Gedanken

02JUL2026
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Grade gibt’s viele, die können die National-Elf im Schlaf runterbeten. Das schaff ich auch, und was ich genauso gut runterbeten kann, ist das Vaterunser. An diesem Gebets-Klassiker kommst du nicht vorbei, zumindest wenn dir Gott als Player im Leben wichtig ist.

Allerdings geht’s bei diesem Gebet von Jesus nicht darum es so super auswendig drauf zu haben, dass ich gleichzeitig im Kopf auch noch den nächsten Fußballabend planen kann. Beten geht anders - zumindest ist Jesus da ganz klar: „Wenn ihr betet, dann leiert nicht einfach irgendwas runter. Gott braucht keine großen Worte.“ Witzigerweise spricht er das bei seinen Leuten an, direkt, bevor er ihnen das Vaterunser vorstellt.

Ich glaube, dass es Gott weniger um meine Worte geht, sondern darum, was in meinem Herzen los ist, wenn ich mit ihm rede. Dass ich ihn wieder in meinen Wahnsinn reinlasse, auch wenn ich schon lange weg war. Dass ich ihm ungeschönt und brühwarm hinschütte, wie‘s mir gerade geht. Auch wenn mir grade zum Schreien zu Mute ist. Für Gott kein Ding.

Und dann gibt Jesus allen noch eine ganz entscheidende „Bedienungsanleitung“ fürs Vaterunser mit: „Wenn du betest, dann mach dir vorher klar, mit wem du redest. Dein Gott ist für dich wie ein guter Papa: Einer der dich kennt und der ganz genau weiß, was du brauchst, noch bevor das Wort auf deinen Lippen ist.“

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