SWR3 Worte
Der Regisseur Andreas Dresen hat auch schwere Themen in seinen Filmen nicht gescheut. Als letztes hat er das Leben von Hilde Coppi verfilmt, die von den Nationalsozialisten hingerichtet wurde. Vor diesem Hintergrund mag es verwundern, dass Andreas Dresen zutiefst vom Guten im Menschen überzeugt ist. Er sagt:
"Ich glaube an den guten Kern. Das mag naiv sein. Es gibt natürlich schlechte und böse Menschen, aber ich glaube, die meisten haben sich einen Kern von Kindsein bewahrt. Dort kann man sie erreichen, dort sind sie bereit, Verzicht zu üben, Gutes zu tun, im besten Sinne barmherzig zu sein.“
Andres Dresen, „Ich hätte gern eine Familie gehabt“, In: Chrismon. Das evangelische Magazin, 04/2026
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