SWR3 Gedanken

28MAI2026
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Martin Luther King hat in den USA als schwarzer Pastor für gleiche Rechte für alle Menschen gekämpft. Gleich welcher Hautfarbe. Und das ohne Gewalt.

1963 hat Martin Luther King in Washington eine Rede gehalten. Sie beginnt mit den Worten „I have a dream“ und ist weltberühmt geworden. In seiner Rede sagt er: „Wenn wir die Freiheit erschallen lassen […], dann werden wir den Tag beschleunigen können, an dem alle Kinder Gottes – schwarze und weiße Menschen, Juden und Heiden, Protestanten und Katholiken – sich die Hände reichen und die Worte des alten […] Spiritual singen können: „Endlich frei! Endlich frei! Großer allmächtiger Gott, wir sind endlich frei!“

Mich berühren diese Worte. Sie sind über 60 Jahre alt, aber gleichzeitig so aktuell. Heute würden wir neben den Juden und Heiden auch die Muslime nennen. Martin Luther Kings Traum ist teilweise wahr geworden, aber leider immer noch nicht ganz. Mittlerweile haben in vielen Ländern alle Menschen die gleichen Rechte. Ich habe aber trotzdem den Eindruck, dass wir Menschen wieder mehr die Unterschiede sehen als das, was uns verbindet.

Martin Luther King betont, dass alle Menschen Kinder Gottes sind. Und dass das wichtiger ist als alles andere. Deshalb sollen alle Menschen frei sein. Frei das eigene Leben zu leben. Ohne Einschränkungen, ohne Auflagen. Natürlich so, dass es dabei allen Menschen gut geht. Aber frei in den wesentlichen Entscheidungen.

Mit Martin Luther King träume ich davon, dass alle Menschen frei sein können. Dazu ist es notwendig darauf zu schauen, was uns als Kinder Gottes verbindet und einander die Hände zu reichen. Damit wir irgendwann gemeinsam singen können: „Endlich frei! Endlich frei! Großer allmächtiger Gott, wir sind endlich frei!“.

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