SWR3 Gedanken

25MAI2026
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Der Pfingstmontag heute ist ein Feiertag. Für viele heißt das: Endlich mal ausschlafen. Es tut gut einfach mal im Bett liegen bleiben zu können. Keine Termine zu haben. Zumindest für die Menschen, die nicht am Feiertag arbeiten müssen. Ich genieße das auch sehr, wenn ich einfach mal einen Morgen frei habe.

Mir tut es aber auch gut einen Gottesdienst zu besuchen. Auch heute gibt es wieder viele Gottesdienste, die liebevoll vorbereitet wurden. Von Pfarrerinnen und Pfarrern, Organisten, Posaunenchören und von ehrenamtlich Engagierten.

Damit mir ein Gottesdienst gut tut, ich mich wohlfühle und auch etwas für mich mit nach Hause nehme muss einiges passen. Wenn es gepasst hat, dann kann ich mich noch lange an Worte erinnern, die mich berührt haben. So wie an die Worte von Johannes, einem Pfarrer, bei dem ich neulich im Gottesdienst war.  Er hat  von den Knospen an Bäumen und Sträuchern erzählt, die die Auferstehung tanzen. Dieses Bild ist mir immer noch im Kopf. Oder die Worte von  Bernd, der vorletzten Sonntag so überzeugend davon gesprochen hat, dass Gott uns Menschen über alles liebt. Beides ist mir im Kopf und im Herz geblieben. Diese Worte begleiten mich und tun mir gut.

Aber auch die Musik im Gottesdienst muss passen, damit ich beschwingt heimgehe. Lieder, die ich gerne mitsinge oder Musikstücke, die mich berühren. Da ist es erstmal gar nicht so wichtig, ob Orgel, E-Piano oder Posaunenchor.

Jeden und jede spricht etwas anderes an im Gottesdienst. Und für jeden und jede ist etwas anderes wichtig.. Es lohnt sich, das herauszufinden.  Finde ich, denn dann kann ein Gottesdienst richtig gut tun. Sogar mehr als ausschlafen.

https://www.kirche-im-swr.de/?m=44469
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