SWR3 Gedanken

24MAI2026
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Jesus ist nach Himmelfahrt plötzlich nicht mehr da und seine Jünger fühlen sich alleingelassen. Da ist nur eine große Leere. Sie sind traurig. Einsam. Ohne richtige Richtung, weil der fehlt, mit dem sie drei Jahre unterwegs gewesen sind. Verständlich. Ihr bester Freund ist plötzlich weg.

Heute feiern wir Pfingsten. Und die Geschichte des Christentums wäre ohne Pfingsten vorbei, bevor sie richtig angefangen hätte. Denn mit traurigen und mutlosen Jüngern hätte sich die christliche Botschaft sicher nicht über die ganze Welt ausgebreitet.

Gott sei Dank ist es anders gekommen. Denn Jesus hat ja seine Jünger gekannt, mit denen er so lange unterwegs gewesen ist. Deshalb hat er sie nicht wirklich alleine gelassen. Er hat ihnen an Pfingsten einen Begleiter geschickt:  Gottes Geist ist zu ihnen gekommen. In sie gekommen. Es gibt Bilder, wie Menschen sich das vorgestellt haben. Wie über jedem Jünger eine kleine Flamme brennt. Als Zeichen für den Heiligen Geist.

Deshalb feiern Christinnen und Christen weltweit heute den Heiligen Geist. Er wird auch Tröster genannt. Er ist gekommen, damit die Jünger damals nicht mehr traurig und allein waren. Und er ist auch heute noch für die Menschen da. Als Tröster.

Es gibt ganz unterschiedliche Bilder für den Heiligen Geist. Er wird als Feuer beschrieben oder als Taube dargestellt. Ich stelle ihn mir gerne als Tröster vor.. Da ist jemand da. Für mich. Tröstet mein Herz und meine Seele, wenn ich traurig bin oder einsam. Der Heilige Geist ist wie eine unsichtbare Verbindung zwischen Gott und uns Menschen. Die gut tut. Tröstet. Aber auch Lebendigkeit schenkt, Kraft und Kreativität. Das ist doch wirklich ein Grund zu feiern. Heute an Pfingsten.   

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